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Mephisto - Roman einer Karriere

Deutsch-GFS von Daniel Bruder
by

Daniel Bruder

on 18 February 2013

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Transcript of Mephisto - Roman einer Karriere

Mephisto -
Roman einer
Karriere Autor: Klaus Mann Bilderquellen:
http://3.bp.blogspot.com/-M4Unb_ZHq_g/TnG8IdtTwEI/AAAAAAAAAIE/u8mJK3zoe6I/s1600/affiche_Mephisto_1981_1.jpg
http://wwwalt.phil-fak.uni-duesseldorf.de/germ2/verboten/akt/kmann_exil.html
http://images.wikia.com/geschichte-petrinum/de/images/6/62/Hakenkreuz.jpg
http://a69.g.akamai.net/n/69/10688/v1/img5.allocine.fr/acmedia/medias/nmedia/18/84/01/11/19721869.jpg * 18. November 1906 in München Theaterstück "Anja und Esther" (1925) in Hamburg mit Klaus und Erika Mann, Pamela Wedekind sowie Gustaf Gründgens wegen schlechter Kritiken beendet Gründgens aus seine Zusammenarbeit mit Klaus Mann Klaus Mann wird zum aktiven Gegner des Nationalsozialismus:
politisch-satirisches Programm Reich-Ranicki:
"[er] war homosexuell. Er war süchtig. Er war der Sohn Thomas Manns. Also war er dreifach geschlagen.“ Onkel: Heinrich Mann
Vater: Thomas Mann
Schwester: Erika und Monika Mann
Bruder: Golo Mann Inhalt Stil und Sprache Hendrik Höfgen Mephisto - Ein Schlüsselroman? Rezeptionsgeschichte Informationsquellen:
Klaus Mann: Mephisto -Roman einer Karriere, Rowohlt Verlag
Königserläuterungen: Klaus Mann - Mephisto, Roman einer Karriere 3. Auflage
http://de.wikipedia.org/wiki/Mann_%28Familie%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann
http://images.wikia.com/geschichte-petrinum/de/images/6/62/Hakenkreuz.jpg
http://www.schreiben10.com/referate/Literatur/6/Mephisto-Roman-einer-Karriere-von-Klaus-Mann---Zusammenfassung-reon.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Mephisto-Entscheidung 1905 1910 1915 1920 1925 1930 1935 1940 Juni 1924:
Verlobung mit
Pamela Wedekind,
spätere Frau von Carl Sternheim "Der fromme Tanz" (1926),
Öffentliche Bekennung zur Homosexualität Flucht nach Paris ins Exil 30. Januar 1933: Ernennung Hitlers zum Reichskanzler Emigrantenleben in Europa Mephisto (1936) Flucht in den Norden (1934) Symphonie Pathétique (1935) 1945 1950 Bildung an verschiedenen Schulen,
rebellische Jugend September 1938: Auwanderung mit der Familie
in die USA 1941: Beitritt zu US Army 1943: Stationierung in Nordafrika und Italien Sonderberichterstatter und anschießende Entlassung 1948: Leben in Karlifornien beim Vater;
Suizidversuch Entgiftungskur in einer Klinik in Nizza "The Last Day" † 21. Mai 1949 in Cannes Karriere Mephisto - Roman einer 1. Vorspiel 1936 2. H.K. 10. In vielen Städten 3. Die Tanzstunde 4. Knorke 5. Barbara 6. Der Ehemann 7. "Es ist doch nicht zu schildern ..." 8. Der Pakt mit dem Teufel 9. Über Leichen 11. Die Drohung Der Autor
Sprache
Inhalt
Hendrik Höfgen
Mephisto - Ein Schlüsselroman?
Rezeptionsgeschichte galt als Außenseiter seiner Zeit
galt als literarischer Kämpfern gegen den Nationalsozialismus
einer wichtigsten Repräsentanten der deutschsprachigen Exilliteratur
wurde erst nach seinem Tod bekannt "Der Vulkan" (1939) auktorialer Erzähler kennt Gedanken aller Figuren
Nähe zum Leser
fordert Leser zu Handeln auf
Erzähler spricht Figuren an Satirische Elemente französische Wörter Zitate aus Goethes "Faust" typischer Opportunist freiwillige Rückkehr nach Deutschland geht er den Pakt mit dem Teufel ein (Titel "Mephisto") Berufung Schauspieler in erster Linie Verrat an sich selber: Einstellung der kommunistischen Gesinnung versucht sich andauernd zu rechtfertigen lässt Leute um sich herum im Stich Ruhmsucht/Karrieredrang, Nutzen jeder Chance ohne Rücksicht au andere kein Täter lässt sich zum Machtinstrument der Nationalsozialisten machen zeigt hin und wieder menschliche Gefühle und Gewissensbisse
Befreiung Otto Ulrich's Was kann man ihm vorwerfen? Wieso ist er nicht schuldig? Parallelen egoistisch
arrogant
eitel Charakter: begabter Schauspieler
sehr ehrgeizig Hendrik Höfgen Otto Ulrichs Juliette Martens Dora Martin Nicoletta von Niebuhr Lotte Lindenthal Barbara Bruckner Geheimrat Bruckner Ministerpräsident Theophil Marder Romanfigur Charakter gesellschaftliche Position Bezug auf reale Person Schauspieler, Regisseur, Intendant Kommunist, Schauspieler „Negerin“ Jüdin, Emigrantin Schauspielerin Frau eines Nazimachthabers liberales Bürgertum liberales Bürgertum Naziführung Intellektueller Hans Otto Andrea Manga Bell Elisabeth Bergner Pamela Wedekind Emmy Göring Erika Mann Thomas Mann Hermann Göring Carl Sternheim Schauspieler, Kommunist, Widerstandskämpfer eigenständig,
sadomasochistisches Verhältnis zu Höfgen erfolgreiche Schauspielerin (auch im Ausland) Bewunderin Marders, künstlerischer Lebensstil naiv, mittelmäßige Schauspielerin intelligent, mitfühlend, später politische Kämpferin intelligenter Familienpatriarch mit Weitblick will Prunk zeigen, will gemütlich wirken, grausam egozentrischer Schriftsteller Gustaf Gründgens Januar 1929: Scheidung der Ehe von Erika Mann und Gustaf Gründgens Juli 1926: Erika Mann heiratet Gründgens TROTZDEM: einige Fiktionalisierungen und literarische Bearbeitung!!! Klaus Mann über seinen Roman Wendepunkt, dem ebenfalls Gustaf Gründgens zum Vorbild diente:

