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Peter Brook Der Leere Raum

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by

Milena Prg

on 21 November 2013

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Transcript of Peter Brook Der Leere Raum

Thema der Präsentationsleistung:
Biographie
21.3.1925: in London geboren
1945: Anfänge als Regisseur am Theater
1962: Co-Direktor der Royal Shakespeare Company und Gründung des “Lamda Theaters”
1970: Gründung des Centre International de Créations Théâtrales
Einer der prägendsten Regisseure unserer Zeit
Lebt bis heute in Paris

Theatertheorie Brooks
Suche nach Theaterdefinition

Gesamtheit aus Schauspieler, Publikum, Regie und Text

Magie im Theater

Bereitschaft, sich immer wieder neu vorzustellen, was Theater ist und sein kann

Das tödliche Theater
Schlechtes, meist kommerzielles Theater

Mangel an Belehrung und Unterhaltung

auf allen Ebenen des Theaters anwesend

Festgefahren in Tradition und Stil; glaubt, nach gewissen Regeln funktionieren zu müssen

Das derbe Theater
Volkstümliches Theater (Derbheit, Schmutz, Lärm, Gelächter)

Existiert seit vielen Zeitaltern, braucht keine Bühne

Soll Freude erregen, nutzt Witz aber auch um zu kritisieren

Erfüllt Bedürfnisse des Zuschauers; andere Energie als heiliges Theater

Menschlichkeit & Bodenständigkeit

Das unmittelbare Theater
Umstand, in dem alle Formen von Theater entstehen

neues Wissen unter Berücksichtigung der Vergangenheit Vieldeutigkeit

Sucht konstant nach neuen Aspekten zur Entstehung des Theaters

Formen und Regeln müssen immer neu konzipiert werden

Problematisch, denn: nichts darf festgelegt werden, muss immer verworfen und überholt werden

Lösung des Arbeitsauftrages:
Konzept
Erarbeite ein Konzept, das verdeutlicht, inwiefern Peter Brooks Vorstellungen von Theater Chancen für unser Unterrichtsthema „Grenzgänge“ bieten können.
Gliederung
I. Biographie Peter Brooks
II. Theatertheorien Brooks
 Allgemeines





III. Lösung des Arbeitsauftrages

 „Der Leere Raum“
"Der Leere Raum"
„Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein Anderer zusieht: das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“ Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S.9


Mensch vor zuschauenden Menschen = alle Möglichkeiten des Theaters gegenwärtig

leerer Raum für alle der gleiche; Verbundenheit

Entstehung von etwas Neuem

Zitat: „Man hat das Theater oft eine Hure genannt, womit man meinte, dass die Kunst unrein ist, aber heute bewahrheitet sich das in einem anderen Sinne – Huren bieten für das gezahlte Geld nur spärliche Lust.“ Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S.10
Der tödliche Schauspieler
spielt nach Regeln des Stils

Imitation von Wirklichkeit

keine Weiterentwicklung = ebenfalls tödlich
Das tödliche Publikum
"Konsum- oder Genießerpublikum"

begrüßt unbelehrendes, langweiliges Theater

betrügt sich selbst
Das heilige Theater
Ursprung; Grundlage, nach dem das tödliche Theater strebt

das Unsichtbare sichtbar machen

Schauspieler muss Publikum ins Unbekannte mitnehmen

die Formen sind verloren, die dies möglich machen

Bedürfnis ist noch da; durch Nachahmungen von ihm entfernt

Zitat: „ein Theater des Lärms ist auch ein Theater des Beifalls“ Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S.88
Zitat: „Theater ist stets eine sich selbst zerstörende Kunst und immer in den Wind geschrieben“ Peter Brook, Der Leere Raum S.18
Répétition: Vorgang des wiederholenden Probens

Représentation: Wiederbelebung etwas schon mal da gewesenen

Assistance: Einfluss von anderen, der zur Verbesserung des Spielens führt
Zitat: „Das Theater ist immer auf Wanderschaft“ Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S.185
Bestandteile des Theaters:
Répétition, Représentation, Assistance
Grenzüberschreitung als Arbeitseinstellung
Grenzüberschreitung als Grenzverwischung
Zitat: „Im täglichen Leben ist ‚wenn‘ eine Fiktion, im Theater ist ‚wenn‘ ein Experiment. Im täglichen Leben ist ‚wenn‘ ein Ausweichen, im Theater ist es die Wahrheit. Wenn wir uns durchgerungen haben, an diese Wahrheit zu glauben, dann sind Theater und Leben eins.“ Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S. 186
viel experimentieren; Einflüsse vom derben und heiligen Theater übernehmen, beide kombinieren

Situationen des Lebens: im Theater intensiver

nach Brook: Grenzen des Spiels = Grenzen der Welt


Tödliches Theater vermeiden

Müssen immer wieder Gefühl für Szene finden; nicht blind nach Technik spielen

Konzentration auf Kern der Szene; mit ‚leerem Raum‘ einfacher

Verdichtung der Szenen



Improvisationsübungen um an die „Grenzen [unserer] Möglichkeiten“ (Peter Brook, Der Leere Raum (1968) S.148) zu kommen
Ende :)
Quellen:
Peter Brook, Der Leere Raum (1968) ISBN 978-3-923854-90-5

Christiane Mangold, Grundkurs Darstellendes Spiel: Theatertheorien Sek.II (2010)
ISBN 978-3-507-41334-4

Oliver Ortolani, Peter Brook: Theater als Reise zum Menschen (2005) ISBN 3-89581-135-1
Peter Brook, Wanderjahre (1987) ISBN 3-923854-25-0

Peter Brook, Das Offene Geheimnis (1993) ISBN 978-3-89581-266-8

Dale Moffitt, Zwischen Zwei Schweigen: Gespräche mit Peter Brook (1999) ISBN 3-89581-094-0

http://www.kidpub.com/story/empty-space-peter-brookan-essay-149687353
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1264&Itemid=40
http://www.grin.com/de/e-book/131118/peter-brooks-theaterkonzeptionen-und-arbeit-mit-dem-schauspieler
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45317957.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46094026.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45317958.html
http://books.google.de/books?id=lmDKQIwyAOcC&pg=PA3&lpg=PA3&dq=peter+brook+das+t%C3%B6dliche+theater&source=bl&ots=EksuUaQceP&sig=rqeQBErb8lJiF3nyFopGC1Lg20o&hl=de&sa=X&ei=zzBxUonCJIihtAbliYHYBQ&ved=0CF0Q6AEwBQ#v=onepage&q=peter%20brook%20das%20t%C3%B6dliche%20theater&f=false
http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/2824-nacktdarsteller-und-rituelle-schlachtungen-auf-der-b%C3%BChne-wozu-theater?-ein-%C3%BCberblick
http://www.arte.tv/de/peter-brook-der-drahtseilakt/7564828.html

Grenzen von Technik und Theorie überschreiten
über eigene Grenzen hinausgehen und nach lebendigem Theater streben
 Das tödliche Theater
 Das heilige Theater
 Das derbe Theater
 Das unmittelbare Theater
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