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Menschenbild im Wandel der Geschichte und in den großen Welt

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Kim Wagner

on 4 June 2014

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Transcript of Menschenbild im Wandel der Geschichte und in den großen Welt

Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Menschenbild im Wandel der Geschichte und in den großen Weltreligionen
Marx
Nietzsche
Weltreligionen
Scheler u.Pannenberg
Feuerbach
Karl Marx
Zeitgeschichtlicher Hintergrund

1818- 1883
Philosoph, Ökonom und Journalist
Mitbegrüder des Marxismus
Revolution in Frankreich, industrielle Revolution
Friedrich Nietzsche
Zeitgeschichtlicher Hintergrund

1844- 1900
Philologe und Philosoph
beschäftigte sich nebenbei mit Musik und der Dichtkunst
übt Kritik an Religion, Moral, Philosophie und Wissenschaft
Gründung des dt. Kaiserreichs und Wirken Bismarcks
Max Scheler und Wolfhart Pannenberg
Mensch ist:
"geistiges Wesen"
umweltfrei
weltoffen
Mensch hat:
"Welt"
Selbstbewusstsein
Ludwig Feuerbach
Descartes
Kant
Hegel
Romantik
Luther
Luther (1483-1546) – Das Ich als Ort der Selbstvergewisserung
"Urheber der Reformation"
Wandel seines Gottes- /Menschenbildes
bisher: christliches Verständnis des mittelalterlichen Menschen
- Angst vor dem richtenden Gott
jetzt: Luther erkennt durch den Römerbrief, dass Gott liebend und gnädig ist

Descartes (1596-1650)– Vergewisserung der eigenen Existenz
Kant (1724-1804)– Selbstbestimmung des Menschen
"Habe den Mut, Dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
Mensch in der Romantik
"Alles, was ist, ist im Ich,
und außer dem Ich ist nichts"
(Friedrich Wilhelm Joseph Schelling)


Mensch wird sich seinem Wert bewusst
> Bezug auf das Individuum



Zeitgeschichtlicher Hintergrund

1804- 1872
Philosoph und Anthropologe
Religions- und Idealismuskritik übten Einfluss auf
Vormärzbewegung
prägte nachhaltig Psychologie und Ethnologie
Zeitgeschichtlicher Hintergrund

1770-1831
viele Interessen: Geschichte, Mathematik, Politik,
Philosophie
Studien zum Neuen Testament
Französische Revolution, Umbrüche

Islam
Quellen
Danke für eure Aufmerksamkeit!
nur durch den Glaube allein (sola fide) kann der sündige Mensch gerecht leben und von Gott Gnade allein erlangen (sola gratia)



zweigeteiltes Menschenbild

leiblicher Mensch

Leben in der äußernen Welt, Streben nach Ruhm
→ unfrei

Kontrolle der leiblichen Natur

geistlicher Mensch

strebt ich danach in der Welt zu handeln, sondern in sich selbst
Beziehung zu Gott, um Ruhe und Gewissheit zu erlangen

→ Zielvorstellung


Menschenbild
"Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan.
Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan."

Zeitgeschichtlicher Hintergrund
Französischer Wissenschaftler, Mathematiker
Teilnahme am 30jährigen Krieg
Reisen durch Europa
Niederlassung in Paris, zurückgezogenes Leben, mathematischen Studien
Anwendung wissenschaftlichen Vorgehens auf die Philosophie

Zeitgeschichtlicher Hintergrund
Menschenbild
"Ich denke, also bin ich"
Selbstzweifel und Denken sind Grundlagen der menschlichen Existenz
Denken liefert dem Menschen die wahren Aussagen über die Welt, Sinne können leicht täuschen
Wichtigkeit des Sich Bewusstseins→ alles, was denkt, hat eine Seele
Gott ist die Ursache für die Idee des Vollkommenen im Menschen:



Begründer des Rationalismus

"Ich erkenne es als unmöglich, dass ein Wesen wie ich mit der Idee Gottes in mir existiert, ohne dass Gott existiert."
Zeitgeschichtlicher Hintergrund
einer der einflussreichsten Denker der Aufklärung und Neuzeit in Deutschland
Vertreter des Humanismus

Menschenbild
Vernunft: nicht mehr nur an Vorgelebten orientieren
Gott erkennen durch den Verstand
kritisches Auseinandersetzen mit Leben und Glauben
Befreiung von ungerechten Zwängen der Kirche
allgemeines, verbindliches Sittengesetz aus freiem Willen erkennen und anerkennen
Garantie der Freiheit
Ziel: Welt wird durch Gott zum Guten gelenkt

Menschenbild im Alten und Neuen Testament
Altes Testament

priesterlicher Schöpfungsbericht:
Mensch als Krönung der Schöpfung
letztes erschaffenes Lebewesen
Ebenbild Gottes
Herrschaftsauftrag im Geist der Liebe

jahwistischer Schöpfungsbericht:
Mensch als Teil der Schöpfung
Anpassung an Gemeinschaft

