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Faserland

Inhalt sowie Deutungsansätze
by

Lisa

on 16 February 2014

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Transcript of Faserland

Fazit im Grunde ist die Reise des Dudes eine Suche nach sich selbst und seiner Identität, da er mehrmals beweist, dass er keine hat (und ist namenslos)
er hat keine Familie, keinen Beruf, kein festverankertes Leben, er taumelt nur von einer Party zur anderen
er hat keine richtigen Freunde. Es sind alles flüchtige Bekannte mit denen er auf die besagten Parties geht. Er kritisiert sie oft, obwohl sie Spiegelbilder seiner selbst sind
kann sich den Menschen nicht öffnen, ist distanziert und lässt keinen menschlichen Kontakt zu, Homosexualität macht ihm Angst, was ein Zeichen siner eigenen sein kann
er ist oberflächlich, unbeständig, assozial, verurteilend und verloren
sein Leben ist von Süchten bestimmt: Zigaretten, Alkohol und die Marken stellen einen Zwang dar
er ist dauernd auf der Flucht, Unwohlsein ist ein Dauerzustand für ihn
es ist unklar, was mit ihm nach der Bootsfahrt passiert: Selbstmord oder neues Leben EINS - Sylt Faserland Dude trinkt Jever im Fisch-Gosch
erstes Auftreten von Karin
1. Fahrt mit Karins Auto
Buhne 16, Nacktbadestrand, Treffen mit Anne und Sergio
Erinnerung an Kindheit
2. Fahrt mit Karins Auto
Odin
3. Fahrt mir Karins Auto
vor der Kupferkanne ZWEI- Hamburg Abendzug nach Hamburg
Brückengeschichten
Ankunft in Hamburg
Taxifahrt
Nigel
Sarahgeschichte
Hausparty
Drogen SIEBEN - Meersburg Sie fahren zu Rollos Haus, wo die Party stattfinden soll
Erinnert sich an Ausflug, wo er "in einer Runde ganz harter Schwuletten gelandet ist" - Seite 135
Dude verachtet die andern Partygäste, da dies nicht Rollos wahre Freunde seien
Dude trifft Rollo am Ufer des Sees, er ist sichtlich fertig, er lässt ihn da stehen, wohlwissend, dass sie sich nie wieder sehen werden, stiehlt Rollos Wagen und fährt rüber in die Schweiz VIER - Frankfurt auf dem Flughafen in Frankfurt zündet er seine Barbourjacke an, weil die ja voll mit Joghurt ist
Taxi
Gedanken über Alexander
Hotel
Alexander erkennt ihn nicht, stiehlt dessen Jacke ACHT - Zürich Hotel
geht durch Zürich
Hotel
Taxi
Friedhof
Boot auf See die Reise vom namenlosen Dude durch Deutschland und die Schweiz Einleitende Zitate Vielleicht hat es so begonnen. Du denkst, du ruhst dich einfach aus, weil man dann besser handeln kann, wenn es soweit ist, aber ohne jeden Grund, und schon findest du dich machtlos, überhaupt je wieder etwas tun zu können. Spielt keine Rolle, wie es passiert ist. Samuel Beckett - Der Namenlose Give me, give me - pronto - Amaretto. The Would-Be-Goods Eine Prezi von Lisa zur Vorbereitung auf das schriftliche Abitur im Fach Deutsch. Eigene Anmerkungen sind in diesen Gedankenwölkchen oder in eckigen Klammern zu finden.
Ich übernehme keine Haftung, gefundene Fehler bitte bei mir melden ^^ Den namenlosen Protagonisten werde ich auch im Folgenden "Dude" nennen, da es mir zu umständlich ist immer "der namenlose Protagonist" zu schreiben. So spare ich über 20 Zeichen pro "Dude", dich ich hier mit dieser Sprechblase schon alle wieder verbraucht habe. "Also, es fängt damit an, daß ich bei Fisch-Gosch in List auf Sylt stehe und ein Jever aus der Flasche trinke. Fisch-Gosch, das ist eine Fischbude, die deswegen so berühmt ist, weil sie die nördlichste Fischbude Deutschlands ist. Am obersten Zipfel von Sylt steht sie, direkt am Meer, und man denkt, da käme jetzt eine Grenze, aber in Wirklichkeit ist da bloß eine Fischbude" Seite 13, Zeile 1 ff Dieses Zitat weist direkt auf
den erhöhten und willkürlichen Alkoholkonsum des Dudes hin. Schon jetzt ist abzusehen,
dass Alkohol eine
wichtige Rolle spielt. Dieses Zitat beschreibt die Lebenssituatuon des Dudes.
