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PREZI COLEGIO ALEMAN de TEMPERLEY ORIGINAL

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Irene Lawrenczuk

on 19 September 2013

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Transcript of PREZI COLEGIO ALEMAN de TEMPERLEY ORIGINAL

Deutsche Schule Temperley
Colegio Alemán de Temperley


Die Deutsche Schule Temperley wurde am 14. November 1932 als nicht
konfessionell gebundene und gemeinnützige Bildungseinrichtung gegründet.
Die Schule verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler in einem bikulturellen,
d.h. deutsch-argentinischen und weltoffenen Ambiente auszubilden.
Die Schule bereitet sie auf ein selbstbestimmtes Leben in einem
demokratischen Kontext vor. Darüber hinaus bieten wir eine trilinguale
Ausbildung in den Sprachen Spanisch, Deutsch und Englisch an, wobei
argentinische Bildungsvorschriften und Gesetze sowie die Vorgaben der
ZFA eingehalten werden. (seit Oktober 2008 als
Schulbeihilfeschule – V-Schule anerkannt)
 

Gestión Schulentwicklung 

1998 wurden wir von der argentinischen Schulbehörde als bilinguale
Schule mit Fach-kombination Deutsch - Spanisch anerkannt.
2005 wurden wir von der argentinischen Schulbehörde als trilinguale
Schule mit Fach-kombination Deutsch - Spanisch - Englisch
anerkannt. Fächer in deutscher und englischer Sprache
sind versetzungsrelevant.
2006 wurden wir von der Cambridge Universtität als Prüfungszentrum
anerkannt:
2008 wurde die Schule im Rahmen der Initiative “Schulen: Partner der
Zukunft” im Kreis der Deutschen Auslandsschulen aufgenommen.
2010 wurden wir von der IBO als GIB-Schule anerkannt.
Dieser abschluss wurde erstmals im November 2012
vergeben..
2011 wurden wir erneut von der argentinischen Schulbehörde
als trilinguale Schule mit Fachkombination
Deutsch - Spanisch - Englisch anerkannt
2012 erfüllt die Deutsche Schule Temperley die Bedingungen
für die Vergabe des Gütesiegels “ Exzellente Deutsche Auslandsschule”

Die zweite Etappe unserer Schule begann im November 1959, als eine Gruppe ehemaliger Schüler und Vorstandsmitglieder das Grundstück in der Av. Fernández 27 erwarb und in der Rekordzeit von drei Monaten das neue Schulgebäude errichtete. Am 28. März 1960 begann der Unterricht im jetzt genannten “Colegio Temperley – Temperley Schule”.
Mit geldlichen Mitteln von Schuleltern und Gönnern konnte man die zwei angrenzenden Grundstücke kaufen, wodurch die Schule bis heute wachsen und sich entfalten konnte.
1980 wurde ein Haus in der Pringles Straße gekauft, dessen Grundstück an unserem Grundschulgebäude angrenzt. Dank der damaligen Festkomission, der Unterstützung der Schuleltern, Mitgliedern und Freunden wurde dieses Haus umgebaut und erweitert. Seit 1983 ist dort unser Kindergarten “Gebrüder Grimm” untergebracht.
Zur selben Zeit wurde auch auf Grund verschiedener Initiativen die Gründung der Sekundarstufe in Erwägung gezogen. Als man im Jahre 1984 die Genehmigung der argentinischen Schulbehörde bekam, konnte 1985 der Unterricht der Sekundarabteilung unter dem Namen “Colegio Alemán de Temperley – Deutsche Schule Temperley” beginnen. Man hatte nur noch kein Gebäude, aber Dank der Unterstützung der Bibliothek “Biblioteca Ricardo Gutierrez” in Lomas de Zamora konnten 24 Schüler in den Räumen dieser Institution mit dem ersten Sekundarschuljahr beginnen. Gleichzeitig wurde ein älteres Gebäude auf einem Grundstück in der Straße Pereyra Lucena erworben und umgebaut. Ende 1989 konnten wir unsere ersten Absolventen der Sekundarstufe verabschieden.

Zur Entstehung der Schule

Am 30. September 1930 fand eine Zusammenkunft von Vertretern der deutschen Ge-meinschaft im südlichen Großraum Buenos Aires statt, mit dem Ziel, eine deutsche Schule in Temperley zu gründen. Ein provisorischer Vorstand wurde gewählt. So begann der Unterricht im Jahre 1931 mit 45 Schülern in einem privaten Haus in der Straße Suárez in Temperley, unter Verwaltung des Deutschen Schulvereins Temperley.
Da die Schülerzahl schnell zunahm, kaufte ein Vorstandsmitglied ein Gebäude in der Straße Pringles 27, auch in Temperley. Die Schule hieß zunächst “Graf Zeppelin” - dann “Mozart Schule” bis 1945. Am 17. Dezember 1945 wurden im ganzen Land die deutschen Schulen aus politischen Gründen von der argentinischen Regierung geschlossen. An der Deutschen Schule Temperley unterrichtete man noch ein volles Jahr weiter unter dem Namen “Escuela Argentina Modelo”, bis dann im Februar 1947 das Schulgebäude und die dazugehörigen Grundstücke auch offiziell enteignet wurden.
Alles schien verloren zu sein, aber 1952 wurde der Deutschunterricht wieder aufgenommen, um den Kindern die Muttersprache zu erhalten. Die Sprachkurse fanden im Turnverein Lomas de Zamora statt, der 1943 durch Wirken von Ex-Schülern, ehemaligen Freunden und Vorstandsmitgliedern der “Mozart Schule” gegründet wurde.

Leitbild
Leitziele
•bikulturelles Schulambiente.
•Trilingualität (Deutsch, Spanisch, Englisch)
•Vorbereitung auf Studium und Beruf.
•Erziehung zur Toleranz und Akzeptanz.
•Umwelterziehung.
•Förderung der individuellen Entfaltung.
•aggressionsfreie Konfliktlösung.
•kontinuierliches pädagogisches Qualitätsmanagement.

