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Allergien

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by

Pablo Kossmann

on 21 January 2014

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Transcript of Allergien

Allergien
Gliederung:
-Was sind Allergien?
-Unterschied Allergie & Unverträglichkeit
-Auslöser
-Nachweis
-Symptome
-Vorgang einer allergischen Reaktion
-Allergietypen
-Wer bekommt Allergien?
-Verbreitung Weltweit
-Behandlung/Therapie
-Vorbeugung
-Quellen
Definition:
Als Allergie wird eine überschießende und fehlgeleitete Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert.
Was sind die Auslöser?
Auslöser einer allergischen Reaktion sind Allergene Es sind die Substanzen auf die das Immunsystem reagiert und sie bekämpft. Sie können in folgene Gruppen unterteilt werden:

Art des Kontakts (z. B. Inhalationsallergene, Nahrungsmittelallergene)
Allergenquelle (z. B. Tierhaarallergene, Pollenallergene, Schimmelpilzallergene)
Pathomechanismus, durch den die Allergene eine allergische Reaktion auslösen (IgE-reaktive Allergene, Kontaktallergene)
Frequenz ihrer Erkennung durch IgE-Antikörper in Haupt- und Nebenallergene

Nachweis: Allergietest
Verschiedenen Verfahren zum Test auf Allergien sind:

Bestimmung von IgE-Antikörpern
Es wird dabei die Zahl der freien Antikörper des Immunsystems im Blut gemessen. Wenn der Wert steigt ist das ein Anzeichen für eine Allergie. Es können dabei auch die Antikörper den Allergenen zugeordnet werden.

Bestimmung von Entzündungsmarkern:
-Histamin
-Leukotriene

Hauttests: "Pricktest"
-Bei Typ-I-Allergien
-Allergenextrakt wird auf die Haut getropft und die Haut leicht eingestochen, damit die Substanz eindringen kann
-Nach 20 Minuten kann das Ergebnis in Form von Hautrötung beobachtet werden



Intrakutantest:
Allergenextrakt wird direkt in die Haut injiziert. Nach 20 Minuten ist die Reaktion sichtbar

Gefahr einer starken allergischen Reaktion!

Reibtest:
Haut wird angeritzt und mit dem Allergen eingerieben. Nach 20 Minuten Ergebnis

Epikutantest:
Typ-IV-Allergien
Allergensubstanzen werden mit Trägersubstanz (Vaseline/Wasser) vermischt und unter Testkammern aufgeklebt. Egebnis nach 24/48/72 Stunden

Allergietypen
Typ II: Zytotoxischer Typ:

Reaktion tritt häufig bei Medikamentenunverträglichkeit auf.
Es werden Antikörper gegen körperzell-gebundene Antigene gebildet
Antikörper verbinden sich mit Antigenen und dazugehöriger Zelle
Zelle wird "zum Abschuss freigegeben" und zerstört

Folge: Körper zerstört eigene Rote und weiße Blutkörperchen


Typ III: Immunkomplex-Typ

Antikörper binden an freie Antigene

Es entstehen "Immunkomplexe" aus vielen Antikörpern und Antigenen.

Diese lagern sich z.B in den Nieren ab und lösen dort Schäden aus

Typ IV: Spättyp/Verzögerter Typ:

Allergische Reaktion ca. 24 bis 72 Stunden nach Allergenkontakt

Sensibilisierung beim Erstkontakt mit z.B:Nickel
Symptome: örtlich begrenzter Hautausschlag

Bei weiterem Kontakt folgt allergische Reaktion

Reaktionen können sich im Laufe der Zeit verschlimmern
Wer bekommt Allergien?

Allergien sind nicht Alters-oder geschlechtsabhängig

Veranlagung zu Allergien kann vererbt werden:

Wahrscheinlichkeit, eine Veranlagung zur Allergie zu erben (Näherungswerte):

Kein Elternteil Allergiker: 10 - 20 Prozent
Ein Elternteil Allergiker: 30 - 50 Prozent
Beide Elternteile Allergiker: 40 - 75 Prozent

Allergien im Kindesalter verschwinden später häufig




In Industrieländern in den letzten Jahrzenten Zunahme an allergischen Erkrankungen
Gründe dafür sind unklar

Theorien:
Hygienehypothese
Unterforderung des Immunsystems durch übertriebene Hygiene (besonders im Kindesalter)
Kein Kontakt zu Bakterien/Keimen




Umweltverschmutzung:

Dieselrußpartikel können als Träger für Allergene dienen, wenn sich diese anheften.
Allergene dringen tiefer in die Lunge ein
Fördert eine Sensibilisierung
Erhöhte Allergenexposition:

-vermehrter Konsum von exotische Früchten (z.B:Kiwis)

-zunahme der Milbenexposition durch bessere Isolierung der Häuser

-zunahme des Pollenflugs als Reaktion der Bäume auf Klimaerwärmung und Schadstoffbelastung
Veränderte Lebensgewohnheiten:

