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Präsentation draft 1 as

Präsentation draft 1 as
by

Alexander Stoeckel

on 21 May 2010

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Transcript of Präsentation draft 1 as

Entrepreneurship - Major finance Overview venture financing

- the art of dealmaking - Erläuterung des Begriffes "FinanzierunG"
Investoren / business angels / Venture capitalists / private equity guys
Erwartungen von Investoren an Unternehmer und Unternehmen
Erwartungen von Unternehmern an Investoren
Überschneidungen von Interessen und Erwartungen
gibt es (ex-ante erkennbare) "gute" Geschäftsideen?
Was ist ein "gutes" startup? das feld der irrtümer und selbstgefälligkeit
Empfehlungen aus der Praxis
Ablauf eines Investmentprozesses mit angels und venture capitalists
Allgemeiner Teil Techniken der Unternehmensbewertung (u.a. discounted cash flow modelle)
pre- and post-money valuation (Unternehmenswert vor/nach Investment)
Ratchet (zeitlich nachgelagerte Bewertungsanpassung)
Vesting (Sperrfrist für Anteilsfreigabe/Übergabe)
Dilution, anti-dilution protection (Verwässerungsschutz)
drag-along (Mitverkaufspflicht)
tag-along (Mitverkaufsrecht)
Right of first offer / right of first refusal ("Rofr") (Vorkaufsrechte)
liquidation prefernce (Liquiidationspräferenz/Vorzugsrechte)
Technischer Teil Erwartungen von Angels & Venture capitalists
an einen spannenden Deal Unternehmer Kommunikation Exit Beteiligungsangebot Struktur des Unternehmens Exit-Formen

IPO – Inital Public Offering (Börsengang)
Trade Sale – Käufer hat (auch) unternehmerisches Ziel
buy-back – Rückkauf durch Unternehmer
buy-out – Auskauf der Gründer durch Manager
Financial Sale – Käufer hat primär Renditeziele
Walking Harvest (Steuern, Timing)
Liquidation

Wichtig:
Exittiming bedenken, Flexibilität wahren
Wachstumsstrategie auf Exit ausrichten

Erwartungen von Gründern bzw. Unternehmern
an Investoren Kapital & z.b. Infrastruktur Strategische Unterstützung, z.B. bei Kontakt mit Entscheidungsträgern usw. No Sweat Equity Faire Beteiligungsstruktur Sparringspartner für kreativen prozess, z.B. Strategieplanung Kontakte, Netzwerk Geschickte investoren und geschickte unternehmer bringen mit:
Kenntnis der wichtigsten Finanzierungsbegriffe
Unternehmerisches Verständnis füreinander, auch und gerade bei der Strukturierung von Finanzierungen
Unternehmerische Kreativität bei der Gestaltung, um die Struktur dem Unternehmen anzupassen und nicht umgekehrt wer bin ich? Warum darf ich dieses Seminar halten? Weil Investment Manager @ BrainsToVentures AG (b-to-v) in St.Gallen
Aktivstes Netzwerk unternehmerischer Privatinvestoren im deutschsprachigen Europa mit Schwerpunkt Seed und Early Stage Deals
Investments über den deutschsprachigen Raum hinaus (US, UK, Niederlande, Israel, Norwegen)
>50 unternehmerische Privatinvestoren im b-to-v Investorenkreis
11 Investment Professionals
Deal Flow > 1‘500 Business Pläne pro Jahr, i.e. 30 pro Woche
Breiter Branchenfokus, opportunistische Investmentstrategie
Typisches Finanzierungsvolumen EUR 0.5 bis 2.0 Mio., 10-20 Deals p.a.; grösster über b-to-v organisierter Deal: EUR 15 Mio.

