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Blended Learning

Weiterbildungstag Gymnasium St. Klemens, Ebikon
by

Lukas Faessler

on 9 June 2015

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Transcript of Blended Learning

"I should say that on the average we get about two percent efficiency out of schoolbooks as they are written today.
The education of the future as I see it, will be conducted trough the medium of the motion picture… were it should be possible to obtain one hundred percent efficiency."

(Thomas Edison, 1922)
New York Times 1920
"Today's Aerial Geography Lesson"
Schulfilm
ab 1920
Schulfernsehen
ab 1960
Computer
ab 1980
Internet
ab 1995
100 Jahre Traum mit Hilfe von Technologie die Welt ins Klassenzimmer zu bringen
Soziale Medien, Smartphone & iPad
ab 2005
Historisches
Begriffe
E-Learning
Blended Learning
Hybrides Lernen
Weiterbildungstag
"Blended Learning"

Programm
Montag, 3.12.2012
Dr. Lukas Fässler
Informationstechnologie und Ausbildung, Departement Informatik ETH Zürich

Gymnasium St. Klemens, Ebikon
Workshop
Diskussion
Interaktivität
Kombination von E-Learning und Präsenz- unterricht
08:00 - 08:30
Vorstellungsrunde und Einstieg
08:30 - 09:00
Input 1
09:00 - 10:30
Workshop (Teil 1)
Pause
11:00 - 12:30
Workshop (Teil 2)
Mittagessen
13:30 - 14:00
Workshop (Teil 3)
14:00 - 14:30
Workshop (Austausch Resultate)
Pause
15:00 - 15:45
Input 2
, Diskussion und Fragerunde
15:45 - 16:00
Schlussrunde
Fässler 2007
Anwendung
E.Tutorial® - Problem-basierte Instruktion
Lernobjekt…
Computer
dient als…
durch Lernende
generiert
vorgefertigt
Lernobjekt
Interaktivität von Lernsoftware
Werkzeug/Prozess-
unterstützung
Lehrbuch
Spezifizieren von Problemstellungen
Umgang mit Komplexität
Testen einer eigenen Lösung
Fehler beheben
Kollaborieren
Befunde kommunizieren
Sich auf Unerwartetes einstellen
Mc Graw-Hill Companies, NY
1963
Telekolleg Bayrisches Fernsehen (1972-1984)
...Über Informationsseiten, die die meisten
Fachbereiche im World Wide Web
anbieten, können Studenten Literaturangaben
für die Suche nach Hintergrundinformationen
nutzen oder auf elektronischem Weg Kontakt
zu Dozenten und Kommilitonen aufnehmen...
...Demnächst sollen auch auch Studieninhalte ins Netz verlagert werden....
Der Spiegel 2000
7:30-7:40 Opening excercises
7:40-7:50 Study period
7.50-8:00 Preparing for mathematics
8:00-8:20
Mathematics telecast
8:20-8:45 Follow-up mathematics
8:45-8:50 Preparing for sound drill and oral English
8:50-9:10
Sound drill and oral English telecast
9:10-9:15 Preparing for language arts
9:15-9:35
Language arts telecast
...
Input 1
Einstieg
Interviews
zum Computereinsatz in der Schule
Erfahrungen
Chancen
Risiken & Neben-wirkungen
1.
Einführung

10'

2.
Computergestützte Einführung 90'

3.
Computergestütztes Anwenden 60'

4
. Resultate austauschen 30'

Input 2
Betriebliche Weiterbildung direkt am Arbeitsplatz
Wortschöpfung aus einer Reihe von E-Wörtern (E-Mail, E-Shopping, E-Health...).
E
steht für elektronische Datenverarbeitung und den Einsatz von ICT.
Grosser Bedeutungsspielraum (im Gegensatz zu Computer Based Training, Online-Lernen, Distance Learning, u.a.m.).
"E-Learning kann als Lehren und Lernen begriffen werden, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien stattfindet."
Oberbegriff für alle möglichen Technologien, Formen und Prozesse des Lehren und Lernens mit ICT.
Präsenzunterricht soll nicht ersetzt sondern ergänzt werden.
Effektivität und Effizienz von Lernen soll erhöht werden.
Wie und wann können Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden, um welchen Bestandteil eins Lehr-/ Lernprozesses zu unterstützen?
Thomas Edison 1847-1931
Werkzeug + Instruktionsmedium
Rolle Lehrperson
Schwierigkeiten bei der Umsetzung
www.cta.ethz.ch

