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Untitled Prezi

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by

Gabija Staliunaite

on 28 May 2013

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Transcript of Untitled Prezi

Seminar: Funktionale Kommunikative Kompetenzen. Referentinnen: Simone Halmen und Gabija Staliunaite. Dozentin: Julia Fritz. Das Hörverstehen und Hör-Sehverstehen Was ist Hörverstehen? GeR: Fünf funktionale Kommunikative Kompetenzen
Schreiben
Lesen
Sprechen
Hören
Mediation

Hörverstehen = verstehendes Hören

Unterscheidung im Spanischen: Warum ist Hörverstehen wichtig? Voraussetzung für
den natürlichen Dialog
den erfolgreichen Unterricht
Eigene Fertigkeit
Keine passive Tätigkeit
Hörverstehen in L1 autonom erlernt
Motivationsfaktor Die Schritte des Hörverstehens 1. Perceiving / Sensing
Aufnahme des Reizes und Segmentierung in akustische Eindrücke

2. Apprehending /Identifying
Einteilung in Sprachstrukturen / Chunks
Erschließen des Gehörten

3. Rehearsal / Recording
Erneutes Zurückführen in unser kognitives System
Überführung in das Gedächtnis in eigener, vereinfachter sprachlicher Form Oir: Hören
Escuchar: Zuhören / verstehendes Hören Thematische Übersicht 1. Hörverstehen
Was ist Hörverstehen?
Wie funktioniert Hörverstehen?
Integration in den Unterricht

2. Hör-Sehverstehen
Definition
Einordnung in GeR, Bildungsstandards
Film im Fremdsprachenunterricht

3. Beispiel: Eine Sitcom im Spanischunterricht Probleme bei Fremdsprachenlernern Ungewohntes phonologisches System
Abweichende Intonationsverläufe
Unbekannte Vokabeln
Sprechaktqualität (performative Verben)
Zusammenhänge (Konnektoren) Merkmale der gesprochenen Sprache Pausen, Lücken, unvollständige Sätze
Versprecher oder Fehlstarts
Signale (Gliederung, Turn-Taking)
Kontaktsignale (mira, sabes, venga, vale, eh)
Interjektionen
Varietäten, Verschleifungen Hörverstehen bei L1 und L2 L1:
Absteigendes Hören (Top-Down)
Erfassen des ganzheitlichen Sinnes
Überprüfung der Hypothese an Details

L2:
Aufsteigendes Hören (Bottom-Up)
Zusammensetzen von Wörtern
Phrasen
Sätzen Arten von Hörverstehen Sprachformgerichtetes Hörverstehen
Inhaltsgerichtetes Hörverstehen Sprachformgerichtetes Hörverstehen (Shadowing) Phonetik, Grammatik, Satzbau
Nachsprechen von Ausschnitten
Korrektur von Aussprache,
Wörtern, Satzbau Inhaltsgerichtetes Hörverstehen Grobverstehen
Selektives Hören
Verstehen der Hauptaussagen
Inhaltliches Detailverstehen Arten des inhaltlichen Hörverstehens Grobverstehen Selektives Hören Verstehen der Hauptaussagen Inhaltliches Detailverstehen Die W-Fragen (außer Wie?)
Anhand einiger verstandener Sachen
Überprüfung durch W-Fragen Gezielte Informationen
Wetterbericht: Wie wird das Wetter in Sevilla?
Konzentration auf Schlüsselwörter Enkodierung der Inhalte
Verstehen und speichern (ggf. im Idiolekt des Hörers)
Überprüfung durch Inhaltliche Fragen
Welche Positionen vertreten die Sprecher? Über die Hauptaussagen hinausgehendes Detailverständnis
Rezeption juristischer Texte
Detailfragen/ Interpretation
B2/C1 Wie sollte Hörverstehen in den Unterricht integriert werden? Von Beginn an
Regelmäßig
Reale Kommunikationssituationen
Kein Druck der Leistungsüberprüfung
Anpassen an das Sprachniveau
Verschiedene Arten Arten von Texten Monologische Texte:
Reportage, Rede, Kommentar

