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Aufklärung - Empfindsamkeit - Sturm und Drang

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by

Juliane Holfeld

on 1 June 2015

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Transcript of Aufklärung - Empfindsamkeit - Sturm und Drang

1.

Aufklärung
Definition
1.1 Literatur der Aufklärung
1.2 Zitat Immanuel Kant
1.3 Gedicht: Die kleine Fliege
1.4 Interpretation/Analyse: Die kleine Fliege
1.5 Wichtige Vertreter der Aufklärung
1.6 Kupferstiche zur Aufklärung

2.

Empfindsamkeit
Definition

3.

Verhältnis
von Aufklärung & Sturm und Drang

4.

Sturm und Drang
Definition
4.1 Prometheus Mythos
4.2 Gedicht: Prometheus
4.3 Interpretation/Analyse Prometheus
4.4 Gedicht: Das Mailied
4.5 Interpretation/Analyse: Das Mailied

5.

Goethe und die Frauen
Gliederung
Literatur der Aufklärung
Literatur als Medium der Aufklärung

wechselseitig beeinflussende Tendenzen:
- Anwachsen der Leserschaft
- Buch- und Presseproduktion


Immanuel Kant
Aufklärung:
Definition
geschichtliche Epoche des 18. Jahrhunderts

viele Veränderungen auf philosophischer, sozialer, religiöser und politischer Ebene

Vernunft

Zeitalter der Kritik, starke Denkbewegung

Denken und Zweifeln

Emanzipation des Denkens

praktische Absichten

Naturgedanke
Untersuchung

Aufklärung - Empfindsamkeit - Sturm und Drang
Leser:
1770: 15%
1800: 25%
Buchproduktion:
verdoppelte sich auf
500.000 Titel
Analphabeten verringerten sich
neue Bildungswege
viele waren trotzdem nicht an der Aufklärung beteiligt
Veränderung: Leseverhalten
"Habe Mut dich deines
eigenen Verstandes
zu bedienen."
Gedicht: Die kleine Fliege
Barthold Hinrich Brockes
Neulich sah ich, mit Ergetzen,
Eine kleine Fliege sich,
Auf ein Erlen-Blättchen setzen,
Deren Form verwunderlich
Von den Fingern der Natur,
So an Farb′, als an Figur,
Und an bunten Glantz gebildet.
Es war ihr klein Köpfgen grün,
Und ihr Körperchen vergüldet,
Ihrer klaren Flügel Paar,
Wenn die Sonne sie beschien,
Färbt ein Roth fast wie Rubin,
Das, indem es wandelbar,
Auch zuweilen bläulich war.
Liebster Gott! wie kann doch hier
Sich so mancher Farben Zier
Auf so kleinem Platz vereinen,
Und mit solchem Glantz vermählen,
Daß sie wie Metallen scheinen!
Rief ich, mit vergnügter Seelen.
Wie so künstlich! fiel mir ein,
Müssen hier die kleinen Theile
In einander eingeschrenckt,
durch einander hergelenckt
Wunderbar verbunden seyn!
Zu dem Endzweck, daß der Schein
Unsrer Sonnen und ihr Licht,
Das so wunderbarlich-schön,
Und von uns sonst nicht zu sehn,
Unserm forschenden Gesicht
Sichtbar werd, und unser Sinn,
Von derselben Pracht gerühret,
Durch den Glantz zuletzt dahin
Aufgezogen und geführet,
Woraus selbst der Sonnen Pracht
Erst entsprungen, der die Welt,
Wie erschaffen, so erhält,
Und so herrlich zubereitet.
Hast du also, kleine Fliege,
Da ich mir an die vergnüge,
selbst zur Gottheit mich geleitet.
Interpretation
naturbeschreibendes Gedicht

Betrachtung der Naturphänomene zur Betrachtung Gottes

Naturdarstellung religiöse Naturdichtung des 17. Jahrhundert

Welt am Beispiel der Fliege: kompliziertes System materiell-mechanischer Zusammenhänge

