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Abitur - Deutschpräsentation

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by

Sophie Fischer

on 21 May 2014

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Transcript of Abitur - Deutschpräsentation

Romantik und Expressionismus
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) Georg Heym (1887-1912)
IN DANZIG DIE STADT
1842 Nov. 1911

Dunkle Giebel, hohe Fenster, Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein
Türme tief aus Nebeln sehn, Zerreißet vor des Mondes Untergang.
Bleiche Statuen wie Gespenster Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang
Lautlos an den Türen stehn. Und blinzeln mit den Lidern, rot und klein.

Träumerisch der Mond drauf scheinet, Wie Aderwerk gehn Straßen durch die Stadt,
Dem die Stadt gar wohl gefällt, Unzählig Menschen schwemmen aus und ein.
Als läg' zauberhaft versteinet Und ewig stumpfer Ton von stumpfem Sein
Drunten eine Märchenwelt. Eintönig kommt heraus in Stille matt.

Ringsher durch das tiefe Lauschen, Gebären, Tod, gewürktes Einerlei,
Über alle Häuser weit, Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei,
Nur des Meeres fernes Rauschen - Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei
Wunderbare Einsamkeit!

Und der Türmer wie vor Jahren Und Schein und Feuer, Fackeln rot und Brand
Singet ein uraltes Lied: Die drohn im Weiten mit gezückter Hand
Wolle Gott den Schiffer wahren, Und scheinen hoch von dunkler Wolkenwand.
Der bei Nacht vorüberzieht.
Leitfrage
Epochenüberblick der Romantik und des Expressionismus
Gedichtvergleich
Quellen
Fazit
Gemeinsamkeiten:
Strenger formaler Aufbau
Betonung der Gefühle
Bildlichkeit/Symbolik
Ähnlichkeit der Motive
Unterschiede:
Deutung/Aussage
Sprache und Lesefluss
Harmonie und Disharmonie
Intentionen
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Guido Hampe
"Blick in eine verschneite Straße"
1852
Ludwig Meidner
"Ich und die Stadt"
1912
Quellen:
28.3.2014 http://de.wikipedia.org/wiki/Romantik
28.3.2014 http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html
28.3.2014 http://www.pohlw.de/literatur/epochen/romantik.htm
28.3.2014 http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/literatur/literatur_der_romantik/index.jsp
28.3.2014 http://www.romantik-referat.de/facetten/hauptmerkmale.html
28.3.2014 Kammerlohr Epochen der Kunst: Vom Expressionismus zur Postmoderne
4.4.2014 http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus
4.4.2014 http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus_(Literatur)
5.4.2014 http://www.literaturwelt.com/epochen/express.html
5.4.2014 http://www.bildungsportal.net/expressionismus-literatur/
5.4.2014 http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Expressionismus_(Literatur).html
5.4.2014 Cornelsen: Arbeitshefte zur Literaturgeschichte - Expressionismus
5.4.2014 Texte, Themen und Strukturen - Deutschbuch für die Oberstufe
5.4.2014 Kammerlohr Epochen der Kunst: vom Klassizismus zu den Wegbereitern der Moderne
12.4.2014 http://de.wikipedia.org/wiki/Eskapismus
12.4.2014 Geschichte und Geschehen - Neuzeit , Oberstufe
12.4.2014 http://www.grossstadt-blog.com/2011/10/stilmittel-des-expressionismus.html
10.5.2014 http://www.paintgallery.de/blick_in_eine_verschneite_strasse_k040330.jpg
12.5.2014 http://lyrik.antikoerperchen.de/georg-heym-die-stadt-theodor-storm-die-stadt,textbearbeitung,49.html
12.5.2014 http://www.rhetoriksturm.de/die-stadt-heym.php
12.5.2014 http://www.bildungsportal.net/expressionismus-literatur/#gesellschaft
12.5.2014 http://lycee.reclus.free.fr/meidner2.htm
12.5.2014 http://www.rikeit.de/schule/12/lk-de-2011-sbk/materialien/2011-04-15-grundlagenromantik.pdf
12.5.2014 http://www.jochen-niclaus.de/Tutor/D_GK/Aufgabe1.pdf
12.5.2014 http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/literatur/literatur_der_romantik/interview_maerchen.jsp
Inwieweit sind Realitätsbezug und Intention tragende Pfeiler der jeweiligen Epochen ?
Fazit
Realitätsbezug:
Romantik:
Eskapismus - Realität wird verklärt dargestellt

Expressionismus:
Realität werden übertrieben/apokalyptisch dargestellt
Surprise
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) Georg Heym (1887-1912)
IN DANZIG DIE STADT
1842 Nov. 1911

Dunkle
Giebel, hohe
Fenster
, Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein
Türme
tief aus
Nebeln

sehn, Zerreißet vor des
Mondes
Untergang
.
Bleiche Statuen wie Gespenster Und tausend
Fenster
stehn die
Nacht
entlang
Lautlos an den Türen stehn. Und blinzeln mit den Lidern, rot und klein.

