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Kurs Psychologie-03435

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by

Diana Sauerwein

on 11 November 2013

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Transcript of Kurs Psychologie-03435

Kurs Psychologie-03435
*Psychologie und kulturelle Vielfalt*

Was ist Diversität
und warum ist sie für mein Studium wichtig?

GENDER

Zusatzinfos:

http://prezi.com/0qstyyigicwq/diversity/

http://www.theage.com.au/world/why-gender-equality-is-not-just-about-equal-rights-20131027-2w9fh.html


Vortrag von Anatol Stefanowitsch (Achtung, Spielzeit > 1 Stunde)

http://www.youtube.com/watch?v=pQiA8XymmKM7


ALTER
Im Jahr 2050 wird es auf der Welt mehr über 60-Jährige als unter 14-Jährige geben.

Innerhalb Europas haben Deutschland und Italien die älteste Bevölkerung.

Durchschnittliches Alter in Deutschland:
44,2 Jahre




ETHNISCHE ZUGEHÖRIGKEIT

DIVERSITY
MANAGEMENT

Siehe z.B:
http://prezi.com/0qstyyigicwq/diversity/
http://www.charta-der-vielfalt.de/

Wie entsteht überhaupt Diversität?

soziale, ökonomische und kulturelle Veränderungen in der Gesellschaft

ethnisch-kulturelle Diversifizierung durch Migration

demografische Verteilung (z.B. Altersstruktur, aber auch andere Merkmale)

Warum Diversität?
soziale und kulturelle Vielfalt soll konstruktiv genutzt werden
gegenseitige Wertschätzung
Herstellung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung

=> Gesetzliche Grundlagen:
GG Grundgesetz Artikel 3
BGG Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen
AGG Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Gleichbehandlungsrichtlinien der Europäischen Union

Dimensionen:

primär: angeboren und/oder nicht veränderbar (Ethnie, Geschlecht, sexuelle Orientierung)
sekundär: erworben und/oder veränderbar (Ausbildung, Wohnort, sozialer Status, religiöse Überzeugung, Lebenserfahrung)

Wertediversität:
social category diversity: Unterschiede bezüglich soziodemografischer Faktoren wie Alter oder Ethnie [analog zur primären Diversitätsdimension)

informational diversity: Unterschiede bezüglich Hintergrundvariablen wie Ausbildung und Wissen [analog zur sekundären Diversitätsdimension)

value diversity: Unterschiede bezüglich Überzeugungen, Einstellung und Werten
Negative Stereotype über "ältere Menschen":



schlechter Gesundheitszustand
Asexualität/Impotenz
Unattraktivität
kognitiver und psychischer Verfall
Gefühl der Nutzlosigkeit
soziale Isolation
Einsamkeit
Armut
Unzufriedenheit mit dem Leben/Depressionen

Positive Stereotype über "ältere Menschen":

warm
hilfsbereit
herzlich
sympathisch
freundlich

Diese Attribute stehen zugleich aber auch für Inkompetenz und Abhängigkeit!
Diskrimierung äußert sich z.B. durch:

übertriebene Fürsorglichkeit
patronisierende Kommunikation
Altersassoziationen, z.B. im Beruf
Chancen des demografischen Alterns:

Seniorenwirtschaft: schafft Arbeitsplätze und Umsätze
Wohnkonzepte, Technik und Dienstleistungen ermöglichen selbstständiges Leben
Potenzial für gemeinnütziges, ehrenamtliches und soziales Engagement


Interventionsmöglichkeiten:

http://www.cib-online.eu/

Seniorentreffpunkte (Silver Hubs): Gebaute, virtuelle oder dynamische Zentren

ehrenamtliche Tätigkeiten, generationenübergreifende Projekte, Mentoringprogramme etc.

Alterssimulationen



Eine systematische Unterteilung von Menschen in rassische Kategorien aufgrund der hohen genetischen Variabilität innerhalb vermeintlicher Rassen ist NICHT möglich.

Im Deutschen verwendet: Ethnie oder Ethnizität (gr: ἔθνος, éthnos = Volk, Volkszugehörige).


Kritisch: Beide Begriffe deuten auf eine Gruppierungsmöglichkeiten anhand von natürlichen oder genetischen Merkmalen hin.

Schwierigkeit: fast alle Bezeichnungen sind vereinfachend und nicht genau. Konnotation von Begriffen ändert sich im zeitlichen Kontext.

Vortrag zu diskriminierender, rassistischer, sexistischer Sprache

von Anatol Stefanowitsch
(Achtung, Spielzeit > 1 Std.)






Stereotype:

auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene:

z.B. wahrgenommene oder tatsächliche Unterschiede im Temperament, Arbeitsmoral, sozialen Fähigkeiten, Intelligenz und deren negative bzw. postitive Bewertung (z.B. Nord/Südeuropa, Bundesländer)









Zu unterscheiden sind:

"Traditioneller Rassismus": bestimmte Rassen seien minderbegabt oder weniger weniger wert.

"Ambivalenter Rassismus": Grundsätzlich positive Einstellung gegenüber den "Anderen", letztlich aber Ablehnung aufgrund der Nicht-Einhaltung der eigenen Werte durch die andere Gruppe.

"Symbolischer Rassismus": Leugnung anhaltender Benachteiligung, Zurückhaltung gegenüber besonderer Förderung und die Einstellung, dass die andere Gruppe zu hohe Anforderungen stelle.