•ganzheitliche Bildung
•Kompetenzenerwerb – autonomes Lernen
•Weltoffenheit
•Demokratieerziehung
•Werteerziehung
•Schulgemeinde

Die Schüler der DS Temperley sollen Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln, die ihnen erlauben, sich in einer globalisierten Welt entfalten zu können. Sie sollen sich zu verantwortungsvollen Mitgliedern einer pluralistischen und demokratischen Gesell-schaft entwickeln. Die Schüler der DS Temperley fühlen sich der Schulgemeinschaft verbunden, wobei das tägliche Zusammenleben von gegenseitiger Achtung und Respekt geprägt ist. Als Schule sehen wir es als wichtig an, dass die Schüler aktiv am Lernprozess und in der Schulgemeinschaft mitwirken, dass sie offen für Neues und bereit sind, sich im Rahmen ihrer Fähigkeiten einzubringen.
Argentinien

Schulabschlüsse
Danke!!!

PROJEKTE
Kindergarten
Grundschule
Aktionstag BAUM
Glück
Teinahme der Temperley Schule am Kartographie Wettbewerb für Kinder Barbara Petchenik
Im Rahmen des Schulprpjektes der Grundschule (1. bis 6. Klasse) "Sinn für Interkulturalität"("Una mirada intercultural") haben unsere Schüler in diesem Jahr an dem auf nationaler und internationaler Ebene organisiertem Kartographie Wettbewerb für Kinder - Barbara Petchenik - teilgenommen.
8 Schüler der Temperley Schule galt eine besondere Anerkennung für ihre Leistung und 5 der Bilder werden in der Iternationalen Kartographie Konferenz (ICC), die in diesem Jahr vom 25.08 bis zum 30.08 in Dresden stattfindet, ausgestellt. Am 30.08 soll eine internationale Jury die Werke bewerten.
Das Motto des Wettbewerbs " Mi lugar en el mundo hoy" ( "Mein Platz auf der Erde heute") wurde als Einstieg zu unserem Shulprojekt genutzt. Über zwei Tage arbeiteten Schüler und Lehrer Fächerübergreifend an diesem motivierenden Thema. Folgende Themenbereiche wurden berührt:
Wie sieht mein Land aus? Welche Landschaften sind zu erkennen?
Was gehört zur argentinischen Identität/ zu unserem Kulturgut?
Wie welche kulturellen Einflüsse sind in der argentinischen Kultur festzustellen?
Wie ist die Verständigung/ die Wertung zu kulturellen Minderheiten in unserem Land? ( Schwerpunkt: Guaraní Befölkerung. Seit über 5 Jahren pflegen wir einen Kulturaustausch mit einer bilingualen -Spanisch- Mby'a- Schule in Tamanduá, Misiones).

Im folgenden einige Meinungen und Eindrücke:

Jandl Konkrete Poesie 2011
Konkrete Poesie bezeichnet in der Dichtung eine bestimmte Herangehensweise an die Sprache. Die Sprache dient nicht mehr der Beschreibung eines Sachverhalts, eines Gedankens oder einer Stimmung, sondern sie wird selbst zum Zweck und Gegenstand des Gedichts. Die Sprache stellt sich also selbst dar. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Lyrik ist der Österreicher Ernst Jandl.
Jandl Konkrete Poesie
Schüleraustausch
Deutschland- Argentinien
Vorlesestunde
Sekundarstufe
Umweltprojekt
Sport
Inklusion : M´bya
Sozialprojekt : EMAUS
Abkommen mit Universitäten
Studienstandort Deutschland
GIB (Deutsch , Spanisch, Englisch)
DSD der KMK A2, B2, C1
CAE / FCE Cambrige
Nationaler Schulabschluss
naturwissenschaftliche Orienterung
Trilingualität
Volviendo de Alemania a Argentina - Wieder in Argentinien



"Alemaania! " , "Sos de Alemania, no?! ", "Lisa!", "Alemania! ", "De dónde sos ? "hörte man von überall und neugierige Kinderaugen lunzten aus allen Ecken hervor, um zu schauen, wer in ihre "Casa de Niños" gekommen war. Ich war die Neue und würde nun für zwei Monate hier, im Kinderheim Emaús in Buenos Aires im Armenviertel Burzaco, als Ayudante aushelfen.

Immer schon träumte ich davon, die berühmte Lebensfreude der Argentinier und deren unterschiedlichen Lebensstil näher kennen zu lernen. Mein besonderes Interesse gilt zudem der Arbeit mit Kindern. Durch die Beziehungen meines Spanischlehrers am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg zum Colegio Alemán in Temperley und dem Kinderheim Emaús wurde es mir ermöglicht, meine beiden Wünsche gleichzeitig zu erfüllen. Ich setzte mich mit der Direktion der Casa de Niños in Verbindung, die mir sehr spontan eine Arbeitsmöglichkeit anbot, und mit der tatkräftigen Unterstützung von den Lehrern der Deutschen Schule in Temperley fand ich eine Unterkunft in einer Familie, die bereit war, mich für zwei Monate während meiner Zeit in Emaús bei sich zu Hause aufzunehmen. Nach einem bisschen Überzeugungsarbeit zu Hause bei meinen Eltern stand meinem Argentinienaufenthalt nichts mehr im Wege.

