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Working Memory

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by

Joëlle Probst

on 30 January 2014

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Transcript of Working Memory

Working
Memory
Training

Miriam Ebersberg
Joëlle Probst

Gliederung
Transfer
Instrumente
Neuroimaging
Studien
Für Wen?
Abschluss
Transfer
Für Wen?
Kinder und Jugendliche
Bei Schülern
Verbesserung der Lesefähigkeit (Loosli et al., 2012)
Verbesserung der mathematischen Fähigkeiten (Witt, 2011)
wenig Studien zu AG-Training bei Kindern & Jugendlichen mit intaktem Arbeitsgedächtnis
meist bei Kindern mit defizitärem Arbeitsgedächtnis, ADHS, Legasthenie, Lernschwäche, etc.
Junge Erwachsene & Erwachsene
Instrumente
Ravens Progressive Matrizen
Dual N-Back
Cogmed
Neuroimaging
Naher Transfer
Ferner Transfer

Positiver Transfer
Horizontaler Transfer
Vertikaler Transfer
Nulltransfer
Negativer Transfer
Vergleich zweier Studien
John C. Raven
1938
Sprachfrei
Multiple Choice Intelligenztest
5 x 12 Items
Kein Zeitlimit
Computerbasierend
25 Trainingseinheiten zu je 30-45 Minuten
5 Wochen, 5 Tage die Woche
verschiedene Varianten
N-Back: Kirchner, 1958
Susanne Jaeggi 2003
Computergestützt
Faktoren die zu unterschiedlichen
Ergebnissen führen können:
Arten von Transfer
Im Fall einer Übertragung von Lerneffekten von einer geübten Aufgabe auf eine neue Aufgabe spricht man von Transfer.
Modell zur Analyse des Transfers von Trainingsmaßnahmen (Baldwin &Ford, 1988)
Formen des Transfers (nach Mandl, Prenzel & Gräsel, 1992, S. 128)
www.raventest.net
70 Probanden

- A. KG: Kein Training
- B. 1. TG: 8 Tage
- C. 2. TG: 12 Tage
- D. 3. TG: 17 Tage
- E. 4. TG: 19 Tage

Luchins & Luchins (1942)
Aufgabenmodelle
Trainingsmethoden
Trainingszeit
Anzahl der Trainingseinheiten
Testzeit
Testmethoden
Verstrichene Zeit nach dem Training
...
Ältere Menschen
Probanden
Old-Old (>75)
n=39 (23 = w/ 16 = m)
durchschnittliches Alter = 80
selektiv: nur gesunde,aktive und unabhängig lebende Probanden
Gruppen
Kontrollgruppe
Experimentalgruppe
Impact of Working Memory Training on Memory Performance in Old–Old Adults (Buschkuehl et al., 2008)
Training-Prozedur
12 Wochen
2 Einheiten pro Woche
je ca. 45 min
Experimentalgruppe
kognitives WM-Training
Kontrollgruppe
physisches Training (Fahrrad-Ergometer)
Testungen vor, kurz nach und ein Jahr nach dem Training: 2 Reaktionszeittests
Digit-span task, verbales AG
Block-span task, visuelles AG
Verbal free recall, verbales episodisches Gedächtnis

Verbesserung der Performanz in den trainierten Aufgaben
Transfer: reliable Gruppenunterschiede kurz nach der Trainingsvollendung im block span (visuelles AG) -> naher Transfer
keine reliablen Gruppenunterschiede nach 1 Jahr
RT-Aufgabe: signifikante Verbesserung im komplexeren RT-Task, keine Verbesserung im einfacheren
Probanden
Durchführung
Ergebnisse
Menschen mit Defiziten im WM
ADHS
Legasthenie
Lernschwächen
nach Schlaganfall
nach Schädel-Hirn-Trauma
...
ADHS
Defizite in Exekutivfunktionen, u.a. Arbeitsgedächtnis & inhibitorisches Verhalten Behandlung:
medikamentös (v.a. für visuell-räumliches Material)
AG-Training
Auswirkungen zweier Interventionen auf das AG: AG-Training und stimulierende Medikamente bei Kindern mit ADHS
Ergebnisse:
medikamentöse Behandlung: Verbesserung der Leistung des visuell-räumlichen AG
AG-Training: Transfereffekte in allen untersuchten Komponenten des AG
„Computerized Training of Working Memory in Children With ADHD—A Randomized, Controlled Trial“ (Klingberg et al., 2005)
Kinder (7-12 J.) mit ADHS ohne medikamentöse Behandlung N = 53
2 Gruppen:
Treatmentgruppe: adaptive AG-Aufgaben
Vergleichsgruppe: dieselben Aufgaben mit geringerer Anforderung an das AG
Double-blind Design
Probanden
Durchführung
Trainingsprogramm: RoboMemo (Cogmed)
Training: 25 Tage
Messung der Exekutivfunktionen und ADHS-Symptomen vor, kurz nach und 3 Monaten nach Training durch Eltern und Lehrer
Exekutivfunktionen wurden gemessen mit
1. span-board task (WAIS-RNI Testbatterie) -> visuell-räumliches AG
2. digit-span (WISC-III Testbatterie) -> verbales AG
3. Stroop-Interferenztest -> response inhibition
4. Raven's Colored Progressive Matrices -> nonverbale Schlussfolgerungsfähigkeit
Motorische Aktivitäten: Zahl der Kopfbewegungen wurden durch eine Infrarotkamera aufgenommen
ADHS-Symptome: DSM-IV rating skales & Conners Rating Scale for parents and teachers
Treatment-Gruppe: signifikante Verbesserung des AG im Gegensatz zur Vergleichsgruppe bei: - visuell-räumlichem AG (span-board task) -> noch bei follow-up
Reaktionsinibition (Stroop task)
verbalem AG (digit-span)
komplexem Schlussfolgern (Raven's task)
Elternbeurteilung für ADHS-Symptome.
Transfer -> keine vergleichbaren Aufgaben zum komplexen Schlussfolgern und der Reaktionsinhibition im Trainingsprogramm
Neuroanatomische Erklärung:
Überlappung kortikaler Bereiche (Präfrontal- und Parietallappen): Schlussfolgern, visuelles-AG & Reaktionsinhibition
Training von visuell-räumlichen AG kann zu Verbesserungen beim Schlussfolgern und der Reaktionsinhibition führen
Interessante Aspekte:
Unterschiedliche Bewertungen der ADHS-Symptome durch Eltern und Lehrer
Signifikante Effekte hinsichtlich der Hyperaktivitäts-Symptome nur bei Elternbewertung, jedoch kein signifikanter Rückgang der Anzahl an Kopfbewegungen
Ergebnisse
N = 55
1. Complex-span condition: 21 -> adaptive operation-span task. & adaptive symmetry-span
2. simple-span condition: 17 -> adaptive letter-span task & adaptive matrix-span task,
3. visual search condition: 17 -> adaptive visual search task

20 Trainingseinheiten á 45 Minuten
Klingberg (2010)
Shipstead, Redick, & Engle (2012)
Abschluss
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