35 Jahre alt, verheiratet, Vater eines Sohnes & einer Tochter
1994 – 2001: Studium zwischen 1994 und 2001 an der ebs in Oestrich-Winkel, ISM in Dortmund, ebs in Paris, ISM in San Diego
2001 – 2002: Fondsanalyst und Dachfondsmanager bei Hauck&Aufhäuser Privatbankiers
2002 – 2005: Vorstandsassistent des Global Managing Partners (Tax) bei KPMG
2005-2006: MBA an der University of Oxford
Seit 2007: bei b-to-v als Investment Manager
Begriff der Finanzierung Art der Finanzierung Financiers & Herkunft der finanziellen Mittel Ziel der Finanzierung / Mittelverwendung Konditionen der Finanzierung Rechtsverhältnis
Haftung
Fristigkeit
Entgelt
Steuern
Liquidation
Mitbestimmung Beteiligungsverhältnis
EK-Geber haftet mit
Grundsätzlich unbefristet
Beteiligung an g&V
EK-Rendite nicht absetzbar
Nachrangiger Anspruch
Unternehmerisch
(Kontrolle vor Konkurs) Schuldverhältnis
FK-Geber haftet nicht
Grundsätzlich befristet
Grundsätzlich nur Zinsen & Tilgung
FK-Zinsen sind absetzbar
Vorrangiger Anspruch
Grundsätzlich keine Mitbestimmung
(Kontrolle nach Konkurs) Eigenkapital fremdkapital Art der Finanzierung (grundsätzlich) Persönliche Ersparnisse, Vermögen, Kreditkarten (Bootstrapping) Innenfinanzierung (Factoring) Subventionen und Zuschüsse Freunde, Verwandte Beleihung von Vermögen (Grundbesitz, Pfandleiher) Bankkredit Strategische (corporate) Investoren Leasing Business Angels Venture Capitalists IPOs Financiers Private equity Konsumtive Zwecke (Kauf von kurzlebigen Gütern privat - hier kein Fokus)
Investitionsgüter finanzierung (Kauf von beispielsweise Investitionsgütern gem. Amortisationsrechung usw.)
Seed-Finanzierung (Mittel zur Gründung eines Unternehmens)
Startup-Finanzierung (Mittel, um Unternehmen an break-even heranzuführen)
Wachstumsfinanzierung (Mittel, um Unternehmen zu expandieren/profitables Wachstum)
Brückenfinanzierung (Mittel, um beispielsweise Spitzenbedarfe zu finanzieren)
Projektfinanzierung (Mittel, um grössere, z.B. Solar-Parks oder Staudämme zu finanzieren / Verwandschaft mit Investitionsgüterfinanzierung)
.....
Ziel der Finanzierung bzw. Mittelverwendung Rückzahlungsmodalitäten (z.B. Rückzahlungsplan mit Annuitäten bei Krediten)
Rendite (fest vereinbarter Zins (Bank) vs. Renditeerwartung aus Gewinnen & Exit (Investors)
"Staging", z.B. Auszahlung der Mittel in Tranchen zu bestimmten Zeitpunkten
"Milestone payments", d.h. Auszahlung bei Erreichung bestimmter zuvor vereinbarter Bedingungen
Wandlung z.B. von gewährten Darlehen in Anteile am Eigenkapital (Stichwort "Mezzanine" Kapital)
Unterscheidungen innerhalb von Fremd- und Eigenkapital, z.B. Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Fälligkeiten oder Aktien mit unterschiedlichen Vorzugsrechten ("preferred shares")
....
Konditionen der Finanzierung Beteiligungskapitalgeber / Private equity Private equity im engeren Sinn venture capital formell:
Gebundene VCG
Ungebundene VCG
Inkubatoren
Corporate VC
Staatliche Förderung informell:
family
friends
fools
passive investoren/angels
aktive business angels Unterschiedliche Typen:
leveraged buy-outs (LBOs)
Management buy-outs/ins (Mbos)
distressed to control (loan to own)
secondary investments
nach industrien/bereichen (real estate, infrastructure...) Interessanter Link für Industrie: http://www.ifsl.org.uk/upload/PrivateEquity2009.pdf Beteiligungsangebot
Investmentangebot muss klar sein
Höhe des Investments
Offener Betrag und Art der Beteiligung
Pre-money oder post-money-Bewertung
Use of Funds
Exit-Szenario und Exit-Erwartung (Rentabilität)
Gute Vorbereitung auf Marktstandards
win-win-Situation im Erfolgsfall
Sinnvolle Corporate Governance-Strukturen
Regelmässige Berichterstattung Struktur des Unternehmens

Aufgeräumte Gesellschafterstruktur für Folgeinvestments
Patente im Unternehmen, nicht lizenziert von Muttergesellschaft
Keine finanzierung von tochtergesellschaften
Keine Lizenz-/Franchisemodelle (Starbucks, Pizzahut usw.)
Keine Trennung von Technologie und Märkten (Beispiel: Poker)
100% Commitment des Unternehmers (Zeit, Investment, unternehmerisches Denken)
Skalierbarkeit des Geschäftsmodells oder profitable Nische
Erste Erfolge (Innovation vs. Markt)
Kommunikation

Ehrlichkeit, aber keine naivität
Offenheit (Defizite eingestehen, Kritik konstruktiv aufnehmen)
Gleichzeitig Beharrlichkeit und durchsetzungsvermögen
Unternehmer ist gut auf Gesrpäch vorbereitet, kennt seine Gegenüber
Unternehmer kennt sein Konzept, seinen Markt usw. perfekt, kann Fragen beantworten
taktisch nicht verkehrt: den Investor reden/denken lassen, in das Investment involvieren
Nach Investment: regelmässige, professionelle reportings
Unternehmer