Multilogische Texte:
Diskussion, Dialog, Interview Mögliche Aufgaben zur Überprüfung Sprachformgerichtetes Hörverstehen Lückendiktate
Heraushören und Korrektur von Phantasiewörtern
Heraushören und Korrektur von falschen Wörtern
Nachsprechen von Ausschnitten
Minimalpaare: sheep/ship oder three/tree Inhaltliches Hörverstehen Bildabfolgen rekonstruieren
Bilder vervollständigen
Multiple / Single – Choice
Aussagen verbinden
Aussagen den Sprechern zuordnen
Offene Fragen beantworten Die anderen Fertigkeiten sollen möglichst wenig abgefragt werden Hör-Sehverstehen “Und, beim Herkules, da ja die Worte an sich schon viel ausmachen, die Stimme dem, was wir sagen, noch eine eigene Ausdruckskraft gibt und Gebärde und Bewegung auch noch etwas zu bedeuten hat, so muß ja gewiß etwas Vollkommenes zustandekommen, wenn das alles zusammenwirkt.”

(Quintilian XI 3,9) Definition von Hör-Sehverstehen Gleichzeitiger AUDITIVER und VISUELLER Input.

“Fähigkeit, fremdsprachliche Inhalte bildgeschützt verstehend zu hören u. zu sehen.” Hör-Sehverstehen als multiple Anforderung Teilkompetenzen
- Hörverstehen
- Sehverstehen
- Evtl. Leseverstehen
- Medienliteralität
- Kulturelle Kompetenz
- Sprachkompetenz (Sprachwissen) Hörverstehen vs. Hör-Sehverstehen Dekodierung gesprochener Sprache vs. visueller Reize.
„Das lässt sich dadurch erklären, dass die Bedeutungskonstruktion gesprochener Sprache eine größere Bandbreite und ein tieferes Verständnis linguistischer, kontextueller sowie kultureller Kompetenzen bedarf. Handelt es sich bei der Entschlüsselung um eine Fremdsprache, so ist der Bedeutungskonstruktionsprozess ein in noch viel höherem Maße aktiver, bewusster, rationaler Prozess als das emotionale, unmittelbare und schnelle Aufnehmen von Bildern. So ist es nur logisch, dass beim Hörsehverstehen, vor allem in der Fremdsprache, die visuellen Reize überlagern. Alistair Cook fasst das folgendermaßen zusammen: “people listen with two eyes and one ear”.“ Das Hör-Sehverstehen in den
Bildungsstandards Gemeinsame Kann-Beschreibungen mit HV
gleiche Kompetenz?

Gegenteiliger Beweis durch Versuche Hör-Sehverstehen im GeR Im GeR nicht genau getrennt von Hörverstehen
Trennung zwischen auditiver rezeptiver Aktivität und audiovisueller Rezeption Kritik an der Einordnung im GeR · nur auf Film u. Fernsehen bezogen (Internet?)
· Abgrenzung zur Medienkompetenz?
· Einfluss auf Verstehensprozess?
· Überbetonung von Textlänge/Sprachstil Grundsätzliche Prinzipien Multimediaprinzip: Text kombiniert mit Bild