Gleich nach der Verabschiedung an meinem Gymnasiums flog ich also mit dem Lufthansa LH500-Flug nach Buenos Aires. Die erste Zeit war es unglaublich schwierig, mich mit den Argentiniern zu verständigen, denn nicht nur der starke Akzent, sondern auch die schnelle Aussprache und die genuschelte Redensart waren doch sehr verschieden von dem reinen Schulspanisch, dass ich in Deutschland 3 Jahre lang gelernt hatte. Meine Gastfamilie nahm sich jedoch sehr herzlich meiner an - am Anfang noch mit Händen und Füßen.. - und zeigte mir in den ersten Tagen der Eingewöhnung, welche Besonderheiten ich hier in Argentinien beachten muss. Anfangs war es ziemlich schockierend zu sehen, welche Gefahren die Großstadt birgt und wie eingeschränkt man im täglichen Leben auf Grund der Sicherheitsdefizite ist, beispielsweise konnte ich mich in einigen Gebieten in der Gegend alleine nicht aufhalten und vor Einbruch der Dunkelheit sollte ich möglichst wieder zu Hause hinter der 2-fach-gesicherten Tür sein. Auch beim Weggehen abends war es nicht sicher, von zu Hause aus zu Fuß zu einem Treffpunkt zu laufen, sondern man bewegte sich ausschließlich in Taxis eines sicheren Unternehmens.

Ich kam jedoch trotzdem sicher am ersten Arbeitstag - meinem 19. Geburtstag! - im Kinderheim an und wurde auch gleich herzlich empfangen. Die Direktorin Maria Cristina de Urquiza führte mich in meiner neuen Arbeitsstelle herum. Das Kinderheim hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Kinder aus dem von Armut geprägten Viertel vom Einfluss der Straße wegzuholen und ihnen tagsüber neben der Schule eine Beschäftigungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen, die ihnen Perspektiven eröffnen soll. Beispielsweise wird den ungefähr 360 Kindern eine Möglichkeit gestellt, die Hausaufgaben zu erledigen, sie können in Emaús essen und spielen, bekommen Kunst- / Sport- und Musikklassen angeboten und treffen viele Gleichgesinnte.








Dies hatte ich auch schon in Deutschland gehört, als nun die Direktorin mich jedoch in den 3 Salas - den Räumen, in denen Maestras einer Gruppe von Kindern bei den Hausaufgaben halfen - und dem wichtigen Dreh- und Angelpunkt von Emaús - der Küche - vorstellte, kam mir alles ganz anders, viel realer und näher vor. Für mich war dies auch eine sehr intensive Erfahrung, denn jede der Gruppen sang mir ein Geburtstagsständchen und bei den allerkleinsten - den Pollitos, den "Kücken" - wurde ich von einem der Kinder mit einer innigen, nicht mehr zu lösenden Umarmung begrüßt. Gerade für mich, eine Deutsche, in deren Kultur doch sehr viel mehr Distanz und Kälte in der Beziehung zwischen den Menschen herrscht, war dieses "Willkommen" sehr bewegend und ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl.

Den ersten Monat war ich fast ausschließlich in der Gruppe der 2 - 6-Jährigen beschäftigt. Durch ein Wechselsystem, in dem die Kinder, die den Morgen im Jardin verbracht haben, nachmittags in Emaús waren, und umgekehrt, teilten sich die sogenannten "Pollitos" in Emaús in eine Morgen- und eine Nachmittagsgruppe. Ich unterstützte die jeweils zwei Maestras bei ihrer kindergartenähnlichen Arbeit. Wir spielten, malten, bastelten, sangen und lernten zusammen mit den Kindern beispielsweise, was gesundes Essen ist und was der "Dia de la Independencia" bedeutet. In der Morgengruppe traf ich auf die wahrscheinlich talentiertesten und engagiertesten Maestras, die man sich nur wünschen kann. Die Kinder, die teilweise aus den zerrüttetsten Familien kamen und mit Armut, Alkohol- sowie Drogenproblemen, Kriminalität und vor allem Gewalt täglich konfrontiert wurden, fanden in der Morgengruppe Geborgenheit, kindliches ausgelassenes Spiel und Ablenkung. Durch die strikten Regeln und die Kombination aus Autorität und Liebe und Zuneigung hatten die Maestras de la mañana ihre Schützlinge bestens unter Kontrolle.

Dadurch, dass die Maestras morgens so ein bewundernswertes Feingefühl für Kinder an den Tag legten, eine so innige Beziehungen zu ihrer Gruppe pflegten und zudem die Arbeiten mit den Kindern perfekt organisierten, beschränkte sich meine Hilfe am Morgen hauptsächlich auf das Frühstückholen und mit einigen Kindern auf Toilette gehen, sowie in den kurzen Zeiten des freien Spielens mit einigen Kindern zu puzzeln oder Autos zu spielen etc.

Nachmittags jedoch waren die Maestras ein wenig passiver und ich konnte meine kreativen Spielideen mit einbringen. Ich gestaltete einige Themen und brachte den Nachmittagskindern unter Anderem die verschiedenen Körperteile oder die Differenzierung zwischen gesunden und ungesunden Nahrungsmitteln bei. In Sitzkreisen lehrte ich sie die morgens kennen gelernten Lieder zu singen und spielte mit ihnen Klatsch- und Pantomimespiele.

Die Kinder schlossen mich schon sehr bald in ihr Herz und bauten zu mir - da ich ja weder eine gewohnte Maestra, noch eine normale Ayudante, sondern die DEUTSCHE Ayudante war - eine sehr innige Beziehung auf. Jeden Morgen liefen sie auf mich zu und begrüßten mich überschwenglich und wollten, als sie Emaús abends verließen, von mir zur Tür gebracht werden.

Trotzdem ließ sich der Hintergrund und die Geschichten der Kinder nicht leugnen und im Vergleich zu den Kindern, mit denen ich in meiner Heimat Deutschland beispielsweise durch Babysittertätigkeiten zu tun hatte, war vor Allem beim freien Herumtollen im Park eine erhöhte Aggressivität und ein unglaublich rauer und grober Umgangston, sowie ein ziemlich vulgärer Wortschatz zu bemerken. Zudem stellte ich sehr rasch fest, dass die meisten Kinder für ihr Alter ungewöhnlich reif und erwachsen waren.

