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Teilnehmeraktivierung

Peerteachingseminar SS 2013 Gruppe B
by

Kirsten Grabowski

on 10 July 2013

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Transcript of Teilnehmeraktivierung

Willkommen auf der Methodenkreuzfahrt!

Grüße von der Methodenkreuzfahrt!




An :
Herrn Prof. Horz, Frau Boser und Frau Scherer sowie die
Teilnehmer des Peerteachingseminars SS 2013
designed by Péter Puklus for Prezi
Methodenauswahl
aktivierende
Übungen
Ergebnissicherung, Transfer und Seminarabschluss
Was ist Teilnehmeraktivierung?
Literatur
Dürrschmidt, P., Koblitz, J., Mencke, M., Rolofs, A., Rump, K., Schramm, S. et al. (2008). Methodensammlung für Trainerinnen und Trainer (4. Aufl.). Bonn: managerSeminare.

Klein, Z. M. (2010). Kreative Seminarmethoden: 100 kreative Methoden für erfolgreiche Seminare. Offenbach: Gabal

Knoll, J. (2007). Kurs- und Seminarmethoden: ein Trainingsbuch zur Gestaltung von Kursen und Seminaren, Arbeits- und Gesprächskreisen. Weinheim: Beltz.

Weidenmann, B. (2008). Handbuch Active Training: Die besten Methoden für lebendige Seminare (2. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Es gibt unzählige Methoden, um Teilnehmer eines Seminars aktiv und
kreativ am Seminarablauf zu beteiligen.




Aber welche Methoden passen genau in den
Kontext eines geplanten Seminars?


Hinweise:
Die Präsentation sollte im Vollbildmodus erfolgen. Den entsprechenden Button finden Sie unten rechts am Bildrand.
Am leichtesten ist die Navigation innerhalb der Präsentation mithilfe der Navigationspfeile am unteren Bildrand. Damit folgen Sie der vorgegebenen Reihenfolge, welche auch der thematischen Präsentation im Seminar entspricht. Diese Reihenfolge muss jedoch nicht eingehalten werden. Wer frei in der Präsentation navigieren möchte, kann dies am besten mithilfe der Maus tun. Die gedrückte linke Maustaste ermöglicht es, den Bildausschnitt zu wählen und ein Drehen am Rädchen betätigt den Zoom. Klickt man mit der linken Maustaste auf ein Detail, so wird dies automatisch herangezoomt. Außerdem empfehlen wir die Lautsprecher anzuschalten , wenn möglich....

Viel Spaß und Schiff Ahoi!

Gerade wenn man z.B. eine anspruchsvolle Zielgruppe erreichen möchte,
als Seminarleiter vielleicht noch wenig Erfahrung hat oder auch sensible Inhalte vermitteln muss, kann diese Frage aufkommen.

Für die Entscheidungsfindung kann es hilfreich sein, gedanklich einen Schritt zurück zu gehen und die verschiedenen Komponenten einer Seminarplanung zu betrachten, wie sie von Knoll (2007) vorgestellt werden.

Die Erarbeitung kann z.B. anhand von 7 W- Fragen erfolgen. " Ich plane ein Seminar ...."


für wen?

warum?

wer?

wozu?

was?

womit?

wie !
Fragt nach der Zielgruppe

Welche Eigenschaften bringen diese Menschen mit?
Haben die Teilnehmer Erfahrung mit Erwachsenenbildung?
Auf welches Vorwissen muss man achten oder kann man sogar zurückgreifen?
Für wen ?
Warum ?
Fragt nach dem Ausgangsproblem oder
dem Anlass für das Seminar.

Welche Bedeutung hat der Seminarinhalt für die Zielgruppe?
Handelt es sich z.B. um ein Seminar zum Thema „Teamarbeit“, "Mobbing am Arbeitsplatz"oder geht es darum, Mitarbeiter in "Kundenberatung" zu schulen?

Wozu ?
Fragt nach dem Lernziel

Welche Interessen, Einstellungen oder Fragen haben die Teilnehmer zum Seminarthema?
Gibt es Lernbedürfnisse ?
Was genau sollen die Teilnehmer am Ende des Seminars gelernt oder verstanden haben und in ihren Alltag integrieren können?"
Was ?
Fragt nach dem Inhalt, der im Seminar vermittelt werden soll

Welche Inhalte müssen den Teilnehmern nahe gebracht werden, damit sie das Lernziel auch erreichen können?
Beispiel: Seminar-Methoden zur Teilnehmeraktivierung:
was ist Teilnehmeraktivierung?
welche Methoden gibt es und wann sollte man sie einsetzen?
wie kann man Methoden auswählen?
warum sollte man aktivierende Methoden verwenden?
Fragt nach der Seminarleitung

Seminare kann man als Einzelperson oder im Team planen und durchführen.
Ist man alleine mit einer großen Gruppe, macht es beispielsweise keinen Sinn, Methoden zu wählen, die viel Kontrolle oder Hilfestellung benötigen, weil das von einer Einzelperson nicht geleistet werden kann.
Auch wenn man sich mit einer Methode persönlich unsicher fühlt oder sie aus irgendwelchen Gründen nicht besonders mag, sollte man sich gut überlegen, ob man sie einsetzen möchte.
Wer ?
Fragt nach den Rahmenbedingungen/Institution, in der das Seminar stattfindet

Wie sieht der Seminarraum aus?
Gibt es darin Gegenstände (Tische, Stühle, Sportgeräte uvm.), die im Rahmen einer Methode genutzt werden können?
Gibt es z.B. einen schönen Garten oder Park in der Nähe, der Platz für eine besondere Übung bietet?
Müssen bestimmte Pausenzeiten eingehalten werden?
Womit ?
Wie ?
Fragt nach der Methode bzw. den Methoden

Alle vorangegangen Überlegungen können hilfreich sein, eine passende Methode zu finden und damit die Frage nach dem „Wie?“ zu beantworten.

