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Kirchlicher Widerstand

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by

John Maier

on 31 October 2013

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Transcript of Kirchlicher Widerstand

Nationalsozialismus und Christentum

Nationalsozialisten verachteten Religion
Kirche Einfluss auf die Bevölkerung
Hitler Mitglied der katholischen Kirche
bei Kritik: Verfolgung & Ermordung
Quellen
(Stand: 30.10.13)
Schulbuch S.66-69
http://www.weisse-rose-stiftung.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Rose
http://www.ekd.de/glauben/bekenntnisse/barmer_theologische_erklaerung.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Barmer_Theologische_Erkl%C3%A4rung
http://bonhoefferbiografie.wordpress.com/2012/06/11/bekenntnissynode-in-berlin-dahlem-1934/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-01279,_Papst_Pius_XI..jpg
http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/2012/05/28/%C2%BBviele-glaubige-schlossen-sich-den-deutschen-christen-an%C2%AB-die-evangelische-altstadtgemeinde/
Inhaltsverzeichnis

Nationalsozialismus und Christentum
Evangelische Kirche
Katholische Kirche
Die Weiße Rose
Fazit
Quellen

Katholische Kirche
bis 1933: Ablehnung
ab 1933: Gläubige sollten Loyalität zeigen, Kampf um Freiheit ihrer Organisationen
20. Juli 1933: Reichskonkordat
Predigten und Hirtenbriefe
Verurteilung der Rassenpolitik
keine Aussagen über Holocaust
Verfolgten geholfen, Juden versteckt & in Organisationen tätig
Gebot der Nächstenliebe

Hans Scholl, Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell
Juni 1942 bis Februar 1943, München
Motive: Christlich, Deportationen, Leiden des 2.WK
Ideale: Freiheit, Gerechtigkeit und Selbständigkeit
"breite Volksmasse" erreichen
Parolen wie: "Nieder mit Hitler", "Freiheit"
Verhaftung Todesstrafe

Viertes Flugblatt der Weißen Rose (Hans Scholl und Alexander Schmorell, Juli 1942.)

(...) Wer hat die Toten gezählt. Hitler oder Goebbels - wohl keiner von beiden. Täglich fallen in Rußland Tausende. (...)

Jedes Wort, das aus Hitlers Munde kommt, ist Lüge. Wenn er Frieden sagt, meint er den Krieg (...). Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle, und seine Macht ist im Grunde verworfen. (...)Wohl ist der Mensch frei, aber er ist wehrlos wider das Böse ohne den wahren Gott (...).

Obgleich wir wissen, daß die nationalsozialistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen wir eine Erneuerung des schwerverwundeten deutschen Geistes von innen her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muß aber die klare Erkenntnis aller Schuld, die das deutsche Volk auf sich geladen hat, und ein rücksichtsloser Kampf gegen Hitler (...) vorausgehen. (...) Für Hitler und seine Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten gerecht wäre. (...)

Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen; die Weiße Rose läßt Euch keine Ruhe!
Die "Bekennende Kirche"
Gruppe der protestantischen Kirche
Gott höchste Autorität
Judentum als Wurzel des Christentums
Ablehnung Antisemitismus
April 1933: "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums"
Verdrängung von Juden aus Kirchenämtern
Gründung "Pfarrernotbund"
1936: Denkschrift an Hitler

"Barmer Theologische Erklärung"
31. Mai 1933 (34)
zentrale theologische Äußerungen
gegen falsche Theologie und die "Deutschen Christen"
wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis
6 Thesen
"Dahlemer Bekenntnissynode"
Tagung vom 19. – 20. Oktober
Inhalt: Deutschen Evangelischen Kirche sei zerschlagen; Herrschaft der führenden Amtsinhaber unrechtmäßig
Notrecht umstritten
bekannte Vertreter: Dietrich Bonhoeffer, Martin Niemöller, Karl Barth

Evangelische Kirche
Deutsche Christen

evangelische Christen
1932 vom Pfarrer Joachim Hossenfeld gegründet
Ziel: vereinte Reichskirche nach Führerprinzip
Handeln nach Bibel und der von Gott gewollten Staatsgewalt
Antijudaismus
besetzten Großteil der Kirchen-
ämter
Kirchlicher Widerstand
"Glaubensbewegung Deutsche Christen"

"Bekennende Kirche"
Marlen Schwarze, Insa Koop und John Maier
Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis
"Diese Bedrohung besteht darin, dass die theologische Voraussetzung, in der die Deutsche Evangelische Kirche vereinigt ist, sowohl seitens der Führer und Sprecher der Deutschen Christen als auch seitens des Kirchenregimentes dauernd und grundsätzlich durch fremde Voraussetzungen durchkreuzt und unwirksam gemacht wird."

"Wenn wir protestieren, dann protestieren wir nicht als Volksglieder gegen die jüngste Geschichte des Volkes, nicht als Staatsbürger gegen den neuen Staat, nicht als Untertanen gegen die Obrigkeit, sondern wir erheben Protest gegen dieselbe Erscheinung, die seit mehr als 200 Jahren die Verwüstung der Kirche schon langsam vorbereitete hat."
- Barmer Theologische Erklärung
Inge Scholl: Die Weiße Rose. Erw. Neuausg. Frankfurt a. M. 1982, S. 96-121.
Enzyklika "Mit brennender Sorge" von Papst Pius XI. von 1937

Hoffnung auf Rückkehr zur Vertragstreue (Z.13)
Wer „das düstere unpersönliche Schicksal an die Stelle des persönlichen Gottes rückt, leugnet Gottes Weisheit und Vorsehung“ (Z.16ff.)
kann sich nicht als Gläubiger bezeichnen
Fälschung der "gottgeschaffenen (…) Ordnung der Dinge.“(Z. 35f.)
„nur oberflächliche Geister können der
Irrlehre verfallen (…)“ (Z.41f.)


Die Weiße Rose
Mahnmal zur Erinnerung an die Barmer Theologische Erklärung , Wuppertal
Recht auf Leben (Predigt Bischofs Graf von Galen, 1941)

Kritik am Euthanasieprogramm
Geisteskranke "verstorben"
werden verbrannt Todesursache ungeprüft
galten als "lebensunwert" und "nutzlos" (Z.21f.)
nach NS-Ideologie berechtigte Tötung
/vorsätzliche Tötung
Vielen Dank
für ihre Aufmerksamkeit
Fazit

Spaltung der Kirche


Unterdrücken, ausschalten der Opposiotionellen (Hochverrat, "Schutzhaft", Konzentrationslager)
Todesangst
Anhänger der NS-Ideologie
Gegner
Widerstand, wenn er zu Stande kam, wurde niedergeschlagen und war kaum wirksam.
typische Aufmachung eines Flugblattes der weißen Rose
Papst Pius XI.
Foto von Kirchenratswahlen 1933
Karikatur von Heinrich Vogeler, 1937/38
Clemens August Graf von Galen
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