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Aktuelle Problematik und Forderung

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Volker Gehrmann

on 20 February 2012

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Transcript of Aktuelle Problematik und Forderung

Aktuelle Problematik und Forderungen 925 Millionen Hungernde weltweit
Anteil an der Bevölkerung (%) und absolute Zahlen (Millionen)
500 Millionen schwer Übergewichtige (adipös)
Prozentsatz adipöser (BMI ≥ 30) Erwachsener (>20) weltweit
Link: http://www.weltagrarbericht.de Teller Ernte 4.600 kcal 2000 kcal Ernte essbarer Feldfrüchte 4.600 kcal Verlust bei Ernte
13%
4.000 kcal Tierfütterung:
26% Distributionseffekte und Abfall:
17% 2.800 kcal 2.000 kcal Je dunkler ein Land, desto höher der Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die unterernährt sind, d.h. nicht genug Kalorien am Tag zur Verfügung haben, um ein normales Leben zu führen. Insgesamt lebt die Mehrheit der Hungerenden in Ländern, die Lebensmittel ausführen Für über 90 Prozent der Hungernden kann man mit Sicherheit sagen, dass sie deshalb hungern, weil ihre Regierungen andere Prioritäten haben als das Menschenrecht auf Nahrung. Globale Verluste vom Feld bis zum Teller: 56% Afrika wird zum Agrar-Importeur
Netto-Handelsbilanz subsaharisches Afrika 1961 – 2007 (Mio US$)
Quelle: Misereor nach FAO Stat, 2009
Fleischproduktion Fleischproduktion steigt seit 1963 auf 320%
Was frisst die Kuh? Beispiel einer typischen Futtermischung deutscher Rinder
Unsere Forderung: Quelle: LFL Bayern, proplanta.de, FAO Stat.
Der sichere Betriebsbereich der Menschheit
Klimawandel Versauerung der Ozeane Ozonloch
Stickstoffkreislauf
Phosphorkreislauf
Süßwassernutzung
Veränderte Landnutzung
Verlust der Artenvielfalt Aerosole in der Atmosphäre
Chemische Verschmutzung
Quelle: A safe operating space for humanity, Rockstroem et. al., Nature September 2009
Kritische globale Stoffkreisläufe, die die Grundlagen unseres Erdzeitalters verändern können Seit der Industrialisierung hat ein neues Zeitalter begonnen - das Anthropozän, in welchem menschliches Handeln die treibende Kraft im Klimawandel ist. Klimawandel: Mögliche Folgen in EU-Klimazonen Quelle: EU-Kommission, DG Agri,nach EEA, JRC und anderen, Stand 2010
Verfügbar für den häuslichen Gebrauch Nach einer Berechnung der Umweltorganisation der Vereinten Nationen könnten die Kalorien, die bei der Umwandlung von pflanzlichen in tierische Lebensmittel verloren gehen, theoretisch 3,5 Milliarden Menschen ernähren.
Soja wird größtenteils in den USA, Brasilien, Argentinien und anderen Ländern Lateinamerikas auf riesigen Monokulturen mit hochtechnisierten Verfahren und gewaltigem Pestizideinsatz angebaut. 77% aller Sojabohnen sind mittlerweile gentechnisch verändert. World Health Organisation (WHO) Je dunkler ein Land, desto höher der Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die stark übergewichtig sind und aufgrund der schweren krankhaften Folgen kaum ein normales Leben führen können Klimaschutz und solare Landwirtschaft Die europäische Agrarpolitik sollten wir nicht Lobbyisten überlassen. Sie ist eine Herausforderung für alle Steuerzahler, Verbraucherinnen und Wähler. Es geht um unsere Lebensmittel, unsere Kinder, unsere Heimat, unseren Planeten. EU Agrarreform mitgestalten! Das Menschenrecht auf gesunde Nahrung weltweit durchsetzen Landwirtschaft soll sich lohnen – für Bauern und Verbraucherinnen Vielfalt statt Monokulturen Innovation statt Risiko- und Monopoltechnologien
Billigimporte, v.a. von Futtermitteln und Agrar-Sprit unterbinden
Bäuerliche Betriebe und Arbeit fördern statt benachteiligen, keine Subventionen für Konzerne!
Direktzahlungen für Umwelt- und soziale Leistungen, gekoppelt an die Zahl der Beschäftigten

Die Würde der Tiere achten und quälerische Haltung und Zucht verbieten Artenvielfalt, Mindestfruchtfolgen und Erhalt von Grünland auf allen Betrieben verbessern
Einsatz von synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln systematisch reduzieren
Agrarökologische Lösungen und ökologische Landwirtschaft gezielt fördern Kleinteilige, effiziente und angepaßte Energiegewinnung, v.a. aus Abfallstoffen und Zwischenfrüchten statt Monokulturen für Sprit und Biogas
Maximale Energie- und Klimagaseffizienz und Humusaufbau fordern und fördern Den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen, patentierter Lebewesen und geklonter Tiere verbieten
Forschung an den Bedürfnissen der Landwirte und Steuerzahler und den ökologischen Herausforderungen ausrichten, ihre Ergebnisse fair teilen, kritisch bewerten und verbreiten http://www.meine-landwirtschaft.de/hof-halten.html Alle Exporte, die Kleinbauern in Entwicklungsländer bedrohen, einstellen statt subventionieren Industrielle Tierhaltung nicht länger subventionieren Überproduktion, Verschwendung und Preisverfall mit Mengensteuerung durch Erzeuger und Verbraucher verhindern! Gerechte Preise für importierte Agrarprodukte
Billigimporte, v.a. von Futtermitteln und Agrar-Sprit unterbinden
Eiweißfutter wieder in Europa erzeugen, Grünland erhalten Verschwendung verhindern
Selbstversorgung fördern -28% -27% -13% -16% -17% -11% -50% -31% -25% -14% -44% -47% +4% -15% 20% aller Höfe in 7 Jahren geschlossen Entwicklung der Zahl der Höfe in der EU 12 und EU 15 und in Deutschland Das Prinzip „Wachse oder Weiche“ hat sich in den letzten Jahren brutaler als je zuvor durchgesetzt.

Mit jedem Hof geht ein Stück bäuerlicher Geschichte und Familientradition verloren
und die Zahl derer, die sich um den Erhalt der Kulturlandschaft kümmern, die sich auskennen mit dem Land sinkt scheinbar unaufhaltsam. Anzahl der Landwirte
in Deutschland
in der EU
(Mio) Anteil an der Bevölkerung: 2% (Mio) Anteil an der Bevölkerung: 5,7% Ernährte ein deutscher Bauer 1950 noch 10 hungrige Landsmänner und -Frauen, produziert ein Landwirt heute genügend Agrarprodukte für 140 Mitmenschen Stand 2007 Quelle: FAO Stat, eigene Zusammenstellung Quelle: EuroStat, Stand: 2010
Globale Marktkonzentration Anteil der 10 größten Unternehmen der jeweiligen Branche am Weltmarkt
Quelle: ETC Group, Stand: 2008, eigene Berechnungen
Monsanto-Anteil am globalen Saatguthandel
Weltweiter Marktanteil der Firma Monsanto am Saatguthandel (% pro Pflanzenart)
Unsere Forderung: Unsere Forderung: Unsere Forderung: Unsere Forderung: Unsere Forderung: Unsere Forderung: Gesunde Tiere
Futterproblem lösen Unsere Forderung: Unsere Forderung: Probleme Forderungen Quelle: Weltagrarbericht nach ETC Group, Stand: 2008
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