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Utilitarismus-John Stuart Mill

No description
by

Valerie Dörner

on 1 February 2015

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Transcript of Utilitarismus-John Stuart Mill

John Stuart Mill
Eine P
r
äsenta
t
ion von
Julia Reinemann, Sarah Harries und Valerie Dörner
Utilitarismus
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein
als ein zufriedenes Schwein[...] "

-John Stuart Mill: Utilitarismus (1863)
Gliederung
Utilitarismus allgemein

4 utilitaristische Prinzipien

Biographie John S. Mill

Theorie John S. Mill

Kritik

Quellen

Diskussionrunde
Utilitarismus allgemein
(lat. utilitas = Nutzen, Vorteil)
Grundlage für den Utilitarismus ist das Prinzip
des maximalen Glücks (maximum-happiness principle)
Ziel ist, das Glück einer zu vergrößern
Gruppe
wichtigste Vertreter sind Jeremy Bentham und John Stuart Mill
Weiterentwicklung:
Konsequentialismus
Präferenzutilitarismus
John Stuart Mill
Biografie
*20. Mai 1806 in Pentonville

englischer Philosoph und Ökonom

Mit 14 Reise nach Montpellier und Beginn seines Studiums

1823 Gründung der „Utilitaristischen Gesellschaft“

1826 erste Depression - verursacht Anzweiflung der Ansichten des Vaters

1858 Heirat mit Harriet Taylor

1865 zieht er für drei Jahre ins Parlament ein

† 8. Mai 1873 an einer Wundrose
John Stuart Mill
Harriet Taylor
Vater James Mill
* 6. April 1773 in Northwaterbridge

† 23. Juni 1836 in Kensington
Theorie James Mill: Nützliches Handeln ist stets an einen Lustgewinn gekoppelt, Leiden und Schmerz seinen Ausdruck schädlicher und unnützer Aktivitäten.

James Mill
Theorie
Allgemein
Bentham: alle Menschen streben danach, Lust zu gewinnen und Unlust zu vermeiden

Mill entwickelte diese These weiter

Er erweiterte den Lustbegriff um die Qualität der Lust

Menschenbild: glaubte daran, dass jeder ein glückliches Leben führen kann

Das Wohl der Allgemeinheit muss jedoch immer bedacht werden!
1. Gruppe:
2. Gruppe:
Menschen mit
„höheren (geistigen) Fähigkeiten“
Menschen mit „niederen Fähigkeiten“
Essen, Trinken, Sexualität
geistige, kreative und soziale Freuden
=geringere Chance auf vollkommenes Glück
=höhere Chance auf vollkommenes Glück
Quellen
http://www.philopedia.de/index.php/teilbereiche/ethische-theorien/utilitarismus
http://www.gutefrage.net/frage/nuetzlichkeitsprinzip-von-john-stuart-mill
http://www.bfg-bayern.de/ethik/Stichwort/Utilisarismus.htm
http://www.utilitarianism.com/pinprick-argument.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Utilitarismus
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Stuart_Mill
http://www.dmoz.org/Society/Philosophy/Ethics/Normative/Utilitarianism/Negative_Utilitarianism

John Stuart Mill: Der Utilitarismus (1863)
Bildquellen:
http://ebooks.adelaide.edu.au/m/mill/john_stuart/portrait.jpg
http://people.uvawise.edu/pww8y/Reviews/TM/TMRev/HarrietTaylorJPG.jpg
http://www.valorebooks.com/campus-life/wp-content/uploads/5-phil.jpg


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Unterschiedliche Prinzipien
Das Konsequenzenprinzip
Es werden stets die Folgen einer Handlung betrachtet

Sind die Folgen einer Handlung überwiegend positiv, wird auch die Handlung als positiv bewertet

Ist jedoch vorhersehbar, dass die Folgen überwiegend negativ sind, ist eine Alternative zu wählen

Das Nutzenprinzip


• Um die Folgen einer Handlung beurteilen zu können muss festgelegt werden welche Auswirkungen als positiv und negativ zu bewerten sind

Handlungen sind also dann positiv, wenn sie einen möglichst hohen Nutzen für alle Beteiligten bringen
Das hedonistische Prinzip
Der Nutzen darf nicht auf ein beliebiges Ziel ausgerichtet sein


Eine Handlung ist dann nützlich, wenn sie zur Förderung des Guten beiträgt


Eine Handlung ist positiv, wenn sie angenehme Gefühle hervorbringt

Kritik
kein religiöser Aspekt

moralische Entscheidungen beruhen auf rationalen Überlegungen

Ausrichtung auf ein Allgemeinwohl und dabei Verbindung von Individuum und Gemeinschaft

grundsätzliche Gleichberechtigung aller Betroffenen

Oberstes Gut ist Glück

reelles menschliches Ziel
Fehlen einer genauen Bestimmung des Umfangs der Betroffenen

Handlungen können erst im Nachhinein richtig beurteilt werden

Neben den Folgen einer Handlung spielen z.B. auch emotionale Bindungen eine Rolle bei moralischen Überlegungen

es wird der Gesamtnutzen betrachtet, Verteilung unter Individuen ist nicht wichtig

zur Steigerung des Gesamtnutzens können Minderheiten und Einzelpersonen benachteiligt werden

Wenn ich die Wahl habe einen unschuldigen Menschen zu töten, um fünf andere zu retten, ist es geboten, den Einen zu töten
Beispiel:
Bei Berechnung des Nutzens sind nicht nur die Interessen des Einzelnen zu berücksichtigen

Welche Wirkung hat mein Handeln nicht nur für mich, sondern für alle von den Folgen Betroffenen ?

Einzelinteressen müssen stets gleich gewichtet werden (keine Bevorzugung!)
Das universalistische Prinzip
1. Kerngedanke: Die Welt kann nur besser werden, wenn jeder neben seinem eigenen Wohl auch das Wohl der Anderen anstrebt
2. Kerngedanke: weniger qualitativ hochwertiges Glück > mehr qualitativ minderwertiges Glück
Erweiterung des Lustbegriffes:
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