Es war hochspannend für mich, mit diesen Kindern zu arbeiten und ihnen auf meine Weise zu helfen, obwohl natürlich der Gedanke des "Warums" - Warum es gerade mir ermöglicht ist, in einer sicheren, heilen und liebevollen Umwelt aufzuwachsen und warum diesen Kindern nicht - immer in meinem Hinterkopf herumschwirrte.

Neben der Arbeit bei den ganz Kleinen half ich jedoch auch in anderen Teilen der Casa de Niños, bei den ganz Großen, mit.

Emaús engagiert sich nicht nur im Bereich der Jugend, sondern schenkt auch an einige Erwachsene der Gegend Mittagessen aus, bei dessen Verteilen ich auch einige Tage assistierte. Durch ständige Nachfragen der Leute, ob denn die Küche morgen wieder geöffnet sei, oder einen schlichten Ausspruch wie "Bis morgen!" stellte ich schnell fest, dass die Essensvergabe und Emaús durch ihre Existenz den Leuten der Region eine feste Anlaufstelle geben und Halt und Sicherheit in ihr ungewisses Leben bringen.






Es war zwar teilweise erschreckend zu sehen, in welchen Verhältnissen und mit welchen Umständen die Leute im Viertel Burzaco lebten - eine Familie mit 10 Kindern war beispielsweise nicht ungewöhnlich, Kinder kamen im kältesten Winter seit Jahrzehnten mit Sandalen ins Kinderheim und bei schlechtem Wetter hatten einige Familien keine Möglichkeit aus ihren Hütten zu kommen, da die Wege überflutet waren, aber dies gab mir nur zusätzlich Kraft auch durch den härtesten Tag zu arbeiten, denn genau gegen diese Umstände half ich ja anzukämpfen. Ich entwickelte einen wahnsinnigen Stolz dafür, Teil der großen, sich gegenseitig helfenden Emaúsfamilie zu sein und die Kinder dankten mir dafür.

Ob es nun eine selbstgebastelte Karte oder ein Bild, eine in diesem Viertel unglaublich wertvolle Plastikkette, eine stolz zu Ende gerechnete Mathematikaufgabe oder - und dies ganz besonders - einer nachgegangenen Bitte oder eine befolgte Anweisung war, ich fühlte, dass die Kinder mich lieb gewannen und mich schätzten. Einige erzählten mir schon nach sehr kurzer Zeit ihre bewegenden, dramatischen Geschichten und ich hörte ihnen zu, was in ihrer Welt mehr als alles andere zählt.

Die letzten 4 Wochen im Kinderheim unterstützte ich die Maestras der 6-14-Jährigen bei ihren Hausaufgabenhilfen. Hierbei erlebte ich mein allergrößtes Erfolgserlebnis, als Facundo, einer der ungehorsamsten und schwer zu kontrollierenden Kinder auf Grund meiner Anweisung und Unterstützung seine Hausaufgaben machte und sogar in der Lage war, alles fehlerfrei und schnell zu erledigen. Ich lernte, auch winzig kleine Schritte in die richtige Richtung zu schätzen.

Am Ende meiner Arbeit in dem Kinderheim partizipierte ich zudem noch in einigen besonderen, fantastischen Projekten, wie zum Beispiel bei den Herbstferienspielen, dem groß zelebrierten Kindertag, Theatervorführungen und Schwimmbadausflügen und half mit einer anderen, argentinischen Ayudante und schon bald Freundin bei organisatorischen Aufgaben.

An meinem letzten Arbeitstag versammelten sich alle Kinder auf dem großen Sportplatz und überraschten mich mit einigen riesigen Plakaten, mit kleinen, individuellen Botschaften und Bildern, sowie Büchern und einzelnen Briefen, mit all denen das gleiche ausgedrückt wurde: Danke, Geh nicht! Und wenn du doch gehen musst, dann komm so schnell es geht wieder!

Ich war zu Tränen gerührt über die süßen Gesten und sah noch einmal in die Runde, die sich seit meiner Ankunft doch scheinbar nicht geändert hatte. Aber wenn man genauer hinsah, dann sang die Maestra de la manana auf dem Rückweg vom Sportplatz in ihren Raum ein Lied mit den kleinen Kindern, der wilde und sonst so agressive Facundo klebte an meinem Bein und wollte mich nicht gehen lassen und einigen Mädchen kullerten sogar kleine Tränchen die Wangen hinunter.

Ich weiß, dass mein 2-monatiger Aufenthalt im argentinischen Kinderheim nicht das Elend des Viertels verbessern konnte und dass auch noch ein weiter Weg zu gehen ist, bis sich die soziale Schere in der Region annähert, aber ich weiß auch, dass ich vielen Kindern positiv im Gedächtnis bleiben werde und dass ich das in meinen Kräften stehende getan habe, um diesen Kindern zu helfen und sie wenigstens kurzzeitig von ihrer schrecklichen Situation abzulenken.

Ich denke, ich habe die Zeit direkt nach meinem Abitur mit meinem freiwilligen Dienst im Kinderheim optimal genutzt und würde es jedem weiterempfehlen.

Jetzt werde ich erst einmal versuchen, einen der schwer zu ergatternden Studienplätze für Psychologie in Deutschland zu bekommen und wer weiß, vielleicht kehre ich ja eines Tages als ausgebildete Psychologin nach Emaús zurück und sehe, wie es meinen Schützlingen ergangen ist?

