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Inwiefern sind alternative Methoden bei der Behandlung von D

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Kimmy Jay

on 29 May 2016

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Transcript of Inwiefern sind alternative Methoden bei der Behandlung von D

Inwiefern sind alternative Methoden bei der Behandlung von Depression dem Einsatz von Medikamenten vorzuziehen?
Gliederung
1. Einleitung
2. Ursachen und Entstehung von Depression
3. Antidepressiva
3.1 Wirkungsweise
3.2 Vorzüge und Nachteile
4. Alternative Methoden
4.1 Kognitive Therapie
4.1.1 Wirkungsweise
4.1.2 Vorzüge und Nachteile
4.2 Hypnotherapie
4.2.1 Wirkungsweise
4.2.2 Vorzüge und Nachteile
5. Fazit
6. Quellen
4. Alternative Methoden
Denken - Gefühle - körperliche Symptome
Behandlungsschwerpunkte:
Kognitive Umstrukturierung
Negative Gedanken erkennen, hinterfragen, verändern
Erweiterung des Problemlöse- und Verhaltensrepertoires
Aktivitätsaufbau
4.2 Hypnotherapie
Suggestives Verfahren fördert Heilungsprozess
Entspannungszustand -> leichter Zugriff auf Unterbewusstsein
Anwendung verschiedener Methoden
Ziel: Selbstwertgefühl und -akzeptanz gestärkt
Vorzüge
Unterbewusstsein: schnelleres Erkennen & Lösen des Problems
Aktive Teilnahme des Patienten
Nachhaltiger Therapieansatz durch Stärkung des Selbstwertgefühls des Patienten
Förderung des Selbstverstehens
Nachteile
Nicht für schwere depressive Episoden geeignet
Nicht bei akuter Suizidalität
Keine akute Hilfe
Therapeut & Therapieverfahren müssen zum Patienten passen
Vorzüge
Aktive Teilnahme des Patienten
Behandlung der Ursachen, nicht der Symptome
geringe Rückfallquote / nachhaltiger Therapieansatz
Fähigkeit zur Eigensteuerung / Hilfe zur Selbsthilfe durch Förderung des Selbstverstehens
Schädliche Effekte Ausnahme
Verringern Suizidrisiko
Bei mittelschweren bis schweren Depressionen genau so wirksam wie Antidepressiva
Nachteile
Nicht bei akuter Suizidalität
Meist lange Wartezeiten -> keine akute Hilfe
langsamer Prozess, da neue Denkweise wiederholt geübt und angewendet werden muss, bis Automatismus
Therapeut & Therapieverfahren müssen zum Patienten passen
Vorzüge
Reduzieren Symptome der Depression
rasche Erfolge
Geringere Suizidrate
Hilfe bei akuter Suizidalität
sofort erhältlich -> akute Hilfe
hilfreich, wenn Patient Psychotherapie ablehnt / nicht von ihr profitiert
Nachteile
Nebenwirkungen:
ZNS
Magen-Darm-Trakt
Geburtsfehler
suizidales Verhalten von Patienten ab 65 Jahren
Patient passive Rolle
Wirkung bei 82% der Patienten nicht stärker als Placebo
Hohes Risiko eines Rückfalls nach Absetzung
3. Antidepressiva
3.1 Wirkungsweise
4.1 Kognitive Therapie
4.1.1 Wirkungsweise
4.2.1 Wirkungsweise
5. Fazit
6. Quellen
2. Ursachen und Entstehung von Depression
Monoaminmangel-Hypothese
Neuroendokrines System
Hypothalamus
Stress
Hypophyse
Nebenniere
+
+
-
Freisetzung CRH
Ausschüttung ACTH
Ausschüttung Cortisol
+
1. Einleitung
Jeder 5. mind. 1x im Leben depressive Störung
Nur 25% nur eine depressive Episode
ca. 15% der Patienten mit Depression begeht Suizid

