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Tagung Bad Salzuflen - 2016

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Dr. Michael Bohne

on 8 February 2016

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Transcript of Tagung Bad Salzuflen - 2016

Schlüssel zum therapeutischen Erfolg
Anliegen und Auftrag müssen sauber geklärt sein
Hochspülen
unbewusster Blockaden
mittels
Kognitions-Kongruenz-Tool
Aussprechen von Testsätzen zum "Hochspülen" unbewusster Blockaden anstatt Fragen zu stellen (Spüren versus Denken)
Die
Big Five Lösungsblockaden
Selbstvorwürfe
Spezialfall
"Symptom als letzter Zeuge"
Wenn das Symptom der letzte Zeuge dafür
ist, dass ein Mensch etwas Schlimmes, Belastendes
oder Schweres erfahren hat, so kann das Symptom ggf.
nicht aus seiner Funktion (dem Zeugenstand) entlassen werden.
Haltung und Rahmung
zur Unterstützung von heilsamen Veränderungsprozessen
Berücksichtigung und
fortlaufende Überprüfung
von Anliegen und Auftrag (Kunde/Klagender/Besucher)
Darf Psychotherapie auch schnell wirken oder erleben wir das als narzisstische Kränkung?
Erkenntnis braucht Erfahrung
Wobei genau kann ich Ihnen behilflich sein?
Sind
Big Five Lösungsblockaden
vorhanden?
Gibt es
unbewusste Aspekte
, wie z.B.
parafunktionale Loyalitäten (transgenerational aber auch auf Ego-State Ebene)
, die gegen eine Lösung sprechen?
Vorwürfe anderen gegenüber
Erwartungshaltungen anderen gegenüber
Altersregression (inneres Schrumpfen)
parafunktionale Loyalitäten (transgenerational, interpersonell, intrakultuell aber auch auf Ego State Ebene)
Ziel ist es, das Leid zu würdigen, damit das
Symptom aus dem Zeugenstand entlassen
werden kann ...
Nutzung somatischer Marker und intuitiver Reaktionen zum Aufspüren unbewusster Lösungsblockaden
Es
gibt
nichts Gutes, außer
man tut es
:-)
am besten jetzt
Kunde? Klagender? Besucher?
Liegt ein effizientes BMSI-Tool (also Bottom up Tool)
zur Emotionsregulation vor?
Würdigung des Leids
bei gleichzeitiger...
....Haltung von Leichtigkeit und Humor
, denn...
Nutzung von
Embodiment
zur Diagnostik und Intervention
(Somatische Marker, physiologische Reaktionen, haptische Stimuli, etc.)
Transformation der unbewussten Blockaden durch:
Bewusstwerdung
Integration mittels Selbstakzeptanz
Gewährleistung von Nachhaltigkeit durch Affirmationsbildung
Profitiert das Belohnungssystem noch von einem Symptom oder einer Symptomvermeidung?
Die Einstiegsfrage bestimmt den gesamten Prozess!
Nutzung auch einer
"neo-abstinten",

auf die
Muster fokussierten
Arbeitsweise
Unsere
Haltung
ist eine tiefe Tranceinduktion (Zeig) und inszeniert Realität
Humor ist ein Menschenrecht! Oder...
...wo Humor ist, kann keine Gefahr (mehr) sein, oder ...
Stärkung des
Social Engagement Systems
(Porges) durch positive Bindungserfahrung:
SES Ansprache auch über wohldosiertes
visuelles und vokales Bonding
...was der Körper als Spiel erlebt, bedeutet für ihn keine Gefahr
Aktivierung von
Selbstwirksamkeitserfahrungen
(emotionales Selbstmanagement
durch Klopfen, etc.)
Passt das
Matching
zwischen Klient/in und Therapeut/in?
Passt die
Methode
zum Therapeuten?
Auch deshalb Haltung von
wohldosierter Empathie
Aus Gründen der Professionalisierung
war es im 20. Jh. wichtig, dass Psychotherapie
kompliziert schien, lange dauerte und sich von
alltäglicher und somit profaner Kommunikation unterschied
Die alten PT Schulen, vor allem Psychoanalyse/Tiefenpsychologie und VT
entwerteten sich konsequent und kontinuierlich gegenseitig und erweckten damit den Verdacht, dass beide Ansätze bei narzisstischen Strukturen (oder Störungen) wenig wirksam sind :-)
Während die Psychoanalyse alle neu aufkommenden Ansätze tendenziell eher
entwertete oder bekämpfte, war die VT offen für eine Integration verschiedenster Ansätze und
erneuerte sich in drei Wellen - leider litt sie bisweilen unter einer Quellenamnesie :-)
Nach der lösungsorientierten systemischen Wende, die jedoch noch Top down orientiert war,
kamen die bifokal-multisensorischen Interventiontechniken (BMSI) auf, die den Körper sehr stark
in den emotionalen Veränderungsprozess einbezogen (Bottom up)
Durch die BMSI wurden ungeahnte Veränderungsgeschwindigkeiten beobachtet
Während ein Teil der therapeutischen Comunity sich über die neuen Ansätze freut und
sie integriert, gibt es einen anderen Teil, der die neuen Ansätze konsequent
ignoriert, ablehnt oder entwertet
Hier mögen auch parafunktionale Loyalitäten zur Ursprungsmethode
und den eigenen Lehrtherapeuten wirksam sein
Somit hier
mein Plädoyer für eine
schneller wirksame Psychotherapie ...

...zur Überwindung von Symptomen,
wie belastenden Gefühlen, Ängsten,
posttraumatischem Stress, unbewussten
Blockaden und Selbstwertproblemen ...

..und klar, dass es therapeutische Situationen und Anliegen gibt, in denen eine Steigerung der Geschwindigkeit einfach nur
geschmacklos ist!
...um die soll es hier jedoch
nicht gehen

Manche sprechen hier schon von der sich andeutenden
vierten Welle der VT
Unnötig lange dauernde Therapien haben Risiken, wie
unnötig lange Wartezeiten, erhöhte Kosten, mangelnde
Selbstwirksamkeitserfahrung der Klienten
aber auch der Therapeuten
Wissenssoziologische Aspekte
Ziel ist es auch, aus einer parafunktionalen in eine
funktionale Loyalität
zu gelangen
...dies allein reicht jedoch häufig nicht.
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