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Motivation

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by

Maike Weyer

on 24 March 2015

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Transcript of Motivation

- wenig Forschungen und geschriebene Facharbeiten zu diesem Thema

- Bezug auf Fachliteratur
->Bibliothek der BFS Würzburg
->Universitätsbibliothek Würzburg
->Internet

- Experteninterview mit Anita Kittel

Literaturrecherche
Gliederung
- Motivation
- Zielsetzung
- Literaturrecherche

- 1. Teil: Theoretischer Hintergrund
-> Definition Myofunktionelle Störung
-> Ursachen
-> Therapieziele
-> Elternarbeit in der logopädischen Therapie
- Aus Sicht der Therapeuten
- Aus Sicht der Eltern
-> Formen der Elternarbeit
-> Therapie mit Elternarbeit
-> Therapie ohne Elternarbeit

- 2. Teil: Methodisch-didaktische Möglichkeiten zum Erreichen des Therapieerfolgs ohne Elternarbeit
-> Definition Methodik & Didaktik
-> Strategien zum Erreichen des Therapieziels
-> Faktoren
-> Elterninformationsblatt
-> Hausaufgabenblatt

- Stolpersteine
- Experteninterview
- Fazit
- Gesamtreflexion
- Ausblick auf weiterführende Fragestellungen
- Quellen
Motivation
-großes Interesse am myofunktionellen Störungsbereich

-Durchführung erster eigener Therapien (Maria-Stern-Schule)

->Elternarbeit gestaltet sich in externen Einrichtungen schwierig

->oft nur über mitgegebene Notizen möglich
Zielsetzung
-Inwieweit ist eine myofunktionelle Therapie ohne adäquate Elternarbeit sinnvoll?

-Welche Strategien können eingesetzt werden, um den Therapieerfolg trotzdem zu gewährleisten?
->Erstellung von Elterninformationsblatt und Hausaufgabenblatt

Facharbeit zur staatlich anerkannten Logopädin
im Fachbereich Myofunktionelle Störungen


Amelie Dürr
Maike Weyer

Facharbeitsbetreuerin:
Julia Cimbalista

- Das falsche Schluckmuster eines Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen

- Die Zunge wird bei jedem Schluckakt gegen oder zwischen die Zähne gedrückt

- Es kann zu Kiefer- und Zahnfehlstellungen kommen
- Komplikationen während der Geburt

- Nägelkauen, Daumenlutschen, Saugen oder Kauen an Gegenständen (Habits)

- Häufige Infekte

- Vergrößerte Gaumen- oder Rachenmandeln

- Allergien

- Ungünstige Säuglingsernährung
Ursachen
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit

- Modifikation des fehlerhaften Schluckmuster

- Wahrnehmung und Sensibilität

- Kräftigung der Muskulatur

- physiologische Zungenruhelage

- dauerhafter Mundschluss

- Behandlung von Sigmatismus und Schetismus
Therapieziele
Definition
"Myofunktionelle Störung"
Elternarbeit in der logopädischen Therapie
1. Teil:
Theoretischer Hintergrund
Im Vordergrund stehen
Informationsvermittlung und Gesprächsführung (häusliches Üben eher hinten angestellt).
Formen der Elternarbeit
- Beratungsgespräche

- Notizen mitgeben

-„5-Minuten-Gespräch“

- Elternteil ist Co-Therapeut

- keine Elternarbeit
Im Vordergrund stehen das häusliche Üben
und das Unterstützen der Therapiebereiche im Alltag.
Wie sinnvoll ist eine Myofunktionelle Therapie ohne Elternarbeit?
Welche methodisch-didaktischen Möglichkeiten können genutzt werden?
Definition Myofunktionelle Störung
"Unter einer Myofunktionellen Störung versteht man das falsche Schlucken eines Kindes, eines Jugendlichen oder eines Erwachsenen."
A. Kittel
Definition Methodik & Didaktik
Didaktik




- Analyse und Planung des Unterrichts
Methodik
- Tritt nach der Didaktik in Kraft





- Unterschiedliche Arten von Methoden


Didaktik
-> Was wird gemacht?