Depression muss angemessen behandelt werden
Noradrenalin
Dopamin
Serotonin
Literaturquellen:
Barnow, Sven: Therapie wirkt!: So erleben Patienten Psychotherapie. Heidelberg: Springer Verlag, 2012
Finke, Jobst: Gesprächstherapie: Grundlagen und spezifische Anwendungen. 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme, 2009.
Guillou, Isabelle; Schäffler, Arne; Escher, Markus: Medizin für Heilpraktiker. 1. Auflage. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgard GmbH & Co.KG, 2012.
Kircher, Tilo: Pocket Guide Psychotherapie. . Heidelberg: Springer Verlag, 2013
Ofenstein, Christoph Maria; von Westphalen, Margret: Prüfungswissen Heilpraktiker für Psychotherapie. 1. Auflage. München: Elsevier Urban & Fischer, 2014.
Ofenstein, Christoph Maria; von Westphalen, Margret: Prüfungswissen Heilpraktiker für Psychotherapie. 1. Auflage. München: Elsevier Urban & Fischer, 2014.
Schauenburg, Henning; Hofmann, Birgit: Psychotherapie der Depression: Krankheitsmodelle und Therapiepraxis - störungsspezifisch und schulenübergreifend. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag
Wright, Jesser H.; Turkington, Douglas; Kingdon, Davis G.: Cognitive-Behavior Therapy for Severe Mental Illness: An illustrated guide. 1. Auflage. Washington, DC und New York: American Psychiatric Publishing, Inc., 2008
Czihak, G.; Langer, H.; Ziegler, H.: Biologie: Ein Lehrbuch. Dritte, völlig neubearbeitete Auflage. Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag, 1981
Internetquellen
Andrews, Paul W. et al: Primum non nocere: an evolutionary analysis of whether antidepressants do more harm than good. (Frontiers in Psychology; 2012). URL: http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2012.00117/full [2015-07-24 ]
DeRubeis, Robert J. et al: Cognitive therapy vs medications in the treatment of moderate to severe depression. Archives of General Psychiatry, Bd. 62/4, 2005 URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15809408 [2016-05-22]
Friedman, Richard A.: Teenagers, Medication and Suicide. (The New York Times; 2015) URL: http://nyt.ms/1HklERw [2015-07-24]
Prof. Dr. Rudolf, Gerd und Prof. Dr. Schulte, Dietmar (2006): "Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie"
URL: http://wbpsychotherapie.de/page.asp?his=0.113.122.123 [2016-04-24]
Sareen, Jitender und Enns, Murray W.: Antidepressants are an important part of treating depression. (Frontiers in Psychology; 2012) [2015-07-24]
URL: http://journal.frontiersin.org/article/103389/fpsyg.2012.00240/full

Reinsch, Julia: Emotionale Verarbeitung bei der Depression unter besonderer Berücksichtigung der Emotion Angst. Aachen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, Dissertation, 2011
URL: https://publications.rwth-aachen.de/record/64257/files/3593.pdf [2016-05-09]
Höhn, David Florian: Der Zusammenhang zwischen Hirnmorphologie, Therapieantwort und HPA-Achsen-Aktivität bei der Depression: Eine MRT-Untersuchung mittels voxelbasierter Morphometrie und automatisierter Regionalvolumetrie. München, Ludwig-Maximilians-Universität, Dissertation, 2008. URL: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8691/2/Hoehn_David.pdf [2016-05-09]

Schuhmacher, Anna: Depression als eine Störung der Stressregulation: Die Rolle von HPA-Achse, Serotonin-Transporter-Polymorphismus 5-HTTLPR und Hippocampusvolumen für die Depressionsentstehung und das Ansprechen auf die antidepressive Therapie. Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Dissertation, 2011.
URL: http://hss.ulb.uni-bonn.de/2011/2561/2561.pdf [2016-05-10]

Andere Quellen
Expertenbefragung mit Frau Cornelia Quaschning, Heilpraktikerin für Hypnose und Traditionelle Chinesische Medizin, durchgeführt am 26.04.2016
Abb. 1: Neurotransmitter Monoamine
Abb. 2: Die HPA-Achse
SSRI = Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemer
Wirkung an Serotonintransporter
Blockierung des Rücktransports in Präsynapse
Empfindlichkeitsveränderung der Rezeptoren
Dissertationen
Sonnenmoser, Marion: Hypnotherapie: Noch nicht alle Indikationen entdeckt. (Deutsches Ärtzteblatt; 2004)
URL: http://www.aerzteblatt.de/archiv/4089 [2016-04-06]
Antidepressiva:
kurzfristige Wirkung
Nebenwirkungen
Alternative Methoden:
langfristige Wirkung
Patient aktive Rolle
Stressresistenz gestärkt
Langfristig durch nachhaltige Wirkung deutliche Überlegenheit!
3.2 Vorzüge und Nachteile
4.1.2 Vorzüge und Nachteile
4.2.2 Vorzüge und Nachteile
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