Kontiguitätsprinzip: zeitliche/räumliche Nähe

Modalitätsprinzip: gesprochener Text vs. geschriebener Text

Redundanzprinzip: gleiche Information über mehrere Kanäle

Kohärenzprinzip: Verzicht auf irrelevante Information (Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen: http://lehrerfortbildung-bw.de/impressum/) Film im Unterricht Hohe verbale Dichte
Sprache nicht durch visuelle Reize unterstüzt wird
Authentische Sprechsituationen
Cartoons
Dialekte, Sprache, Vokabeln
Komplexe Handlungsstränge
Kulturelle Besonderheiten (Blell/Lütge 2008:128) Vorteile für Film im Unterricht Authentische mündliche Kommunikation
Hilfen (Gestik, Mimik, Bilder)
Interessen der SuS
Bandbreite an Stimmen, Akzenten, Vokabular
Sprech- und Schreibanlass
Üben von HV und HSV Chancen von Film im Unterricht Visual literacy
Evtl. zusätzliche Textmaterialien
Analysekompetenz Aufwendige Vorbereitung Angemessenheit
Aufbereitung
Pre-Viewing
While-Viewing
Post-Viewing
Präsentationsart
Blockpräsentation
Sandwichpräsentation
Sequentielles Verfahren Die Frage nach den Untertiteln Fremdsprachliche Untertitel
Muttersprachliche Untertitel
Muttersprachliche Variante mit fremdsprachlichem Untertitel Sitcom im Unterricht Extra en Español: Vor- und Nachteile? Hörverstehen und Hör-Sehverstehen im Lehrplan E1-E2 als dritte Fremdsprache Thematisch:
Jóvenes en España y Lationamérica
Vivir en un país extranjero
Realidad y sueños

Kommunikative Fertigkeiten (rezeptiv):
Erfassen der manifesten Textaussage durch Lesen und Hören
Vergleich zu anderen Sprachen, internationalem Wortschatz Arbeitsauftrag: Welche Elemente findet ihr wieder?
Welche Vor/Nachteile sehr ihr hier in der Kombination Bild / Ton?
(Konkrete Beispiele) Wie kann man mit der Sitcom arbeiten? Entwickelt eine konkrete Idee zur Förderung des Hör-Sehverstehens! Vielen Dank für's Zuhören! Quellen Slembek, Edtih (1991): „Das geht ins Auge. Wie Fernsehen Hörverstehen erschwert.“ Ein Europa – Viele Sprachen. S. 124-126. Frankfurt am Main (u.a.): Lang.

Hüllen, Werner (1977): „Hörverstehen im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I.“ In: Dirve, René (Hrsg.). Hörverständnis im Fremdsprachenunterricht. Listening Comprehension in Foreign Language Teaching. S. 27-39. Kronberg Ts.: Scriptor.

Meißner, Franz-Joseph und Bernd Tesch von Kallmeyer (Hrsg) (2010): Spanisch Kompetenzorientiert Unterrichten. Seelze: Klett/Kallmeyer.

Quetz, Jürgen und Gerhardt von der Hand (Hrsg.) (2002): Neue Sprachen Lehren und Lernen – Fremdsprachenunterricht in der Weiterbildung. S. Bielefeld: Bertelsmann

Freudenmacher, Heidi (14.05.2013): http://kmk-format.de/FS-Hoeren-Sehen.html

Freudenmacher, Heidi (21.05.2013): http://www.kmk-format.de/material/Fremdsprachen/2-2-0_Hoeren-Bezug_zum_GeR.pdf

López García, Ángel (2002): Comprensión oral del Español. Cuadernos de DIDÁCTICA del español/LE. Madrid: Arco Libros

Frank Haß (Hrsg.) (2006): “Fachdidaktik Englisch” – Tradition, Innovation, Praxis. Ernst Klett Sprachen: Stuttgart.

Cornelia Müller (1998). Redebegleitende Gesten: Kulturgeschichte – Theorie – Sprachvergleich. Berlin Verlag A.Spitz: Berlin.

Eva Leitzke-Ungerer (2009): Film im Fremdsprachenunterricht: Herausforderungen, Chancen, Ziele. In: Leitzke-Ungerer, Eva (ed.). Film im Fremdsprachenunterricht – Literarische Stoffe, interkulturelle Ziele, medial Wirkung. Ibidem-Verlag: Stuttgart.

Gerhard Lampe (2009): Bauformen audiovisuellen Erzählens – am Beispiel von Alfred Hitchcocks Die Vögel. In: Leitzke-Ungerer, Eva (ed.). Film im Fremdsprachenunterricht – Literarische Stoffe, interkulturelle Ziele, medial Wirkung. Ibidem-Verlag: Stuttgart.

http://www.englisch-lernen-online.de/fertigkeiten/hoer-seh-verstehen/strategien-zum-hoer-seh-verstehen-listening-and-viewing-strategies/
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