Methodik
-> Wie wird das gemacht?
Strategien zum Erreichen des Therapieziels
Faktoren
- Grundmotivation

- strukturierte Anleitung/ Durchführung

- interdisziplinäre Zusammenarbeit

-Beziehung zwischen Patient & Therapeut

- Einzeltherapie/ Gruppentherapie
--> Abwechslung

- kreativie Therapiegestaltung
Elterninformationsblatt
Welche Rolle spielt die Elternarbeit in Ihrer Myofunktionellen Therapie? Und inwiefern sehen Sie diese als wichtig an?
Ohne Elternarbeit ist MFT selten erfolgreich, da sie einen langen Atem braucht. Bei mir müssen die Eltern jede Stunde dabei sein, damit sie erleben, was geschieht (bis zur Pubertät). Es ist ein riesiger Unterschied, wenn sie am Ende 5 Minuten erzählt bekommen. Außerdem sind die Eltern, meist die Mutter, pro 10er Verordnung eine Therapieeinheit alleine zur Besprechung bei mir. Nur wenn Eltern genau wissen, worum es geht, unterstützen sie den Therapieprozess auch zu Hause. Nur dann kann Transfer erwartet werden.
Würden Sie die Miteinbeziehung der Eltern bei jedem Kind als gleich wichtig empfinden oder gibt es andere Faktoren, die den Therapieerfolg positiv beeinflussen können?
Ja, ich sehe die Miteinbeziehung der Eltern bei jedem Kind als gleich wichtig an. Natürlich ist auch die Begeisterung des Therapeuten entscheidend, sowie das regelmäßige Umsetzen zu Hause.
Wie gehen Sie vor, wenn sich der Einbezug der Eltern schwierig gestaltet?
Wenn von Anfang an klar ist, dass die Mitarbeit der Eltern Voraussetzung ist, klappt das bei mir. Ausnahmen waren, wenn Eltern mehrere kleine Kinder haben.
Experteninterview mit Anita M. Kittel
- Frau Kittel sieht Elternarbeit als wichtig an
- Zudem bindet sie die Eltern durch deren Anwesenheit in der Stunde und ausführliche Gespräche sehr stark in die Therapie mit ein
- Ist eine Elternarbeit nicht möglich und treten Erfolge dadurch langsamer oder gar nicht ein, beendet Frau Kittel die Therapie vorzeitig
- Wichtig ist die Motivation der Therapeutin
Fazit
Ausblick auf weiterführende Fragestellungen
- Umfrage unter Logopäden und Eltern
-> effektivste Form der Elternarbeit

- Praktischer Vergleich Myofunktioneller Therapie mit & ohne Elternarbeit

- zusätzliches Übungsmaterial für Myofunktionelle Therapie ohne Elternarbeit
Myofunktionelle Therapie ohne Elternarbeit
Myofunktionelle Therapie mit Elternarbeit
Aus Sicht der Therapeuten
Aus Sicht der Eltern
Stolpersteine
- wichtigster Aspekt der Eltern in der Therapie ist der Unterstützende

- Ausmaß der Elternarbeit ist vom Therapeuten abhängig

- ist Elternarbeit nur gering möglich -> Strategien, Faktoren

- ohne Elternarbeit ist die Therapie weniger erfolgreich
Gesamtreflexion
2. Teil
Methodisch-didaktische Möglichkeiten zum Erreichen des Therapieerfolgs ohne Elternarbeit
- Vertrag
- Therapiestunde motivierend und abwechslungsreich
-> Eingangsgespräch führen
-> Leistungsniveau an Kind anpassen
-> echtes Lob
-> Übungen nachbesprechen
- Gruppentherapien
"Effektiv eingesetzt ermöglichen sie es, den Unterricht abwechslungsreich und für alle Teilnehmenden verständlich zu gestalten."
Habedank
"Theorie und Praxis von Lehr- und Lernprozessen."
Habedank
- Eventuelle Probleme mit Eltern können vermieden werden

- wenige Ausnahmen über Therapieerfolge (A. Kallus)
- frühzeitige Elterngespräche

