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Jahrhundertwende; Literaturepoche

Literatur der Jahrhundertwende von 1890 - 1925
by

Moritz Noll

on 12 May 2016

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Transcript of Jahrhundertwende; Literaturepoche

Jahrhundertwende
Historischer Hintergrund
Kaiserreich
besteht aus 25 Staaten
Kaiser Wilhelm I
Otto von Bismarck Reichskanzler
Gliederung
Historischer Hintergrund
Weltbild & Lebensgefühl der Menschen
Epochen der Zeit
Georg Heym
"Der Krieg"
Fazit
Quellen
Georg Heym
1890-1925
*30. Oktober 1887
†16. Januar 1912

Epochen dieser Zeit
GL Buch: Menschen Zeiten Räume 3
http://ieg-ego.eu/de/threads/hintergruende/industrialisierung/richard-h-tilly-industrialisierung-als-historischer-prozess#IndustrialisierungPhase218701914
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=carl+benz
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Diesel
http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-2980/24
http://www.alltagskultur.info/bilder/Hauptst%C3%A4tterstr-Stgt.jpg
http://www.wissen.de/sites/default/files/wissensserver/styles/large/wissensserver/jadis/incoming/11235.jpeg?itok=QS7HUiWR
http://wertpapiergeschichte.com/images/imagesbenz/Carl-Benz_coloriert.jpg
http://lyrik.antikoerperchen.de/bilder/werke/werke_52_orig.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Kaiser_Wilhelm_II_of_Germany_-_1902.jpg
https://www.dhm.de/fileadmin/medien/lemo/Titelbilder/446_1.jpg
http://www.dw.com/image/0,,573436_4,00.jpg
http://deutschabitur.de/epochen-und-literaturstroemungen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrhundertwende
www.kubis.org/hermann-kesten-kolleg/wp-content/uploads/2015/04/DieJahrhundertwende.pdf
http://cobocards.s3.amazonaws.com/card/480_300/2/29980106.jpg



"Der Krieg"
Entstand 1911
Geschrieben von Gerorg Heym
11 Strophen zu jeweils 4 Zeilen
Paarreim (aa bb)
Handelt um den ersten Weltkrieg
Krieg wird als "Feuerdämon" dargestellt
Zerstört alles, was ihm zu nah kommt
"Und die Flammen fressen Wald um Wald." (Z.33)
Heym stellt die Gesellschaft infrage
"Eine große Stadt...warf sich lautlos in des Abgrunds Bauch." (Z.38f)
Viele Schriftsteller schrieben über Krieg
Fazit
Expressionismus
Impressionismus
Jugendstil
Symbolismus
Decadence / Fin de Siecle
Neoromantik
Neoklassizismus
Heimatkunstbewegung
Aufgestanden ist er, welcher lange schlief,
Aufgestanden unten aus Gewölben tief.
In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt,
Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand.

In den Abendlärm der Städte fällt es weit,
Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit,
Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis.
Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß.

In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht.
Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht.
In der Ferne <wimmert> ein Geläute dünn
Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn.

Auf den Bergen hebt er schon zu tanzen an
Und er schreit: Ihr Krieger alle, auf und an.
Und es schallet, wenn das schwarze Haupt er schwenkt,
Drum von tausend Schädeln laute Kette hängt.

Einem Turm gleich tritt er aus die letzte Glut,
Wo der Tag flieht, sind die Ströme schon voll Blut.
Zahllos sind die Leichen schon im Schilf gestreckt,
Von des Todes starken Vögeln weiß bedeckt.

Industrialisierung


Über runder Mauern blauem Flammenschwall
Steht er, über schwarzer Gassen Waffenschall.
Über Toren, wo die Wächter liegen quer,
Über Brücken, die von Bergen Toter schwer.

In die Nacht er jagt das Feuer querfeldein
Einen roten Hund mit wilder Mäuler Schrein.
Aus dem Dunkel springt der Nächte schwarze Welt,
Von Vulkanen furchtbar ist ihr Rand erhellt.

Und mit tausend roten Zipfelmützen weit
Sind die finstren Ebnen flackend überstreut,
Und was unten auf den Straßen wimmelt hin und her,
Fegt er in die Feuerhaufen, daß die Flamme brenne mehr.

Und die Flammen fressen brennend Wald um Wald,
Gelbe Fledermäuse zackig in das Laub gekrallt.
Seine Stange haut er wie ein Köhlerknecht
In die Bäume, daß das Feuer brause recht.

