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Suedpol

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by

susanne lenz

on 1 July 2015

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Transcript of Suedpol

Antarktis
Der Südpol
by lena walther (7d
Der geographische Südpol
Der magnetische Südpol
Er liegt auf der Erdachse und hat eine feste Position bei einer
geographischen Breite von 90°0'0'', somit richtet sich der Blick
von hier aus nur nach einer Himmelsrichtung und zwar Norden.
Am Geographischen Südpol laufen nicht nur die Längengrade
zusammen, sondern auch auch die Zeitzonen und deswegen
weiß man an diesem Punkt auch nicht genau wie spät es ist,
die Zeit ist nicht definierbar.
Der magnetische Südpol ist der Punkt auf unserem Planeten, an dem die magnetischen Feldlinien austreten und auf der Nordseite wieder eintreten, deswegen zeigen Kompassnadeln entlang dieser Linien von Süd nach Nord. Der magnetische Südpol ist nicht identisch mit dem geographischen Südpol, genau genommen verändert er seine Lage von Zeit zu Zeit.
Der Südpol ist der südlichste Punkt auf der Erde, er wird auch als geographischer Südpol bezeichnet.
Das Klima
Wenn im Süden der Winter eintrifft, erhält der Südpol kein Tageslicht.
Im Sommer steht die Sonne zwar die ganze Zeit über dem Horizont, aber niedrig am Himmel. Viel des Tageslichtes, das die Oberfläche erreicht, wird durch den weißen Schnee reflektiert. Dieser Mangel an Wärme von der Sonne sowie die große Höhe (ungefähr 3200 Meter) bewirken, dass der Südpol eines der kältesten Klimate auf der Erde hat. Die Temperaturen am Südpol sind wesentlich niedriger als jene am Nordpol, hauptsächlich weil sich der Südpol in hoher Höhe mitten in einer kontinentalen Landmasse befindet, während der Nordpol am Meeresspiegel mitten in einem Ozean gelegen ist (der als ein Wärmespeicher dient). Im Winter werden im Durchschnitt -65°C gemessen und im Sommer im Durchschnitt -25°C.
Tier und Pflanzenwelt
am Südpol

Es ist überall kalt und stürmisch am Südpol. Wo es möglich war haben sich Tiere und Pflanzen ausgebreitet. Auf dem hohen Eiskontinent schaffen das aber nur noch mikroskopisch kleine, wirbellose Tiere (Einzeller, Räder- und Spinnentierchen, Milben und Springschwänze), die sich in den Boden oder in Vegetationspolster zurückziehen. Das größte nur an Land lebende Tier ist ein 12 mm großer, flügelloser Springschwanz. Das eigentliche Leben in der Antarktis spielt sich im Meer ab, oder ist auf den Ozean als Rückzugsmöglichkeit und Nahrungsquelle angewiesen. Sehr langsam wachsen die Tiere im eiskalten Wasser, aber sie wachsen zu erstaunlichen Größen heran, und sie werden älter als vergleichbare Formen in wärmeren Gewässern. Die Artenvielfalt am Meeresboden ist verblüffend.

ARTENVIELFALT AM MEERESBODEN:
An der Küste und auf dem Schelf der Antarktis leben insgesamt 208 Fischarten.
Zu den Pflanzen, Bakterien, Algen. An extremen Standorten wachsen unter der Gesteinsoberfläche Pilze und Algen, dadurch sind sie auch geschützt vor den austrocknenden Winden. Im Sommer wird das Gestein von der Sonneneinstrahlung bis zu 35°C über die Lufttemperatur aufgehitzt. Dieses Mikroklima macht zeitweise die notwendige Photosynthese möglich. Nur an geschützten Kontinentküsten wachsen flechtenhaft auch Moose und Flechten.
Das Land am Südpol
Die Antarktis
Wen manche Menschen vom Südpol reden, meinen sie damit eigentlich den Kontinent
Antarktis und nicht den Südpol. Die Antarktis ist 13,5 Millionen
km2 groß, fast 2/3 Europas, Europa hat eine Fläche von 20 Millionen Quadratkilo-metern.

Die Antarktis hat im eigentlichen Sinne keine Bevölkerung. In den über 80 Forschungsstationen leben jedoch im Sommer circa. 4000 und im Winter circa
1000 Menschen, wobei die genaue Anzahl stark variiert. Nach der Entdeckung des Kontinents, beschloss man diesen keinem Land zuzuteilen, damit er für die Forschung offenbliebe. So können auch keine Bohrungen z.B. nach Öl gemacht werden.

In der Arktis ist das Meereis über dem Nordpolarmeer wenige Zentimeter bis fünf Meter dick. In der Antarktis muss man zwischen der kontinentalen Eisdecke (Süßwassereis) und dem Meereis über dem Südpolarmeer unterscheiden. Die mächtige Eisschicht auf dem Antarktischen Kontinent erreicht fast fünf Kilometer.
Zur Wirtschaft
Ein vollständiges Wirtschaftssystem existiert in der Antarktis nicht.
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Forschung, die auch die Grundlage für die meisten anderen Arbeitsplätze in der Antarktis bildet.
Währung
Eine Besonderheit der Antarktis ist der Antarktische Doller. Er ist jedoch keine offizielle Währung, sondern lediglich eine 1996 herausgegebene Sammelserie von selbst kreierten Banknoten des Antarctica Overseas Exchange Office.
Bodenschätze
In der Antarktis wurden etwa:

- 45 Milliarden Barrel Erdöl
- 115 Billionen Kubikmeter Erdgas
- Kohle
- Titan
- Chrom
- Eisen
- Kupfer
- Uranerzlagerstätten
- Platin
- Goldvorkommen

festgestellt und gefunden.
Der Antarktisvertrag verbietet jedoch bisher die wirtschaftliche Nutzung der Antarktis. Der Vertrag der 45 Nationen wird 2041 auslaufen
Die ersten Männer, die den Südpol erreichten, waren der Norweger Roald Amundsen mit seiner Expeditionsgruppe am 14. Dezember 1911.
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