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Interkulturelle Soziale Arbeit im internationalen Vergleich

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Helena Gläser

on 22 January 2014

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Transcript of Interkulturelle Soziale Arbeit im internationalen Vergleich


agiert in verschiedenen Bereichen:
Garten der Religionen (Religionspädagogik mit allen Altersklassen zu den drei Weltreligionen)
Internationales Mädchenwohnen
Fachbereich Internationale Projekte
Jugend und Schule (Sprachkurse, Schulsozialarbeit)
Arbeitsmarktintegration

Migration
Migration als Ursprung für interkulturelle Soziale Arbeit
"Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht" Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Deutschland
In the UK “described here as current residents born outside of the UK” (Hansen, 2007, p.3)
Migration und dazu in Bezug stehende Politik kann in England auf die Geschichte der Commonwealth politics und in Deutschland auf die Gastarbeiterpolitik zurück geführt werden
Vergleich von zwei Ländern, die durch Migration mit geprägt sind, aber auf sehr unterschiedliche Weise
Soziale Arbeit steht immer auch in Verbindung zur Politik
=> Theorien und Methoden werden in Bezug zur aktuellen gesellschaftlichen Lage entwickelt
Definition: culture: “each person is a member of different reference groups on the basis of gender, age, sexuality, disability, marital status, socio-economic status, religious belief, ethnicity and culture which shape their identity” (Laird, 2008)
Definition: competence: competence consists of knowledge, skills and values (O’Hagan (2007)) -> wird in UK und Deutschland sehr ähnlich definiert
Interkulturelle Soziale Arbeit in England und Deutschland im Vergleich
Die internationale und interkulturelle Sozialarbeit bei IN VIA Köln e.V.
Verschiedene Perspektiven interkultureller Sozialer Arbeit
Interkulturelle Kompetenz und cultural competence
unterschiedliche Entwicklung aufgrund unterschiedlichen Umgangs mit Migration:
Castles und Miller (1993) stellen drei verschiedene Modelle zum Umgang mit Migration heraus: ein exklusives , republikanisches und ein multikulturelles Modell
Deutschland agiert demnach nach dem exklusiven Modell: "dominant definition of the nation is that of a community of birth and descent" => folk or ethnic modell of citizienship
=> erklärte sich erst 2005 zur Einwanderungsgesellschaft
England agiert nach dem republikanischen Modell: community is "based on political participation and culture" => impereal modell of citizienship

aus dem unterschiedlichen politischen Umgang mit Migration ergibt sich die unterschiedliche methodische Reaktion der sozialen Arbeit auf Migration

In UK beschäftigt man sich zunächst hauptsächlich in diesem Rahmen mit Themen der Unterdrückung und der Diskriminierung -> zum einen wegen des imperealen Bürgerschaftsmodells, zum anderen weil der Wohlfahrtsstaat nicht für Immigranten zugänglich war
In Deutschland gibt es zunächst eine ausdrückliche Beschäftigung mit Migranten, als "Fremde" -> Bürgerschaft definiert sich über Volkszugehörigkeit

Herangehensweise
Critical approaches vs. Cultural approaches
Intension: ist herausfordernd auf einer strukturellen Ebene und will soziale Einstellungen verändern

Bildungsanspruch:
setzen eher auf theoretischer und politischer Ebene an
Intension: akzeptiert die aktuelle soziale Ordnung und hat die Intension die breite Praxis von Sozialer Arbeit zu ändern

Bildungsanspruch:
agieren eher durch eine pragmatische kompetenzbasierte Art
(Hendriks, 2010)
Befragung britischer und deutscher SozialarbeiterInnen zur Wichtigkeit von interkulturellen Kompetenz
viel
fältige Gesell
schaft
alle Interviewten betrachteten interkulturelle Kompetenz als relevant,
manche als fundamental, andere als Zusatzfähigkeit
-> spielt inzwischen in der Literatur große Rolle in Deutschland

keiner der
Interviewten nannte direkt interkulturelle Kompetenz von sich aus
bei Befragung zu dieser äußerten sie auch kritische Aspekte
Werte sind laut der Befragten das relevanteste und daraus resultiert alles andere
Fragestellungen die sich daraus ergeben:
Lassen sich durch die Herangehensweise der beiden Länder Rückschlüsse auf die Position von Menschen mit Migrationshintergrund in der jeweiligen Gesellschaft schließen?
Was könnten Vor- und Nachteile des cultural oder des critical approach sein?
Literatur:
Dissertation Christina Wirth: (Inter)cultural competence in social work education and practice -a recognized concept? A cross-national comparison of social work lecturers and practitioners in Germany and England

Hansen, R., 2007. Country Profile 12: United Kingdom. [online] Focus Migration. Available at: <http://focus-migration.hwwi.de/index.php?id=1349&L=1> [Accessed 21. May 2011]

Freise, J., 2007. Interkulturelle Soziale Arbeit. 2nd ed. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.

Castles, S. and Miller, M. J., 2003. The Age of Migration. 3rd ed. Houndmills, Basingstoke, Hampshire and New York: Palgrave Macmillan
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