Lilly Burkhardt


http://www.temperleyschule.edu.ar/castellano/nosotros/estudiar_en_alemania/diario_viaje_alemania_2012.html
Umwelterziehung: auch ein Thema für die Deutsche Schule Temperley!
Sogloser Umgang mit Trinkwasser, verschmutzte Klassenzimmer und große Fragezeichen in den Augen vieler, wenn es um ein nachhaltiges Umweltbewusstsein geht.
Abgesehen von den großen Problemen, ob Papierfabriken oder Riachuelo…, fängt Umweltschutz und Umweltbewusstsein bei jedem einzelnen an, denn wir alle tragen Verantwortung für diese eine Erde.

Um für die Deutschen-Argentinischer Schulen gemeinsame Konzepte zu erarbeiten und bereits gemachte Erfahrungen auszutauschen, haben sich am 06. November zahlreiche Vertreter der Deutschen Schulen im Schullandheim in Veronika zum Ideenaustausch getroffen. Zu diesem Treffen hat die Arbeitsgemeinschaft Deutsch-Argentinischer Schulen (AGDS) unter dem Thema
"Initiative zum Umweltschutz an Deutsch-Argentinischen Schulen" eingeladen Die Deutsche Schule Temperley wurde durch Reinhold Märtens. Elvira Fischer und André Zahn vertreten. In vier Gruppen wurden mögliche Konzepte und Schwerpunkte für die Schule und Einbindungsmöglichkeiten der Einrichtungen in Veronika diskutiert und erarbeitet. Im Plenum wurden anschließend die Ergebnisse der Gruppenarbeit vorgestellt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei ging es zum Beispiel darum, welche Bereiche nachhaltige Umweltbildung abdecken muss, um bei den Schülern nicht nur Wissen zu akkumulieren, sondern sie emotional, das eigene Handeln reflektierend an die Thematik heranführt. Daneben wurden aber auch ganz konkrete Maßnahmen besprochen, wie zum Beispiel ein einheitliches Mülltrennungssystem der Deutschen Schulen oder wie die Problematik der Treibhauseffekts im Unterricht und Schulhaus Thematisiert werden kann.
Um die gemeinsame Arbeit zu koordinieren und die Schulen in Punkto Umweltbildung besser zu vernetzten, wurde eine "Umweltkommission" gegründet, die sich aus Vertretern der verschiedenen Schulen und der AGDS zusammensetzt.

Für die Deutsche Schule Temperley kommt in diesem Sinne eine Umweltinitiative zu, die unter Mitwirkung möglichst vieler, Schulleitung, Lehrer, Schüler, Eltern, Reinigungspersonal..., die Schule unter die "Ökolupe" nimmt, um Möglichkeiten und Konzepte zu finden, damit unsere Schule eine Umweltfreundliche Schule wird..




MÄRCHEN DER BRÜDER GRIMM FÜR DIE PRIMARIA
Los alumos de 1º año secundario reinterpretan obras de los Hermanos Grimm para los alumnos de 4º año primaria.
Von Anfang August bisAnfangOktoberhabenwir, die Schüler der 7. Klasse II, imLiteraturunterricht am Projekt: "Die Gebrüder Grimm" gearbeitet. Wirhabenin der KlassezweiGruppengebildet.EineGruppesollte das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" und die andereGruppe "Hänsel und Gretel" dramatisieren
Die ersteAufgabefürbeideGruppen war es, die Rollenzuverteilen. Das war nichtimmerleicht, eilmehrereSchülerdieselbeRollespielenwollten, deshalbwurdeneinigeRollenverlost.
AlsjederSchüler seine Rollebekommenhatte, habenwirmit den Probenangefangen. An einigenTagenhabenwirunsereRollengeübt und an anderen die Bühnenbilder und die Requisitenvorbereitet. Das war auchsehrschwierig, abernacheinigenWochenkonntenwirallesfertigmachen.

Am 9.Oktober war der Tag der Aufführungund viele von unswarennervös, weilwir Angst davorhatten, den Text zuvergessen. Aberschließlich hat allessehr gut geklappt. Die Schüler der 4. KlassekonntenbeideTheaterstückegenießenund man sahanihrenGesichtern, dasssievielSpaßdaranhatten.Und das istgerade, was uns am bestengefallen hat!


Bremer Stadtmusikanten: Esel (Alfonsina Avellaneda), Hund (JustoÁbalos), Katze (Ma. del Rosario Dores), Hahn (Zoe Beloff), Räuber (Francisco Schmidt und Micaela Steger) und Erzähler (Patricio Premio)

Hänsel und Gretel: Hänsel (Nicolás Gómez), Gretel (Macarena Durán R.), Vater (Iván Rott), Stiefmutter (Trinidad Tosini) , Hexe (Marina Vogt) und Erzähler (Gerónimo Sánchez B. und Juan Cruz Otero)


THEATERAUFFÜHRUNGEN DER 7. KLASSE
Auf der Jahresplanung stand Untergang des russichen Reiches und Russische Revolution. Fremdes und langes Thema für die Schüler, also versuchte ich sie mit Abbildungen ans Thema zu nähern. Dann bildeten sie 4 Arbeitsgruppen, und jede Gruppe bekam unterschiedliche Unterthemen, Materiallien und Aufgaben. Nach 4 Unterrichtsstunden haben sie ihre Recherche mit verschiedenen Präsentationstechniken in der Gruppe vorgestellt. Damit auch alle zuhörten, sollten sie nach der Präsentation die Information mit eigenen Worten zusammenfassen und wiedergeben. Selbstverständlich wurden die verschiedenen Arbeitsphasen bewertet und jeder Schüler bekam dann seine Endnote. Alles haben gut bestanden und waren mit der Arbeit und Arbeitsform zufrieden
Prof. Ursula Schneide

Russische Revolution
Nachdem wir im Unterricht die Folgen des 2. Weltkriegs behandelt hatten, und uns damit beschäftigten, die Welt nach 1945 zu verstehen, sollten sich die Schüler mit dem „Kalten Krieg“ und die Aufteilung der Welt beschäftigen. Paula Posse Detlef und Guadalupe Grassi haben sich gemeldet, um das Thema vorzubereiten und zu präsentieren. Sie haben selber entschieden,welche Präsentationstechnik sie verwenden wollten. Das weitgreifende Thema haben sie sehr gut, klar und verständlich den Mitschülern vorgestellt.
Prof. Ursula Schneider

Musik und Konzerte
Tag der offenen Türen
Yoga
Radio
Orff
Informatik
Schach
Naturwissenschaften
Wissenschaft: DINOSAURIER
Wissenschaft: WELTRAUM
Recyclingpapier
Spiele
Wir spielen Ärzte
Pädagogisches Qualitätsmanagement
Deutsche Schule Temperley - ein Überblick

Am Ende des Schuljahres wurde dies unseren Eltern und Schülern vorgezeigt und mitgeteilt.