Wie möchte ich, dass meine Zielgruppe an ihrem Ausgangsproblem arbeitet, um neue Inhalte kennenzulernen und die Lernziele zu erreichen?

Zusammenfassung: der Weg zum "Methodenschatz"
Sinn & Zweck der Teilnehmeraktivierung
FAZIT
Wir möchten Sie einladen auf eine Reise an Bord der MS Teilnehmeraktivierung. Im Rahmen des Peerteachingseminars SS 2013 an der Goethe - Universität Frankfurt a. M. haben wir spannende Reiseziele für Sie ausgesucht, welche Ihnen Einblicke in die kreative Teilnehmeraktivierung ermöglichen. Nähere Informationen über die einzelnen Etappen finden Sie im Logbuch.

Carina Belser, Kirsten Grabowski, Katharina Müller, Olivia Söller
Zusammenfassung
Insgesamt stellen die verschiedenen Komponenten der Seminarplanung ein Gerüst zur Verfügung, welches bei der Auswahl von Methoden behilflich sein kann. Dieses Gerüst sollte aber nicht als etwas Statisches verstanden werden. Die verschiedenen Elemente stehen miteinander in Verbindung. Das bedeutet, eine gewählte Methode beeinflusst ihrerseits andere Komponenten, wie z.B. den Inhalt. Es geht also auch um Aspekte wie Bewegung und Balance, die durch eine bewusste Entscheidung für bestimmte Elemente erreicht werden können.
Im Folgenden finden sich Beispiele für aktivierende Übungen. Diese sind untergliedert in verschiedene Situationen und Ziele, die sich innerhalb eines Seminars ergeben können.
Knoll beschreibt Lernen, Austausch und gemeinsame Aktivität als Vorgänge voller Bewegung, die vor allem dann unbeschwert ablaufen können, wenn "... die Teilnehmenden, der Leiter, die Ziele, die Inhalte, die Rahmenbedingungen, der institutionelle Hintergrund und die Methoden miteinander in Balance sind" (Knoll, 2007, S. 36).
Zu Beginn eines Seminars können Unsicherheiten auf Seiten der Teilnehmerschaft bestehen, da sie sich unter Umständen noch nicht kennen und sich nicht sicher sind, was sie während des Seminars erwartet.
Der Seminarleiter sollte daher zu Beginn geeignete Maßnahmen ergreifen, um einen klaren Rahmen sowie eine angenehme, sichere und vertraute Atmosphäre zu schaffen.
Themeneinstieg
Einem Vortrag kann die Abfrage vorhandenen Wissens bei den Seminarteilnehmern vorausgehen.
Assoziationen sollen dabei Brücken zum Thema schaffen und eine Anknüpfung erleichtern. Dabei kann z.B. auf Bilder zurückgegriffen werden oder mithilfe des ABC's Ankerpunkte für Stichworte zum Thema gefunden werden.
Gruppenbildung
Zur Gruppenbildung bieten sich zahlreiche kreative und aktivierende Übungen an. Zur Wahl der geeigneten Methode sollte klar sein, ob die Anzahl der Gruppen sowie der jeweiligen Gruppenmitglieder festgelegt sein soll, ob sie irrelevant ist oder ob eine Partnerarbeit durchgeführt werden soll.

Beginn
Notizen & Aufzeichnungen
Während eines Vortrags ist es oftmals erwünscht, dass sich die Teilnehmer eines Seminars Notizen zum Vortrag machen. Die Realität sieht erfahrungsgemäß oft anders aus. Durch den Einsatz verschiedener Methoden kann dem entgegengesteuert werden.
abfragen & festigen
Gerade bei langen Vorträgen kann es hilfreich sein, diese zwischendurch zu unterbrechen und zu bestimmten Themenabschnitten entsprechende Inhalte abzufragen und so zu festigen. Durch den Wechsel zwischen Vortrag und Rekapitulation wird zusätzlich die Aufmerksamkeit gefördert.
Auflockerung
Besonders bei langen Veranstaltungen wie Blockseminaren ist es wichtig, zwischendurch für Auflockerung zu sorgen, um anschließend die Aufmerksamkeit wieder fokussieren zu können.
Je nach Bedürfnis können unterschiedliche Übungen neben einer allgemeinen Auflockerung auch weitere Effekte bewirken.
Logbuch
Die Gestaltung eines Begrüßungsposters wirkt einladend und kann zusätzlich als Wegweiser zum Seminarraum genutzt werden.
Ein Ablaufplan schafft Übersicht über das Seminarprogramm und gibt auch während des Vortrags eine Orientierungshilfe.

