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Hugo von Hofmannsthal

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Deb Reinbold

on 28 March 2011

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Transcript of Hugo von Hofmannsthal

Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
Österreichischer Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, und Librettist Jung-Wien Lebenslauf 1874 – in Wien von bürgerlichen Eltern geboren
1884 bis 1892 – besuchte er das akademische Gymnasium in Wien, eine Eliteschule der Doppelmonarchie (Österreich-Ungarn)
1891 – "Gestern", sein erstes Gedicht wurde veröffentlicht, unter dem Pseudonym Loris
1892 bis 1900 – studierte Jura und Französische Philologie an der Universität Wien
1895 – diente er in der Armee in Mähren (Moravia)
1900 – lernte er Richard Strauss, den Komponist, kennen und sie arbeiteten an den Opern zusammen
1901 – schrieb die Habilitationsschrift "Studie über die Entwicklung des Dichters Victor Hugo" und er entschied sich gegen den bürgerlichen Beruf des Professors und er entschied sich Schriftsteller zu werden
1901 – heiratete Gerty Schlesinger und sie zogen nach Rodaun in der Nähe von Wien
1906 – Strauss benutzt Hofmannsthals Gedicht "Elektra" als ein Libretto
1911 – "Jedermann", sein bekanntestes Drama erschien. Jedes Jahr benutzt dieses Drama in der Salzburger Festival
1914 – am 28. Juli 1914 begann der erste Weltkrieg
1914 bis 1918 – diente er in der Armee als Schriftsteller und schrieb Kriegspropaganda
1918 – der Weltkrieg endete und die Doppelmonarchie fiel; Hofmannsthal empfand diesen Fall herzzerbrechend
1920 bis 1927 – Hofmannsthal reiste mit vielen Freunden um Europa
1929 – starb er in Rodaun Hofmannsthal gehörte einer Gruppe von Literaten an, andere mitglieder waren z.B. Arthur Schnitzler, Gerhardt Hauptman, Stefan George
Die Jungen lehnten sich gegen die österreichische, väterliche Kultur der Behörde auf.
Sie befragen die Werthaltung des klassischen Liberalismus durch die Kunst.
Apolitisch aber sehr künstlerisch Wichtige Themen Das Moderne Geist und Zeitgeist der Verwandlung
Gefühlskultur und Ästhetik; Hofmannsthal war ein Ästhet
Das Innenleben und Seelenleben untersuchen durch die Kunst
„Und unsre Gegenwart ist trüb und leer, Kommt uns die Weihe nicht von aussen her.“ (1892)
"The nature of our epoch is multiplicity and indeterminacy. It can rest only on das Gleitende [the moving, the slipping, the sliding], and is aware that what other generations believed to be first is in fact das Gleitende.“ (1905) Der Traditionalismus Moralität, Rechtschaffenheit, Rechtsstaatlichkeit
Aristokratische Loyalität
"the form, 'king': the high-priestly, no-longer-human essence, the son of gods...“ Die Rolle von Kunst Die Kunst wurde vom Bürgertum benutzt, um sich in Wiener aristokratischer Kultur einzugliedern
Diese zwei Kulturen erschaffen die Spannungen zwischen der rationalen, wissenschaftlichen bürgerlichen Mentalität und der ästhetischen, sinnlichen, aristokratischen Kultur
Die Kunst erwacht die Instinkte, aber sie war gefährlich
Art "penetrates us in such a way that the most secret … inner depths stir in us and the actually demonic, the natural in us, sounds in dark and intoxicating sympathetic vibration.“ (1892) Hoffmansthals Stil Hofmannsthal übersetzt neu die alten Themen
Hofmannsthal bringt die Uneinigkeit in Harmonie durch Form
Er benutzt symbolische Darstellung und Symbolismus
Kritik an Hofmannsthal und seine Zeit von Hermann Broch: „The essential character of a period can generally be deciphered from its architectural facade, and in the case of the second half of the nineteenth century, the period of Hofmannsthal's birth, that facade is certainly one of the most wretched in history. This was the period of eclecticism, of false Baroque, false Renaissance, false Gothic. Wherever in that era Western man determined the style of life, that style tended toward bourgeois constriction and bourgeois pomp, to a solidity that signified suffocation just as much as security. If ever poverty was masked by wealth, it was here.“
Reitergeschichte (1898) "Reitergeschichte" ist eine Rahmenerzählung -→ 22. Juli 1848, das Revolutionsjahr
Norditalien war unter der Doppelmonarchie zu dieser Zeit und österreichische Soldaten unterdrückten einen italienischen Aufstand
Hofmannsthal benutzt die Geschichte genau wie Kleist
Hofmannsthal veröffentlicht die "Reitergeschichte" zu gleichen Zeit als Sigmund Freud "die Traumdeutung" veröffentlicht
Die Geschichte hat einen unbekannten Erzähler, aber nur die Perspektive von Anton Lerch
Sie hat keinen Dialog und sehr wenig Gesprache
Hofmannsthal interessiert sich für die Psyche und die Subjektivität gegen die Realität und die Objektivität
Anton sieht seinen Doppelgänger und sie werden eins nachdem sie sich berühren. Dies symbolisiert die Verknüpfung von seinem subjektiven Selbst und seinem objektiven Selbst
Die Geschichte handelt von einem repressiven Krieg, die Armee als eine strenge Institution, und den verklemmten Sinn und Willen von Anton Lerch
die Fahrt durch das Dorf ist eine unerhörte Begebenheit und ist unheimlich und sehr traumhaft.
Die Geschichte wiederholt sich
Die Truppen fahren durch Mailand und dann durch das Dorf
Anton Lerch sieht eine Frau in Mailand und dann im Dorf. In Mailand war die Begegnung positiv und im Dorf war sie negativ.
Das Scharmützel am Anfang und am Ende
Es gibt ein Todesmotiv
Das Dorf ist am Sterben
Anton Lerch stirbt
Blut ist immer da
Anton Lerchs Tods
Anton gehorcht nicht einen Befehl vom Befehlshaber und der Befehlshaber zerstört ihn, weil Anton sich seiner Behörde widersetzen will.
Seine Ablehnung ist eine Revolte von seinem Überich wegen seiner Selbstzucht und unterdrücktem Willen
Sein Tod symbolisiert die Sinnlosigkeit vom ganzen Tag und dem Krieg Andere Werke Dramen
1901 – "Der Tod des Tizian"
1904 – "Elektra"
1906 – "Ödipus und die Sphinx"
1909 – "Die Frau im Fenster"
1911 – "Jedermann"
1921 – "Der Schwierige"
1922 – "Das Salzburger grosse Welttheater"
1925 – "Der Turm"

Aufsätze
1896 – "Poesie und Leben"
1907 – "Der Dichter und diese Zeit"
1915 – "Krieg und Kultur"

Libretti
1911 – "Der Rosenkavalier"
1912 – "Ariadne auf Naxos"
1919 – "Die Frau ohne Schatten"
1927 – "Die ägyptische Helena"
1933 – "Arabella"

Erzählungen
1900 – "Erlebnis des Marschalls von Bassompeirre"
Neue Übersetzung von Goethes "Unterhaltungen deutsche Ausgewanderter"
1902 – "Ein Brief"
1907 – "Die Wege und die Begegnungen" Cafe Griensteidl (1896) 1910 1893 1915 "Jedermann" 1935
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