- guter Kontakt zwischen Patient, Therapeutin und Eltern

- Motivation
Danke!
An unsere Facharbeitsbetreuerin
Julia Cimbalista
An Anita Kittel, für die hilfreichen
Informationen
Quellen
Bücher:
- Böhme, G. (2003). Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Band 1: Klinik. 4. Auflage, München: Urban & Fischer
- Castillo Morales, R. (1991). Die orofaziale Regulationstherapie. 2. Aufl.. München: Pflaum Verlag.
- Fischer-Voosholz, M., Spenthof, U. (2002). Orofaziale Muskelfunktionsstörungen. Berlin Heidelberg New York: Springer-Verlag.
- Fox, A. V. (2009). Kindliche Aussprachestörungen-Phonologischer Erwerb, Differenzialdiagnostik, Therapie. 5. Aufl.. Idstein: Schulz-Kirchner Verlag.
- Kittel, A. (2014). Myofunktionelle Therapie. 11. Aufl.. Idstein: Schulz-Kirchner Verlag.
- Meilinger, M. (1999). Untersuchung ausgewählter Aspekte myofunktioneller Störungen im Vorschulalter. München: Utz
- Thiele, E., Clausnitzer, R., Clausnitzer, V. (1992) Myofunktionelle Therapie 1. aus sprechwissenschaftlicher und kieferorthopädischer Sicht. Heidelberg: Hüthig Buch Verlag.
- Weinrich, M. & Zehner, H. (2005). Phonetisch und Phonologische Therapie bei Kindern. Dyslalietherapie in Bewegung. 2. Aufl.. Heidelberg: Springer-Verlag.


Meine Meinung ist, dass Schulen es leider versäumen, die Schüler von Anfang an, an die Eltern in der Therapie zu gewöhnen.
Ich habe die Eltern auch bei anderen Störungsbildern dabei und möchte behaupten, dass dann die Therapie schneller voran geht.
Wir haben eine lange Ausbildungszeit gebraucht und Laien sollen durch 5 Minuten Erklärung am Ende verstanden haben, was sie zu Hause mit dem Kind machen sollen.

A. Kittel
Besteht Ihrer Meinung nach ein Unterschied zwischen der Elternarbeit in der Myofunktionellen Therapie und der in anderen Störungsbereichen?
Zeitschriften:
- Ellger, K., Ritterfeld, U., Trabes, C. (2011). Elternarbeit im logopädischen Praxisalltag. L.O.G.O.S. Interdisziplinär. 19, 2011, 1, 14-22.
- Heinzelmann, B., Bilda, K., Kittel, A. (2009). Myofunktionelle Therapie – Welche Faktoren wirken sich auf das Therapieergebnis aus – eine retrospektive Studie. Forum Logopädie. 23, 2009, 6

Internet:
- Anita Kittel, Myofunktionelle Störungen (MFS) und „Lispeln“, http://www.anitakittel.de/lispeln-myofunktionelle-stoerung.html/ Anita Kittel, 15.01.2014
- Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V., http://www.dbl-ev.de/kommunikation-sprache-sprechen-stimme-schlucken/stoerungen-bei-kindern/stoerungsbereiche/schlucken/funktionelle-orofaziale-stoerungen-myofunktionelle-stoerungen.html, 01.11.2014
- Silvia Habedank, 1. Quartal 2011, Methodik und Didaktik-Worin liegt der Unterschied, http://cms.habedank.de/service/download/geschuetzt/Didaktik-und-Methodik---Worin-liegt-der-Unterschied.pdf, 10.02.2014


Experteninterviews:
- Kallus, A., E-Mail, 04.12.2014
- Kittel, A., E-Mail, 09.02.2015

Bildquellen:
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/html/d/Dinosaurier/clipart_0013.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Pflanzen/BLCKEYSU.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Cartoons/Menschen/BOY.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Tiere/Landtiere/TIGER_1.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Sport/G0133538.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Pflanzen/ROSE_04.php, 03.02.2015
- Hagen Schueller,
http://www.clipartseite.de/Clipart/Elfen/G0116593.php, 03.02.2015


- https://prezi.com/oqmvnhxmwhxi/edit/#27_129315811
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