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Faust I - zwischen Sturm und Drang und Klassik

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Sarah Birke

on 27 April 2015

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Transcript of Faust I - zwischen Sturm und Drang und Klassik

Der Herr
Menschenbild im
"Prolog im Himmel"
Epochenspezifische Motive
Sturm und Drang
Epochenspezifische Motive
Menschenbild im
'"Prolog im Himmel"
Mephisto
Goethe: Faust I
Schöpfung ist schön und wertvoll (V.269f.)
Mensch als Knecht (V.298)
-> irrt solange er strebt (V.317)
-> entwickelt sich
-> kann " erschlaffen " (V.340) und irren (V.317), ist aber " des rechten Weges wohl bewusst " (V.329)



Gott als Gärtner muss am Menschen arbeiten und bringt ihn zur Blüte (V.310)
menschliche Existenz ist sinnvoll
Mensch zum Guten bestimmt
Der Mensch ist zum Guten bestimmt und vernunftbegabt
Menschsein als ewige Plage (V.280)
Existenz ist unsinnig
-> mangelhafte Schöpfung, haben keinen Verstand (V.281-286)
-> ist von Instinkten geleitet (V.286)
sinnloser Kreislauf des ewig Gleichen
-> keine Entwicklung (V.287ff.)




Reduktion auf das Tierische
-> Mensch = mäßig vernunftbegabtes Tier
niedere Instinkte bestimmen menschliches Handeln
allgemeine Merkmale
:
sozialkritisches Aufbegehren gegen gesellschaftliche Zwänge/Tradition
Geniekult
Privilegierung des Gefühls
Interesse an Stoffen der Volksliteratur
Absage an antike Poetik
Merkmale in Faust:
Kindsmord -> Kritik an Ausgrenzung/Verstoßung lediger Schwangerer (Gretchen)
Fausts Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Unzufriedenheit mit menschlicher Beschränktheit
Fausts Überschwang an Gefühlen
Wunsch nach ganzheitlicher Erfahrung
Klassik
Streben nach Harmonie, Humanität, Schönheit
Verallgemeinerung des Individuellen zum Typisiert-Menschlichen
Figuren als Ideenträger
hohe Literatur als Instrument der Veredlung des Einzelnen
Merkmale in Faust:
allgemeine Merkmale:
Faust repräsentiert die Menschheit
(" Prolog im Himmel ")
Mensch kann sich entwickeln/ist gut

Sprachliche und stilistische Merkmale
Sprachliche und stilistische Merkmale
Frauen- und Männerfiguren
gereimte Verse
=> um dramatische Prosaszene hervorheben zu können
eine
einzige Szene im Prosa

=> Szene: " Trüber Tag.Feld " , extrem aufgewühlt
außergewöhnliche Versarten

=> Madrigalvers, Knittelvers, freie Rhythmen, Blankvers, Alexandriner, Adonius
=> Wirkung: Verdeutlichung der Gefühlslage
dynamischer Wechsel
=> unüblich für eine Tragödie
=> Szene " Kerker " : besonders viele Versmaße
Sturm und Drang
Klassik
asymmetrischer Aufbau ohne Akte

freie Rhythmen

Prosaszene "Trüber Tag. Feld "

ungestümes pathetisches Sprechen
Verssprache

Drama
widersetzt sich den Normen der klassizistischen Poetik
:
-> keine Einheit von Ort, Zeit und Handlung
-> keine sprachliche Geschlossenheit
Frauen - und Männerfiguren
Faust I
Lenz
Faust
Lenz
Zwei-Seelen-Problematik
/ Spannungsverhältnis
-> " Zwei Seelen wohnen,ach! in meiner Brust" (V.1112f.)

hochgebildet
emotional unausgeglichen
leidet unter psychischer Krankheit





gebildet
unausgeglichen/krank
Gretchen
Corinna
Professorentochter (Bildungsbürgertum)
will sich ins Besitz-bürgertum einheiraten
-> keine Liebesheirat (sozialer Aufstieg)

Faust I
lebt in ärmlichen Verhältnissen (Vater tot, Mutter krank, Bruder = Soldat)
ebenfalls besitzorientiert
(-> Schmuckkästchen)
religiöses, unschuldiges Mädchen ( geht zur Beichte)
Frau Jenny Treibel
ergreift die Initiative und nutzt Charme und Esprit, um Leopold zur heimlichen Verlobung zu bewegen
Faust ergreift die Initiative und Gretchen verliebt sich in ihn
Frauen- und Männerfiguren
Stilmittel
Frauen- und Männerfiguren
Gretchen
Corinna
Rolle der Frau in Faust
Faust I
Frau Jenny Treibel
Heirat mit Leopold scheitert an Jenny Treibel
Liebe scheitert an Schwangerschaft und gesellschaftlicher Ächtung
Gretchen
Mutter
Lieschen
Valentin
Schwester
Kind
Mephisto
Marthe
Faust
Frau hat
keine Rechte
Gesellschaft hat
hohe Anforderungen
an die Frau:
-> Tugend
-> Frommsein
-> Sittlichkeit
Hinrichtung bei Verbrechen als Schauspiel für die ganze Stadt

Hexe
: Faust glaubt nicht an ihr Gelingen
Marthe
: spielt keine Rolle; ist nur "Kupplerin" zwischen Gretchen und Faust; ist naiv: lässt sich von Mephisto verführen
Gretchen
: ist ebenfalls naiv; versucht jedoch ihr Wohl zurück zu stellen, um die gesellschaftlichen Anforderungen zu erfüllen
Arbeitsauftrag
Quellen
1) Ordnen Sie die Szene in den inhaltlichen Zusammenhang ein.
2) Inwiefern verändert sich Margaretes Haltung gegenüber Faust? Warum?
3) Wie äußert sich Goethes Gesellschaftskritik?
EinFachDeutsch:
Johann Wolfgang von Goethe - Faust I
Deutsch Kipping-Manuskript zur Vorbereitung auf die schriftlichen Abiturprüfungen 2009
Interpretationen Deutsch (Stark)
Lektürehilfen (Klett)
Arbeitsmaterialien aus dem Unterricht
Anapher
Antithese
Ellipse
Metapher
"Und von der Erde jede höchste Lust,
Und alle Näh und alle Ferne" (V.305)
"Staub soll er fressen, und mit Lust" (V.353)
"Kennst du den Faust?
Den Doktor?
Meinen Knecht! " (V.299)
"Vom Himmel fordert er die schönsten Sterne" (V.304)
Gliederung
Menschenbild im "Prolog im Himmel"

epochenspezifische Motive

sprachliche und stilistische Merkmale

Frauen- und Männerfiguren

Rolle der Frau in Faust

Stilmittel

Arbeitsauftrag

Quellen
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