Vielleicht hat er nur damit angefangen eine Pause zu machen, jedoch hat er nie damit aufgehört und diese Pause, dieses Nichtstun herrscht nun im ganzen Roman vor und er kann ihm nicht entgehen. Wie Fontane es wünschenswert gefunden hätte, steckt hier im ersten Absatz bereits der Kern des Ganzen:
die Denkweise des Ich-Erzählers wird deutlich
das Jever - direkt wieder Alkohol
Umgangssprache
beschreibender Stil Er trägt seine Barbourjacke, sie ist ein wichtiges Symbol und spielt im weiteren Verlauf noch eine bedeutende Rolle. "Ich esse inzwischen die zweite Portion Scampis mit Knoblauchsoße, obwohl mir nach der ersten schon schlecht war." Hier wird zum ersten mal das fortwährende ungute, unangenehme und unwohle Gefühl deutlich, welches der Dude fast durchgängig verspürt. Karin hat er bereits mehrmals getroffen:
kennengelernt in Salem > beide wohlhabend
im Taxx in Hamburg und im P1 in München > beide sind häufige Partygänger Sie unterhalten sich über Barbourjacken, Karin hat eine blaue im Gegensatz zum Dude, seine ist grün. Aufgrund ihrer Erscheinung schätzt er sie für "sicher gut im Bett ein"
Der Dude widerspricht ihr zunächst in jeder Hinsicht, hört ihr dann aber nicht mehr richtig zu.

Er zündet sich eine Zigarette an (im Folgenden stellt sich dies als weiter Sucht heraus) und beobachtet seine Umgebung, kreiert irgendwelche Szenarien oder beobachtet einen Hund, der "komischerweise halb im Stehen kackt" - Seite 15 > Fäkalsprache Karin und der Dude haben sich geeinigt ins Odin zu fahren, dazu nehmen sie ihren Triumph (Marken haben große Bedeutung für Dude)
aus Rücksicht vor dem neuen Ledergeruch wirft er seine Zigarette aus dem Fenster da Dude Karin nicht zugehört hat ist er überrascht als sie dort Sergio und Anne abholen
der Geruch der Holzbohlen und des Meeres weckt in ihm Erinnerungen
Karin kauft für sie beide Tageskarten, Dude schafft es nicht einmal "Danke" zu sagen > sehr verschlossen
Ihnen wird wegen der Sonne war, sie ziehen ihre Jacken aus, er betrachtet ihren Brüste, macht sich aber im nächsten Moment Gedanken darüber, wie er unauffällig seine Frisur richten kann. Dude erinnert sich an Geschichte aus seiner Kindheit, wie Göring seinen Blut-und-Ehre-Dolch in den Dünen verloren hat
Sieht Sylt als "so ein Mittelding zwischen Deutschland und England", auch weil der Finder des ebengennanten Dolches Boy Larsen heißt und der Dude das für einen merkwürdigen, deutschuntypischen Namen hält > erste Auseinandersetzung mit Deutschland Treffen mit Anne und Sergio
Anne hatte der Dude mal betrunken versucht im P1 aufzureißen
die beiden trinken Champagner und bieten Karin und dem Dude Plastikbecher an > auch sie sind wohlhabend
Dude versucht mit Sergio zu reden, als ihm nichts mehr einfällt, zündet er sich wieder eine Zigarette an > nur um beschäftigt zu wirken Dude erinnert sich an ein "Geheimnis", dass man ihnen als Kindern erzählt hatte: weit draußen vor Westerland, wo heute Nordsee ist, war mal eine Stadt, Rungholt
war mal Teil der Insel
dann kam Sturmflut und zog sie ins Meer
alle Einwohner ertrunken
wenn man bei Westwind genau hinhört, hört man angeblich die Kirchturmglocken von Rungholt > unangenehme, schaurige Erfahrung, trotzdem danach gelauscht. Der Dude führt sich selbst also immer wieder ins Unwohlsein "Ich glaube, ich mag Karin ganz gerne" - Seite 19 die vier brechen auf, Sergio fährt mit Anne, der Dude mit Karin, beide Frauen sind angetrunken und fahren auch so > naiv und unvorsichtig
Dude erzählt, dass heute sein letzter Tag auf Sylt sei und bemerkt zum 3. mal, dass Karin ein schönes Lachen hat > Interesse, dass er nicht definitiv zugibt s.o.