Changieren der Farben = Ergebnis der naturwissenschaftlichen Vorgänge

Welt als kausal-funktionale, organisierte Materie

aus Sicht eines Naturforschers, nicht als Theologe
Analyse: Die kleine Fliege
40 Zeiler

wird keiner bestimmten Gedichtsgattung zugeordnet

inhaltliche Zäsur

kein bestimmtes Reimschema, nur Ansätze von üblichen Reimen (Paarreim, Kreuzreim)

jede Zeile: vierhebig ohne Auftakt

Kadenzen: unregelmäßiges Schema

-> Auflockerung der Monotonie

Zeilenstil -> jede Zeile durch Satzzeichen beendet

Zeilensprünge -> Sprechtempo forcieren

positiv konnotierte Wörter
Wichtige Vertreter der Aufklärung
Johann Wolfgang von Goethe
Immanuel Kant
Gotthold Ephraim Lessing
Jean-Jaques Rousseau
Voltaire
Montesquieu
Empfindsamkeit
Pietismus:
kirchliche & religiöse Reformbewegung

Individuum lehnt vermittelnde Kirche ab

Bewährung der Frömmlichkeit der Verchristlichung der Welt durch Bildung kleiner Gemeinschaften

TUGENDHAFTES LEBEN

Religion wird verweltlicht

Ich-Erfahrung -> Erfahrung der Einsamkeit

für niedrigere Schichten

Vorreiter der Selbstdarstellung
Forderung nach Gleichgewicht zwischen Denken & Fühlen

Empfindsamkeit = verweltlichter Pietismus

Protest gegen Etikette

englische Einflüsse

Gefühl & Empfindung als Grundlage der moralischen Anschauung der Welt/Erziehung

neuartige literarische und soziale Strömung

-> Bsp. Sophie von la Roche "Geschichte des Fräuleins von Sternheim", Klopstock
Verhältnis von Aufklärung & Sturm und Drang
Abgrenzung unterschiedlich aufgenommen
-> Abgrenzung von Goethe: Sturm und Drang wird einseitig gesehen
->junge Stürmer und Dränger rebellierten

Konsequenz: scharfe Trennung der Literatur
-> These vom Irrationalismus des Sturm und Drangs

Aufklärung als umfassende epochale Grundströmung -> Sturm und Drang neue Phase dieses Prozesses

Kontinuität & Diskontinuität
Sturm und Drang
etwa 1769 - 1785

"Geniezeit" oder "zeitgenössische Genieepoche"-> Verherrlichung des Genies

ausgelöst durch Jugendbewegung

Ideale/Ziele der Aufklärung verworfen

Vernunftideologie durch Gefühlsüberschwang und Fantasie ersetzt

Idealismus

Gefühle, Freiheit, Triebe

Natur
Merkmale der Literaturepoche
1. Persönlichkeitsideal:
Jugend gegen alte Tradition
Regeln verwerfen
Geniebegriff leben
Gefühl

2. Verwerfen von Regeln:
Können der Individuen

3. Grundauffassung des Genies:
Vermischung mit Naturbegriff
Werte, Emotionen

4. Das Drama
-> wichtigste Literaturform
-> Zwiespalt, Konflikt

5. Ausdrucksstarke Sprache:

Ausrufe
Jugendkultur
Kupferstich "Das menschliche Denken"
Prometheus
Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst!
Und übe, Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöh'n!
Mußt mir meine Erde
Doch lassen steh'n,
Und meine Hütte,
Die du nicht gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres
Unter der Sonn' als euch Götter!
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren.

Da ich ein Kind war,
Nicht wußte, wo aus, wo ein,
Kehrt' ich mein verirrtes Auge
Zur Sonne, als wenn drüber wär
Ein Ohr zu hören meine Klage,
Ein Herz wie meins,
Sich des Bedrängten zu erbarmen.



Wer half mir
Wider der Titanen Übermut?
Wer rettete vom Tode mich,
Von Sklaverei?
Hast du's nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest, jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden dadroben?

Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen?
Hast du die Tränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal,
Meine Herren und deine?

Wähntest du etwa,
Ich sollte das Leben hassen,
In Wüsten fliehn,
Weil nicht alle Knabenmorgen-
Blütenträume reiften?