Bei längeren Seminaren empfiehlt sich zusätzlich die Angabe von Pausenzeiten.
Um die Teilnehmer bereits zu Beginn zu aktivieren und so eine lockere, entspannte Atmosphäre zu schaffen, lassen sich Fragen und Aufforderungen nennen, die jeweils mit Bewegungen verknüpft werden. Weiterhin lassen sich dadurch erste Gemeinsamkeiten unter den Teilnehmern finden.
Alle Leute, die heute Morgen mit Bus und Bahn gekommen sind, bitte einmal aufstehen!
Wer schonmal bewusst eine Übung zur Teilnehmeraktivierung in seinem Vortrag eingesetzt hat, streckt seine Beine weit aus. Die anderen heben die Arme.
Jeder winkt jemandem hier zu, den er gar nicht oder nicht so gut kennt.
Die "Schlüsselbundmethode" stellt eine geeignete Übung dar, mit der sich sowohl unbekannte als auch vertraute Seminarteilnehmer untereinander besser kennenlernen können.
Jeder Teilnehmer wird gebeten, seinen Schlüsselbund zur Hand zu nehmen und anhand dessen etwas über sich zu erzählen (das kann z.B. ein bestimmter Schlüssel sein oder ein Anhänger).
In meinem letzten Urlaub bin ich das erste Mal auf einem Kamel geritten und habe mir zur Erinnerung diesen Schlüsselanhänger mitbgebracht.
Wortpuzzle
(festgelegte Anzahl an Gruppen und Teilnehmern)
Worte werden in Puzzleteile zerschnitten (dies können z.B. Stichworte zum Seminarthema sein). Die Anzahl der Worte stellt dabei die Anzahl der Gruppen dar, die einzelnen Teile pro Wort die jeweilige Gruppengröße. Die Teilnehmer erhalten je ein Puzzleteil und müssen ihre Gruppen anhand dieser Teile zusammenpuzzeln.
Kriteriengruppen
(Anzahl der Teilnehmer irrelevant)
Schnell und ohne jegliche Hilfsmittel lassen sich Gruppen über gemeinsame Kriterien zusammenfinden.
So bilden alle Teilnehmer mit einem grünen Oberteil ein Gruppe;
vom Rest gehören diejenigen, die vor 07:00 Uhr aufgestanden sind, zu einer zweiten Gruppe;
die dritte Gruppe setzt sich aus den Übriggebliebenen zusammen, die Schuhe mit Schnürsenkeln tragen usw.
Partnersuche
Für die Schnurmethode werden halb so viele Schnüre wie Teilnehmer benötigt. Diese werden vom Seminarleiter mittig festgehalten, sodass die Enden frei baumeln. Jeder Teilnehmer fasst nun ein Ende der Schnüre an. Wenn der Seminarleiter dann die Schnüre loslässt, hat jeder Teilnehmer seinen Partner „an der Strippe“.
Aktivierende Methoden lassen sich zu jeder beliebigen Situation eines Seminars und für die unterschiedlichsten Ziele einsetzen. Der Kreativität bei der Ausgestaltung eigener Übungen sind keine Grenzen gesetzt. Der zeitliche Aufwand zur Vorbereitung ist variabel und es kann nahezu alles als Material für aktivierende Übungen dienen.
Dabei sollte auf eine sinnvolle Balance zwischen Vortrag und Aktivierung der Teilnehmer geachtet werden.
Zusammenfassung
Übungen mit körperlicher Aktivierung
Übungen mit geistiger Aktivierung
Wenn z.B. nach hitzigen Diskussionen eher eine Beruhigung der Teilnehmer angestrebt werden soll, eignen sich Denk- und Knobelspiele sehr gut.
Was könnten diese Bilder mit dem Thema "kreative Teilnehmer-aktivierung" zu tun haben?
"A wie aktivierend"
"B wie Bewegung"
"C wie computerlos"
Die vorgestellten Übungen dienen dabei als Anregung für eigene Ideen zur Gestaltung aktivierender Übungen, die vom Seminarleiter an seine spezifischen Ziele und Bedürfnisse sowie die der Teilnehmer angepasst werden sollten (vgl. "7 W-Fragen").
Resümee
Ziel des Vortrags war es, aufzuzeigen, dass das Vorgehen bei der Seminarplanung einen direkten Einfluss auf die Methodenauswahl hat. Bei Unsicherheit oder Entscheidungsschwierigkeiten können die verschiedenen Elemente gezielt eingesetzt werden, um zu prüfen, welche Methoden allgemein in Frage kommen oder ob eine bestimmte Methode besonders passend oder auch unpassend ist.

Ein weiteres Ziel war es, zu zeigen, dass nach der Vermittlung theoretischer Inhalte die Durchführung einer Übung (in diesem Fall die "Handtuchübung") auflockernd und aktivierend wirken kann.
Lernziel
Ablauf
In Form einer Bildergeschichte wurden die 7 W- Fragen und damit die Elemente der Seminarplanung nach Knoll (2007) vorgestellt. Die vermittelten Inhalte wurden von den Seminarteilnehmern positiv aufgenommen, was in der "Fischernetz" Übung bei Seminarende deutlich wurde. Für die Präsentation der Bildergeschichte, hat sich die Metaplanwand als weniger geeignetes Medium erwiesen. Vorbereitete Flipchartseiten oder die Darstellung der Bildergeschichte mittels Powerpoint hätte die Darbietung erleichtert und einen störungsfreien Ablauf ermöglicht.