Eine große Stadt versank in gelbem Rauch,
Warf sich lautlos in des Abgrunds Bauch.
Aber riesig über glühnden Trümmern steht
Der in wilde Himmel dreimal seine Fackel dreht,

Über sturmzerfetzter Wolken Widerschein,
In des toten Dunkels kalten Wüstenein,
Daß er mit dem Brande weit die Nacht verdorr,
Pech und Feuer träufet unten auf Gomorrh.
Der Krieg
Begann 1870/1871
Fördertürme und Fabriken im Vordergrund
Frankreich, Deutschland & Großbritannien treiben Industrialisierung an
Deutschland stark in Chemie-, Elektronik- & Autoherstellung
Ziel für Studenten
Wohnhäuser werden mit Telefon und Strom vernetzt
Gesellschaft vor dem Krieg
Expressionismus = Ausdruckskunst
Ästhetik des Hässlichen
Großstadtlyrik & Ich-Verlust
Gegenüberstellung des "Ich" & der Masse
Ablehnung von Logik & Erklärarbeit
Erfindungen
Carl Benz
*25. November 1844
† 04. April 1929
Automobilpionier
erstes praxistaugliches Auto
29. April 1886 marktfertig
Imperialismus
Erster Weltkrieg
Gesellschaft während und nach dem Krieg
*18. März 1858
†29. September 1913
deutscher Ingenieur
Kooperation mit MAN
erste Idee 1892
1898 erster Motor im Einsatz
Rudolf Diesel
Weltbild & Lebensgefühl der Menschen
Impressionismus = Eindruckskunst
Darstellung von subjektiven Wahrnehmungen
Betonte Subjektivität & Festhalten kleinster Details der Empfindungen & Stimmungen
Ursprünglich aus der Kunst
Übertragung auf die Literatur umstritten
Erhöhen der Kunst
Absolute Ablehnung antinaturalischer Ideen
Existenz der Kunst um der Kunst Willen ("L'art pour l'art")
Keine belehrenden Tendenzen
Kunst soll Seele & Geist beleben
Darstellung von morbiden, bösen, teuflischen Situationen & Seelenzuständen
Resultierend aus dem Bewusstsein
Bekenntnis zum Verfall als Darstellung von Niederlagen
Erneutes Aufflammen der Romantik
Gegenströme zum naturalistischen
Zurückbestimmung auf Mythen, Sagen & Geschichten
Betonung des geheimnisvollen-magischen
Abgrenzung zum Naturalismus, Impressionismus & Dekadence
Erneutes Aufflammen der Klassik
Zurückbestimmung auf strenge Literaturformen
Betonung der idealen Idee der Dichtung
Strömung mit rechtsradikalen Werten
Ablehnung aller anderen Strömungen
Zurückbesinnung auf völkisch-nationale Elemente und antidemokratische sowie rassenideologische Texte
Beginn der "Blut & Boden" Literatur
Weltbild
Expansives, materialistisches Wirtschaftsdenken
Fortschrittsenthusiasmus
Pessimismus (Verlust überlieferter Werte)
Großer Unterschied zwischen Arm & Reich
Theorien von Darwin, Marx & Freu
Lebensgefühl
Rasant wachsender Lebensraum (Großstadt)
Beschleunigung in allen Gebieten (Verkehrsmittel, Kommunikation, etc.)
Erfahrung sozialer Entfremdungen & Isolierungen
Untergangsstimmung
Glaube an die Allmacht der Naturwissenschaft
Religiöse Sichten werden altmodisch
Sanktionen gegen Deutschland
1916/-17 Hungersnot
Frauen werden in Männerberufe integriert
Großmächte wollten Reich erweitern
Ziehen nach Afrika
"Kongo-Konferenz"
Deutschland erwarb 4 Staaten
Franzosen erhielten die meisten Staaten
Misstrauen unter den Großmächten
Legten sich mehr Waffen an
Suchten Verbündete
Auslöser: Attentat auf Franz Ferdinand
Neue Art des Krieges: Stellungskrieg
Neue Waffen: Maschinengewehre, U-Boote...
1918 kapitulieren Deutsche
Kamen gegen leistungsstarke Amerikaner nicht mehr an
DE hatte 31 Gegner
Stände bleiben trotz wirtschaftlichem Aufschwung
Angesehenster Beruf: Soldat
Frauen hatten kaum Rechte
Geboren in Hirschberg, Schlesien
Sohn des Staats- & Reichsmilitärstaatsanwalts Hermann Heym & seiner Ehefrau Jenny
Verhältnis zum Elternhaus war problematisch
Begann zu schreiben, als sein Vater in ein Sanatorium ging
Entscheidung zum Lyriker fiel 1909 / 1910
Verunglückte tödlich beim Schlittschuhlaufen auf der Havel, als er seinen Freund retten wollte
Gesellschaft wurde fortschrittlicher
Industrie wurde angetrieben
Verstärke Ständegesellschaft
Alltägliche Dinge entstehen
Geprägt durch mehrere Epochen
Ausgeprägte Stile

I.
"Sonnenblumen" Van Gogh
"Les Romains de décadence"
Thomas Couture
"Bildnis von Madame Paul-Sigisbert"
Jean-Auguste-Dominique Ingres
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