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Euthanasie - ein ethisches Problem

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by

Kyra Witte

on 4 October 2016

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Transcript of Euthanasie - ein ethisches Problem

Sterbehilfe - ein ethisches Problem
Die vier Arten der Sterbehilfe
aktive Sterbehilfe

passive Sterbehilfe

indirekte Sterbehilfe

Beihilfe
Definition: Sterbehilfe


Maßnahmen zur Erleichterung des Sterbens

Tod eines Menschen durch Behandlungen herbeiführen, erleichtern oder nicht hinauszögern

Einverständnis / Wunsch der betroffenen Person

Niederlande, Belgien & die Schweiz:
- in unterschiedlichem Ausmaß legal zugelassen

Spanien, Frankreich, Italien & Deutschland:
- kontroverse Diskussionen
Der Ethikkodex der ICN
Präambel: vier grundlegende Aufgaben für Pflegende
- Gesundheit fördern, Krankheit verhüten, Gesundheit wiederherstellen,
Leiden lindern

Achtung der Menschenrechte, einschließlich dem Recht auf Leben, auf Würde und auf respektvolle Behandlung

unabhängig von: Alter, Behinderung, Krankheit, Geschlecht, Glauben, Hautfarbe, Kultur, Nationalität, politische Einstellung, Rasse oder sozialen Status

zum Wohle des Einzelnen, der Familie und der sozialen Gemeinschaft, sie koordinieren ihre Dienstleistungen mit denen anderer beteiligter Gruppen
Quellen
Gliederung
Definition: Sterbehilfe

Die vier Arten der Sterbehilfe
Beispiele
Das Meer In Mir

Das ethische Problem
Verschiedene Standpunkte
Der Ethikkodex der ICN

Fazit

Quellen

Fazit
früher gebräuchlich: Euthanasie

Bedeutungswandel durch Rassenhygiene und Patientenmorde im nationalsozialistischen Deutschland

heute im deutschen Sprachgebrauch im Unterschied zu anderen Ländern nicht mehr synonym gebraucht

unterteilt in vier unterschiedliche Arten
ICN-Ethikkodex für Pflegende -> vier Grundelemente
Pflegende und ihre Mitmenschen
Pflegende und die Berufsausübung
Pflegende und die Profession
Pflegende und ihre Kolleginnen
Leitfaden
Das ethische Problem
laut ICN-Ethikkodex ist Sterbehilfe keine Tätigkeit, die mit den grundlegenden Aufgaben der Pflege zu vereinbaren ist

Aufgabe: Leiden von schwer Kranken und Sterbenden lindern

Beteiligung Pflegender an aktiver Sterbehilfe steht den Erfolgen der Palliative Care gegenüber

Standpunkt des DBfK
Begleitung schwer Kranker und Sterbender als eine christliche und menschliche Aufgabe

moderne Schmerztherapie macht eine weitgehende Schmerzlinderung möglich

Todeswunsch vergänglich

Verkehrung des ärztlichen Heilberufes/ des Pflegeberufes

Ärzte sind beauftragt, Leben zu schützen und nicht zu beenden

das Leben ist Gabe von Gott









Beispiele
aktiv: Emily Gilbert
passiv: Terri Schiavo
indirekt: Patientin unbekannt
Beihilfe: Ramón Sampedro
"Das Meer In Mir"

- Die Geschichte von Ramón Sampredo
aufgrund eines Unfalls seit seinem 25. Lebensjahr vom Hals abwärts gelähmt

sehnt sich danach, aus dem Leben zu gehen

ist allein nicht in der Lage, sich umzubringen

bittet um Sterbehilfe

in Spanien gesetzlich verboten

fast 30 Jahre nach seinem Unfall hilft eine Freundin ihm dabei, Zyankali zu schlucken
Filmausschnitt
Ramóns Standpunkt
Rahmen für Verhaltensnormen
der Pflegenden
Stamdpunkt der Kirche

ethisch verantwortlich und rechtlich unbedenklich: -
passive und indirekte Sterbehilfe ?

es ist durchaus nicht immer möglich, unerträgliche Schmerzen zu lindern
Selbstbestimmung, wann ein Leben in Würde
nicht mehr möglich ist
die Würde des Menschen ist unantastbar
,,Ein Leben ohne Freiheit ist kein Leben!"
stets auf jemanden angewiesen sein
Ramón's Wunsch nach dem Tod
keine Abfindung mit seiner Behinderung

empfindet seine Existenz als würdelos
,,kein Leben'' - sinnlos

keine Freiheiten mehr, ständige Abhängigkeit
kann nicht mehr lieben / körperlich lieben
http://www.materialserver.filmwerk.de/
http://www.epd.de/
http://www.dbfk.de/
ICN-Ethikkodex für Pflegende
Schöne Seifert, B. (2007):
Grundlagen der Medizinethik, Kröner

Praktische Ethik, Reclam
keine Intimsphäre
qualvolle Situation
keine Freude
Singer, P. (1984):
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