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Modelle der Sozialstruktur Sowi LK

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by

Nadine Krause

on 12 March 2013

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Transcript of Modelle der Sozialstruktur Sowi LK

Modelle und Theorien zur
Beschreibung der Sozialstruktur Modelle der
Sozialstruktur "Zwiebel Modell" (Karl Martin Bolte) - Status- und Schichtaufbau in Deutschland
- 1960 er Jahre (Wirtschaftswunder, mehr Wohlstand
- Beurteilung nach Prestige ( Einkommen, Beruf, Ausbildung)
- 7 Schichten
- Mobilität zwischen Schichten möglich
- Gegenmodell zur Nivellierten Mittelstandsgesellschaft

Kritik:
- Heute gibt es mehr Dimensionen
- zu ungenau Nivellierte Mittelstandsgesellschaft
(Helmut Schelsky, 1953) 0 M U - Nivellierung: Ausgleich der sozialen Unterschiede
--> steigende Mobilität (Einschichtungsvorgang)
(Mittelschicht Wächst bist zu einem bestimmten Grad) Auswirkungen: einheitliche Lebensstil,
Aufstieg der Industriearbeiter, Chancengleichheit Kritik:
- Mobilitätsbarrieren unbeachtet
- schichttypische Mentalitäten bleiben erhalten Hausmodelle Dahrendorf, 1960er Jahre - Soziale Schichtung der westdeutschen
Gesellschaft
- 7 Schichten
- Einteilung nach Funktion der Gruppen im Wirtschaftssystem
- Mobilität größtenteils möglich >1% 20% 12% 45% 5% 12% 5% modernisierung Rainer Geißler, 2000 --> Anti-Klassentheorie Beschreibung von Gesellschaftsformen Stände Klassen Schichten Milieus - Vorindustrielle Zeit
- König, Adel, Bürger, Bauern
- Zugehörigkeit durch Geburt
- Keine soziale Mobilität - Industrielle Gesellschaft
- Vertreter: Karl Marx
- 2 Gruppen: Proletariat und
Bourgeoisie (Antagonistisch)
- Zugehörigkeit durch Besitz an Produktionsmitteln
- geringe soziale Mobilität
- Marx: Proletariat wird durch Kapitalisten ausgebeutet
Wunsch: Herrschaft der Arbeiter (Sozialismus/Kommunismus) - ab 1950er Jahre (Wirtschaftsaufschwung, Wohlstand, mehr Konsum)
- Oberschicht, Mittelschicht, Unterschicht
->keine klare Trennung
- hohe soziale Mobilität
- Einteilung nach Einkommen, Bildung,Prestige, Einfluss
- Siehe Nivellierte Mittelstandsgesellschaft (Schelsky) - Seit 1980er Jahre
- Differenziertere Beschreibung der Lebenslagen
- Viele verschiedene Gruppen
- Einteilung nach sehr vielen Kriterien
- sehr hohe Mobilität - Erstellt auf Datenbasis einer Langzeitumfrage und der Verwendung mehrerer Kriterien (Beruf, Arbeitsteilung, Qualifikation, Einkommen,
Prestige, Einfluss, Mentalitäten, Subkulturen, Lebenschance
- "Decken und Wände" sind durchlässiger
- Differenziertere Schichten
- Nur Westdeutschland Sinus Milieus Probleme der alten Modelle:
- Vertikalität (z.B. Geschlecht und Alter fehlen)
- fehlende kulturelle Vielfalt
- Einstufung erfolgte auf Berufsposition des "Haushaltsfinanzerers" Soziale Milieus und Lebensstile - Einbezug des
Lebensstils und Werte
- "Gruppen
gleichgesinnter"
- Entwickelt als
Einteilung von
Zielgruppen für Werbung
- ständige Aktualisierung
- Verbindet soziale Lage mit
Grundorientierung Mittelschichtsdiskussion Risikogesellschaft - Individualisierung führt zu Herauslösen aus
festen Traditionen und Regelungen
- Jeder ist für sein Schicksal verantwortlich
--> Mehr Risiken werden wahrgenommen gefühlte Situation - Abstiegssorgen da die Einkommen stagnieren, früher stieg das Einkommen nur
- Sorge: nachfolgende Generation können den Status nicht halten
- Sorge um Verlust des Arbeitsplatzes (Angst vor Globalisierung)
- Statussicherung geht nur mit mehr Anstrengung Reale Situation - Seit Jahrzehnten blieb die Sitation der Mittelschicht gleich (unbegründete Angst)
- Heute Steigt das einkommen jedoch nicht mehr wie in der Nachkriegszeit
- Weniger Wohlstandsgewinn (blieb gleich)
- heutzutage bedeutet eine gute Bildung nicht immer einen guten Job
- Lebenskosten steigen Prekariat Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine soziale Gruppierung, die durch Unsicherheiten der Erwerbstätigkeiten gekennzeichnet ist. Dadurch können Lebensverhältnisse schwierig sein, bedroht werden oder zum sozialen Abstieg führen Individualisierungstheorie
(Ulrich Beck) --> Ulrich Beck - oberstes Ziel der Gesellschaft heute:
Abwendung von Risiken
- die Gesellschaft reflektiert ihr handeln -> größere Wahrnehmung von Risiken
- "reflexive Modernisierung"

Gesellschaftliche Schwerpunktsetzung:
- Risiken sind Zukunftsbezogen
- Risiken sind global gleich, Gefährdungen nicht
- Risiken betreffen alle
- Individualisierung --> reflexive Lebensfühung um Risiken zu vermeiden - Heute können Menschen individueller handeln da weniger von Familie, Religion, Gemeinde oder Schicht - vorgegeben ist.
- Weniger vorgegebene Lebensmuster, pluralisierung von Milieus und Lebensstilen Selbstverwirklichung
größere Freiheiten
neue Soziale Gruppen
Weniger Zwänge Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt
Selbstverwirklichung passt nicht zum Arbeitsmarkt
Zwang zu Entscheidungen
Orientierungslosigkeit
Haltlosigkeit, Einsamkeit Mittelschichtsdiskussion -
Wächst die Kluft zwischen arm und reich? Schwindet die Mittelschicht?

-> Reiche werden immer reicher, arme immer ärmer
- hohe Einkommensunterschiede
- keine Chancengleichheit
- viele Unterschiede bei z.B. "zwei-Klassen Medizin"
- keine Lohnobergrenze und Lohnuntergrenze (bald?) Lösen sich Klassen und Schichten auf? - Weniger Konflikte zwischen "Klassen", stattdessen Gruppen aus verschiedenen sozialen Lagen (themenspezifische Ordnung)
- gleiche Bilungsmöglichkeiten, Zugang zu Medien, weniger schichttypische Klassifizierungen
- Fahrstuhleffekt: Anhebung des Lebensstandards
(siehe Ulrich Beck) - Die Chancen auf gute Bildung, sozialen Aufstieg, hohe Erbschaft, auf politische Teilnahme und die Nutzung der Massenmedien (digitale Kluft) sind auch heute noch Schicht “typisch“.
- Unterschiede in Erziehungszielen und Heiratskreisen
- räumliche Segregation in vielen Städten
(siehe Reiner Geißler) arm reich ABER: Fahrstuhleffekt, Ulrich Beck, 1986 Unterschiede bleiben aber höheres Niveau
-> Unterschiede erscheinen nicht mehr so stark
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