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Trossingen Der Ernst der Nachfolge Lk9,23-26

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Paul Murdoch

on 27 March 2018

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Transcript of Trossingen Der Ernst der Nachfolge Lk9,23-26

Vom Ernst der Nachfolge
Lk 9,23-26

Meine persönliche Betroffenheit:
Bin ich Mitläufer oder Nachfolger?
Wir haben uns damit abgefunden, dass wir weithin eine Mitläuferkirche geworden sind.
Manfred Seitz:
Erster Schritt ist, die Betroffenheit festzuhalten!
Lk 9,23-26
Vom Ernst der Nachfolge
23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.
25 Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?
26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.
der Beipackzettel...
Lk 14 25 Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: (es kommt das klein Gedruckte...)
Wer Jesus nachfolgen will, muss es mit dem Kreuz aufnehmen - er muss sein Kreuz täglich auf sich nehmen!
was hat es mit dem Kreuz auf sich?
Wer Jesus nachfolgen will, muss ganz und gar ihm gehören. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Welt auf mich keinen Anspruch mehr hat - und ich nicht auf die Welt. Wir sind in der Welt, aber nicht von der Welt. Wir ecken an. Der Anspruch Jesu eckt an!

Was macht mich betroffen an diesem Text?
nimm Dir einen Augenblick Zeit, um Deine Betroffenheit zu entdecken und zu fühlen!
1.) laufe ich mit, oder folge ich nach?
“Mitläufer” hat bei uns einen schlechten Klang
Immerhin ist nicht jeder mitgelaufen,
als Jesus in die Nachfolge rief...
26 Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. 27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
In unserem Abschnitt aus
Lk 9 wird es deutlich:
Jesus will Nachfolger,
nicht Mitläufer!
das "patibulum": das Querholz vom "Kreuz"
ein Strich durch das Leben -
ein "Minuszeichen"
2.) Der
Preis
der Nachfolge
- Ein zentrales Thema des Lukasevangeliums!
Der große Kontext:

Lk 12,16- 21 (20f) Der reiche Kornbauer

Die Trennung zwischen Jünger Jesu und Welt greift bis in die Kernfamilie hinein:
Lk 12,51-53
Wer sich für Jesus entscheidet, entscheidet sich gegen die Welt.

Wer das Leben im Sinne der Welt sucht
(Ruhm, Reichtum, Macht, Sicherheit),
wird das ewige Leben nicht darin finden können!
Der Gedanke aus unserem Text:
Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.
25 Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?
wird Lk 17,33 wiederholt:
Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren; und wer es verlieren wird, der wird es gewinnen.

steile Ansprüche,
nichts für wankelmütige
3.) Der Lohn der Nachfolge
Nur durch Nachfolge komme ich ins Ziel
Eine Warnung zuletzt:
26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.
„Jésus annonçait le Royaume et c'est l'Église qui est venue"

Alfred Loisy 1902
Zu welchem Reich gehöre ich?


Bin ich Mitläufer in der Gemeinde oder Nachfolger Jesu Christi?

An Jesus scheiden sich die Geister!
- Du kannst nur für Jesus
oder gegen ihn sein
- In unzähligen Entscheidungen jeden Tag entscheiden wir uns für oder gegen Jesus
- wie wir auf eine schnippische Bemerkung reagieren,
- was wir denken und sagen,
- wie wir mit Gottes guten Gaben haushalten...
Lk 12,16- 21 (20f) Der reiche Kornbauer
16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach:
Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen, und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut!
20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem
wird dann gehören, was du angehäuft hast?
21 So geht es dem, der sich Schätze
sammelt und ist nicht reich bei Gott.
Lk 12,51-53 Meint ihr, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. 52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. 53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
hassen und lieben
prioritäten setzen
sich für einen oder den anderen entscheiden.
sein Kreuz tragen
die Kosten überschlagen
loslassen und lossagen
frei sein für Jesus
...wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten...



Lk 18,28-30 Der Lohn der Nachfolge
28 Da sprach Petrus: Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes willen, 30 der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.
25 Denn welchen Nutzen
hätte der Mensch, wenn er
die ganze Welt gewönne und
verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?

Fazit:
mutig
entschlossen
freudig
bewusst
dankbar
den Weg der Nachfolge täglich gehen, täglich unser Kreuz auf uns nehmen und dich an Jesus bleiben, denn er hat versprochen dabei bei uns zu sein (Mt. 28,20)
Dieses Spiel ist aus
Über das verdrängte Sterben der EKD-Kirchenwelt
Von: Karl Richard Ziegert, erschienen im Deutschen Pfarrerblatt, Ausgabe: 10 / 2014
Erstaunlich findet es Karl Richard Ziegert, mit welcher Chuzpe die Landeskirchen oder die EKD ihre Strategiepapiere wie z.B.
"Kirche der Freiheit" von 2006 als Erfolgskonzept verkaufen. Was damit beabsichtigt wird, ist für ihn kaum unklar: die EKD
zum privilegierten Träger "öffentlicher Religion" zu erklären und eine eindimensionale Politisierung des Evangeliums
voranzutreiben.
I. Der Gestaltgewinn des Öffentlichkeitsanspruchs der EKD
Nichts stört die Absicht der EKD, sich zum privilegierten Träger "öffentlicher Religion" auszubauen: weder die erwiesene
Untauglichkeit betriebswirtschaftlicher Methoden zur "Steigerung von Effektivität und Effizienz kirchlichen Handelns" noch der
Nonsens der Idee, die Kirche als eine Non-Profit-Organisation zu behandeln, die selbst immer vor der Notwendigkeit steht,
"zu ihren Kunden/Klienten/Anspruchsgruppen ein ausreichendes Maß an Distanz zu wahren"(1). Christoph Meyns referiert
richtig: All dies "kann die Eigenlogik religiöser und interaktionsförmiger Kommunikation und deren Bedeutung für Gestalt und
Grenzen organisationsförmiger Kommunikationsprozesse nicht erfassen"(2).
EIN ZWEITER PUNKT:
EIN DRITTER PUNKT:
EIN ERSTER PUNKT:
"Jesus predigte das Reich (Gottes)
und es kam die Kirche."
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