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Rousseau

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by

Hähnchen 00

on 23 January 2014

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Transcript of Rousseau

Gliederung
1. Lebenslauf (Janine)
2. Rousseaus Menschenbild (Jason)
3. Der Kindheitsbegriff (Ian)
4. Émile - über die Erziehung (Lena)
5. Rousseaus 7 Prinzipien(Anna)
6. Kritik an Rousseau (Marcel)
7. Die moderne Umsetzung (Xenia)
8. Literatur
Rousseau
Émile - oder über die Erziehung

2. Rousseaus Menschenbild
3. Der Kindheitsbegriff
4. Émile - über die Erziehung
5. Rousseaus 7 Prinzipien

5.1. Der Eigenwert des Kindes
5.2. Die Kindheit studieren
5.3. Negative Erziehung
5.4. Erfahrungslernen
5.5. Altersgemäße Erziehung
5.6. Die Erziehung zum Bürger
5.7. Die natürliche Religion
6. Kritik an Rousseau

“Befehlt ihm nie und nichts, was es
auch sein mag. (…) Er braucht nur
zu wissen, dass er schwach ist und
ihr stark seid, dass er also
notwendigerweise von euch
abhängig ist“


Aller Zwang = ersetzt durch
Notwendigkeit

“ Mit dem Band der
Notwendigkeit bindet, treibt
oder hält man es zurück, ohne
dass es murrt. Die bloße
Macht der Dinge macht es
gefügig und folgsam“
1. Lebenslauf
Wer ist Émile?
Ein fiktives Kind
Er ist ein Gedankenexperiment Rousseaus
0 – 5 Jahre – Kindheit
• Entwicklung ist
frei
,
natürlich
&
ohne Zwang
• Körperliches Wachstum des Kindes
• Ohne äußeren Zwang das Kind körperlich kräftigen
• Mutter wird nur in Zusammenhang mit dem stillen erwähnt
-der Erzieher ist die erste Ansprechperson
Solche Kinder, die zu früh zum Sprechen angehalten werden, haben weder Zeit, das, was sie sagen sollen, richtig aussprechen, noch auffassen und verstehen zu lernen. Ueberläßt man sie aber hierbei sich selbst, so schlagen sie den naturgemäßen Weg ein, üben sich zunächst in der Aussprache der leichtesten Silben, und geben euch dann, indem sie allmählich einen Sinn damit verknüpfen, den man freilich erst aus ihren Geberden errathen muß, ihre eigenen Worte, ehe sie von euch die eurigen lernen. Deshalb lernen und eignen sie sich dieselben auch erst an, nachdem sie sie verstanden haben. (Gutenberg; Kap. 9)
5 – 12 Jahre – Knabenalter
• Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Umwelt
• Leben auf dem Land, eng mit der Natur verbunden -> Wahrnehmung und Sinnesorgane schärfen
• Lernt durch die Erfahrung
• Ist gut ernährt