Kritik
Die von den Teilnehmern und Dozenten geäußerte Kritik war insgesamt sehr gut. Die zeichnerische Umsetzung der Inhalte wurde positiv bewertet. Kritisch angemerkt wurde, dass die gewählte Rahmengeschichte im Kontext der Erwachsenenbildung weniger geeignet sei. Dieser Kritikpunkt zeigt besonders deutlich, wie wichtig es ist, sich über Komponenten wie Zielgruppe, Lernziel usw. bei der Methodenwahl hinreichend Gedanken zu machen. Die Bildergeschichte war im Rahmen des studentischen Unterrichts in Ordnung, für eine andere Zielgruppe wie z.B. im Rahmen eines Managementseminars, wäre eine seriösere Darstellungsform oder Methode angebracht gewesen.

Um diese Kritik aufzugreifen, wurde der Inhalt für diese Präsentation noch einmal neu aufgearbeitet. Die Darstellung enthält weiterhin zeichnerische Elemente, jedoch ohne die Rahmengeschichte.

Die Anleitung und Durchführung der sich anschließenden "Handtuchübung" wurde positiv bewertet.

Aktivierende Methoden zum Seminarabschluss bilden im übertragenen Sinne den
Anker
, der dafür sorgt, dass die gelernten Inhalte im Gedächtnis "hängen bleiben".
Im Folgenden werden Ihnen einige aktivierende Methoden präsentiert, die geeignete Mittel für die Ergebnissicherung, den Transfer und den persönlichen Seminarabschluss darstellen. Weitere kreative Übungen finden Sie bei Klein (2010).
Das 5-Minuten-Video
Bei dieser Übung sollen die Teilnehmer in Kleingruppen ein fünfminütiges Video über die an diesem Tag gelernten Inhalte drehen. Ziel dieser Übung ist ein Resümee des Tages, indem die Inhalte des Tages wiederholt und die wichtigsten hervorgehoben werden.
Wenn nicht genug Zeit oder nicht das geeignete Material vorhanden ist, lässt sich diese Übung auch abwandeln, indem sich die Kleingruppen nur theoretisch überlegen sollen, wie sie das Video gestalten würden und Einzelsequenzen mittels eines Standbildes oder eines kurzen Rollenspiels vorstellen sollen.

