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Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention

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by

Angelina Brotherhood

on 3 December 2014

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Transcript of Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention

Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention
Vorgeschichte zu Phase I
Umsetzung der Standards
Prevention Standards Partnership (Phase I)
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Übergreifende Aspekte
1 Bedarfsanalyse
2 Ressourcenanalyse
3 Formulierung des Programms
4 Gestaltung der Maßnahme
5 Management und Aktivierung der Ressourcen
6 Umsetzung und Kontrolle
7 Abschließende Evaluationen
8 Verbreitung der Ergebnisse und Verbesserung des Programms
A: Nachhaltigkeit und Finanzierung
B: Kommunikation und Einbindung wichtiger AkteurInnen
C: Personalentwicklung
D: Ethik in der Suchtprävention
Der Projektzyklus
- ein Idealtyp als Leitbild
Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Bitte konktaktieren Sie (auf Englisch):

Mr Jeff Lee
Project Manager
European Drug Prevention Quality Standards Phase II
Centre for Public Health, Liverpool John Moores University
E-mail: j.t.lee@ljmu.ac.uk

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Projektseite
http://www.prevention-standards.eu

Vorbereitung und Übersetzung der Präsentation: Angelina Brotherhood
Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention
Erkenntnis:
Die Qualität von Präventionsmaßnahmen hängt zu oft von individuellen Präventionsanbietern und Koordinationsstellen und ihren jeweiligen Arbeitspraktiken ab!

Keine EU-weiten Richtlinien für evidenzbasierte Suchtprävention
Nationale oder regionale Richtlinien in manchen EU-Mitgliedsstaaten - aber Verallgemeinerbarkeit auf die gesamte EU?
Mangel an Planungs- und Entscheidungshilfen für politische EntscheidungsträgerInnen und Präventionsfachkräfte

Projektziele:
Wissenschaft, Praxis und Politik einander näher bringen
Evidenzbasierte Qualitätsstandards zur Suchtprävention speziell für den EU-Raum entwickeln und Standards als praktische Checkliste aufbereiten
Liverpool John Moores University (LJMU), Vereinigtes Königreich (Projektleitung)
Azienda Sanitaria Locale della Città di Milano (ASL), Italien
Consejeria de Sanidad - Servicio Gallego de Salud (Xunta de Galicia) (CS-SERGAS), Spanien
Azienda Sanitaria Locale n. 2 - Savonese (ASL2), Italien
Institute for Social Policy and Labour (SZMI-NDI), Ungarn
National Anti-Drug Agency (NAA), Rumänien
National Bureau for Drug Prevention (NBDP), Polen
Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)
1.1 Relevante Gesetzgebung und Politik kennen
1.2 Drogenkonsum und andere Bedürfnisse erfassen
1.3 Bedürfnisse beschreiben – Notwendigkeit für Maßnahmen begründen
1.4 Zielgruppe verstehen
2.1 Ressourcen der Zielgruppe und der Gemeinde einschätzen
2.2 Eigene Ressourcen beurteilen
3.1 Zielgruppe bestimmen
3.2 Theoretisches Modell anwenden
3.3 Ziele formulieren
3.4 Setting bestimmen
3.5 Auf wissenschaftliche Nachweise der Effektivität Bezug nehmen
3.6 Zeitplan erstellen
4.1 Qualität und Wirksamkeit einplanen
4.2 Falls eine bestehende Maßnahme gewählt wird
4.3 Maßnahme an die Zielgruppe anpassen
4.4 Falls abschließende Evaluationen geplant sind
5.1 Programm planen - Projektplan verdeutlichen
5.2 Finanzielle Erfordernisse ausarbeiten
5.3 Team zusammenstellen
5.4 TeilnehmerInnen anwerben und bei der Teilnahme unterstützen
5.5 Programmmaterialien vorbereiten
5.6 Programmbeschreibung bereitstellen
6.1 Falls eine Pilotmaßnahme durchgeführt wird
6.2 Maßnahme durchführen
6.3 Durchführung kontrollieren
6.4 Durchführung anpassen
7.1 Falls eine Ergebnisevaluation durchgeführt wird
7.2 Falls eine Prozessevaluation durchgeführt wird
8.1 Bestimmen ob das Programm fortgesetzt werden soll
8.2 Informationen über das Programm verbreiten
8.3 Falls ein Endbericht erstellt wird
Über das Projekt
Anwendung der Standards
Entwicklung der Standards
Weitere Fokusgruppen - Entwickeln einer praktischen Checkliste