"Moderner Rassismus": Generell wird das Prinzip der Chancengleichheit vertreten, aber die soziale Hierarchie, also die eigene Privilegierung, soll unangetastet bleiben.

"Aversiver Rassismus": Kontakt mit Fremden wird als unangenehm empfunden und wenn möglich vermieden oder sehr distanziert abgehandelt.

"Subtiler Rassismus": Traditionelle Werte, die die Fremdgruppe angeblich nicht einhält, werden hochgehalten, grundsätzliche werden kulturelle Differenzen betont und übertrieben, positive Gefühle der Fremdgruppe gegenüber werden verweigert.
Diskriminierung durch:

geringste Annäherung im Bereich der persönlichen, intimen sozialen Kontakte

Benachteilung in Beruf / Ausbildung

härtere Strafen / längere Haftstrafen
Interventionen:

http://www.enar-eu.org/Page_Generale.asp?DocID=15276&langue=EN

http://www.stoppt-racial-profiling.de/

http://www.amballbleiben.org/html/international/fare.html

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/s/sos-racisme/





SEXUELLE ORIENTIERUNG
Schwierigkeit 1)

Die übliche Kategorisierung in
- heterosexuell
- homosexuell
- bisexuell
ist unvollständig. Es gibt Zwischenstufen. Das sexuelle Verhalten alleine ist nicht ausschlaggebend und Präferenzen können sich ändern.

Schwierigkeit 2)

In vielen Kulturen vorherrschende geschlechtsspezifische Sozialisation


Stereotype:

z.B: über Homo- und Bisexuelle:

Homosexualität ist frei wählbar und selbst gewählt.
Homosexualität ist hormonell bedingt (z.B: zuviel / zuwenig Testosteron)
Sexuelle Missbrauchserfahrungen in der Kindheit begünstigen die Ausbildung von homosexueller Orientierung.
Homosexualität ist eine psychische Störung / eine Geisteskrankheit.
Die sexuelle Orientierung der Eltern spielt eine Rolle.
Bisexualität ist eine Übergangsphase.

Interventionen:

Sensibilisierung, dass die Grundannahme "Heterosexualität" nicht allgemeingültig ist (Fragebogen zur Heteronormativität)

http://www.schule-ohne-rassismus.org/diskriminierung-sex.html


Diskriminierung durch

Versuch der "Umerziehung"
Erzwingen von geschlechtsspezifischem Verhalten (z.B. Spiel)
Unterlassung der rechtlichen Gleichstellung (Erben, Adoptieren, etc.)
Diskriminierung durch:



Schwierigkeit:

es wird nicht nach Art und Ursache der Behinderung unterschieden.
somit auch nicht zwischen körperlichen, geistigen und seelischen Problemen.


Als Behinderung gilt:

Beeinträchtigung (impairment) = Probleme der Körperfunktionen
Aktivitätseinschränkung (limitation of activities) = Schwierigkeiten aktiv zu sein
Einschränkung der Teilhabe (limitation of participation) = Schwierigkeiten am öffentlichen Leben teilzunehmen
Behinderung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

persönliche Faktoren (wie z.B. Selbstbewusstsein)
Umweltfaktoren (z.B. Barrieren)
Behinderungen treten häufiger auf in Ländern mit geringem Einkommen.

=> Umweltfaktoren spielen eine Rolle
bei der Entstehung von Behinderungen
bei der Wahrnehmung der eigenen Behinderung als solche


Möglichkeiten zur primären, sekundären und tertiären Prävention

sind abhängig von der Art der Krankheit bzw. der Behinderung.


Laut Schätzungen der WHO sind weltweit ca. 1 Milliarde aller Menschen "funktional beeinträchtigt"

Das sind etwa 15% der Weltbevölkerung


Stereotype über Behinderte:

Annahme einer bestimmten sozialen Rolle (z.B.: krank /arm / arbeitslos)
Ausschluss anderer Rollen (Geliebte, Manager)
Körperliche und geistige Behinderungen werden gleichgesetzt
Abhängigkeit
Unselbstständigkeit
pflegebedürftig
unattraktiv
asexuell

BEHINDERUNG
Diskriminierung durch

Sprache (z.B. Gleichsetzung einer Person mit ihrer Behinderung)
Ausschluss vom Alltag durch Barrieren
"Labelling": Reduzierung der sozialen Dimension

Zusätzliche Informationen:
www.leidmedien.de
Intervention: Veränderung der Wahrnehmung, z.B. durch Sprache

=> "Person zuerst" - Prinzip
Diversität im Arbeitskontext in Deutschland:

verstärkte Zuwanderung nach dem 2. Weltkrieg
Gastarbeiter wurden zu Migranten
Spätaussiedler
Freizügigkeitsbestimmungen der Europäischen Union


Diversität im Arbeitskontext in den USA:

Urbevölkerung
angelsächsische und europäische Einwanderer
jahrhundertelange Migrationstradition
Americanization / Community Concept
Diversity Management in Unternehmen:

offenes, positives Klima
geringe soziale Diskriminierung
Chancengleichheit
Wertschätzung erhöht Produktivität

Maßnahmen:

Förderungs- und Unterstützungsmaßnahmen
Beratungsangebote
gleichmäßige Ressourcenverteilung
interkulturelle Trainings:
- kulturspezifisch / kulturübergreifend
- didaktisch / erfahrungsbasiert
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