"Meine Wahl fiel auf Gründgens - nicht, weil ich ihn für besonders schlimm gehalten hätte (er war vielleicht sogar besser als manch anderer Würdenträger des Dritten Reiches), sondern einfach, weil ich ihn zufällig besonders gut kannte. Gerade in Anbetracht unserer früheren Vertrautheit erschien mir seine Wandlung, sein Abfall so phantastisch, kurios, unglaubhaft, fabelhaft genug, um einen Roman darüber zu schreiben." Letzter Satz aus "Mephisto":
"Alle Personen dieses Buches stellen Typen dar, keine Porträts
K.M." Themen die Mann eigentlich ansprechen wollte: Mitläufer im Dritten Reich
Politische Verhältnisse im Dritten Reich darzustellen
Theaterzensur im NS-Regime
Probleme mit Emigrationsentscheidung intelektueller Deutscher Pariser Tageszeitung vom 19. Juni 1936:

"Das neue Werk von Klaus Mann, mit dessen Veröffentlichung die Pariser Tageszeitung am Sonntag beginnt ist ein Theaterroman aus dem dritten Reich. Im MIttelpunkt steht die Figur eines Intendanten und braunen Staatsrates, der Züge Gustav Gründgens' trägt. UM ihn herum erkennt man den Tross der nationalsozialistischen Würdenträger. Klaus Mann ist es gelungen, im MEPHISTO ein packendes Zeitgemälde zu entwerfen."


Klaus Manns' Antwort darauf:

"Ich muss protestieren - um der Würde Ihres Blattes willen; um unser Leser willen, die zu anspruchsvoll sind, als dass sie mit `Schlüsselromanen´ amüsiert sein möchten; schließlich auch um meiner eigenen Würde willen." Klaus Mann: Mephisto -Roman einer Karriere, Rowohlt Verlag; Seite 344 Königserläuterungen: Klaus Mann - Mephisto, Roman einer Karriere 3. Auflage, Seite 85 Königserläuterungen: Klaus Mann - Mephisto, Roman einer Karriere 3. Auflage, Seite 77 Allgemeines Persönlichkeitsrecht Kunstfreiheit Ähnliche Fälle nennt man heute: "Mephisto-Entscheidung"
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