Die natürliche Aneignung der Sprache
Weit entfernt, meinen Emil sorgfältig vor jeder Verletzung, die er sich zufügen könnte, zu behüten, würde es mir vielmehr höchst unlieb sein, wenn er sich niemals wehe thäte und aufwüchse, ohne den Schmerz kennen zu lernen. Leiden und dulden ist das Erste, was er lernen muß, und was zu verstehen ihm am nöthigsten sein wird.
(Gutenberg; Kap. 10)
Habt ihr Lust, ihn nun auch nach einem Vergleiche mit Anderen zu beurtheilen? Bringet ihn in einen Kreis anderer Kinder und laßt ihn gewähren. Ihr werdet bald sehen, welches das wahrhaft gebildetste ist und sich der Vollkommenheit dieses Alters am meisten nähert. Unter den Stadtkindern ist keines gewandter als er; aber er übertrifft sie Alle an Stärke (Gutenberg; Kap 26)
12 – 15 Jahre – Vorpubertät
• Ausbildung geistiger Fähigkeiten
• Voller Lebenskraft
• Begeisterungsfähig und Aufnahmebereit
• Ein scharfer Beobachter
• Lernen durch eigene Beobachtung und Überlegung
• Wissenschaftliches Studium durch erlernen eines Handwerkes ergänzen
Sein Wissen darf er nicht eurem Unterrichte zu verdanken haben, sondern es muß das Ergebniß seiner eigenen Beobachtung und Ueberlegung sein; er darf die Wissenschaft nicht lernen, sondern muß sie von Neuem auffinden. Wenn ihr je in seinem Geiste die Autorität an die Stelle der Vernunft setzt, so wird er nie mehr selbst überlegen ( Gutenberg; Kap. 27)
Robinson Crusoe, auf seiner Insel, allein, des Beistandes seiner Mitmenschen beraubt, von allen künstlichen Werkzeugen und Hilfsmitteln entblößt, und trotzdem für seinen Unterhalt und seine Erhaltung sorgend, ja sich sogar eine Art Wohlbefinden verschaffen.
(Gutenberg; Kap. 30)
15 – 20 Jahre – Adolescens
Eingliederung in die Gesellschaft
Aus Selbstliebe wird Nächstenliebe
Sittlich, religiöses Bewusstsein entwickeln
Religiöse Ideen erst ab dem 18.ten Lebensjahr
Zeigt ihm die Außenseite der großen Gesellschaft nicht eher, als bis ihr ihn befähigt habt, sie nach ihrem wahren Werthe zu schätzen. Ihm die Welt zeigen, bevor er die Menschen kennt, heißt nicht ihn bilden, sondern ihn verderben; heißt nicht ihn unterrichten, sondern ihn täuschen (Gutenberg Kap.2 – zweiter Band)
Zuletzt: Heirat mit Sophie
Sophie soll ein Weib sein, wie Emil Mann ist. Sie soll nämlich Alles besitzen, was zur Beschaffenheit ihrer Gattung und ihres Geschlechtes gehört, damit sie in physischer wie moralischer Beziehung die ihr angewiesene Stellung ausfüllen kann.
(Kap. 17- zweites Band)
Was war Rousseau???
-Ein Philosoph
-Schriftsteller
-Großer Staatstheoretiker
-Begründer der neuheitlichen Kindererziehung
-Hatte großen Einfluss auf etliche Zeitgenossen seiner Zeit
Rousseaus bekanntesten Werke:
-1761 Julie ou la nouvelle Heloise
-1762 du contrat social ou principes du droit politique
-1762 Emile oder über die Erziehung
-1782 Les confessions
Inhalt über Emile:
-Rousseau schreibt ein Buch über....
-Einen Jungen namens Emile
-Anhand Emile erklärt er seine Erziehungstheorie.
-Er verfolgt dabei zwei wesentliche Ziele
1.das Bestehen in der Zivilisation als Erwachsener ohne dabei Schaden davon zu tragen
2.den Gesellschaftsvertrag zu schließen
-Zum Schluss geht er auf Emiles Partnerin "Sophie" ein, er erzählt über ihre wesentliche Rolle
-Geb.28.Juni 1712 in der Schweiz
-Hatte schwere Kindheit
-Wuchs bei seinem Onkel/Pfarrer auf
-Führte ein Wandererleben
-Eine wichtige Person in seinem Leben war Madame de Warren.
-Mit seiner Frau Therese Levasseur hatte er fünf Kinder
-Er starb am 2.Juli 1778 in Frankreich
(Tipp: "Erlebnispädagogik")
7. Wie lassen sich Rousseaus Theorien modern umsetzen?

Ziele:
Eigenständigkeit, Hilfsbereitschaft
Neugierde, Herausforderung
Vertrautheit mit der Natur
Folgen des Handelns verstehen (Erfolg & Scheitern)
Umsetzung:
Ausflüge, Rollen- und Bewegungsspiele, Übertragung wichtiger Aufgaben, spielerisch- ernste Aufgaben, geringe Vorgaben
Erlebnispädagogik ist eine "handlungsorientierte Methode, in der die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft pädagogisch zielgerichtet miteinander verbunden werden..." (HECKMAIR und MICHL)

Vielen Dank für's Zuhören!

Literatur:

Heckmair, Bernd und Michl, Werner: "Erleben und Lernen. Einstieg in die Erlebnispädagogik", zweite Auflage. Neuwied, Kruchtel, Berlin 1994. S.66-67.)
http://gutenberg.spiegel.de/autor/893
Hansemann, Otto: Jean-Jacques Rousseau, Schneider Verlag, Stuttgart 2002
Kraft, Volker: Rousseaus Emile - Lehr- und Studienbuch, Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1993
Böhm, Winfried / Soetard, Michel: Jean-Jacques Rousseau der Pädagoge, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012
http://de.wikipedia.org/wiki/Emile_oder_%C3%BCber_die_Erziehung
J. J. Rousseau: Emile oder über die Erziehung, Paderborn 1994 (3. Aufl.)
http://rousseaustudies.free.fr/articleemileberlin.pdf


Wie war der Mensch vor dem Einfluss der Gesellschaft (ursprünglich)?

