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Agenda 2010

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by

Peter Müller

on 25 February 2016

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Transcript of Agenda 2010

Dienstleistungen der Krankenkasse kürzen oder abschaffen
Agenda 2010
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1279178.html

2003
ca. 328.000

ca. 822.000
2012

fast verdreifacht
Vermittler
vorher:
1000 Fälle
nachher:
>25 Jahre: 150 Fälle
<25 Jahre: 75 Fälle
pro Vermittler
pro Vermittler
- Bezirksübergreifend
- ohne Berücksichtigung
persönlicher Umstände
regionale Betreuung von Arbeitnehmer - und Arbeitgeber
Bedürfnisse der Kunden -
reduzierter Betreuungsaufwand -
erleichtertes "Matching" -
Moderne Dienstleistungen
am Arbeitsmarkt
Preisfall
schlechtere Löhne
u. U. schlechterer Service
Folgen:
(z. B. im Friseurhandwerk)
https://www.friseurjobagent.de/jobangebote/4307-engagierte-friseure-m-w
Dequalifizierung
(z. B. bei Fliesenleger)
Zukunftssicherung der Sozialversicherungssysteme
Folgen:
deutlicher Qualitätsverlust
schlechtes Image
Agenda 2010

Sozialreformen
...Wirtschaftssituation verbessert, Sozialsituation verschlechtert
GKV-Modernisie-
rungsgesetz
Nachhaltigkeits-
und
Alterseinkünftegesetz
Rentenreform
Gesundheitsreform
Zahl der Handwerksunternehmen gesteigert
mehr Handelsfreiheit
für Arbeitergeber
im gelockerten Kündigungsschutz
weniger Abgaben
durch niedrigere
Sozialversicherungsbeiträge
Dequalifizierung im Handwerk
Arbeitnehmer innerhalb eines Betriebes mit weniger als 10 Beschäftigte müssen stärker um ihren Arbeitsplatz fürchten
weniger Abgaben durch leicht gesunkene Sozialversicherungsbeiträge, jedoch zahlt der Arbeitnehmer nun mehr als der Arbeitgeber, da Leistungen gestrichen wurden
.
.
.
.

Warum waren Reformen notwendig?
http: //media0.faz.net/ppmedia/aktuell/wirtschaft/4264128340/1.190698/default/peter-hartz.jpg
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
Fr. Bayer
Hr. Dill
Hr. Schönefeld

Eine Prezi von
Timo, Marcel
Max, Nicolas

Ziele der Reform
Eigenverantwortung des Patienten stärken
Veränderungen durch die Reform
Wirkungen der Reform
Aufhebung der Parität zwischen Arbeitnehmer und -geber
Gesetzliche Krankenkassen finanziell entlasten
Lohnnebenkosten sollen unter 13% fallen
%
Festbetrag

Einsparungen von 26 Mrd. €
vor der Agenda
10€ Praxisgebühr pro Quartal
Peter Hartz
Gerhard Schröder
Senkung der Lohnnebenkosten
nur kurzzeitig --> sind jetzt 1,1% höher als zuvor

nach der Agenda
Entlastung der Arbeitgeber
2003
ca. 5,5 Mio.
ca. 7,5 Mio.
2012
Praxisgebühr schon 2013 abgeschafft
--> zu hohe bürokratische Kosten
hohe Belastung der Arbeitnehmer und Patienten der gesetzlichen Krankenkassen
Jutta Krellmann (DIE LINKE):
"Aufgrund der Zusammenlegung findet eine Entwurzelung der Arbeitslosen statt, da diese nach der Bezugszeit des ALG direkt auf das Niveau der Sozialhilfe fallen"
Doch haben die Rentenreformen der Agenda 2010 eine positive Entwicklung aufzuzeigen?

http://statistik.arbeitsagentur.de/nn_31950/SiteGlobals/Forms/Rubrikensuche/Rubrikensuche_Form.html?view=processForm&resourceId=210368&input_=&pageLocale=de&topicId=17398&year_month=201306&year_month.GROUP=1&search=Suchen
h
ttp://statistik.arbeitsagentur.de/cae/servlet/contentblob/244170/publicationFile/119019/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung-1HJ2010.pdf) Zugriff: 08.03.2014
http://statistik.arbeitsagentur.de/cae/servlet/contentblob/244170/publicationFile/119019/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung-1HJ2010.pdf Zugriff: 22.03.2014