2012 war kein Besuch möglich aber es wurden Werkzeug, Schulsachen und Bücher verschickt. Mit Stütze eines Films den zwei Lehrer hierzu gestaltet hatten, befassten
sich unsere Schüler mit dem Begriff “Familie” und reflektierten darüber, wie dieselbe in beiden Gemeinschaften gewertet wird.

Dieses Jahr (2013) nähern sich unsere Schüler in den verschiedenen Fächern der Guaraní-Kultur. Im Oktober werden die Arbeiten mit dem Titel “Ein interkultureller Blickpunkt” gezeigt.

Leider erlaubte das Wetter wieder nicht den geplanten Besuch an dem diesmal außer mehreren Lehrern auch zwei Familien unserer Schulgemeinschaft teilgenommen hätten. Dennoch helfen uns weiterhin Tätigkeiten wie Briefaustausch, Lesemarathon pro Tamanduá u. a. dem Ziel näher zu kommen, zwischen beiden Schulen echte Bande zu flechten und Empathie mit einer wenig “sichtbaren” und geschätzten Gemeinschaft zu fördern, was wiederum den Kulturellen Horizont und die Sensibilität unserer Schüler nur erweitern kann.


Marisa Japas,
Leiterin des Projekts

Kulturaustausch mit der Guaraní – Schule in Tamanduá, Misiones

Seit drei Jahren hat die Deutsche Schule Temperley die Partnerschaft einer M’bya Schule der Tamanduá Gemeinschaft im Urwald von Misiones übernommen.

Es geht hierbei nicht nur um Unterstützung mittels Büchern, Schulsachen, Spielen u.ä. Sowohl die Tamanduá Kinder als auch die aus Temperley sollten sich mit einer anderen Realität auseinandersetzen können, das Beste von jeder Gemeinschaft schätzen und gemeinsame Werte finden.

Parallell zusammenarbeiten, die eigenen stärken und schwächen wahrnehmen, voneinander lernen, für das Eigene danken und bereit sein dem anderen zu helfen, ohne Assistenzialismus sondern aus einfacher Liebe und Verständnis: “Ich erkenne mich im Anderen wieder”.

Die Entwicklung des Projekts vollzieht sich langsam, die Entfernung ist groß.

Zwei Lehrer der Temperley-Schule besuchten 2011 die M’bya-Schule und überbrachten den Kindern als Geschenk selbst gestaltete Texte und Basteleien unserer Schüler und einen Film dieses Vorgans. Ein Dialog entstand: Wir erzählten über unsere Tätigkeiten, Sitten und Spiele; sie erwiderten.

Ostern
DIE EINERKOPFE KOMMEN
Wir wollen euch unsere Eierköpfe vorstellen....
Der Kinder der 4.II haben mit Frau Monica Merle Eier ausgeblasen und dann bunt angemalt. Aus den Eiern wurden dann lustige Männchen mit riesgen Köpfen die an einem Wettberwerb teilgenommen haben.

FROHE OSTERN !
Pizza Projekt - Englisch
Weitere Infos
http://www.temperleyschule.edu.ar/

Projekt: Werbung
Mathematikolympiade Argentinien 2013 (OMA)
Seit vielen Jahren beteiligen sich mit wachsendem Erfolg die Schüler unserer Schule an der Mathematikolympiade, so auch in diesem Jahr.
Nachdem die ersten Runden bestanden wurden, gelangten folgende Schüler in die Regionalauswahl: Rodrigo Aguirre, Alejandro Dileo, Leandro Mendizábal Yung, Thomas Praun, Juana Gaspar, Sol Mallía, Tomás Raspanti Rappelhofer, Tamara Olazar y Maite Ugalde, Alejo Lirussi Barrere.

In die 3. Runde der OMA Ñandú kamen folgende: Nicolás Abalen, Facundo Hernández Sánchez, Francisco Cabral de Jesús; Malena Ábalos y Nuria Roldan Carrizo.

Wir gratulieren allen Schülern, die freiwillig mit großer Begeisterung an dem Wettkampf teilgenommen habe.
Der Wettkampf möchte vor allem Spaß und Lust an der Mathematik vermitteln, den Einfallsreichtum und die Kreativität beim Lösen von Problemen fördern, sowie den Erfahrungsaustausch mit gleichaltrigen Jugendlichen mit gleichen Interessen ermöglichen.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Mathematikkollegen, die mit großem Einsatz unsere Schüler motiviert und begleitet haben.

Prof. Laura Soria,
Fachleitund Mathematik
Übersetzt von E.Fischer


Schulprojekt Kinderheim Emaús

Die Schüler der Sekundarstufe der Deutschen Schule Temperley beteiligen sich an der Planung und Umsetzung des Schulprojekts „Kinderheim Emaús“.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Ausgangsanalyse erstellt und ein Aktionsplan ausgearbeitet.