physisch stark
egoistisch
selbstbewusst und vernünftig

-> insgesamt "gut"
Nach dem Einfluss der Gesellschaft:

selbstsüchtig (Konkurrenz)
unwahrhaftig und eitel

-> insgesamt "schlecht"
-> Entgegenwirken durch Erziehung
Historischer Exkurs
Antike
Mittelalter
Neuzeit
Aufklärung
o Jugendalter entscheidend für Persönlichkeitsentwicklung
o Kinder sichern Fortbestand der Familie
o Kinder keine Individuen mit eigenen Gedanken
o Cicero: Nur das Potenzial der Kindheit kann gepriesen werden

o Kinder mussten den Eltern bei entsprechender Kraft bei der Arbeit helfen.
o Keine Abgrenzung zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt
o Mit sieben Jahren waren Kinder „kleine Erwachsene“ und wurden sogar verlobt.
o Wert des Kindes definiert sich über den Nutzen.

o Heranwachsende galten als dumm, schwächlich und unvollkommen.
o Kinder werden durch strenge Erziehung zu ehrbaren Menschen.
o In Schulen feste Lehrpläne und grimmige Disziplin.
o Eltern behandeln Kinder freundschaftlicher und vertrauensvoller.
o Pädagogisches Ziel: Nachkommen nach bestimmten Vorstellungen erziehen.
o Kinder sollen nützliche Bürger werden.

Rousseau´s Kindheitsbild
Alles was aus den Händen des Schöpfers kommt, ist gut; alles entartet unter den Händen des Menschen.
Emilé Kapitel 1
Eigentümlichkeit der Kindheit
Eigenart der Altersstufen
Eigenrecht der Gegenwart
- Vorreiter antiautoritärer Erziehung

- Eltern wollen nach seinen Prinzipienerziehen

- Tendenz von autoritären- zu natürlichen Erziehungsmethoden
Gegenwartsbedeutung
Zukunftsbedeutung
Mensch-Sein fängt mit dem Kind sein an
Kind-Sein erfordert Erziehung
Mensch-Sein setzt Erziehung voraus
durch Selbsttätigkeit zur Selbstständigkeit
die Aufgabe des Erziehers ist es, sich überflüssig zu machen.
Pro
Contra
""Wenn ein Vater nur Kinder zeugt und ernährt, so erfüllt er nur einen Drittel seiner Pflicht. Dem Geschlecht schuldet er Kinder, der Gesellschaft gemeinschaftsfähige Menschen und dem Staate Bürger. Jeder, der diese dreifache Schuld zahlen kann und nicht zahlt ist schuldig...“

Lebenswirklichkeits
-
Bezug
müsse gegeben sein, damit Inhalte gelernt werden sollen→
>Natürliches Lernen
Der Zögling darf alles und doch nichts.
""Wir nähern uns einer Krise und dem
Jahrhundert der Revolutionen.“

Robinson Crusoe = Leitbild
Emilé =
KONZEPT
Ideen-Spielraum
""Alles, was aus den Händen des Schöpfers kommt ist gut; alles entartet unter den Händen des Menschen.“

5.1. Der Eigenwert des Kindes
"Man muss den Erwachsenen als Erwachsenen und das Kind als Kind betrachten."
5.2. Die Kindheit studieren
"Man kennt die Kindheit nicht: mit den falschen Vorstellungen, die man von ihr hat, verirrt man sich um so mehr, je weiter man geht."
5.3. Negative Erziehung
Die erste Erziehung "darf das Kind nicht in der Tugend und der Wahrheit unterweisen, sondern das Herz vor Laster und den Verstand vor Irrtümern bewahren."
Sexualität
Das Kind soll in völliger Unwissenheit gelassen werden
5.4. Erfahrungslernen
- 3 Lehrer: Natur, Menschen, Dinge
- Erzieher achtet auf Gleichgewicht
- Ziel: Dinge und Menschen werden an Natur angepasst
5.5. Altersgemäße Erziehung
- Kindheit
- Knabenalter
- Vorpubertät
- Pubertät / Adoleszenz
5.6. Die Erziehung zum Bürger
"Emile ist nicht geschaffen, um immer einsam zu bleiben. Als Glied einer Gemeinschaft muss er ihre Pflichten erfüllen."
5.7. Die natürliche Religion
Emile steht freie Entscheidung zu
Kritik an Rousseau
Was fällt euch dazu ein ?
Kritik an den Lehrpläne der damaligen Zeit
Alle seine 5 Kinder landeten im Findelhaus
Der Erzieher > Zögling
Immer, ständige Anwesenheit des Erziehers
> Französische Revolution
Naturgedanke stetig im Wandel
Natürliche Zustand ist =
GUT


Erstrebenswert

> Natur
(keine Mechanismen der Unterdrückung )
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