-Rauchen, Autoabgase, Stress, kleinere Familiengrößen, veränderte Ernährungsgewohnheiten, aber auch ein veränderter individueller Lebensstil

- kürzere Stillzeit junger Mütter und ein dadurch bedingtes höheres Allergierisiko des Kindes

-Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft Kontakt zu Tieren, Getreide oder Heu hatten, bekommen im späteren Leben seltener allergische Atemwegs- und Hauterkrankungen.
-Unter einer allergischer Reaktion verstehen wir eigentlich die Sofort-Typ-Reaktion

-Bei Erstkontakt mit Allergen erfolgt Sensibilisierung:

-"Akteure": Fresszellen, T-Zellen, B-Zellen(später Plasmazellen) , IgE Antikörper und Mastzellen
Behandlung/Therapie:

-Symptomatische Thearpie:
"Antiallergika", welche die Symptome verhindern und lindern, aber keine Heilung der Erkrankung sind

z.B: (Tabletten, Nasensprays, Asthmasprays, Augentropfen, Cremes, Salben und Injektionen)
Vorbeugung:

-Primäre Prophylaxe:
Bei noch nicht vorhanderner Allergie.

-Ziel: Vermeidung einer Sensibilisierung

-Sekundäre Prophylaxe:
Bei bereits bestehender Sensibilisierung/Allergie

Ziel: Wiederauftreten von Symptomen und Verschlechterung der Erkrankung verhindern.
Spezifische Immuntherapie/Hyposensibilisierung:

-Bislang einzige verfügbare ursächliche Behandlung bei Typ-I-Allergien

-Wenn Allergen nicht gemieden werden kann und Allergenextrakt verfügbar ist

-Dabei werden langsam steigende Dosen eines modifizierten Allergens unter die Haut gespritzt oder als Tropfen unter Zunge getropft

Immunsystem gewöhnt sich an Allergen

-Bildung von Antikörpern wird reguliert
Allergien und Unverträglichkeiten
Allergien: Fehlgeleitete Immunreaktionen
Unverträglichkeit:
-Immunsystem ist nicht beteiligt

- Symptome sind beispielsweise Pickelchen und unreine Haut, Übelkeit oder Bauchkrämpfe

-Bsp. Laktoseintoleranz: Ein Mangel an dem wichtigen Enzym Laktase, das normalerweise Milchzucker in seine Bestandteile verwertet und ihn so für den Körper erst verwertbar ist die Ursache für die Beschwerden.
Anaphylaktischer Schock
heftigste allergische Reaktion
Anfangs Histaminausschüttung
Blutgefäße weiten sich:
Blutdruck sackt ab
Kreislaufzusammenbruch
Organe schlecht durchblutet

Verkrampfungen in den Atemwegen, sodass Betroffener akute Luftnot hat.
Sofortige Hilfe notwendig,
Sonst kann betroffener sterben!
Verbreitung Weltweit:
- Können relativ mild bis lebensbedrohlich sein.

-Juckreiz, Heuschnupfen, Asthma bis hin zum anaphylaktischen Schock


Sypmtome
Es gibt vier Allergietypen:

Typ I: Die "Klassische" Allergie/ Soforttyp-Allergie
-Durch Antikörper ausgelöst
-Bei 1.Kontakt Sensibilisierung
-Bei 2.Kontakt Allergische Reaktion



Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

http://de.wikipedia.org/wiki/Allergietest

http://www.pausenhof.de/referat/biologie/allergien/12432

http://www.jolie.de/bildergalerien/14-fakten-rund-um-die-allergien-sensibilisierung-1463936.html

http://www.scinexx.de/dossier-detail-78-8.html

http://www.allergie-doktor.de/alles-zu-allergien/allergische-reaktionen-und-symptome.html

http://www.stern.de/allergie/ueberblick/allergische-reaktion-die-verschiedenen-allergietypen-585074.html

http://flexikon.doccheck.com/de/Typ-III-Allergie

http://www.heuschnupfen.org/allergie/unvertraeglichkeit-allergien.html

http://www.stern.de/allergie/ueberblick/anaphylaktischer-schock-die-lebensgefaehrliche-allergische-reaktion-585504.html

Allergien
Vorgang einer allergischen Reaktion
Fresszellen erkennen, verdauen und präsentieren das Antigen
T-Zellen erkennen das Antigen und werden aktiviert
Auch B-Zellen kommen mit Antigen in Kontakt, binden ihn und werden aktiviert
T-Zellen binden an B-Zellen und schütten Zytokine aus
B-Zellen klonen sich und werden zu Plasmazellen
Pasmazellen produzieren IgE Antikörper
IgE setzen sich auf Mastzellen fest
Mensch ist sensibilisiert! (Keine Symptome)

Allergische Reaktion:
Bei 2.Kontakt binden Antigene sofort an die Antikörper auf den Mastzellen, welche Histamin enthalten
Mastzelle schüttet Histamin und IgE aus
Allergische Sofort-Reaktion tritt ein!
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