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Cicero Briefe

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by

Yvonne Burlet

on 1 April 2014

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Transcript of Cicero Briefe


Zusammenfassung:
März 51 v. Chr. in Rom.
Aufgrund eines Gesetzes des Pompeius wurde Cicero als Statthalter nach Kilikien geschickt. Er schreibt einen Brief an den dortigen Prokonsul Appius Pulcher. Die Provinz soll in bestmöglicher Ordnung übergeben werden.

Textstellen:
Anrede mit Titel
Zeile 3:

„necesse esset“…. „variis molestiis“
Zeile 4:
„quod neque tibi amicior, quam ego sum“
Zeile 9-10:

„Nostra summa coniunctione“ , „sinulari humanitate“
Zeile 21:

„nostra amicitia“
Zeile 17-18
:
„Quid in eo genere efficere possis, tui consili est; ego te,
quod tibi veniet in mentem mea interesse valde rogo.“
oft
"ego"

Grammatikalische & sprachliche Besonderheiten:
Zeile 3-4:

"occurrebat"
: 3. Pers. Sing. Imperf. Ind. Aktiv --> mit Präsens übersetzt:
"tritt entgegen"
Zeile 14:
"esse habendam"
:
Akk. Fem. Sing. Partizip Futur I Passiv
-->
wird mit
"muss übernehmen"
übersetzt.

Fazit:
Brief ist in einem persönlichen, höflichen, fast übertrieben schmeichelnden Stil geschrieben.
Die enge Freundschaft wird stark betont.

Ad familiares 3.2
Ad familiares 16.1


Zusammenfassung:
Cicero ist mit seinem Sohn Tullius auf der Reise von Patrae nach Alyzia ( 50 vor Chr.) Ciceros Privatsekretär Tiro, kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mit auf die Reise mitgehen. Cicero hofft jedoch, dass Tiro bald wieder genest.

Textstellen:
In der Anrede:
"
S.P.D.
" ist eine übliche Grussformel bei Briefen =
salutem plurimam dat
Zeile 8+9:
Tiro leidet an einer Magen-/Darmerkrankung
Zeilen 20 + 21:
„amemus“
,
„amor“
Zeile 25:
„potissimum“-->
Superlativ
, "potior"
=

Komparativ
Zeile 26:
„gratissimum“ --> Superlativ

Grammatikalische und Sprachliche Besonderheiten:
viele
Deponentien
: „hortatur“, „videor“, „consequi“, „fieri“, „commorari“,
Passiv
und
AcI
sehr oft
Z.19:
„videto“
= die ältere Imperativform „-to“
--> übersetzt wie die Standard Form des Imperativs:
„vidē!“
Fazit:
Cicero ist in diesem Brief sehr liebevoll, fürsorglich, geradezu zärtlich.



Ad familiares 16.3
Zusammenfassung:
Alyzia, den 6. November, 50v. Chr.
Cicero ist in Alyzia angelangt und legt einen Ruhetag ein, weil Quintus, sein Bruder, ihn noch nicht eingeholt hatte. Dann reisen sie weiter und Cicero schreibt erneut an Tiro. Man spürt verstärkt seine Besorgnis um den Gesundheitszustand von Tiro.

Textstellen:
unzählige Genesungswünsche (
„valere“, „valetem“
)
„mi tiro“
oft erwähnt
„Wir alle wünschen Dir, aber am meisten ich...“
und „
Wenn Du uns alle lieb hast und vornehmlich mich..“

Vergleich Zeile 6/7
--> diese Art von Konstruktion wird oft gebraucht.

Sprachliche Besonderheiten:
„Vale!“
--> Doppelbedeutung

Fazit:

Der Brief ist ebenfalls sehr liebevoll geschrieben und man bemerkt die ernstgemeinte Sorge um Tiro.

Ad familiares 3.3

Zusammenfassung:
Mai 51 v. Chr. in Brundisium
Cicero bittet Appius darum, möglichst keine Soldaten zu entlassen.

Textstellen:
Anrede ohne Titel
Zeilen 27-29:

„Equidem pro eo, quanti te facio, quicquid feceris, approbabo, sed te quoque confido ea facturum, quae mihi intelleges maxime esse accommodata.“
Zeilen 13-17:

„coniunctissimo “, „amicissimo“, „nostra consociatissima voluntate“

Grammatikalische & sprachliche Besonderheiten:
Zeile 5
:
"istam"
mit
"provinciam"
benützt, istam --> abschätzig
Zeilen 11-12
:
„tabellariis“
, von
„tabellarius“
= Kurier
Zeile 18:
„exemplum misisti“
= Zweitschrift Kopie
„per“
bei Z.23
„pergratum“
und Z.19
„permultos“
ist eine Verstärkung
Zeilen 30-31:

„exspectabam“
: 1. Pers. Sing. Imperf. Indik. Aktiv
Zeile 32:

„arbitrabar“
: 1. Pers. Sing. Imperf. Indik. Passiv
--> mit Präsens übersetzt und beziehen sich auf Zukunft.
oft
"cum"

Fazit:
Es ist ein weniger schmeichelnder, aber höflicher Brief und die ganze Situation ist sehr viel chaotischer als in fam.3.2.
Nora, Sybille und Aurelia
Cicero Briefe
58 v. Chr.


Cicero
Cicero wird geächtet [lex Clodia] und geht im März in die Verbannung nach Griechenland (für ein Jahr).
Nach Rückkehr: 55 v. Chr. politische Isolation Ciceros

Historisches/Politisches
Caesar übernimmt das Amt des Prokonsuls in den gallischen Provinzen
Gallischer Krieg
(bis 51)


51 v. Chr.

Cicero wird Prokonsul der Provinz Kilikien: Imperator - militärische Erfolge gegen die Parther.
53-52 v. Chr.

Historisch/Politisches
Bandenkämpfe in Rom zwischen Anhängern des Clodius (= Appius Bruder) und Milo.
Pompeius wird "consul sine collega" und stellt die Ordnung wieder her.

Cicero
Vermittlungsversuche Ciceros zwischen Cäsar und Pompeius ( ohne Erfolg), unterstützt danach Pompeius
Historisches/Politisches
Pompeius soll Staat gegen Caesar schützen, es kommt zum Bürgerkrieg (bis 46)
49 v. Chr.
Ad familiares 3.3
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