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Der Vorleser - Buch-Film Vergleich

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Geena Röther

on 11 February 2016

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Transcript of Der Vorleser - Buch-Film Vergleich

Gliederung
Der historische Hintergrund
literarische Verarbeitung des Holocaust's
Rückblende in den 2. Weltkrieg (Prozess)
-> Beteiligung der Angeklagten am Holocaust
KZ Auschwitz-Birkenau; Außenlager Krakau (Todesmärsche)
Nachkriegsliteratur(!)
bzw. Trümmerliteratur (1945-1950)
3 Generationen:
-> 1. Generation:
- Hanna, die Eltern, ...
- Täter, Opfer, ... in Ereignisse verstrickt
-> 2. Generation:
- Michael, seine Mitschüler, ...
- Kinder, haben Holocaust nicht mit erlebt
-> 3. Generation:
- Leser des Romans
- Enkel, kennen Holocaust nur aus Filmen, Doku's, Berichten, ...
jede der Generationen eigene Reihe von Texten zur Thematik
1960er Jahre: Neue Phase der Auseinandersetzung mit dem Holocaust = Aufarbeitung
Die Handlung
1. Bernhard Schlinks Biographie und seine Werke
von Bernhard Schlink
Der Vorleser
1. Bernhard Schlinks Biographie und seine Werke
1.1 seine juristische Karriere
1.2 seine schriftstellerische Karriere
2. Der historische Hintergrund
3. Die Handlung
3.1 Erster Teil: Die Liebesbeziehung
3.2 Zweiter Teil: Der Prozess
3.3 Dritter Teil: Die unüberwindliche Bindung
4. Die Figuren der Geschichte
4.1 Michael Berg
4.2 Hanna Schmitz
5. Szenenvergleich
(Auszug: Gespräch zwischen Vater und Sohn; S. 135-139)
6. Vergleich Buch-Film
7. Quellen
1.1 seine juristische Karriere:
nach dem Abitur studierte Bernhard Schlink Jura an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und an der Freien Universität Berlin
1968 und 1972 legte er die juristischen Staatsprüfungen ab
1988 wurde er Richter des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster
2005 endete diese Berufung
1.2 seine schriftstellerische Karriere:
1987: Einladung an die Universität in Aix-en-Provence (Universitätsstadt in Frankreich)
gemeinsamer Roman mit Freund Walter Popp: Selbs Justiz (1987) -> Schlinks erster Erfolg als Schriftsteller
vollendete Triologie:
- Selbs Betrug (1992)
- Selbs Mord (2001)
Der Vorleser (1995) wurde zu einem viel beachteten internationalen Bestseller (in über 50 Sprachen übersetzt!)
weitere Romane:
- 1988: Die gordische Schleife
- 2000: Liebesfluchten
- 2006: Die Heimkehr
- 2008: Das Wochenende
...
wurde am 6. Juli 1944 als Sohn des Theologieprofessors Edmund Schlink in Bielefeld geboren
ist ein deutscher Schriftsteller und Jurist
1. Teil: Die Liebesbeziehung:
Michael (15 J.) lernt Hanna (36 J.) kennen, als er sich auf dem Heimweg erbricht (Krankheit: Gelbsucht)
Hanna hilft ihm
Michael fühlt sich Hanna hingezogen
beide beginnen eine Beziehung miteinander; Michael sammelt dabei seine ersten sexuellen Erfahrungen
zum Schluss des Teils zieht Hanna aus der Stadt weg; Michael weiß nicht warum
2. Teil: Der Prozess:
7 Jahre später
Michael studiert Jura
trifft Hanna in einem Kriegsverbrecherprozess gegen Wärterinnen eines Außenlagers des Konzentrationslagers in Auschwitz wieder
sind angeklagt, dass sie jüdische Frauen in einer Kirche verbrennen lassen haben
Hanna ''gesteht'' den Bericht geschrieben zu haben
''Lebenslüge'', da sie Analphabetin ist -> schämt sich dafür mehr, als für die Tötung an jüdischen Frauen
Michael im inneren Konflikt; weiß über ''Lebenslüge'' v. Hanna Bescheid; spricht nicht mit Hanna/Richter darüber
Hanna bekommt lebenslängliche Haftstrafe
3. Teil: Die unüberwindliche Bindung:
Michael beginnt Referendariat nach Studium; heiratet Kommilitonin Gertrud u. bekommt eine Tochter mit ihr (Julia)
Ehe scheitert nach 5 Jahren
schickt Hanna selbstgesprochene Kasseten ins Gefängnis (Ritual: vorlesen)
Hanna bringt sich damit selbst lesen u. schreiben bei
sie schickt Michael Briefe; dieser lässt sie jedoch unbeantwortet
Hanna soll entlassen werden; Michael soll ihr helfen sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern
bevor sie entlassen wird, erhängt sich Hanna in ihrer Zelle
hinterlässt Vermögen, welches Michael zusammen mit der jüdischen Zeugin aus dem Prozess einer jüdischen Organisation stiften
in drei Teile gegliedert -> stehen für besondere Lebensabschnitte Michaels
werden vom Ich-Erzähler Michael Berg nach erzählt -> überwiegend chronische Rückblenden
Die Figuren der Geschichte
Michael Berg:
wurde ca. im Juli 1943 geboren
zu Beginn der Geschichte 15 J.
''normal pupertärender Junge''
kommt aus gutbürgerlichem Elternhaus
hat 3 Geschwister
ist ein überdurchschnittlich begabter Schüler
studiert später Jura
bei Konflikten ratlos
stellt im Laufe der Geschichte immer Selbstanalyse und Selbstkritik an -> fließt in Selbstbewusstsein ein
im Laufe der Geschichte: entwickelt eine arrogante und überhebliche Art gegenüber seinen Mitmenschen (Beziehungen verschlechtern sich)
viele Parallelen zum Leben des Autoren Bernhard Schlink
Hanna Schmitz:
aschblondes, schulterlanges Haar
blasse Haut, blassblaue Augen
sehr kräftigen und sehr weiblichen Körper
trägt meist eine Uniform, da ihr Beruf Straßenbahnschaffnerin ist
übt ''plötzliche Brutalität'' aus -> schimpft Michael oft aus bzw. schlägt ihn mit dem Gürtel (auf Fahrradtour)
kommt kaltherzig und streng rüber (behandelt Michael wie eine Mutter, wäscht ihn usw.)
ist Michael dominant gegenüber
identifiziert sich mit den Romanfiguren aus den Geschichten, die Michael ihr vorliest
ist Analphabetin
war Aufseherin in einem Außenlager bei Krakau (Nähe des KZ Auschwitz) -> hat für die SS gearbeitet
Szenenvergleich
Textauszug (S. 135-139):
Gespräch zwischen Vater u. Sohn (Michael)
handelt sich um Prozess von Hanna
''Entscheidungsgespräch'' (Michaels Seite)
''belehrendes Gespräch'' (Vaters Seite)
Michael möchte um Rat bei Vater bitten
Vater = Professor der Philosophie
Michael beschäftigt sich mit Schuldfragen; weiß nicht, wie er handeln soll in seiner Situation
Schuldfragen:
- Michael fühlt sich schuldig, weil er eine Kriegsverbrecherin geliebt hat
- Michael fühlt sich auch schuldig, weil er Bescheid weiß über Hanna's Lebenslüge und nicht handeln/nicht mit ihr reden möchte (einzige Lösung)
-> muss mit Hanna darüber reden; er will nicht, da er nicht weiß, wie er ihr gegenüber treten soll (was sagen?)
- Vater gibt ihm keine ''passende Antwort'', beide bleiben mit Schuldgefühlen zurück
''das Problem hat keine angenehme Lösung''
Michael muss selbst entscheiden, wie er handelt
Vater-Sohn-Beziehung nicht gut

Filmausschnitt:
Gespräch zwischen Professor v. Michael u. Michael
ähnlich wie bei Gespräch mit Vater
handelt auch von Prozess
Professor ersetzt Vater; ist eher richterlich (Jura-Professor)
Schuldfragen kommen nicht so gut zum Vorschein, da man Michaels Gedanken nicht erfährt (nicht wie im Buch)
Gespräch wird von Kommilitonen kurzzeitig unterbrochen (im Buch nicht der Fall)
Konflikt 1. und 2. Generation
Quellen
http://der-vorleser.com 01.02.2016
http://www.buecher-wiki.de/index.php/
BuecherWiki/SchlinkBernhard 01.02.2016
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Vorleser_(Film) 01.02.2016
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