Es wurde an der Schule eine Aufklärungskampagne über die Situation des Kinderheims durchgeführt und im Folgenden eine Sammelaktion (Lebensmitteln, Kleidung, Gegenständen und recycelbaren Material) gestartet. Alle am Schulleben beteiligen wurden dabei eingebunden.

Die Arbeitsgruppe brachte die gesammelten Sachen zu Emaús. Die Schüler arbeiteten bei der Wiederherstellung der Bibliothek mit und engagierten sich in der Küche.
Es wurde ein Spielenachmittag organisiert, für den die Schüler Spiele für die Kinder im Kinderheim vorbereitet haben.
An der Schule wurden verschiedene Verkaufsstände eingerichtet, um Geldmittel für Emaús einzunehmen.
Die beim Schulprojekt „Kinderheim Emaus“ gemachten Erfahrungen waren für die persönliche Entwicklung und das Fach CAS, so wie für alle am Schulleben Beteiligen sehr wertvoll.



Prof. Javier Villalva Cdor. CAS IB

Übersetzt von E.Fischer


Versammlung zur Überarbeitung der Pausenregeln.
Die Experten der Pause sind die Schüler, deshalb wurden jeweils zwei gewählte Vertreter der Klassenstufe 2-6 der Grundschule zu der Versammlung zur Überarbeitung der Pausenregeln eingeladen. Die drei Versammlungen wurden von vier Lehrern geleitet und begleitet.
In Gruppen diskutierten die Schüler, ob die bestehenden Regeln so eingehalten werden, wie sie verbessert werden könnten und warum bzw. ob sie sinnvoll sind. Im Plenum wurden dann die Arbeitsergebnisse vorgestellt und ergänzt. So wurde darüber gesprochen, dass Vorsichtsregeln wichtig sind und dass man aufgrund der Schülerzahl auf dem Pausenhof nicht rennen darf und dass es Spielzonen für ruhigere Spiele geben sollte. Es wurde auch darüber diskutiert, wie man das Wasser sparen kann und dass kein Toilettenpapier verschwendet werden soll und vor allem, dass in den Toiletten nicht gespielt wird. Wer wann, wie und wo mit dem Ball spielen darf wurde ausführlich verhandelt und letztendlich eine Regelung gefunden.
Nachdem die Pausenregeln soweit überarbeitet wurden, wurde in der zweiten Sitzung darüber abgestimmt. Damit sowohl die Klassenstufe 1-3 als auch 4-6 einen eigenen Tischkicker haben, beschlossen die Vertreter der Klassenstufen einen Brief an die Schulleitung zu schreiben, welcher durch Vertreter der Klassen geschrieben und der Schulleitung übergeben wurde.
In der vorerst letzten Sitzung lag bereits eine positive Antwort auf den Brief vor. Die Schüler gestalteten die Plakate zu den Pausenregeln und stellten ihr Arbeitsergebnis ihren jeweiligen Klassen vor.
Elvira Fischer

Mediation: Schülerversammlung
So arbeiten die Schüler in Naturwissenschaften
Kalter Krieg
SchilF
Schulinterne Fortbildung (SchilF)

Rahmen
Die im Rahmen der schulinternen Fortbildung organisierten und dem Kollegium als auch der Schulleitung angebotenen Fortbildungen dienen in erster Linie dem gegen-wärtigen Bedarf der Schule. Daher bestimmt auch die Schule, vornehmlich die Schulleitung, das PQM-Team, die Fachleiter und der SchilFKo, Themenbereiche, Dauer und Form des Angebots. Die Fortbildungsthemen richten sich am Schulprofil und den durch das PQM festgelegten Schwerpunkten aus. Angebotene Fortbil-dungen sind dahingehend zu überprüfen und gegebenenfalls in ihrer inhaltlichen Gestaltung anzupassen. Darüber hinaus können auch Fortbildungen geplant und durchgeführt werden, die nicht in unmittelbaren Zusammenhang mit den von der Schule gesetzten Schwerpunkten stehen, wenn ein dringender Bedarf seitens der Schulleitung oder des Kollegiums festgestellt wird.
Prinzipiell werden die im Rahmen von „SchilF“ angebotenen Fortbildungen von der Schule für die Schule ausgerichtet. Hierzu stellt die Schule die entsprechenden Räumlichkeiten sowie technische Ausstattung zur Verfügung. Referenten können sowohl intern (Kollegen), als auch extern gesucht und verpflichtet werden.
In diesem Zusammenhang werden Referenten nach den ReFo-Richtlinien, oder durch Zuerkennung von Überstunden entlohnt. Letztes gilt vor allem für Kollegen, die durch zusätzliches Engagement eine Fortbildung organisieren.
Für eine mittelfristige Planung ist es daher wichtig, dass durch die Verwaltung der Schule ein grober, aber verbindlicher Finanzrahmen zugeteilt wird.
Ziele
Die Ziele der schulinternen Fortbildung beziehen sich auf 3 Bereiche:
Verbesserung der Unterrichtsqualität, also vor allem fachliche, didaktische und me-thodische, aber auch fächerverbindende und / oder –übergreifende Gesichtspunkte.
Die Schulentwicklung: In erster Linie die Teamentwicklung, Evaluation des Entwick-lungsfortgangs sowie der hierfür bereits getroffenen Maßnahmen und Projektmana-gement.
Dazu gehören auch Strategien, das eigene Schulprojekt auszubauen und beste-hende Ziele umzusetzen.
Und nicht zuletzt die pädagogische Qualität und die damit einhergehende Entwick-lung des Schulprogramms und die damit verbundene Profilschärfung.

Organisation und interne Koordination
Der SchilF-Bereich wird von einer Person bzw. einem Team koordiniert. Mittelfristig ist die Bildung eines SchilF-Teams bestehend aus einem ADLK und einer OLK anzu-streben. Die OLK wird, wie der ADLK, mit entsprechenden Stunden entlastet.
Die im Rahmen SchilF zu erhebenden Informationen über Referenten, Teilnehmer oder die Durchführung einzelner Fortbildungen laufen über das SchilF-Team und werden diesem zur besseren Planung, Auswertung und Dokumentation rückgemel-det.