Eigenes Denken
Lernfähig sein
Die Mechanismen seines Marktes verstehen
Die Spieler seines Marktes kennen und verstehen
An der Idee festhalten
Nicht mit eingefahrenen Marktregeln zufrieden geben, ggf. Spielregeln auch ändern
Gelegenheiten ergreifen
Führungskraft beweisen
Ethos der Sparsamkeit und Disziplin
Rücksichtslosigkeit, wenn erforderlich
Spass am Geschäft Investorenarbeit / Inspiration für Investorenansprache Business Plan geht Investor zu (Beispiel: 17. Mai 2010)
Woche 1 Erfassung des Projekts und erste oberflächliche Prüfuing
(--> etwa 1'500 Business Pläne pro Jahr, d.h. etwa 30 pro Woche
Woche 1 Fokus auf die Highlights und Lowlights Saubere Dokumentation aller Arbeiten, da ggf. nutzbar bei vergleichbaren Projekten, die man später einmal bekommt Plausibilisierung der Geschäftsidee und Prüfung der wichtigsten Standard-Parameter
Woche 1

Elevator Pitch - was ist Kern der Geschäftsidee auf Bierdeckel
Produkt & Service - was ist das Kernangebot des unternehmens
Markt - wie gross ist das aktuelle Gesamtmarktvolumen
Wettbewerb - wer sind die aktuellen/künftigen Wettbewerber
Business Modell - wie verdient das Unternehmen Geld
Team - wer sind die Unternehmer/Gründer, was qualifiziert sie
Financials - wie sehen Umsatz- und Gewinnplanung aus, wie realistisch sind die unterlegten Annahmen, welches Potential hat das Unternehmen auch in Bezug auf Exit
Legal - Wer sind die Altgesellschafter, welche Rechtsform und Kapitalstruktur gibt es, sind auf den ersten Blick Hürden für ein Investment zu erkennen
Roadmap - was planen die Gründer als Strategie für 1-3 Jahre
Open questions - welche offenen Fragen gilt es direkt zu klären
Sollten Fragen überwiegen -> Direkte Absage Einstieg in genauere Prüfung
Woche 2-6

Genauere Analyse von Business- und Finanzplan
Telefonischer Kontakt mit Gründern, ggf. persön.liches Treffen
ggf. erste Vorstellung bei potentiellen Co-Investoren
Sofern weiterhin Interesse: Entwicklung eines Term Sheets, das die Eckdaten und Vereinbarungen eines möglichen Investments zusammenfasst
ggf. enge Einbindung eines Lead investors
Verhandlung des Term Sheets, Beginn der eigentlichen Due Diligence
Unterschrift des Term Sheets Vertragserstellung durch Anwälte, Due Diligence Prozess
(hier: Bespiel einer ersten, sehr frühen Finanzierungsrunde)
Woche 6-12

Erstellung des Beteiligungsvertrags (wie "läuft" die Beteiligung ab, welche Rechte werden den Gesellschaftern eingeräumt)
Erstellung der Satzung (Wie "funktioniert" die Gesellschaft)
Erstellung der geschäftsordnung
Gesellschaftsvertrag (regelt Umgang der Gesellschaft mit Gesellschaftern)
Gesellschaftervereinbarung (regelt Umgang der Gesellschafter untereinander bzw. mit den Anteilern der Gesellschafter)
ggf. weitere Unterlagen wie Gesellschafterbeschlüsse bzgl. Verzicht auf Vorzugsrechte usw.
Signing & closing Bei Nicht-Einigung: Absage Bei Nicht-Einigung: Absage Ansonsten: Überführung in Pitch-Dokument für Vorstellung des Projekts ggü. anderen Investoren aus dem Netzwerk von b-to-v Sind die Investments bzw. Investment-Entscheidungen der "professionellen" Investoren immer richtig? Natürlich nicht... Der vielleicht berühmteste Vertreter von Investoren-Bescheidenheit: Bessemer‘s Anti-Portfolio

Apple Computer (Market Cap heute: USD 170 Mrd.): BVP had the opportunity to invest in pre-IPO secondary stock in Apple at a $60M valuation. BVP's Neill Brownstein called it "outrageously expensive.“

eBay (Market Cap heute: USD 27 Mrd.): Stamps? Coins? Comic books? You've GOT to be kidding," thought Cowan. "No-brainer pass.“ >20 Mrd. USD

Google (market cap heute: USD 150 Mrd.): David Cowan’s college friend rented her garage to Sergey [Brin] and Larry [Page] for their first year. In 1999 and 2000 she tried to introduce Cowan to “these two really smart Stanford students writing a search engine”. Students? A new search engine? In the most important moment ever for Bessemer’s anti-portfolio, Cowan asked her, “How can I get out of this house without going anywhere near your garage?”

Paypal: David Cowan passed on the Series A round. Rookie team, regulatory nightmare, and, 4 years later, a $1.5 billion acquisition by eBay.
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