Das bewegte Feedback
Bei dieser sehr aktivierenden Übung sollen sich die Teilnehmer eine Körperhaltung oder Bewegung ausdenken, die einen inhaltlichen Aspekt darstellt, den man an diesem Tag besonders interessant oder hilfreich fand. Dafür stellen sich alle in einen Kreis und einer beginnt mit seiner Bewegung. Nachdem der erste seine Bewegung vorgeführt hat, imitieren alle anderen im Kreis seine Bewegung oder Körperhaltung und versuchen zu spüren, was sie ausdrücken sollte.
Dient der Ergebnissicherung
oder dem
persönlichen Feedback!
Zurück im Alltag
Der weise Rat
Dient dem
persönlichen Abschied!
"Ich packe deinen Koffer."
Das Fischernetz
Die Fischernetz-Übung kann auf zwei verschiedene Arten eingesetzt werden.
Thematische Einrahmung des Seminars, Abfrage der Erwartungshaltung und Feedback
Ergebnissicherung
1. Möglichkeit:
2. Möglichkeit:
Die erste Möglichkeit besteht darin, ganz zu Beginn eines längeren Seminars ein Fischernetz auf dem Boden auszulegen und die Teilnehmer zu bitten, auf Kärtchen aufzuschreiben, was sie sich von dem Seminar erhoffen und welche Befürchtungen sie haben. Dabei ist es natürlich am schönsten, wenn die Kärtchen die Form eines Fisches haben. Am Ende des Seminars stellen sich alle Teilnehmer wieder um das Fischernetz herum und schauen, welche ihrer Erwartungen und Befürchtungen sich bewahrheitet haben und welche nicht. Diejenigen, die sich nicht bewahrheitet haben, werden aus dem Fischernetz herausgenommen, so dass sich am Ende nur noch die „Fische“ (bzw. Kärtchen) im Netz befinden, die durch das Seminar „eingefangen“ wurden. So gibt das Fischernetz dem Seminar einen Rahmen, da sie zum Einstieg dient und später als abschließende Übung wieder aufgegriffen wird.
Resümee
Als zweite Variante kann die Fischernetz-Übung auch zur Ergebnissicherung dienen. Dabei wird das Fischernetz nicht zu Beginn, sondern nur zum Abschluss des Seminars „ausgeworfen“ und jeder Teilnehmer erhält einen „Fisch“, auf den er einen inhaltlichen Punkt, den er während des Seminars gelernt hat, aufschreiben soll. Nun wird ein Kreis um das Fischernetz gebildet und jeder wirft seinen „Fisch“ hinein. Die Teilnehmer haben nun die Möglichkeit alle „Fische“ zu betrachten und etwas zu ihrem eigenen „Fisch“ zu sagen. So werden die wichtigsten inhaltlichen Punkte des Seminars wiederholt und zusammengefasst.
Dient dem
persönlichen Abschied!
Jeder Seminarteilnehmer erhält ein großes Blatt Papier, auf das er einen individuell gestalteten Koffer mit seinem Namensschild als Erkennungszeichen malt. Nun werden die Blätter im Raum verteilt und alle Teilnehmer dürfen sich im Raum umher bewegen und in die Koffer der anderen nett gemeinte Ratschläge, Wünsche für die Zukunft, Ermutigungen oder ein positives Feedback schreiben. Am Ende des Seminartages kann so jeder Seminarteilnehmer einen „Koffer voller Wünsche und Ratschläge“ mit nach Hause nehmen.
Tischtuchprotokoll & vorgefertigte Notizbücher
Der Seminarleiter rollt eine Papiertischdecke über die Seminartische und fordert die Teilnehmer auf, diese als Kritzelfläche zu nutzen. Hier können relevante Punkte festgehalten, Zeichnungen angefertigt und Fragen notiert werden.
Das Tischtuchprotokoll kann zum Vortragsende aufgehängt und besprochen werden. Es besitzt für den Seminarleiter zusätzlich eine Feedbackfunktion, denn es ist direkt ersichtlich, ob alle wesentlichen Inhalte genannt und verstanden wurden oder noch Fragen offen sind und auf Spezifisches noch einmal eingegangen werden muss.
Eine weitere Möglichkeit ist es, seinen Seminarteilnehmern vorgefertigte Notizbücher anzubieten. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass der Seminarleiter hier bereits weitere Inhalte hinzufügen oder ein Handout integrieren kann oder Materialien, die für andere Übungen benötigt werden, beilegt.
inhaltliche Vorgaben
Lernziel
Ablauf
Kritik
Durch die Vorgabe inhaltlicher Kriterien von anzufertigenden Notizen kann der Seminarleiter darauf hinwirken, dass wesentliche Punkte während des Vortrags festgehalten werden.
Hier eignen sich z.b. konkrete Fragestellungen und Lückentexte.
Es eignen sich Abfragemethoden wie z.B. Multiple-Choice-Fragen, Lückentexte oder Klappkarten. Diese können auf Tische verteilt, an (Pinn-) Wänden angebracht oder auf ganze Lernstationen (siehe Foto links) verteilt werden. So wird zusätzlich eine Auflockerung durch Bewegung erreicht.
Die Erarbeitung kann jede Einzelperson für sich vornehmen oder es kann in Teams zusammengearbeitet werden. Die Abfrage und Festigung kann auch durch die Einbettung in ein Quiz stattfinden, hier wird zusätzlich ein Wettbewerbscharakter eingeführt und / oder der Teamgeist gestärkt.
Wichtig dabei ist, dass die Person, die die Bewegung vorgemacht hat, zu diesem Zeitpunkt noch nicht verrät, was die Bewegung oder Körperhaltung für sie oder ihn bedeutet. Nun geht es reihum und jeder im Kreis macht seine Bewegung vor und die anderen machen sie nach. Erst nachdem jeder einmal an der Reihe war, darf aufgeklärt werden, was die Bewegungen und Körperhaltungen zu bedeuten hatten.
Dient der
Ergebnissicherung!
Bei dieser Übung sollen die Seminarteilnehmer konkret planen, welche Inhalte sie später umsetzen wollen. Ging es bei dem Seminar z.B. um Stressbewältigung, sollen die Teilnehmer festlegen, wann sie welche Stressbewältigungsmethode wo, wie und in welchem Rahmen nutzen werden. Dies sollen sie zunächst in Einzelarbeit machen und pro Frage (Was? Wann? Wie? Wo? Mit wem?) ein Kärtchen beschriften.
Im Anschluss sollen sie Kleingruppen aus zwei bis drei Teilnehmern bilden und sich über ihre Ergebnisse austauschen. Am Ende der Übung tauschen die Mitglieder einer Kleingruppe Telefonnummern aus und vereinbaren einen Termin, an dem sie telefonieren und sich gegenseitig berichten werden, wie sie ihre Pläne umsetzen konnten. Durch dieses festgelegte Telefongespräch erhöht sich das Gefühl der Verpflichtung, die „guten Vorsätze“ auch wirklich in die Tat umzusetzen, so dass die Langzeitwirkung des Seminars erheblich steigt.
Dient dem
Transfer!
Bei dieser Übung werden die Namen aller Seminarteilnehmer vertikal (d.h. untereinander) auf Zettel geschrieben. Jeder Teilnehmer erhält einen Zettel mit dem Namen eines anderen Teilnehmers. Nun soll jeder versuchen, aus den Buchstaben Wörter zu bilden, wobei die Buchstaben des Namens die Anfangsbuchstaben der Wörter bilden sollen. Am Ende sollten die Wörter einen Satz ergeben, der im besten Fall ein netter Ratschlag für den anderen Teilnehmer darstellen soll. Die Grammatik kann bei dieser Übung natürlich etwas in den Hintergrund gerückt werden, da es hauptsächlich auf die Aussage des Satzes ankommt.
Warum sind aktivierende Methoden gerade für den Transfer und den Seminarabschluss so wichtig?
Der Schlüssel dafür, dass uns etwas dauerhaft im Gedächtnis bleibt, liegt im „selber Erleben“ der Dinge. Da aktivierende Methoden genau dort ansetzen, sind sie besonders für eine langfristige Ergebnissicherung und den Transfer wichtig. Denn ein Seminar ist nur dann erfolgreich, wenn das Gelernte auch später im Alltag umgesetzt werden kann. Außerdem geben sie dem Seminar einen Rahmen und ermöglichen den Teilnehmern einen persönlichen Abschied voneinander, der besonders nach längeren, intensiveren Seminaren wichtig ist (Knoll, 2007).
Das Lernziel dieser Einheit war es, den Teilnehmern zu verdeutlichen, dass aktivierende Methoden besonders am Ende eines Seminars von Relevanz sind, da sie die Transfersicherung erheblich unterstützen. Es sollten exemplarisch einige Übungen vorgestellt werden, um den Teilnehmern die Vielfältigkeit zu zeigen, wie eine gute Transfersicherung und ein gelungener Seminarabschluss durchgeführt werden kann. Im besten Fall sollten die Teilnehmer einige der vorgestellten Übungen in ihr persönliches Repertoire für zukünftige Seminare aufnehmen oder sich zur Entwicklung weiterer kreativer Übungen inspiriert fühlen.
Die sog. Handtuch- oder Teppichübung dient der Aktivierung der Teilnehmer durch Bewegung und stärkt gleichzeitig den Teamgeist.