Aufgaben und Verantwortungsbereich des Schilfkos:

-Zielschärfung im Vorfeld der Fortbildung
-Reflexionsbogen + Jahresauswertung
-Äußerer Rahmen
-Anker der Reflexion
-Einladung der Referenten
-Rückmeldung an die Schulleitung



Die Planung der für die Schule angestrebten Fortbildungen soll zunächst ein Jahr im Voraus erfolgen. Damit soll zunächst eine mittelfristige Planung gewährleistet wer-den, die der derzeitigen Dynamik der Schule und der Schulentwicklung gerecht wird. Darüber hinaus kann so das jährliche Fortbildungsangebot der ReFo bei der eigenen Planung berücksichtigt und entsprechende Fortbildungswünsche bei der ReFo vor-gebracht werden. Langfristig ist eine zweijährige Planung der SchilF anzustreben, damit zumindest zentrale Fortbildungen (mit Zeitangaben) geplant, durchgeführt und umgesetzt werden können.
Zur Feststellung des Fortbildungsbedarfs erfolgt jährlich eine Bedarfserhebung unter den Kollegen, der Schulleitung und den Fachleitern, die der SchilFKo durchführt und auswertet. Damit die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und der organisato-rische sowie zeitliche Aufwand möglichst zielgerichtet eingesetzt werden, müssen die schulinternen Fortbildungen schwerpunktmäßig geplant und festgelegt werden. Dies erfolgt nach der Erhebung des Fortbildungsbedarfs, unter Berücksichtigung des je¬weils angebotenen ReFo-Programms mit der Schulleitung vor Beginn des Schul-jahrs.
Prinzipiell sind Fortbildungen ein Angebot an die Kollegen, die je nach Bedarf und zeitlicher Belastung wahrgenommen werden können. Mit der Anmeldung zu einer Fortbildung, SchilF oder ReFo, leiten sich aber für eine auf Nachhaltigkeit ausge-richtete Fortbildungskonzeption unabdingliche Verpflichtungen ab. So z.B. die Teil-nahmepflicht nach Anmeldung, sowie die prinzipielle Bereitschaft zur Multiplikation der Inhalte und deren Umsetzung in der Schule.
Damit die in den Fortbildungen thematisierten Inhalte und die damit vermittelten Schul-, Planungs- oder Unterrichtskonzepte auch Eingang in die Schule finden und umgesetzt werden, erfolgt nach einer Fortbildung in den Fachschaften (evtl. nach einer Multiplikation) eine Reflexion und Auswertung der Fortbildung. Hieran schließt sich eine Probierfase, die verpflichtend oder freiwillig sein kann, gefolgt von einer er-neuten Auswertung, welche in den jeweiligen Fachschaften erfolgt. Ziel ist es, die bei Fortbildungen vermittelten Inhalte und Ideen, möglichst breit zu multiplizieren und nachhaltig in Schule und Unterricht einfließen zu lassen.

Ausrichtung

Die Ausrichtung der schulinternen Fortbildungen bezieht sich auf drei übergeordnete Ebenen:
1.Die Schulentwicklung:
Diese Ebene berücksichtigt Fortbildungen mit Orientierung am Schulprofil und den vom PQM festgelegten Entwicklungsschwerpunkten. In Absprache mit der Schulleitung und den Fachleitern wird festgelegt, welche Punkte des Schul-programms, des Schulprofils entwickelt werden sollen. Hierfür müssen vorab von der Schulleitung und den betroffenen Fachleitungen (erweiterte Schullei-tung) in Absprache mit dem PQM-Team konkrete Ziele und Zeitvorgaben fest¬gelegt werden. Die Schulleitung beschließt dann, welche Fortbildungen für diesen Bereich gebraucht werden. Außerdem wird von der Schulleitung fest-gelegt, wann (Zeitplan) und in welcher Form überprüft wird, ob die vorgegebe-nen Ziele erreicht wurden.

2.Fachorientiert:
Hierunter fallen Fortbildungen mit fachspezifischer Ausrichtung. Die Fach-schaften ermitteln unter Leitung des jeweiligen Fachleiters zusätzlich zu der Befragung intern den Fortbildungsbedarf und melden diesen beim SchilFKo. Die Durchführung, Auswertung und Umsetzung erfolgt weitestgehend durch die Fachschaft. Der SchilFKo unterstützt diese (Referentensuche, Einladung Evaluation, Räumlichkeiten…).

3.Bedarfsorientierte Fortbildungen:
Betreffen Fortbildungen zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen ohne spezifischen Fachbezug zu, wie z.B. „Konfliktbewältigungsstrategien“ oder „Umgang mit Eltern“. Der Fortbildungsbedarf wird individuell (Befragung) oder als Team-Wunsch an den SchilFKo gemeldet.
Die Auswertung aller Fortbildungswünsche der drei Ebenen bestimmen das Fortbil-dungsprogramm der Schule.

Evaluation
Jede im Rahmen der SchilF durchgeführte Fortbildung wird durch Fragebögen direkt nach den Veranstaltungen evaluiert. Die Evaluation wird vom SchilfKo oder den be-troffenen Fachleitern ausgewertet und vom SchilFKo veröffentlicht (Aushang). Da manchmal sich die Eindrücke einer Fortbildung erst „setzen“ müssen und im Ge-spräch mit anderen konkrete Formen (positiv wie negativ) annehmen, ist es wün-schenswert, wenn etwas später, z.B. bei der Multiplikation in der Fachschaft, eine zweite Auswertung der Fortbildung sattfinden könnte und die Ergebnisse dem SchilfKo mitgeteilt würden.


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