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Sieben Schritte der Qualitätsentwicklung

Qualitätsentwicklung in sieben Schritten mit dem dem Nationalen Kriterienkatalog.
by

Samuel Jahreiss

on 1 September 2017

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Transcript of Sieben Schritte der Qualitätsentwicklung

1. Situationsanalyse
Den ersten Schritt bildet eine Selbsteinschätzung der eigenen Arbeit. Hierbei soll der Istzustand der Einrichtung abgeklärt werden. Grundsätzlich sollen die Fragen geklärt werden: Wie wird die eigene pädagogische Arbeit bewertet und womit sind die Fachkräfte zufrieden und womit nicht? Die Grundlage bilden hier einzelne Leitgesichtspunkte oder ausgewählte Kriterien, die zur Systematisierung dieser Reflexion dienen.
3. Fachliche Orientierung
lm dritten Schritt werden Aspekte ausgewählt, die reflektiert und verändert werden sollen.
Für diese Aspekte soll eine fachliche Übereinstimmung bezüglich der anzustrebenden Qualität erreicht werden. Daraus lassen sich Zielvorstellungen entwickeln. Orientierung bietet auch der Qualitätskriterienkatalog. Die Realisierungsmöglichkeiten in der eigenen Einrichtung müssen jedoch bei den einzelnen Kriterien geprüft werden.
2. Qualitätsprofil der Einrichtung
lm zweiten Schritt erfolgen Zusammentragen und Diskussion der individuellen Bewertungen
und des aktuellen Qualitätsprofils. Stärken und Schwächen der Einrichtung sollen dadurch sichtbar werden. Dieser zweite Schritt ist der Ausgangspunkt für die Bestimmung von Qualitätszielen und die Auswahl
verbesserungswürdiger Aspekte.
Qualitätsentwicklungsprozess
Samuel Jahreiß

Nationale Kriterienkatalog
Sieben Schritte der Qualitätsentwicklung

(Tietze et al. 2007, S. 22-55)
4. Diskussion von Veränderungen
lm vierten Schritt erfolgt nach dieser ausführlichen Auseinandersetzung mit der Thematik eine Diskussion möglicher Verbesserungen der pädagogischen Arbeit in den ausgewählten Aspekten. Hierfür sollen, orientiert an der zuvor erfolgten fachlichen Auseinandersetzung, überprüfbare Qualitätsziele formuliert werden.
5. Zielvereinbarung
Im fünften Schritt erfolgen Zielvereinbarungen durch das gesamte Einrichtungsteam. Verbindliche Festlegungen werden
getroffen: Was soll in welchem Zeitraum erreicht werden?
6. Planung von Umsetzungsschritten
lm sechsten Schritt erfolgt eine Planung der Umsetzungsschritte. Hierfür sind Zeitplanung, organisatorische und inhaltliche Planung notwendig, wobei die konkret umsetzbaren Schritte möglichst genau benannt werden sollten.
7. Ergebnissicherung
lm letzten Schritt erfolgt schließlich eine Überprüfung der Ergebnisse, die sowohl während der Umsetzung als auch danach erfolgen sollte. Hierbei wird festgestellt, ob
das Qualitätsziel wie geplant realisiert wurde. Weiter findet eine Reflexion des Umsetzungsprozesses am Ende statt.
Leitsgesichtspunkte
1. Räumliche Bedingungen
2. Erzieher-Kind-Interaktion
3. Planung
4. Nutzung und Vielfalt von Materialien
5. Individualisierung
6. Partizipation
(Tietze et al. 2007, S. 14)
Ausschnitt aus dem Qualitätsprofil "Raum für Kinder" (01): Räumliche Bedingungen / Innenbereich
(Tietze et al. 2007, S. 96)
Das aktuelle Qualitätsprofil
ist die Summe der individuellen Selbsteinschätzungen
zeigt, wo das Team seine Stärken und verbesserungswürdigen Bereiche sieht;
ist Ausgangspunkt für die Bestimmung von Qualitätszielen der Einrichtung. (Tietze et al. 2007, S. 28)
(Tietze et al. 2007, S. 30)
Die fachliche Orientierung ist die Phase im Qualitätsentwicklungsprozess,
in der das Team sich intensiv mit ausgewählten fachlichen Fragen beschäftigt und als gemeinsame Fortbildung versteht;
die das Ziel hat einen fachlichen Konsens über die anzustrebende Qualität her zustellen. (Tietze et al. 2007, S. 34)
Methodisch-Didaktische Gestaltung
Lesen und Bearbeiten von Fachtexten und Literatur (z.B. http://www.kita-fachtexte.de/)
Arbeitsaufträge und aktivierende Methoden zur Bearbeitung von Themen
Wissen erweitern und Fortbildungsbedarf erkennen
(Tietze et al. 2007, S. 35-37)
In dieser Phase des Qualitätsentwicklungsprozesses
diskutiert das Team, wo es die Qualität der pädagogischen Arbeit verbessern will und bezieht dabei die Ergebnisse der fachlichen Orientierung ein;
formuliert ausgehend von ausgewählten Merkmalen des Qualitätsbereiches eigene erreichbare Qualitätsziele. (Tietze et al. 2007, S.39)
Beispiel
: "Mit Beginn des neuen Kindergartenjahrs im September finden neben dem Aufnahmegespräch mindestens zwei weitere Elterngespräche während der Eingewöhnung des KIndes statt. Während der Eingewöhnungszeit teilt jede Erzieherin unserer Einrichtung den Eltern beim Abholen des Kindes mit, wie das Kind den Tag verbracht hat. Sie bespricht jeden neuen Schritt der Eingewöhnung vorab mit den Eltern und holt deren Meinung dazu ein." (Tietze et al. 2007, S. 41)
In einer Zielvereinbarung
legt das Team die Qualitätsziele für die Einrichtung fest und fixiert damit die Ergebnisse der Fachlichen Diskussion im Team;
bestätigen alle Beteiligten die Verbindlichkeit durch ihre Unterschrift. (Tietzte et al. 2007, S. 45)
Die Planung vom Umsetzungsschritten
ist Bestandteil der Zielvereinbarung zur Qualitätsentwicklung;
benennt konkrete, überprüfbare Schritte zur Erreichung eines Qualitätsziels;
enthält die zeitlichen, organisatorischen und inhaltlichen Aspekte sowie personellen Verantwortlichkeiten zur Erreichung des Ziels. (Tietze et al. 2007, S. 51)
Die Ergebnissicherung
stellt fest, ob ein Qualitätsziel (SOLL) verwirklicht worden ist;
schließt einen Zyklus der Qualitätsentwicklung ab und ist dann Ausgangspunkt für ein neues Ziel in diesem Qualitätsbereich (neuer IST-Zustand);
ist bei umfangreichen und langfristigen Qualitätszielen laufender Bestandteil des Umsetzungsprozesses, damit Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und korrigiert werden;
ist Teil eines gemeinsamen Lernprozesses, in dem Erfolg gewürdigt werden und Schwierigkeiten und Hindernisse ausgewertet werden, um für die Zukunft daraus zu lernen. (Tietze et al. 2007, S. 54)
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