Endgültige Fassung
EBDD Publikation
(Dezember 2011)
Im Frühjahr 2009 berichteten 12 EU-Mitgliedstaaten über bestehende Qualitätsstandards oder Richtlinien zur Suchtprävention:

Tschechische Republik
Dänemark
Finnland
Deutschland - Qualität in der Prävention (QIP) (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung & Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
Irland
Italien (auf regionaler Ebene)
Litauen
Polen
Portugal
Rumänien
Spanien (Galicia)
Vereinigtes Königreich

9 Mitgliedstaaten: (noch) keine Standards, 6 Mitgliedstaaten: keine Angabe
Befragungen fanden in sechs Ländern
mit über 400 Fachkräften
statt:

Spanien
Ungarn
Italien
Polen
Rumänien
Vereinigtes Königreich

Die Stichprobe umfasste
zehn verschiedene Handlungsfelder/Berufsgruppen
:
Zuständige Stellen für Suchtprävention auf regionaler Ebene
Bildung / Schule
Gesundheit
Psychische Gesundheit
Soziale Dienste, Serviceeinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien
Strafjustiz
Ehrenamt / Zivilgesellschaft
Regierungsbehörden
Berater/Experten im Bereich Prävention
Medien
Projektförderung Phase I
Das Handbuch zu den Standards
Download und kostenlose Bestellung des englischsprachigen Handbuchs auf:
http://www.emcdda.europa.eu/publications/manuals/prevention-standards
Weitere Materialien inkl. Checkliste für die Selbstreflexion
Titel des Standards
Überlegungen zur Umsetzung
Detaillierte Standards (Basis-Niveau)
Detaillierte Standards (Experten-Niveau)
Beispiele zur Veranschaulichung
Anwendungsbeispiele für das Handbuch
Präventionsmaßnahmen, die bedarfsorientiert, ethisch, evidenzbasiert, (kosten)effektiv, durchführbar und nachhaltig sind
Die Veröffentlichung der Standards als Handbuch kann die tatsächliche Umsetzung der Standards noch nicht garantieren!

Herausforderungen:
Präventionsfachkräfte sind mit Standards nicht vertraut und/oder wissen nicht, wie sie die Standards für sich nützen können
Vielfältigkeit der Präventionsarbeit
Skepsis (Entwertung der eigenen Expertise, Kontrolle, Bürokratie, ...?)

Weiterführendes Projekt "Phase II":
Standards in der Praxis testen - in unterschiedlichen Ländern und Settings
(einschließlich Deutschland und Österreich)
Benutzerfreundliche "implementation toolkits" für unterschiedliche Berufsgruppen und Zwecke
Delphi-Befragung - Wichtigkeit
Fokusgruppen - praktische Relevanz

Zweiter Entwurf
Fokus auf bestehende Standards, Richtlinien, Leitfäden, ... im Bereich der illegalen Drogen
77 Dokumente identifiziert
19 Dokumente ausgewählt
Empfehlungen zusammengefasst

Erster Entwurf
"Habe ich an alles gedacht?"

Als Leitfaden beim Planen neuer Maßnahmen:
Ein Drogenkoordinator auf regionaler Ebene bezieht sich auf die Standards beim Durchführen einer Bedarfsanalyse (Projektphase 1).
Beim Erstellen von Förderanträgen:
Die Leiterin einer Suchtberatungsstelle nutzt die Checkliste, um sicher zu stellen, dass sie alle Projektphasen ausreichend im Förderantrag berücksichtigt hat.

Vergleich eigene Arbeitspraxis - Qualitätsstandards

Als Impuls für Gruppendiskussionen:
Die Führungskräfte eines Präventionsanbieters nutzen die Standards bei ihrer monatlichen Besprechung, um Stärken und Schwächen der Einrichtung zu diskutieren.
Zur Fortbildung:
Eine Sozialarbeiterin liest die Standards zur Information - Standard 3.2 (Theoretisches Modell anwenden) regt sie dazu an, mehr über theoretische Modelle zu erfahren und in der Folge ihre eigene Arbeitsweise zu überdenken und zu verbessern.
Was die Standards (nicht) sind
Definieren, was Qualität in der Prävention bedeuten kann - Standardisierung der Qualität, nicht der Präventionsarbeit
Bestehendes nicht unbedingt ersetzen, sondern es verbessern
Von den PraktikerInnen ausgehend und nicht nur von der Politik
Zum Umdenken anregen (Menschen, Programme, Organisationen, Politik)
Selbstverständliches explizit machen
Förderentscheidungen und Zertifizierung - noch nicht!

"Ein gutes Programm wird die Standards sowieso erfüllen!"
Weitere Beispiele auf
www.prevention-standards.eu
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