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Glasnost und Perestroika

Eine epische Präsentation über ein Asche Thema. Gönnt euch! #HAFT!
by

Tom Kulitze

on 27 August 2014

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Transcript of Glasnost und Perestroika

Glasnost und Perestroika
Der Zusammenbruch der Sowjetunion
Michail Gorbatschow
Der Weg in die Politik
* 2. März 1931
1950: studierte Rechtswissenschaften
1952: Beitritt in die Politik
wurde Sekretär des Stadtkomitees des Komsomo (Jugendorganisation der KPdSU)
1966: erster Sekretär der KPdSU im Stadtkomitee

Der Aufstieg Gorbatschows
erarbeitete er sich Ruf als Agrar-Experte
wurde zum Mitglied des Obersten Sowjet
1979: Leiter der Gesetzgebungskommission
trat Zentralkomitee bei
erhielt immer mehr Macht
übernahm Oberaufsicht der Sekretariatsarbeit im ZK der KPdSU
Gorbatschow an der Macht
1985 Generalsekretär der KPdSU
größere Reformbereitschaft als Vorgänger
Erweiterung Handlungsspielraum für Ostblock Staaten

Bevölkerung + Westen vom Elan Gorbatschows beeindruckt

im Programm tauchten zwei wichtige Punkte auf:
Glasnost und Perestroika

radikale Umgestaltung → Zerfall der UdSSR und des Ostblockes
Gorbatschows Politik
„Leitbegriffe Glasnost & Perestroika“
beschreiben Innenpolitik, Prozess der marktwirtschaftlichen und demokratischen Öffnung der sowj. Gesellschaft


„Neues Denken“
Konzeption der sowj. Außen- und Sicherheitspolitik, sowie defensive militärische Doktrin
Ablösung militärische Dominanz, Einheit der Welt, globale Geltung der friedlichen Koexistenz

sowj. Macht könne nur durch umfassenden innenpolitischen Umbau + außenpolitischen Kurs der Entspannung erhalten werden

Ausgangssituation
Reformversuche + Entstalinisierung (60er Jahre) scheiterten
innen- und außenpolitische Krise
zunehmender Widerstand in Staaten des Warschauer Paktes
unbefriedigende Lebensbedingungen in der UdSSR
Rüstungsindustrie auf Kosten Konsumgüterindustrie weiter vorangetrieben
totalitäre Parteiapparat, Bürokratie in Staat und Partei, Privilegien sorgten für Unzufriedenheit
wichtigstes Problem Wirtschaft
schlechte Versorgungslage
Wettrüsten, Planwirtschaft → SU am Rande des Bankrotts
→ Umgestaltungen notwendig

Begriffserklärung
Ziele
Erfolge
Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit
Zulassung Privatunternehmen
Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft gefördert
Frühjahr 1991: Volksabstimmung: Unabhängigkeit d. Baltischen Staaten durch klare Mehrheit
8. Dezember 1991: Auflösung d. UdSSR und Gründung d. GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten)

Glasnost
• „Offenheit, Transparenz und freie Diskussionskultur“
• beinhaltet Überwindung der alten politischen und gesellschaftlichen Strukturen durch freieren Zugang zu Informationen, offene Diskussionen von Missverständen
•Ermutigung zur Kritik, Transparenz staatlicher Entscheidungsprozesse, politische Beteiligung des Volkes
Perestroika
• „Umbau oder Umgestaltung“
• zur Modernisierung der SU
• Ziel: Demokratisierung von Politik (Verfassungsreform)
• Demokratisierung der Wirtschaft (Zulassung von Privatbetrieben, marktwirtschaftliche Prinzipien), aber unter Beibehaltung der Grundzüge des Sozialismus
Perestroika
Rettung des Staates vor dem wirtsch. Zusammenbruch,
Entbürokratisierung u. Dezentralisierung der Planwirtschaft
Planwirtschaft sollte um Marktwirtschaftliche Elemente ergänzt werden, Anpassung v. Angebot und Nachfrage
Entscheidungen sollen mehr öffentlich gemacht werden
Glasnost