Karin fährt fast einen Renter um, Dude sagt ihr, dass er sicher ein Nazi sei, Karin lacht wieder > beide Räumen Fehler nicht ein und Ernsthaftigkeit der Situation
Unterwegs streift ihre Hand seine und er bekommt einen Hustenanfall > kommt mit menschlicher Nähe nicht klar sie kommen im Odin in der Whiskeystraße an "Danach bestellt sie zwei Flaschen Roederer, und als sie kommen, trinken wir jeder ein Glas auf ex, und jemand hinter der Bar legt Hotel California von den Eagles auf [...]"- Seite 20 Dude fühlt sich glücklich
Dude und Karin gehen zusammen weg
Dude bezahlt zum Angeben die beiden Flaschen, was ihm dann aber auch wieder peinlich ist
Dude kauft dann noch eine 3. Flasche, die sie mitnehmen Karin fährt die beiden wieder, auch wenn sie schon ziemlich betrunken ist
Dude versucht zwar ihr zuzuhören, schafft es aber nicht
Stattdessen mustert er sie, erinnert sich wieder an ein Kindheitserlebnis (hat einem Mädchen feinen Sand über die Arme rieseln lassen und dann mit ihr und seiner orangefarbenen Schaufel eine Sandburg gebaut) Karin und der Dude sitzen auf einem der grünen Hügel vor der Kupferkanne
sie trinken zusammen den Champagner und beobachten die vorbeigehenden Leute und das Meer
sie küssen sich, dem Dude wird aber schwindelig, schiebt die Schuld auf Alkohol, ist aber vermutlich mit menschlicher Nähe überfordert
Karin schlägt vor sich am nächsten Abend im Odin zu treffen, Dude ist beleidigt, dass sie vergessen hat, dass er doch morgen abreisen wollte, obwohl er ihr fast nie zu gehört hatte > verschobene Wirklichkeitswahnehmung
Karin geht schnell weg und fährt davon "Ich glaube, ich werde nicht mehr nach Sylt fahren." - Seite 23 Nach dieser einen unangenehmen Erfahrung, will er den Ort komplett meiden. Aber er "glaubt" wieder nur und legt sich nicht fest. Letzten Endes fühlt er sich wieder unwohl. trinkt dort wieder bis er betrunken ist
mag die neuen ICEs nicht, die alten waren ihm lieber (mit öffenebareb Fenster - Pissegeschichte)
als sich ein Mann zu dem Dude setzt, hätte er lieber sein Auto genommen, obwohl der Mann nach dem Platz gefragt hatte und ihm sogar zuprostet und ihn anlächelt > Fremde sind ihm unangenehm
Bei der 5. Flasche Wein sucht er die Toilette auf Dude macht sich auf der Toilette, nachdem seine Zigarette durch die Spülung weggesaugt wurde folgende Gedanken:
Früher wurden Exkremente direkt auf Schienen geklatscht
Es lebten mal Menschen unter einer Eisenbahnbrücke, die ebenbesagtes dann abbekamen
Es lebten mal andere Menschen unter einer anderen Brücke, eine die oft für Selbstmord genutzt wird
"[...] und ich denke daran, was wohl besser ist, Scheiße oder Körpermatsch, und wo ich wohl lieber wohnen würde, wenn ich wählen müsste" - Seite 28 > enormes Desinteresse am Schicksal anderer Dude war auf Toilette eingeschlafen, wacht aber bei Ankunft auf
steigt in Hamburg aus
Dude hat dann einen alten Freund Nigel angerufen, bei dem er unterkommen kann
"Ich kenne Nigel schon ziemlich lange, weiß aber immer noch nicht, was er genau macht (locker Barney). [...] Es interessiert mich auch nicht, aber eigentlich interessiert es mich doch"- Seite 29 > Dude ist untentschlossen und neugierig, allerdings auf eine sehr oberflächliche Weise, er will nicht näher auf andere eingehen
geht bei der Betrachtung Hamburgs auf die Hamburgerinnen ein, die er verallgemeinernd als "blond und so, mit Pferdeschwanz, großem Gebiß und Segelschein" beschreibt "Wir halten vor Nigels Wohnung, und ich bezahle den Taxifahrer, der zum Glück währrend der Fahrt kein einziges Wort gesagt hat, weil er sauer war, daß wir beide gleich alt sind und ich ein Jakett von Davies & sons trage und er auf Demos geht" - Seite 29f.