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/173044/umfrage/lohn-vollzeitbeschaeftigte-und-leiharbeiter-im-vergleich/
http://www.geringfuegigebeschaeftigung.org/
http://www.bpb.de/wissen/X3KEYO,0,Arbeitslosengeld_und_Arbeitslosengeld_II.html
http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/statistik-portal/Sozialh_Regional.pdf
...Wirtschaftssituation langfristig verschlechtert,
Sozialsituation verschlechtert
0,9% Sonderbetrag für Arbeitnehmer
Sven Schulz:
„Dadurch entsteht kein einziger Arbeitsplatz, das ist totaler Bullshit.“
Wirtschaft
Sozial
Ziele der Rentenreform
Anstieg der Lohnnebenkosten bremsen und auch senken
Rentensystem auf lange Sicht durch Beitragszahlern finanzierbar halten
Kündigungsschutz
Lohnnebenkosten
Arbeit
und
Wachstum
Reformen in:

geringere Sozialleistungen durch ALG II

Minijobs & Leiharbeit geringe Rentensicherung

Soziale Spaltung vergrößert

Schnellerer sozialer Abstieg
Handwerksordnung

Schwarzarbeit reduziert --> mehr Einnahmen durch Steuern

Weniger Ausgaben durch ALG II

spätere Rentenarmut --> Staatliche Unterstützung

http://www.kas.de/wf/doc/kas_5115-544-1-30.pdf?040730112355
http://www.kas.de/wf/doc/kas_5115-544-1-30.pdf?040730112355
http://www.flegel-g.de/beitragssatz.html
http://www.lohn-info.de/sozialversicherungsbeitraege.html
Statistisches Jahrbuch 2013
+ 2 Mio.
2% pro Jahr
1% pro Jahr
Fazit zur Rentenreform
Wirtschaft
Sozial
Senkung der Lohnnebenkosten nur durch Rente ab 67
--> Tendenz sinkend
Renteneintrittsalter mit der Rente ab 67 um ein Jahr erhöht
Staat muss trotzdem stärker subventionieren
hohe Belastung der zukünftige Generationen
erhebliche Senkung des Rentenniveaus
Die Agenda 2010 hat trotz kurzfristiger wirtschaftlicher Verbesserungen langfristig zur Verstärkung der sozialen Belastung und Ungleichheit in der Bevölkerung geführt, die den Staat jedoch wirtschaftlich tragen soll. So steuert Deutschland von einem einstigen starken Sozialstaat auf einen Basis-versorgenden Sozialkapital-Staat zu.
Daher kann man von einer langfristigen Verschlechterung der Wirtschafts- und Sozialsituation durch die Agenda 2010 ausgehen.

sog. "Hartz-Reformen"/
"Hartz-Gesetze"
Abbau von Arbeitslosigkeit
Bundesanstalt für Arbeit
Bundesagentur für Arbeit
Leiharbeit
im Zuständigkeitsbereich mindestens eine PSA
Minijob
Ausweitung Niedriglohnsektor
Ziel --> Schwarzarbeit bekämpfen
Überlassungsdauer abgeschafft
Arbeitslosenzahlen 2002: ca. 4 Mio
2 Mio. Arbeitslose bis 2005
3 Jahre
Effektivitätssteigerung
Sozialleistungen des Staates garantieren keine sichere Rente mehr
--> Rentenarmut
Senkung von Ausgaben
Hartz I & II
(1. und 2. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt)
- 01. Januar 2003 -
Förderung
beruflicher Weiterbildung
(FbW)
Leiharbeit
Minijobs
Wirtschaft
Sozial
Ich-AG
JobCenter
Eintreten der Reformen
der Agenda 2010
Eintreten der Reformen
Kündigungsschutz
Jutta Krellmann (DIE LINKE): "Das mit dem Kündigungsschutz, ist dann nochmal so ein Märchen für sich, [...] das ist alles [...] Schwachsinn"
Sven Schulz (SPD): "Diese Nummer von Bürokratisierung und Vereinfachung führt letztendlich zum Wildwuchs und zur Dequalifizierung, ich halte das für Unfug"
Jahr
20
'
'
'
'
'
'
Ziele
http: //de.statista.com/graphic/1/20063/entwicklung-des-umfangs-der-schattenwirtschaft-seit-1995.jpg
Internet- & Bildquellenstand: 07.04.2014, aufgrund erneuter Überprüfung
Fallmanager
"Fördern und Fordern"
max. 75 Kunden
- "Tiefenprofiling"
- Unterstützung
- Beratung
Ziele setzen -
Problemlagen angehen -
Terminierung -
FÖRDERN
FORDERN
Eingliederungs-
vereinbarung

Hartz III
(3. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt)
- 01. Januar 2004 -
eintreten Rente mit 67
Hartz IV
(4. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt)
- 01. Januar 2005 -
zukünftig weniger Ertrag aus Beitragszahlern
3 Monate!
5,7 : 1
2,9 : 1
Neue Besteuerung der Rente
Änderungen der Sozialleitungen
„Wir wollen weg von der Behörde,
wir wollen hin zum Dienstleister.“

Marion Jacobs
(Gruppenleitung - JobCenter):

Demografische Verteilung
GKV=Gesetzliche Krankenversicherung
Hartz-Gesetze
Hartz-Gesetze
http://www.fliesenleger.net/
wirtschaftlich
kleine Betriebe
mittlere Betriebe
sozial
JobCenter
(Zusammenlegung Sozialamt + Arbeitsamt)
+
+
+
-
-
-
-
-
-
-
finanziell und strukturell
sinnvoll
einheitliche Anlaufstelle
Förderung der beruflichen Weiterbildung
Kosteneinsparung
Förderung nur für Arbeitslose
Fachkräftemangel
keine Förderung kompletter Ausbildungsgänge
modulare Maßnahmen max. 2 Jahre
hohe Zugangsvoraussetzungen
Fazit
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