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Entwicklung zu den runden Schriften

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by

Naomi Escobar

on 25 April 2016

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Transcript of Entwicklung zu den runden Schriften

16. Jh.
17. - 18. Jh.
19. Jh.
15. Jh.
18. - 19. Jh.
Entwicklung zu den runden Schriften
Humanistische Minuskel
Schrift: Humanistica
Eine Buchschrift aus der italienischen Frührenaissance (Anfang 15. Jahrhundert)
Entwickler: Coluccio Salutati
Grundlage für die Antiqua-Typen des Buchdrucks
Renaissance-Antiqua (um 1550)
Schrift: Mediäval-Antiqua
Wird unterteilt in "venezianische Renaissance-Antiqua" und "französische Renaissance-Antiqua"
Gemeinsamkeit:
zeichnet sich durch ihr harmonisches Schriftbild und ihre gute Lesbarkeit aus
Unterschied:
Querstrich des kleinen "e"

Barock-Antiqua (um 1650)
Früher bezeichnet als Übergangs-Antiqua (Vorklassizistische Antiqua), da sie als Bindeglied zwischen der vom Schreiben geprägten Renaissance-Antiqua und geplanten, durchdachten Formen späterer Klassen diente
Im englischen Sprachgebrauch auch als "Transitional" bekannt - also Übergang
Klassizismus (um 1780)
"Stil der Revolution"
Klassizismus = Stil des Nachahmens antiker Vobilder
Logisch, klar, linear, streng und moralisierend
Wunsch nach Einfachheit und Klarheit
symbolisierte insbesondere die Demokratie des antiken Griechenlands und die römische Politik
Die Zeit ist geprägt von ideologischer Begeisterung
Parallelen zwischen Künstlern und Philosophen der Aufklärung und des Idealismus
Romantik (Ende 18. - Mitte 19. Jh.
Nahezu zeitgleich mit der klassizistischen Epoche
Gegenposition zur Rationalität der Aufklärung
Kritik an der Vernunft
Geprägt von einer subjektiven Weltanschauung
Orientierung an der mittelalterlichen Lebensweise und Kultur
Die Romantik brachte keinen eigenen Architekturstil hervor
Der Antiqua - Fraktur - Streit
Antiquaschriften werden als "undeutsch" diffamiert
Fraktur entspricht den angeblich deutschen Eigenschaften
Italienne (um 1850)
Schrift: Egyptienne (serifenbetonte Linear-Aniqua
Entstehung: Anfang 19. Jh. in England
Erste Veröffentlichung von Egyptienne um 1815 von Vincent Figgins
Erwähnung in vereinzelten Drucktypen 1820
Serifenlose Linear-Antiqua (um 1890)
Die Schriften der serifenlosen Linear-Antiqua werden auch als Groteske bzw. Grotesk-Schriften, im englischen Sprachgebrauch als "Sans Serif-Schriften" bezeichnet
Serifenlose Majuskeln wurden bereits bei der Münzprägung in der griechischen Antike, sowie in der römischen Republik verwendet
venezianische
französische
Merkmale der venezianischen Renaissance-Antiqua
kräftig ausgeprägte Serifen
schräg ansetzende obere Serifen
nach links geneigte Schattenachse
(oft) abgerundete Serifenenden
(zumeist) schräg liegender Querstrich des "e"
(zumeist) geringe Strichstärkenunterschiede
(relativ) geringe Kleinbuchstabenhöhe
(relativ) große Ober- und Unterlängen (Oberlängen oft über Versalienhöhe)
Merkmale der französischen Renaissance-Antiqua
Schattenachse deutlich nach links geneigt
Serifen mit stark ausgerundeter, (manchmal baer auch fehlender) Kehlung
schräg verlaufende Anstriche/Dachansätze
Querstrich des "e" verläuft waagerecht
deutlich differenzierte Strichstärken (Grund- und Haarstriche)
Großbuchstaben (oft) mit geringerer Höhe als die Oberlängenhöhe
Flache, nahezu ebene Serifen ohne Kehlungen
Endungen in Tropfenform
Querstrich des "e" verläuft waagerecht
Schattenachse steht beinahe senkrecht
Kräftige Kontraste zwischen Haar- und Grundstrichen
Unterschiede zwischen feinen Auf- und dickeren Abstrichen deutlicher als bei den Renaissance-Antiqua
Abschlüsse der Oberlängen weniger angeschrägt als bei den Renaissance-Antiqua
Architektur
Vorbild war die klassische griechische Antike, aber auch die italienische Frührenaissance übte einen gewissen Einfluss aus
Der symbolischen, repräsentativen Bedeutung der Bauwerke kam mehr Bedeutung zu, als der bloßen Nützlichkeit eines Bauwerks
Klassizistische Bauten hinterlassen den Eindruck erhabener Größe
Napoleon I. als Leitfigur des französischen Klassizismus
Die Architektur des Klassizismus gilt als politisches Propagandaprogramm
Das Brandenburger Tor in Berlin, eröffnet am 16. August 1791
Walhalla in Regensburg, eröffnet am 18. Oktober 1842
Das Schauspielhaus in Berlin, eröffnet am 26. Mai 1821
Klassizistische Antiqua
Ausdruck einer einfachen, unverschnörkelten Größe
Rundbogige Druckschrift römischen Ursprungs mit Serifen
starke Grundstriche, feine Haarlinien und feine, lange Serifen, welche waagerecht sind und eckig abschließen
die Schriftachse der runden Buchstabenformen stehen präzise senkrecht
Die Antiqua ist die heutige Verkehrsschrift der westlichen Welt
Schriftbeispiel von Firmin Ambroise Didot (1764 - 1836)
Beispiele der Barock-Antiqua
Merkmale
Gleichmäßige Strichstärken der Auf- und Abstriche und der Serifen
Fast alle Schnitte sind durch Rundungen verfeinert, um zu vermeiden, dass die Schrift plump wirkt
Merkmale
Keine Serifen
Wenig bis keinen Kontrast in den Strichstärken
Klare, meist abstrakte Grundformen
Schattenachse (zumeist) senkrecht
Oft Oberlängen der Minuskeln gleich Versalienhöhe
Beispiel für serifenlose Linear-Antiqua
Typografische Begrifflichkeiten
Quellen
https://schriftgestaltung.com/schriftgestaltung/schriftklassen/serifenlose-linear-antiqua.html
http://www.typolexikon.de/grotesk/
https://schriftgestaltung.com/schriftgestaltung/schriftklassen/barock-antiqua.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Barock-Antiqua
https://schriftgestaltung.com/schriftgestaltung/schriftklassen/franzoesische-renaissance-antiqua.html
http://typisch.le-phil.de/Pdfs/Die_Geschichte_der_Schrift.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Egyptienne
http://www.typolexikon.de/schriftgeschichte/
http://typo.ronn23.de/?pid=5#
http://typisch.le-phil.de/Pdfs/Die_Geschichte_der_Schrift.pdf
http://www.edding.com/de/gestalten-und-dekorieren/dekoideen/kalligraphie/kalligraphie-anleitung/basics/kalligraphie-schriftarten/kalligraphie-historische-schriften/
http://www.typolexikon.de/klassizistische-antiqua/
http://www.goruma.de/Wissen/KunstundKultur/BauKunststile/klassizismus.html
http://tkb.design.fh-aachen.de/03_01_timeline.php
http://vau-ef-be.beepworld.de/frakturverbot.htm
http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html

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