Danach führ Dude eine Geschichte über Demos aus und erfindet weitere Details für die Persönlichkeit des Taxifahrers, sowas macht er des öfteren
Hieran sieht man, dass er
komplett vorurteilend ist (Denkt sich Lebensgeschichten zu Fremden aus)
Marken eine sehr bedeutende Rolle für ihn spielen (zusätzlich: Kennzeichen für Popliteratur)
sehr schüchtern ist, da er zunächst froh ist, dass er nicht mit dem Taxifahrer reden musste und es auch nur schafft sich eine Unterhaltung vor zustellen
hat den Eindruck, dass er mehr als der Taxifahrer erreicht hätte. Dabei arbeitet der Taxifahrer für sein Geld und dem Dude steht es frei zur Verfügung Dude kommt bei Nigel an
Nigel grinst ihn an und nimmt ihm direkt den Koffer ab
Dude findet ihn schäbig (Klingelschild, Kleidung, Kneipen...)
Auch Nigel kann der Dude nicht zuhören
Ihm steigt der Geruch von Bohnerwachs in die Nase, er erinnert sich an seine erste große Liebe Dude ist bei besagter Dame, Sarah, zum Essen eingeladen
er war 16, sehr aufgeregt und bemüht einen guten Eindruck bei ihren Eltern zu hinterlassen
bei der Ankunft riecht er Bohnerwachs
das Essen verläuft gut, die Eltern mögen ihn
Er bekommt vom Vater 3 Gläser Weißwein nachgefüllt > wird langsam betrunken
Eltern überreden ihn, doch im Gästezimmer zu übernachten
Nachts wacht er auf in seinen Fäkalien und seinem Erbrochnen
Auf seiner eiligen nächtlichen Flucht riecht er wieder Bohnerwachs im Treppenhaus
Er hat Sarah nie wieder gesehen Dude mustert Nigels Wohnung und beschreibt dann ganz ausführlich einen alten Lehrer, der auch dort wohnen könnte, laut dem Dude
Sie machen sich ausgehfertig für eine Party, zu der Nigel gerne gehen möchte
Dude unterstellt Nigel, dass er kommunikationsunfähig sei. (Dudes Freunde sind immer Spiegelbilder von ihm selbst, wie man hier sieht)
Dude geht auf die vielfältigen Musikrichtungen ein, die in ihm bekannten Bars gespielt werden (Kennzeichen Popliteratur > Musik)
Dude beobachtet, wie der Taxifahrer an der Tür klingelt und dabei "furzt, so laut daß [er] es bis oben in den dritten Stock hören kann" (Fäkalsprache und der Dude zeigt da eine Faszination für) Nigel und Dude fahren zur Party
Taxifaher hat ihnen Zigaretten angeboten, Dude malt sich weiter seine Perönlichkeit aus und nennt ihn abschließend "Nazischwein"
Kommen bei Party an, klingeln, warten dass jemand öffnet, Dude überlegt sich, warum er und Nigel sich mögen - er weiß es nicht, die Tür wird geöffnet
Ein Mädchen verdreht hinter dem Dude die Augen, weil er im Jakett zur Party kommt und das kränkt ihn > ihm ist wichtig wie andere ihn sehen
Nigel und ein anderer Freund unterhalten sich direkt angeregt über Filme, Dude steht nur daneben
Dude geht dann rum, sieht Anne, schenkt sich Prosecco ein, ergreift nicht die Eigeninitiative sie anzusprechen, ist trotzdem eifersüchtig und gekränkt, dass sie sich mit einem anden Mann unterhält und flirtet
Flüchtet dann aus der Küche mit der Flasche Prosecco, entdeckt im Wohnzimmer ein hübsch tanzendes Mädchen und ein schwarzes Model
Dude bemerkt, dass viele Partygäste unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehen Dude folgt dem schwarzen Model hin zu Nigel und seinem Freund, sie nehmen Drogen
Nigel winkt den Dude zu sich und hält seine Hand (was dem Dude nicht behagt)