Um diese Einheit möglichst interaktiv zu gestalten, eignet es sich, zunächst mit einer Übung zu starten, bei der die Teilnehmer zuordnen sollen, durch welche Aktivität wir uns wie viel Prozent des präsentierten Inhalts merken können. Dafür eignet es sich, Kärtchen mit den Aktivitäten und mit den Prozentzahlen vorzubereiten, ungeordnet an die Metaplanwand zu pinnen und schließlich die Teilnehmer zu bitten, die Kärtchen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Es sollte jedoch betont werden, dass es sich dabei lediglich um Richtwerte handelt und die Zahlen individuell variieren können.
Um anschließend einige der Übungen vorzustellen, kann jeweils ein passendes Bild oder eine Skizze zu jeder Methode präsentiert werden, das die Teilnehmer mit der Übung verknüpften können und das ihnen das Memorieren erleichtern soll.
Abhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit, sollten ein paar oder zumindest eine der Übungen auch praktisch angewendet werden. Da sich diese Einheit am Ende der Präsentation befand, bot sich dafür die Fischernetz-Übung an, bei der die Teilnehmer zur Ergebnissicherung einen inhaltlichen Punkt, den sie besonders interessant fanden, auf ein Kärtchen in Form eines Fisches schreiben und ins Fischernetz werfen sollen.

Die Gruppenmitglieder stellen sich auf ein Handtuch und haben die Aufgabe, das Handtuch umzudrehen, ohne dieses zu verlassen. Die Teilnehmer erfahren hier Kommunikation, Absprachen und das Suchen nach kreativen Lösungen.
Resümee
Lernziel
Ablauf
Um den zeitlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden und trotzdem einen guten Einblick in die Bandbreite an unterschiedlichsten Übungen geben zu können, wurden eine Vielzahl an Methoden - geordnet nach Seminarsituationen - vorgestellt und nur ausgewählte Beispiele auch praktisch durchgeführt.
Um den Vortrag dennoch lebendig zu gestalten und gleichzeitig die Vielfalt an einsetzbaren Materialien aufzuzeigen, wurden die in den vorgestellten Übungen verwendeten Hilfsmittel auf einem Tisch platziert und zu gegebenem Zeitpunkt präsentiert bzw. eingesetzt.
Kritik
Die Vorstellung verschiedener Methoden und ihrer Einsatzbereiche wurde von den Seminarteilnehmern positiv aufgenommen. Das Mitbringen und Aufzeigen der Materialien gestaltete den Vortrag lebendig und "zum Anfassen".
In der präsentationsabschließenden Fischernetz-Übung wurden verschiedene der hier dargestellten Methoden von den Teilnehmern noch einmal genannnt und als Ideengeber für den Einsatz in eigenen Vorträge bewertet.
Kritisch angemerkt wurde, dass die Auflösung der Knobelspiele erst ganz zum Ende der gesamten Präsentation gegeben wurde. Dadurch waren die Teilnehmer etwas unbefriedigt. Daran wurde noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, auf die Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Teilnehmer zu achten und die Auswahl und Umsetzung der Übungen auf die Teilnehmer anzupassen.

Ziel des Vortrags war es, dass die Teilnehmer verschiedene Übungen zu verschiedenen Situationen innerhalb eines Seminars kennenlernen. Diese sollten als Ideen und Ansatzpunkte für die Entwicklung eigener Methoden dienen. Es sollte aufgezeigt werden, dass Übungen in ihrer Ausgestaltung so flexibel sind, dass sie an die spezifischen Bedürfnisse und Ziele des Seminarleiters und seine Teilnehmer ausgerichtet werden können und man die unterschiedlichsten Materialien (oder auch gar keine) einsetzen kann.
Die Konzeption dieser Einheit wurde grundsätzlich sehr positiv bewertet.
Die Teilnehmer mochten sowohl die Einstiegsübung an der Metaplanwand, als auch die Auswahl der Methoden, die vorgestellt wurden.
Besonderen Anklang fand die Idee, die „Fische“ für die Fischernetz-Übung bereits vor der Präsentation unter den Stühlen der Teilnehmer zu platzieren, so dass zum einen Zeit gespart wurde, da sie nicht mehr ausgeteilt werden mussten, und zum anderen auf diese Weise ein gewisser „Aha-Effekt“ erzeugt werden konnte.
Diese Methode kann auf vielfältige Weise eingesetzt und abgewandelt werden. Sie eignet sich zum Beispiel auch zur Gruppeneinteilung.
Ein anderer wichtiger Hinweis bezieht sich außerdem auf das Ende der Fischernetz-Übung, wenn die Teilnehmer im Kreis um das Netz herum stehen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Teilnehmer ihren „Fisch“ nicht nacheinander im Uhrzeigersinn vorstellen, da dies bei einer größeren Personengruppe Langeweile oder Unruhe erzeugen könnte. Dieses Problem kann gut gelöst werden, indem der Teilnehmer, der beginnt, einen Ball o. Ä. erhält, den er dann demjenigen zuwerfen soll, der als nächstes seinen „Fisch“ vorstellen soll. Auf diese Weise wird erzielt, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmer konstant bleibt.

