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Sprachentwicklung

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by

Little German

on 26 November 2013

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Transcript of Sprachentwicklung

Sprachentwicklung
Erwerb grammatikalischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
Wortschatzspurt ab 18. LM: produktive Grammatik

Zwei- und Dreiwortsätze

schon früh strukturierte Äußerungen, aber Telegrammstil
"„mehr habe“
"oder müde“
"Papa Hut“


Der Weg zur pragmatischen Kompetenz
pragmatische Kompetenz: situations- und kontextadäquater Gebrauch von Sprache

Modell nach HOFF-Ginsberg (1993)
Phase 1: Gesten (8.-10. LM), Zeigegeste (ab 11. LM)
Phase 2: erster sprachlicher Ausdruck (16.-22. LM)
Phase 3: zusammenhängenden Äußerungen (ab 2. Lebensjahr) →

Das Erklärungsproblem
Kind ist Analysator und Schöpfer

Bildung von verschiedenen Zwischengrammatiken

Grundüberzeugungen und Unterschiede
biologisch ausgestattet
humanspezifisch
sprachliche Umwelt notwendig

Lernbarkeitsproblem

Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb
Spracherwerb als biologisch fundierter, eigenständiger Phänomenbereich
Entwicklungsbeziehungen zwischen Sprache und Kognition
Sozial-kognitive Voraussetzungen des Spracherwerbs
Sozial-kommunikative Voraussetzungen des Spracherwerbs

Meilensteine der Sprachentwicklung
Erwerb grammatikalischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
Frühe Satzproduktion: Zwei- und Dreiwortäußerungen
Erwerb komplexer grammatischer Strukturen als konstruktiver Prozess

Der Weg zur pragmatischen Kompetenz

Das Erklärungsproblem
Bedeutungsrelationen
Handelnder – Handlung: „"Papa schläft“

Handlung – Objekt: „"Tür auf“

Objekt – Lokation: „"da ein Schönes“

Besitzer – Besitz: "„Papa Hut“

Objekt – Attribut: „"kleines Balla“

Zurückweisung – Handlung: „"net schreibe“

Wiederauftreten – Handlung: „"mehr habe“

Beachtung formaler Regularitäten
keine rein semantische Beziehung, z.B.
"„da ein Schönes“ ↔ nicht: „"da Schönes ein“
"Papa schläft“ ↔ nicht: „"schläft Papa“
(im Aussagesatz)

Erwerb komplexer grammatischer Strukturen
als konstruktiver Prozess
Muttersprachespezifische Erwerbsunterschiede

Morphem: kleinste bedeutungstragende Einheit
mit ca. 2,5 J.: Sätze mit mehreren Phrasen

mit ca. 4 J.: durch Reorganisationsprozesse und Fehler
Lernen der hauptsächlichen Satzkonstruktionen

Reihenfolge- und Semantikstrategien
Manipulationsexperiment: Passivkonstruktion, Temporalsätze

„"Das Mädchen wird von dem Jungen gewaschen“
Reihenfolge der Nomen als Handlungsfolge interpretiert

„"Die Katze wird von dem Jungen gejagt“
Semantikstrategie: Satzinterpretation geschieht im Einklang mit Weltwissen

Stufen der strukturellen Reorganisation
nach BOWERMAN (1982)

(1) "„rote stage“: unanalysierte Einheiten
(2) „"rule stage“: Übergeneralisierungen
(3) „"final stage“: korrekt gebildete Formen

nach KARMILOFF-SMITH (1992):
Drei-Phasen-Modell des Erwerbs expliziten Sprachwissens

(1) ab 5 J.: implizites Sprachwissen
(2) ab 6 J.: Reorganisationsprozess
(3) ab 8 J.: explizites Sprachwissen
angeborenes Sprachwissen
und/oder hoch spezialisiertes Verarbeitungssystem
Umweltsprache als Induktionsbasis nicht ausreichend

"Inside-Out"-Theorien
"0utside-In"-Theorien
Sprachlernen wie andere generelle Lernmechanismen
zwei Varianten: kognitive Theorien,
sozial-interaktiven Theorien

Spracherwerb als biologisch fundierter, eigenständiger Phänomenbereich
humanspezifisch

Robuste grundlegende Fähigkeit zum Spracherwerb

Auch Gehörlose entwickeln sprachähnliche
Zeichensysteme

Sprachliche Grundlagen in beiden Hemisphären

Spracherwerb auch bei eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten möglich


Entwicklungsbeziehungen zwischen Sprache und
Kognition
Sprache keine einfache Folge der kognitiven Entwicklung und Problemlösefähigkeiten

Sprachangebot und -struktur haben Einfluss auf Sprachentwicklung

Phonologische Arbeitsgedächtnisleistung und Spracherwerb

Implizite Lernfähigkeiten und Erwerb des sprachlichen Regelsystems
Sozial-kognitive Voraussetzungen des Spracherwerbs
Gemeinsamer Aufmerksamkeitsfokus und Imitation
mehr geteilte Aufmerksamkeit  mehr Imitation von Sprachlauten  größerer Wortschatz mit 21 Monaten

• Von der Geste zur Sprache
1 – deiktische Gesten
2 – referenzielle Gesten
3 – konventionalisierte Gesten

Sozial-kommunikative Voraussetzungen des Spracherwerbs
Ammensprache ("„Baby-Talk“)
Intuitives Elternprogramm 

Stützende Sprache ("„Scaffolding“)
Begrenzte Informationen
Langsam höhere Anforderungen

Lehrende Sprache ("„Motherese“)
Wiederholungen, Transformationen und Expansionen (Erweiterungen) der kindlichen Äußerungen
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