das Model fährt ihm durch die Haare, auch dies ist dem Dude unangenehm/peinlich, weil es falsch und unwirklich sei
Nigel drückt Dude auch eine Tablette in die Hand "Naja, ich kann es ja mal versuchen. Ich weiß auch nicht, warum ich das mache, denn im Grunde finde ich Drogen absolut widerlich, aber ich stecke das Ding in den Mund [...] und spüle es mit einem großen Schluck Prosecco aus der Flasche runter, obwohl das sonst gar nicht meine Art ist." - Seite 41f.
Dude ist eigenen Prinzipien nicht treu
hält dem Gruppenzwang nicht stand, will dazu gehören
gibt sich sonst besondern edel und bildet sich darauf was ein "Warum tun alle bloß so schwul, das verstehe ich nicht" - Seite 42, nachdem die Gruppe klatscht und ihm zuzwinkert, weil er die Pille geschluckt hat > Dude hat Homophobie > häufig vertreten bei Homosexuellen
Nigel hat bereits enorm geweitete Pupillen > Drogen
Dude hat Flasche geleert und wird immer betrunkener, will aber weiter trinken bis kurz vor Vollrausch
Wirkung der Droge setzt ein: "klar und warm und wässerig" - Seite 44
er ist faszinierd von der Titelmelodie die im Wohnzimmer spielt und einem Mädchen, das ihn auf den Komponisten der Melodie anspricht
er folgt ihr ins Bad, wo sie zähneklappernd am Rand der Badewanne sitzt, in die sie sich dann erbricht
Dude fühlte sich bis gerade nicht unangenehm, nun aber immer beschissener
Die Party ist im Grunde vorbei, überall liegen bekiffte Schnapsleichen
Dude findet Nigel nicht, was ihn ärgert, fährt dann alleine mit Taxi nach Hause DREI - Abreise aus Hamburg + Flug Dude fällt ohne zu Klopfen aus Neugier in die Orgie von Nigel, seinem Freund und dem Model, das verstört ihn so sehr, dass er die Flucht ergreift
er fährt mit dem Taxi zum Flughafen
Cockpitgeschichte: als kleiner Junge sei er sehr gene geflogen, weil er das Gefühl der Wichtigkeit liebte
BUFFETT (locker beschte Szene)
Im Flugzeug sitzt er neben einer Frau, zu der er sich wieder eine Geschichte überlegt und er malt sich sein Leben mit einer Schauspielerin aus > Verlangen nach Nähe, aber auch Unfähigkeit dazu
fühlt sich ausnahmsweise mal gut im Flugzeug > Joghurts laufen aus, seine Jacke weicht durch > direkt wieder peinliche, unangenehme Situation
wünscht beim Landen allen den Tod FÜNF - Heidelberg plant nach Karlsruhe zu Reisen
landet dann doch in Heidelberg
Hotel (Gefühl von Heimat)
Max Bar
Hausparty SECHS - München Rollo hat ihn von Hausparty mitgenommen zu nem Festival
Ksar, Hannah
Rollo läd Dude zum Übernachten ein und zu seiner Geburtstagsfeier, Dude hatte diesen vergessen Er wohnt nun seit zwei Tagen im Hotel
führt anscheinend einen normalen Lebenstil
trinkt jeden Morgen zwei große Tassen Kaffee, obwohl er den nicht mag und es ihm dadurch komisch geht > Drang zum Unwohlsein ihm gefaällt die Stadt sehr gut, besonders dass es hier nie einen Krieg gab
hat Rollos Wagen am Flughafen geparkt, Autoschlüssel ins Handschuhfach, Lenkrad abgewischt und denkt, er habe alles richtig gemacht
Er Beschließt spontan sich das Rauchen abzugewöhnen, hält es aber nur 10 Minuten aus > Zwang zum Rauchen/ Abhängigkeit/ Sucht
kauft sich neue Zigaretten und eine deutsche Tageszeitung, obwohl er nie Zeitung liest. Deutschland scheint ihm verschwunden.
