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Das Leben Bertolt Brechts

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Kevin Flüss

on 22 February 2016

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Transcript of Das Leben Bertolt Brechts

1. Einleitung

2. Ideologische Entwicklung Bertholt Brechts

2.1 Der junge Rebell

2.2 Der Kriegsgegner

2.3 Der gläubige Marxist

2.4 Der Nihilist und Parteikritiker

3. Exilstationen (1933-1947)

4. Themen der Literatur

5. Fazit (Epochen)

6. Literaturverzeichnis
Gliederung
2. Ideologische Entwicklung Brechts
3. Exilstationen
1. Einleitung
* 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin

einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts

Merkmale: teils realistische, teils unwirkliche und satirische Erzählungen, Gedichte und Balladen

nahm kein Blatt vor den Mund, weder in seinen Stücken und noch weniger im Alltag:

von Kevin Flüss
Das Leben Bertolt Brechts
"Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit".
2.1 Der junge Rebell

2.2 Der Kriegsgegner
2.3 Der gläubige Marxist
2.4 Der Nihilist und Parteikritiker
"Wenn man die politische Philosophie, Entwicklung und Aktivitäten Bertolt Brechts in seinem Leben, also während des Faschismus, des Kapitalismus und des Sozialismus, besser verstehen will, muss man zunächst die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen dieses beeindruckenden Dichters und Dramatikers genau kennen."
schon als Gymnasiast in Augsburg als selbstbewusster Rebell und Anarchist bekannt

währte sich gegen das vorherrschende Milieu, gehörte überraschenderweise zu einer der wohlhabenden und bürgerlichen Familien

Vater und Bruder Walter bezeichnend für die Zugehörigkeit der Familie zur Oberschicht (Fachmänner in Papierherstellung)

Brecht entpuppte sich jedoch als "Verräter" seiner Klasse, aus der er entstammte:
"Ich bin auf gewachsen als Sohn
Wohlhabender Leute. Meine Eltern haben mir
Einen Kragen umgebunden und mich erzogen
in den Gewohnheiten des Bedientwerdens
Und unterrichtet in der Kunst des Befehlens. Aber
Als ich erwachsen war und um mich sah,
Gefielen mir die Leute meiner Klasse nicht,
Nicht das Befehlen und nicht das Bedientwerden.
Und ich verließ meine Klasse und gesellte mich
Zu den geringen Leuten."
Verjagt mit gutem Grund
Begeisterung für Krieg empfand Brecht als verwerflich und unvernünftig -> gezielte Propaganda der Herrschenden

Nach Einberufung zum Dienst als Sanitäter im Lazarett und Erleben des Schreckens des Krieges
-> Ablehnung und Hass noch stärker

“...Ich sah, wie Menschen zusammengeflickt wurden, damit sie so rasch als möglich an die Front zurücktransportiert werden konnten, um noch mehr zu töten...”

Ziel des Marxismus: eine klassenlose, gerechte Gesellschaft

bewundernswert für Brecht: kritischer und entlarvter Umgang mit totalitären (Faschismus) und liberalistischen (Kapitalismus) Systemen

Obwohl Brecht Kriegsgegner war, folgte er dem Weg der Revolution, um eine klassenlose, gerechte Gesellschaft herzustellen
-> Akzeptanz von Gewalt, wenn am Ende der Gewalt die Gewaltlosigkeit steht


Nihilismus = weltanschauliche Haltung, die alle positiven Zielsetzungen, Ideale, Werte ablehnt

kommunistische Gesellschaftsform, erwies sich in Praxis als nicht durchführbar Bsp.: Russland und China
-> kommunistische Diktaturen

Brecht musste Tatsache in Tagebuch 1943 eingestehen:
“Im Faschismus erblickt der Sozialismus sein verzerrtes Spiegelbild. Mit keiner seiner Tugenden, aber allen seinen Lastern.”
-> keine geeignete Ideologie zur Deutung der Wirklichkeit (Dilemma Brechts)
28. Februar 1933 Flucht aus Berlin nach Prag, einen Tag nach Reichstagsbrand
Motivation im Exil: Kampf gegen Faschismus
nächste Station war Paris (Herbst 1933), wo er zsm. mit Kurt Weill am Balett "Die sieben Todsünden" schrieb
Nach Premiere 1. Kontakt mit Kopenhagener Theater und Umsiedlung nach Skovbostand in Dänemark, wo er die nächsten 5 Jahre verbrachte
Fortsetzung
schrieb in Dänemark über Aufenthalt in der Schweiz:„ich würde gern wieder einmal die Zeitungen zusammen mit euch lesen. man verdaut besser zusammen. und man muss ungeheuer verdauen jetzt“
in dieser Zeit schrieb er seine bedeutendsten Dramen, u.a. „Das Leben des Galilei“, „Mutter Courage“ und „Der gute Mensch von Sezuan“

politisch aktiv, Bsp.: Lesungen im Radio

innere Unruhe und Hoffnung auf baldige Heimkehr

Besetzung Dänemarks durch deutschen Truppen

blieb ein Jahr in Schweden, dann, im April 1940 kam er nach Finnland
Fortsetzung
Nazis rückten weiter in den Osten vor -> Brecht reiste nach Amerika.





typisch kapitalistische amerikanische Lebensstil ekelte ihn an

wegen „unamerikanischem Verhalten“ im Visier des FBI -> Kommunistenfurcht

8. Mai 1945 Kapitulation Nazi-Deutschlands

1949 Ende seines Exillebens

"Jeden Morgen, mein Brot zu verdienen,
Fahre ich zum Markt, wo Lügen gekauft werden.
Hoffnungsvoll
Reihe ich mich ein unter die Verkäufer."
Einsamkeit

Sehnsucht nach der Heimat

Existentielle Probleme

Ausbeutung der Menschen

soziale Ungerechtigkeit
4. Themen der Literatur
Das Fischerhaus in Skovsbostrand
Brecht mit seinem Sohn Stefan in New York
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