Mensch als Bündnispartner (Exodus 24)

Neues Testament

Mensch als Sünder
durch den Glauben Gerechtfertigter
Nachfolger Gottes
Gehorsamer

zweifache Existenz (nach Paulus, Johannes)
1. irdische Existenz → Fleisch
2. Existenz im Glauben → Geist



Mensch der Antike vs. Mensch der Neuzeit
Begrenzter Mensch der Antike

von außen bestimmt, durch Eingreifen der Götter (frühgriechische Auffassung)

stellt Leben in den Zusammenhang der Welt

Autonomer Mensch der Neuzeit

fragt nicht nach der Welt, sondern nach sich selbst

Bestätigung des eigenen Selbstbildes im Ich


http://archiv.schlitzerbote.de/SBBilder.nsf/Lookup/1998102101/%24file/21.10.Bi01.jpg
http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/religion/martin_luther/img/intro_luther1_01_g.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/Die_Gartenlaube_(1881)_b_309.jpg/500px-Die_Gartenlaube_(1881)_b_309.jpg#
http://www.descarte.demon.co.uk/images/descart2.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aum.svg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dharma_Wheel.svg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Star_and_Crescent.svg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Star_of_David.svg
Bilder:
Text:
www.lehrer.uni-karlsruhe.de
www.planet-wissen.de
www.freiereferate.de
www.isabelle-schlitzer.de
digi20.digitale-sammlungen.de
psydok.sulb.uni-saarland.de
www.kultur-gesundheit.de
www.capurro.de
de.wikipedia.org
religionv1.orf.at
www.lengerke.de
www.zentrum-oekumene-ekhn.de
www.johanneum-lueneburg.de


Sachwissen Religion, Kapitel 7: Anthropologie, III. und IV.
Sachwissen Religion Texte, Kapitel 7: Anthropologie, Text 137,138,139,144,146

~Unterschiede zwischen Mensch und Tier~
Pannenbergs Menschenbild
Mensch ist:
-weltoffen
-offen für neuartige Dinge
-lange bildsam
Mensch kann:
-Erfahrungen machen
Mensch ist Statthalter und Diener Gottes
Gottes Willen unterworfen
steht zwischen Vorherbestimmung und freiem Willen
keine absolute Freiheit
Akzeptanz, Toleranz
für Handeln selbst verantwortlich
Glaube ist freie Entscheidung
Mensch ist Geschöpf, Abbild und Partner Gottes
zum Leben mit Gott berufen
Messiaserwartung
Solidarität
für Handeln selbst verantwortlich
unschuldig geboren
Erlösung durch eigene Taten
Buddhismus
Mensch ist grundlegend gut
wahre Natur getrübt und "vergiftet"
alle Kreaturen gleichwertig
nur Mensch ist zu Selbstreflexion fähig
"Ich" ist Ansammlung von Bewusstseinszuständen
Mensch ist endich und nicht autonom
Hinduismus
jede äußere Handlung hinterlässt Eindruck im Inneren
erleben der Folgen löscht Karma
Kreislauf von Leben und Tod (Samsara)
durch gutes Karma erlöst
Mensch besteht aus Atman (Seele) und körperlicher Existenzform
Schelers Menschenbild
Judentum
Menschenbild

Geschichte als Bildungsprozess des Menschen
das Ganze unterteilt in Idee, Natur, und Geist
endlicher Geist und unendlicher Geist können sich nicht gebenüberstehen
> wahrhaft unendlicher Geist
Fürsichsein des Endlichen
Menschenbild

Gott als unendliches, vollkommenes und allmächtiges Idealbild des Menschen
Körper und Wesen des Menschen gehören zusammen
Glaube ist unwürdig und der Mensch musss sich von diesem befreien
1874-1928
Philisoph, Anthropologe, Soziologe
jüdisch erzogen, später katholisch
1. Weltkrieg
Hintergrund
Hintergrund
*1928
evangelischer Theologe
Soldat
knüpft an Erkenntnisse Schelers an
Buddhismus
Hinduismus
Judentum
Islam
Menschenbild
Der wirkliche Mensch
tatsächlich lebende Mensch
eingeengt von Ausbeutung, dem Staat und der Religion
wird sich darum nie vollständig entwickeln
Der wahre Mensch
ungestörte Entwicklung
alle Möglichkeiten sich frei zu entfalten
Weg um absolutes Glück zu erlangen
Menschenbild

Bekennung zur Natur
kranker oder gesunder Mensch
Mensch wertlos, auf einer Stufe mit Tier
nicht die Krönung der Schöpfung
"Ich zweifle, also bin ich"
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