in der Zeitung liest er Artikel über Rollos Tod. Er ist ertrunken. Dude denkst zuerst an sein Auto. Er macht keine Anstalten von Trauer.
stellt sich vor mit der Schauspielerin und ihren Kindern in einer kleinen Holzhütte auf einer Bergwiese zu wohnen Dude hat wieder Bedürfnis zu trinken und geht deshalb wieder in das Hotel
Trinkt in der Lobby Scotch mit Soda
überlegt das Grab von Thomas man zu besuchen, da ihm seine Werke in der Schule gefallen haben Taxifahrer beschwert sich über Steuern
Dude sagt zwar es interessiert ihn nicht, hakt aber manchmal nach > er hört also etwas zu > Steigerung der Kommunikationsfähigkeit
Dude sagt, er habe Alexanders Jacke im Hotel vergessen > hat sie also noch nicht ganz als sein Eigentum bestimmt kommt am Friedhof an, ist dort alleine mit einer Frau auf Krüken
Dude sucht das Grab, es wird dunkler, ihm gehen die Streichhölzer aus, er nimmt sich eine Grablampe bis es viel zu dunkel wird
da war ein streunender Hund, den er kaum erkennt, trotzdem schwört er genau zu erkennen wie der Hund auf ein Grab kacken würde
versucht Hund zu verscheuchen, wirft dann Grablicht nach ihm
geht dann vom Friedhof zum See Dude setzt sich an den Rand des Sees
beobachtet rauchenden Mann im Ruderboot
als der fertig geraucht hat, geht Dude zu ihm "Das Boot dümpelt im Wasser vor sich hin. Ich sage guten Abend, und der Mann sieht hoch und guckt mich an. Ich mache meine Schultern gerade, so, als ob ich mehr Mut hätte, und frage den Mann, ob er mich auf die andere Seite des Sees rudern würde, für zweihundert Franken. Er überlegt eine Weile und dann sagt er ja, er würde es schon machen.
Ich steige ins Boot und setze mich auf die Holzplanke, und der Mann schiebt die Ruder durch diese Metalldinger und rudert los. Bald sind wir in der Mitte des Sees. Schon bald." - Seite 158 Es gibt mehere Interpretationsmöglichkeiten für das Ende diesen Romans:
da der Dude die Mitte des Sees fixiert, wäre esmöglich, dass er dort aus dem Boot steigen will um dann zu ertrinken. Selbstmord wäre auch möglich, weil er einfach kaputt ist. Er hat keine echten Freunde, keine Familie, keinen Beruf, keinen Sinn. Er könnte Rollo, der ein ähnliches Schicksal hatte, in die Tiefen folgen.
Oder er der Dude bricht auf zu neuen Ufern. Das würde bedeuten, er würde ein neues Leben in der Schweiz beginnen. Hier gefällt ihm alles besser als in Deutschland, mit dem er abgeschlossen hat und er könnte versuchen ein normales, erfülltes Leben zu führen. Dude bedient sich reichlich am Flughafenbuffett, erntet dafür kritische Blicke von einem Mann
Dude fühlt sich provoziert und nimmt sich noch zwei Ballistos und noch zewi Joghurt und noch ACHT WEIßE PLASTIKLÖFFEL :D
Dann isst er ganz schnell hintereinander zwei Joghurts auf und starrt den Mann dabei direkt in die Augen bis dieser wegguckt
dann muss der Dude nießen, direkt auf das Buffett
durch diese Aktion gehts dem Dude sehr viel besser > assozial, muss sich beweisen, muss provozieren
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