Finanziert von der ETH Zürich

Zusammenarbeit mit dem Ausbildungs- und Beratungszentrum für Informatikunterricht (www.abz.inf.ethz.ch)

Bestehende Lernmodule zu verschiedenen Themenbereichen des ICT-Unterrichts
Neue Lernmodule erstellen mit dem E.Tutorial-Template (Programmierte Vorlage)
Workshop
Ziel :
Komplettes Durcharbeiten einer Blended Learning-Unterrichtseinheit

Das digitale Datenlabor
Software
Brainware
Hardware
Konzepte (kognitive Werkzeuge)
Fertigkeiten
Fähigkeiten
Computer, Rechnernetze, etc.
Werkzeuge (Standard, spezialisierte, eigene)
[Schulmeister 2002 / erweitert Fässler 2007]
Erfahrungsaustausch
& Diskussion

Potential des Unterrichts-
konzepts
1983
4-Schritte Modell
Eigenschaft eines Lehr-/Lernprogramms, durch welches der Nutzer/in bestimmte Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten bekommt.
In einem Blended Learning-System kann die Interaktion mit einer Person oder einem Computer gemeint sein.
Didaktische Methoden
Problem-based Learing (PBL)
Konstruktivistisches Lernen
Cognitive Apprenticeship
Blended Learning Konzept der ETH Zürich
seit 2001 für Informatik für Naturwissenschaftler
seit 2008 für Mittelschulen
Werkzeug
Literatur
[Cuban 1986]
[Reusser 2005, Collins 1989]
[Fässler 2004, 2007,
Hinterberger 2010]
(Selbst-)Überprüfung
Instruktion
Zielgerichtetes Bearbeiten von Aufgaben und Projekten.
Schülerinnen und Schüler greifen selber ins Geschehen ein.
Aneignen und Erweitern von theoretischem Wissen auf der Basis von eigenen Erfahrungen.
Begriffe/Konzepte werden miteinander und mit eigenem Handeln in Beziehung gebracht.
Unterricht am Computer
Instruktion von Konzepten direkt an Problemen
Individualisiert (Vorwissen, Arbeitstempo)
Unabhängig von Ort, Zeit und Lehrperson
Reine Anwenderschulungen
Reine Lehrbuchschulungen

Zeigt Funktionalität einer Software
Problem: Übertragbarkeit, Kurzlebigkeit, Produktgebundenheit
Lernmaterialienpool ETH
Collins, A., Brown, J., and Newman, S. (1989). Cognitive apprenticeship: Teaching the craft of reading, writing and mathematics. In: Knowing, learning, and instruction: Essays in the honour of Robert Glaser (pp. 453-494). Hillsdale, NJ: Erlbaum.

Cuban L.: Teachers and Machines. The Classroom Use of Technology Since 1920.Teachers College Press, 1986.

Faessler L.: Einsatz von ETH-Lernmaterialien im gymnasialen ICT-Unterricht im Rahmen der informatischen Grundbildung. Technical Report 641, ETH Zürich, Information Technology and Education, 2009.

Faessler L. (2011). Gymnasialer ICT-Unterricht im digitalen Datenlabor. Technical Report 743, ETH Zürich, Information Technology and Education.

Faessler, L.: Das 4-Schritte-Modell: Grundlage für ein kompetenzorientiertes e-Lear­ning. Diss. ETH Nr. 17521, 2007.