offene politische Kultur (wirtschaftlicher Entscheidung kalkulierbarer, Vorgänge im Staat u. Gesellschaft für Volk nachvollziehbar)
mehr Medienfreiheit
Reformen sollen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft fördern
1. Michail Gorbatschow
Weg in die Politik
Aufstieg
Gorbatschow an der Macht
2. Gorbatschows Politik
4. Reformbestrebungen in Osteuropäischen Ländern
3. Glasnost und Perestroika
Ausgangssituation
Begriffserklärung
Ziele
Erfolge
Gliederung
Übernahme der Führung durch Gorbatschow
Krisensymptome im ost- und mitteleuropäischen Hegemonialbereich
Beziehungen zu westlichen Industrieländern waren abweisend
Breschnew-Doktrin
Staaten des Warschauer Paktes an UdSSR gebunden
wenig Hoffnung auf Veränderung in den ersten zwei Jahren nach Gorbatschows Amtsantritt
kurz nach Amtsübernahme durch Gorbatschow → Verlängerung Warschauer Pakt um 20 Jahre
ab 1987 → wirtschaftlich und politisch freie Hand gelassen → Kurs der UdSSR als Vorbild
reformorientierten kommunistischen Führungen Polens und Ungarns suchten Anlehnung an Gorbatschow
Forderungen nach Intervention
DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien fühlten sich von der Perestroika bedroht → blieben weit hinter den sowjetischen Liberalisierungstendenzen → übten Druck auf Gorbatschow aus
wollten militärische Intervention → Sozialismus in Ostmitteleuropa retten
versuchte gemeinsame Interessenbasis zu finden → Staaten in freiwilligen Pakt einbinden
wollte Abwendung vom Osten und Zuwendung zum Westen
Forderung nach..
Abzug der sowjetischen Truppen aus ihren Staaten → Auflösung der bestehenden politischen Bindungen
auf Grund dieser Forderungen → Sowjetführung schloss Verträge mit Warschauer Pakt-Ländern
regelten Abzug sämtlicher Truppen von ihren Territorien bis spätestens 1992
Fühlten sich durch diese in Souveränität und Sicherheit gefährdet
Reformbestrebungen
Quellen

Internetquellen
http://www.geschichte-abitur.de/kalter-krieg/perestroika
http://www.historicus.net/glasnost.html
http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?year=1987

Buchquellen
Kursbuch Geschichte – Neue Ausgabe, Cornelsenverlag, Berlin, 2009, Seiten 498 ff.
Abitur Clever Vorbereitet – Geschichte, Tandem Verlag GmbH, Potsdam, Seiten 181-186
Duden Abiwissen Geschichte „Deutschland und Europa nach 1945“, Dudenverlag, Mannheim, 2011, Seiten 99-104
fit fürs abi „Oberstufenwissen Geschichte“, Schroedelverlag, Braunschweig, 2011, Seiten 206-210
Verlangen nach radikalen Veränderungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur
Umbruch
politische Situation in den ehemaligen Paktstaaten wurde keinesfalls gefestigt
Marktwirtschaft hat nicht alle Erwartungen erfüllt
Gesellschaften waren nach dem Zerfall des Ostblockes und dem Ende der zentralen Herrschaft
orientierungslos
Probleme die der Kommunismus zurück ließ sind bis heute noch nicht überwunden
CSSR
Bulgarien
Rumänien
Albanien
Massendemonstrationen ließen sich nicht mehr unterbinden
furchtlose Solidarität der Bevölkerung mit den Reformisten
Unstimmigkeiten in den eigenen Reihen
Ablösung des ersten Sekretär Jakes und Beteiligung der ehemaligen Opposition an der Zulassung freier Wahlen
tschechoslowakische Kommunisten mussten dem überparteilichen Bündnis „Bürgerforum“ weichen
Aufsplitterung der konkurrierenden Parteien
überstürzte Einführung der Marktwirtschaft
Abspaltungsstreben der Slowaken
Ende 1992 zerbricht die CSFR in zwei souveräne Staaten
Situation ähnlich CSSR
kommunistische Regierung hatte stark mit der immer stärker werdenden Opposition zu kämpfen
Massendemonstrationen, massiver Druck der Bevölkerung sowie fehlende Richtlinien aus Moskau
Ablösung des ersten Sekretärs (Schiwkow) und Zulassung freier Wahlen
Wahlsieg der kommunistischen Partei aufgrund Meinungsverschiedenheiten im anti- kommunistischen Lager
doch nach dem Parlamentswahlen im Oktober 1991 musste man der Union der demokratischen Kräfte Platz machen
Ende 1991 siegt die Demokratie in Bulgarien über den Kommunismus
Wende erst nach bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen → Hinrichtungen des Diktators
nachfolgende Regierung bestand aus kommunistischen Altkadern → kein Kurswechsel zu erwarten
Versorgungskrisen, Menschenrechtsverletzungen, Oppositionsbehinderung und
Gewaltausbrüche wurden durch den Neuanfang nicht gestoppt

Rumänien erlangt Ende 1989 keine Demokratie, alte Probleme sind weiterhin an der Tagesordnung
isolierter Staat
Präsident Ramiz Alia musste seit Mai 1990 bescheidene politische und wirtschaftliche Zugeständnisse machen → Hungerrevolten und Massenflucht
Erste freie Wahlen im März 1992 brachten der demokratischen Partei schließlich die Mehrheit
Glasnost und Perestroika
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