Träumerisch
der
Mond
drauf scheinet, Wie Aderwerk gehn Straßen durch die
Stadt
,
Dem die
Stadt
gar wohl gefällt, Unzählig Menschen schwemmen aus und ein.
Als läg' zauberhaft versteinet Und ewig stumpfer Ton von
stumpfem Sein
Drunten eine
Märchenwelt
. Eintönig kommt heraus in Stille matt.

Ringsher durch das tiefe Lauschen, Gebären,

Tod
, gewürktes Einerlei,
Über alle Häuser
weit
, Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei,
Nur des
Meeres
fernes Rauschen - Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei
Wunderbare Einsamkeit!

Und der Türmer wie vor Jahren Und Schein und
Feuer
, Fackeln rot und Brand
Singet ein uraltes Lied: Die drohn im
Weiten
mit gezückter Hand
Wolle Gott den Schiffer wahren, Und scheinen hoch von
dunkler
Wolkenwand.
Der bei
Nacht
vorüberzieht.
Motive
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) Georg Heym (1887-1912)
IN DANZIG DIE STADT
1842 Nov. 1911

01
Dunkle Giebel, hohe Fenster,
01
Sehr weit ist diese Nacht.
Und
Wolkenschein
02
Türme
tief aus Nebeln
sehn
,
02
Zerreißet vor des Mondes Untergang.
03
Bleiche
Statuen wie Gespenster


03
Und

tausend Fenster
stehn die Nacht entlang
04
Lautlos
an den Türen stehn.

04
Und

blinzeln mit den Lidern,
rot
und klein.

05
Träumerisch der
Mond
drauf scheinet,
05
Wie Aderwerk
gehn Straßen
durch die Stadt,
06
Dem die Stadt gar wohl
gefällt
,
06
Unzählig

Menschen schwemmen
aus und ein.
07
Als
läg'
zauberhaft versteinet
07
Und
ewig
stumpfer Ton von stumpfem Sein
08
Drunten eine Märchenwelt.
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Eintönig kommt heraus in Stille matt.

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Ringsher durch das tiefe
Lauschen
,
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Gebären
,
Tod
, gewürktes Einerlei,
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Über alle Häuser weit,
10
Lallen der
Wehen
, langer
Sterbeschrei
,
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Nur des Meeres fernes
Rauschen
-
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Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei
12
Wunderbare Einsamkeit
!

13
Und der Türmer
wie vor Jahren


12
Und
Schein und Feuer, Fackeln
rot
und Brand
14
Singet
ein uraltes Lied
:

13
Die drohn im Weiten mit gezückter Hand
15
Wolle
Gott den Schiffer wahren,
14
Und
scheinen hoch von dunkler Wolkenwand.
16
Der bei Nacht vorüberzieht.
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) Georg Heym (1887-1912)
IN DANZIG DIE STADT
1842 Nov. 1911

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Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein
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Türme tief aus Nebeln sehn,
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Zerreißet vor des Mondes Untergang.
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Bleiche Statuen wie Gespenster
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Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang
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Lautlos an den Türen stehn.
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Und blinzeln mit den Lidern, rot und klein.
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Träumerisch der Mond drauf scheinet,
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Wie Aderwerk gehn Straßen durch die Stadt,
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Dem die Stadt gar wohl gefällt,
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Unzählig Menschen schwemmen aus und ein.
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Als läg' zauberhaft versteinet
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Und ewig stumpfer Ton von stumpfem Sein
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Drunten eine Märchenwelt.
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Eintönig kommt heraus in Stille matt.
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Ringsher durch das tiefe Lauschen,
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Gebären, Tod, gewürktes Einerlei,
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Über alle Häuser weit,
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Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei,
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Nur des Meeres fernes Rauschen -
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Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei
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Wunderbare Einsamkeit!
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Und Schein und Feuer, Fackeln rot und Brand
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Und der Türmer wie vor Jahren
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Die drohn im Weiten mit gezückter Hand
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Singet ein uraltes Lied:
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Und scheinen hoch von dunkler Wolkenwand.
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Wolle Gott den Schiffer wahren,
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Der bei Nacht vorüberzieht.
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Gedichtsform
Rhetorische Mittel
Intention:
Romantik:
Konflikte vermeiden - alles Problematische wird ausgeblendet
Realität in eine höhere Wirklichkeit aufgehen zu lassen

Expressionismus:
Sozialkritisch und skeptische Ansicht
Apellcharakter, wollen in ihrer Lyrik auf Misstände aufmerksam machen
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