Hier sitz' ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, weinen,
Genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!
Gedicht: Prometheus - Goethe
Interpretation/Analyse: Prometheus
7 Strophen, unterschiedliche Anzahl von Versen

Reime (Strophe 1 und 7)

Aufzählung (Strophe 1)

Parallelismus (Strophe 5)

viele Fragen (besonders Strophe 4 & 5)
-> Jeder Vers ist eine Frage

Ode als Rollengedicht

spricht kein unspezifiertes lyrisches Ich, noch Autor selbst -> mythologische Figur
gegen Götter gerichtete Handlung (Auflehnung, Feuer, Erschaffung der Menschen)

Prometheus (ein Titan) kritisiert die Götter, besonders Zeus

Prometheus wird eigenständig, sagt sich vom Herrschergott los
-> stolz auf Selbstbehauptung (typisch für Sturm und Drang)

kein Hinweis auf zukünftiges Schicksal Prometheus

bleibt offen: Zeus anwesend oder imaginiert

Eigenständigkeit

Bereich Götter: "Mein Himmel"(Z.1), Bereich Prometheus: "Meine Erde"(Z.6)
wechselseitige Unbeeinflussbarkeit

Gebet als Bitte um göttl. Beistand erfolglos

nicht als "lyrisch-distanzlos" zu characterisieren aufgrund der Neigung der Argumentation, rückschauender Erinnerung

durchläuft reflektierende Bewegung

Gedanken springen, gehen folgerichtig auseinander

Medium der Erkenntnis: individuelle Erfahrung und Selbstwahrnehmung, Erkenntnistheorie

enttäuschte Hoffnung auf den Himmel und Götter

Produktivkraft, Selbsterfahrung, "Lebenskraft"

Prometheus spricht zu Zeus: Selbsterklärung


Eigenheit des Individuums

Prometheus: erzeugt keine elementaren Mittel des Lebens, sondern -> reproduziert sein selbst

Schaffenssprozess des Künstlers

freier Rhytmus: Emotionalität

Ausrufe, kurze Zeilen

Unterschied:
-Liebeslyrik: scheinbar reales Ich -> scheinbar reales Du
-Prometheus: Rollengedicht mit Mythos nicht eindeutig fiktiv

Wer "Zeus" / "Prometheus" ?
-> "Zeus": Fürsten, Goethes Vater oder christlicher Gott?
-> "Prometheus": Bild des Künsterls

VIELFÄLTIG
Daniel Chodowiecki: Aufklärung, 1791 (Ausschnitt)
Goethe & die Frauen
"Goethe vergöttert Frauen, verschleißt sie auch."

Zuvor: Goethe ein Casanova?

Oktober 1770, nach Unterkunft bei den Brions in Sesenheim, lernt er Friederike kennen
Sie = sowohl äußerliche als auch innerliche Schönheit
Goethe konnte "in ihr Herz sehen"
fest entschlossen in ihr die Eine gefunden zu haben

Brions Vorzüge
: Heiterkeit, Naivität mit Bewusstsein, Frohsinn, Vorrausdenken
rasantes Tempo der Beziehung festgehalten in Liebesbriefen (innerliche Unruhen)
Besitzergriff ängstigte Goethe, feste Bindung
Goethe äußerte erste Bedenken in
Dichtung & Wahrheit

" Mein leidenschaftliches Verhältnis hatte begonnen mich zu ängstigen. Wenngleich die Gegenwart Friederikes mich ängstigte, so wusste ich doch nichts angenehmeres als abwesend an Sie zu denken. [...] Ich kann seltener hinaus (nach Sesenheim), aber unsere Briefe wechselten desto lebhafter [...]
Die Abwesenheit machte mich frei und meine ganze Zuneigung blühte erst recht auf durch die Unterhaltung in der Ferne."


-> trotz Angst fehlte ihm Friederike
-> fühlt sich nicht bereit und gewachsen genug, diesem Glück würdig zu sein

beschreibt Ende des Idylls in
Willkommen und Abschied
Goethe beendete die Beziehung anhand eines Briefes als er bereits nach Frankfurt abreiste
-> er brachte es nicht übers Herz
-> ihm war bewusst, dass er das
schönste Herz im tiefsten verwundet habe

Prometheus Mythos
Prometheus: Sohn der Titanen
-> erschuf aus dem Ton der Erde die Menschen (versch. tierische Eigenschaften, Verstand und Vernunft) -> lehrte den Menschen Zählen, Buchstaben, Lauf der Gestirne...

Götter wurden auf Menschen aufmerksam: Menschen sollten Schutz erhalten, als Gegenleistung: Verehrung
-> Prometheus betrug Zeus mit seinen Opfergaben

Zeus verwehrte den Menschen voller Zorn das Feuer
(Prometheus erlangte es jedoch zurück)

Zeus: wütend -> bestrafte die Menschen mit Krankheiten und dem Tod

Prometheus wurde ebenfalls bestraft: er wurde gefangen genommen, verschleppt und gefoltert
Gedicht: Mailied
Johann Wolfgang von Goethe

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

Und Freud' und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd', o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb', o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!

Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.








O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb' ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!

So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft,

Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud' und Mut

Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst!



Interpretation & Analyse
9 Strophen, 36 Verse

1775 verfasst -> vermutlich veranlasst durch Liebe zur Sesenheimer

Pfarrerstochter Friederike Brion

Kreuzreim (abab)

Sprache lebt und entwickelt aus eigener Melodie

Natur als Spiegel seiner Gefühle, drängende Fülle von Naturleben

enthusiastisches Naturempfinden verschmilzt mit Liebe

Ausdruck eigenen Empfinden, Leidenschaft
Interpretation & Analyse
Natur leuchtet um das lyrische Ich -> junge Liebe verknüpft mit der Natur

betrachtet Natur durch das Herz anders, erkennt kleine Dinge

Liebe zur Natur nicht als Vergleich sondern als Abglanz und Teil der Liebe

zahlreiche Interjektionen, Enjambements und zweifüßigen Jamben, Inversionen, Vergleiche, Alliterationen

ab 6. Strophe -> Mädchen Grund für Euphorie, Sie macht das lyrishe Ich fröhlich, abenteuerlustig

Im Frühling gedeiht alles -> Bezug zur Liebe, kann sich entwickeln

Hoffnung auf ewige Liebe
Quellen
Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang
Bernd Schurf und Andrea Wagener, Texte, Themen und Strukturen, Cornelsen Verlag, 2013, S.213
Verhältnis von Aufklärung und Sturm und Drang (Buch Aufklärung und Sturm und Drang)
http://www.mythentor.de/griechen/prometheus.htm, das Mythentor, zuletzt aufgerufen: 28.05.2015
Horst Thomé, Ordner Sturm und Drang
Joachim Müller, Interpretation S.121
Lutz Görner, Goethe für alle
Johann Wolfgang von Goethe, Gedichtsanalyse
http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/mailied.html, Uni-Mainz.de, zuletzt aufgerufen: 28.05.2015
http://gedichte.xbib.de/Brockes_gedicht_Die+kleine+Fliege.htm, Die Deutsche Gedichtebibliothek, zuletzt aufgerufen: 28.05.2015
http://www.jdg-online.de/bilder/aufklaerung/image, Bilder Aufklärung, zuletzt aufgegriffen am 28.05.2015
http://img.morgenpost.de/img/kultur/crop100760899/8438724770-ci3x2l-w620/leipzig-DW-Kultur-Leipzig.jpg, Leipzig-DW-Kultur-Leipzig, zuletzt aufgerufen am 28.05.2015
Schütt, Siegfried: Liebe, Liebe lass mich los. Langen Müller, München, 2001.
Seele, Astrid: Frauen um Goethe. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Hamburg
http://www.rossipotti.de/inhalt/literaturlexikon/epochen/sturm_und_drang.html, Illustration Leiden des jungen Werthers, zuletzt aufgegriffen am 30.05.2015
Am Ende der Romanze fühlt sich Goethe frei und bereit für neue Abenteuer
1771 schrieb Goethe eines seiner letzten Sesenheimerlieder für Brion
-> verarbeitete bis zum Lebensende Trauer und Reue in seinen Werken (Bsp. Faust (Gretchen=Friederike))
Illustration: Daniel Berger (1744-1824) nach Daniel Chodowiecki. Liebesszene aus Goethes „Leiden des jungen Werther“
Siècle des Lumières - Metapher des Lichts
"Sapere Aude!"
"Dieses höchste Werk der Vernunft [...] hat bis jetzt noch kein allgemeines verständliches allegorisches Zeichen (vielleicht weil die Sache selbst noch neu ist) als die aufgehende Sonne. Es wird auch wohl lange das Schicklichste bleiben, wegen der Nebel, die immer aus Sümpfen, Rauchfässern und von Brandopfern auf Götzenaltären aufsteigen werden, die sie so leicht verdecken können. Indessen wenn die Sonne nur aufgeht, so schadet Nebel nichts."
- Daniel Chodowiecki (1726-1801) zu diesem Kupferstich"
Erfahrung Schülerseminar in der HAB
Neue Erfahrung, selbstständiges Arbeiten
viel Literatur sowohl
als auch
eigene Zeiteinteilung
Lesesaal
viele Möglichkeiten zur Erarbeitung
gute Organisation
Masse der Informationen verarbeiten
Informationen kompakt und verständlich komprimieren
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