Faessler, L., Hinterberger, H., Dahinden, M., and Wyss, M.: Evalu­ating student motiva­tion in constructivistic, problem-based introductory computer science courses. Paper pre­sented at the World Conference on E-Learning in Corporate, Government, Healthcare, and Higher Education (ELEARN), Honolulu, USA, 2006.

Faessler, L., Hinterberger, H., and Bauer-Messmer, B. The Application Guide: Each Student His Own Tutor. Paper presented at the Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2004, Lugano, Switzerland, 2004.

Hinterberger H. (2010). Making Informatics Work for Everyone - Teaching Computer Competences for the Natural Sciences at
ETH. Technical Report 686, ETH Zürich, Information Technology and Education.

Mandl, H. G. und Renjk, A. (1993). Das träge Wissen. Psychologie heute, 20, 64-69.

National Research Council (U.S.) Committee on Information Technology Literacy: Being fluent with information technology. National Academy Press, Washing­ton, DC, 1999.

Reusser, K. (2005). Problemorientiertes Lernen - Tiefenstruktur, Gestaltungsformen, Wirkung. In: Beiträge zur Lehrerbildung (Vol. 23, pp. 159-181).

Schulmeister, R.: Taxonomie der Interaktivität von Multimedia - ein Beitrag zur aktuellen Metadaten-Diskussion. it+ti, 4, 193-199, 2002.

Snyder, L.: Fluency with information technology: skills, concepts and capabilities. Pear­son Addison Wesley, Boston, 2004.
Begriffsorientiert
Problem: Wissen kann nicht zur Lösung von Problemen eingesetzt werden (träges Wissen)
Unterricht im
Computerlabor
digitale
Daten
[Fässler 2011,
Hinterberger 2010]
Voraussetzungen
Wie kommt der Unterricht bei den Schüler/innen an?
Lehrpersonen
Schüler/innen
Schule
Infrastruktur
[Snyder 2004, NRC 1999]
WIE?
WAS?
Potential des Unterrichtskonzepts
Unterricht nahe an realen Arbeitsprozessen
Lebensweltlicher Bezug
Hohe Interdisziplinarität
Aktive Wissenskonstruktion
Erhöhte Selbststeuerung durch Lernende
Schrittweiser abgesicherter Wissensaufbau (für jede Person machbar)
Leistungsbeurteilung als Teil des Unterrichts
Gefahrloses und kostengünstiges Experimentieren
Überfachliche Fähigkeiten
Neue Rolle der Lehrperson als Lernbegleiter
Das Potential von
Blended Learning nutzen

http://earthquake.usgs.gov/
Problem- / Projektorientierter Ansatz
Modeling (vorzeigen)
Scaffolding (unterstützen)
Coaching (begleiten/verfeinern)
Fading (Verantwortung sukzessive Abgeben)
[Mandel 1993]
Analyse von Erdbebendaten
Beispiel
"Books will soon be obsolete in schools. Scholars will soon be instructed through the eye. It is possible to touch every branch of human knowledge with the motion picture."
(Thomas Edison, 1913)
Gründe weshalb Filme nicht eingesetzt wurden (1957):
Lehrpersonen sind nicht in der Lage die Technik zu bedienen
Kosten für Filme und Ausrüstung
Verfügbarkeit von Film und Ausrüstung
Für eine Klasse den richtigen Film zu finden
Ineffektivität des Mediums
Investitionen ins Schulfernsehen ("Continental Classroom")
1961: $20 Mio. (Ford-Foundation)
1963: $32 Mio. (Amerik. Staat unter Präsident Kennedy)
1. Total instructional program
2. Supplemented television instruction





3. Television as a teaching aid
Unabhängig von Ort und Zeit
Information
"When my daughter graduates from high school in the year 2000, will she have received a better education with the help of computers than I did without them..."
Dale Peterson 1984
"There won't be schools in the future... I think the computer will blow up the school..."
Seymour Papert 1984
NZZ 8.11.2010
Atmosphären-Physik
Chemie
Informatik
Statistik, Mathematik
Geografie
Politik/Recht
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