Was ist Teilnehmeraktivierung?

Methodenauswahl

Beispiele für aktivierende Übungen
Ergebnissicherung, Transfer und
Seminarabschluss

Fazit

Literatur

Kreative Teilnehmeraktivierung sollte elementarer Bestandteil jedes Seminars sein. Ob auf körperlicher, kognitiver oder sozialer Ebene - Teilnehmer sollten in regelmäßigen Abständen aktiviert werden, um Inhalte besser aufnehmen und memorieren zu können.

Ein übergeordnetes Ziel der kreativen Teilnehmeraktivierung ist es deshalb, den Lernerfolg zu erhöhen - dafür müssen die Teilnehmer ins Boot geholt werden!
Körperliche Funktionen der Teilnehmeraktivierung
Bewegung und Dynamik in die Gruppe bringen
körperliche Aktivität (v.a. nach langem Sitzen) fördern
Spaß machen
für Auflockerung sorgen
Kognitive Funktionen der Teilnehmeraktivierung
Emotionen freigeben
Konzentration bündeln
Aufmerksamkeit zentrieren
neue Einfälle bringen
Horizont erweitern
helfen, selbst etwas zu entdecken
Soziale Funktionen der Teilnehmeraktivierung
Austausch und Kommunikation ermöglichen
Gemeinsamkeit schaffen
Hemmschwellen abbauen
Zusammenarbeit vorbereiten
Offenheit gegenüber Fremden fördern
Lernziel
In diesem ersten Teil des Peerteaching-Vortrags ging es darum, den Seminarteilnehmern einen Überblick darüber zu verschaffen, was aktivierende Methoden sind und weshalb diese eine wichtige Rolle bei der Durchführung von Seminaren spielen.

Besonders im Mittelpunkt standen dabei die drei Funktionen der Teilnehmeraktivierung: körperliche, kognitive und soziale Funktionen.

Die theoretischen und lernpsychologischen Grundlagen aktivierender Methoden sollten vermittelt werden.
Ablauf
Um die Teilnehmer direkt bei Seminarbeginn zu aktivieren, wurden Fotos auf dem Boden verteilt - mehrere Ausfertigungen von insgesamt vier verschiedenen Bildern. Jeder Teilnehmer sollte sich dann ein Bild auswählen und sich mit den Personen in einer Gruppe zusammenfinden, die das gleiche Foto wählten.

Alle Gruppen wurden dann dazu aufgefordert, Assoziationen zum Thema Teilnehmeraktivierung in Bezug auf ihr jeweiliges Bild zu formulieren und diese in Stichpunkten auf Moderationskarten festzuhalten. Nach einem kurzen theoretischen Vortrag des Kursleiters an der Pinnwand wurden dann die Ergebnisse der Gruppen einzeln vorgestellt und diskutiert.
Kreative Teilnehmeraktivierung
heißt ...
... alle Teilnehmer mit einbeziehen.
... Abwechslung garantieren.
... eigenständiges und erfolgreiches Lernen ermöglichen.
... Spaß haben!
... körperliche, kognitive und soziale Aspekte berücksichtigen.
Kritik
Resümee
Der Einstieg ins Seminar wurde größtenteils positiv bewertet. Lobend erwähnt wurde dabei die Einteilung der Teilnehmer in Gruppen durch klare Anweisungen bezüglich der am Boden liegenden Bilder. Der sofortige Einbezug der Teilnehmer ins Seminar erzeugte Aufmerksamkeit und Interesse. Auch der kurze theoretische Vortrag, der an der Pinnwand erfolgte, gefiel Teilnehmern und Dozenten gut.

Vorsichtig sollte man beim Sammeln der Gruppenergebnisse sein - hier ist es wichtig, keine Wertung der genannten Antworten vorzunehmen, sondern jede Antwort zu schätzen und als interessanten Beitrag zu akzeptieren.
Bildquellen
1. Teil - Was sind aktivierende Methoden?
http://www.feedback.info/tl_files/feedback/content/projects/iwnniny/IWNNINY_Matrosen.jpg
http://www.tripadvisor.de/LocationPhotos-g261663-Port_Fairy_Victoria.html
http://www.semesteratsea.org/wp-content/uploads/2012/01/110312_819_CaptainCrew-430x350.jpg
2. Teil - Methodenauswahl
3. Teil - Auswahl aktivierender Übungen
4. Teil - Ergebnissicherung, Transfer und Abschluss
Die Bilder wurden selbständig hergestellt, daher ist keine Quellenangabe möglich.
http://www.crucero10.com/wp-content/uploads/2010/09/video-camera-.jpg
http://www.labbe.de/spielotti/a_iko/spielarten/rollenspiel_w.jpg
http://de.fotolia.com/id/21036433
http://ppanhaengercenter.com/images/telefon.JPG
http://www.praxis-drkrieger.de/assets/images/telefon.gif
http://kaplaninternationalch.files.wordpress.com/2011/09/koffer.jpg

Peerteaching allgemein – was hat’s gebracht?
Rückblickend können wir festhalten, dass das Peerteaching-Seminar einen geeigneten Rahmen bot, um sich selbst und verschiedene Präsentationstechniken in Interaktion mit den Seminarteilnehmern auszuprobieren.
Dabei haben wir uns in unserer Präsentation dafür entschieden, für uns komplett neue methodische Wege und deren Wirkungen auszuprobieren.
Das Feedback durch Kommilitonen und Dozenten haben wir dabei als konstruktiv und hilfreich empfunden.
Vorbereitung der Präsentation
Das selbstständige Erarbeiten der Inhalte, die Möglichkeit zur kreativen Umsetzung sowie der besondere Fokus auf das Zeitmanagement standen in diesem Seminar im Mittelpunkt.
Als besondere Herausforderung haben wir es empfunden, individuelle Einzelbeiträge in ein stimmiges Gesamtkonzept zu integrieren. Dazu nutzten wir die Idee, unseren Vortrag unter ein Motto zu stellen und somit die einzelnen Vorträge sowie die eingesetzten Übungen auf diesen thematischen Rahmen hin auszurichten. Dies ist bei den Seminarteilnehmern als ein stimmiges Gesamtkonzept wahrgenommen und positiv bewertet worden.

Die eigentliche Präsentation
Während der Präsentation sind (vor allem beim Einsatz vieler unterschiedlicher Präsentationsmedien und Übungen) eine gute Koordination und die Hilfeleistung der Gruppenmitglieder wichtig. Dies hat bei uns gut geklappt.
Um die maximal 75 Minuten Präsentationszeit einzuhalten, haben wir besonders auf die zeitliche Planung geachtet. So optimal man die Länge von Vorträgen im Voraus auch planen kann - wie lange eine Übung tatsächlich braucht, wie viele Zwischenfragen es zu klären gibt usw. ist nicht genau einzuschätzen. Daher haben wir genügend Zeitpuffer eingebaut und so am Ende noch genügend Zeit für eine ausreichende Reflektion und Diskussion mit den Teilnehmern gehabt.

Einsatz aktivierender Methoden
Der Einsatz aktivierender Methoden hat sich als sehr hilfreich und sinnvoll dargestellt und dabei geholfen, die angestrebten Ziele zu erreichen. Wir haben den Eindruck, dass durch den Einsatz – wie im theoretischen Einführungsteil über aktivierende Methoden genannt – eine positive Wirkung auf die Aufmerksamkeit, die Behaltensleistung und die Freude an der Seminarteilnahme deutlich gefördert wurden. Die Wirkung des Methodeneinsatzes zeigte sich vor allem an der engagierten Beteiligung unserer Kommilitonen und den positiven Rückmeldungen.
Wir hatten den Eindruck, dass sich durch den Einsatz aktivierender Übungen nicht nur die Aufmerksamkeit und die Leistung bei den Teilnehmern verbesserte, sondern auch bei uns als Vortragende. Die Abwechslung zwischen Vortrag und aktivierender Übung gab auch uns zwischendurch immer wieder die Gelegenheit, kurz durchzuatmen und sich auf den nächsten Abschnitt zu konzentrieren.
Dennoch sollte auf die richtige Mischung und das richtige Maß beim Einsatz von aktivierenden Methoden geachtet werden, um ein Seminar nicht mit Aktivitäten zu überladen.
Endfazit
Nach Abschluss des Peerteaching-Seminars haben wir das Gefühl, nun über ein gut ausgestattetes Methoden-Repertoire zu verfügen, welches wir in für uns folgenden Seminaren gerne einsetzen werden.
Webfähige Dokumentation
Nicht zuletzt soll auch die webfähige Dokumentation als Teil der Seminarleistung kritisch gewürdigt werden.
Bewusst sind wir unserem Motto „Methodenkreuzfahrt“ treu geblieben und haben auch hier ein für uns vollkommen neues Präsentationsschema – diese Prezi – gewählt.
Neben der Abgabe als Seminarleistung soll sie vor allem unseren Kommilitonen dazu dienen, unseren Vortrag auf Wunsch noch einmal Revue passieren zu lassen und Anregungen für die Gestaltung eigener Übungen zur kreativen Teilnehmeraktivierung zu erhalten.

Fazit
http://jobs.aida.de/layouts/homepage/img/fernrohr.jpg
http://www.friedenspaedagogik.de/index.php?/ift/archiv/ausgewaehlte_projekte_2008_2011/peace_counts_school/ausstellung_ausstellungsorte/freiburg_peace_counts_school_22_06_20_07_2007/fotos_vom_peace_counts_school_lernzirkel_in_freiburg/lernstationen
http://www.joachim-besier.de/ihr_praxiseinblick_fliegender_teppich.htm
http://www.laufergebnis.de/fewo/fotos/umgebung/strand/br_uecke%20zum%20Horizont.jpg
http://regiondo.net/media/catalog/product/cache/1/image/500x290/8a02aedcaf38ad3a98187ab0a1dede95/p/i/pic_wellness_yoga_strand_el_22082011_1_2/yoga-steinhuder-meer-entspannung-im-urlaub-35e3d.jpg
http://www.merkur-online.de/bilder/2012/02/27/1616674/1806901382-kreuzfahrt-horoskop-n09.jpg
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