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GP_5_Entwicklung und Lernen_neu

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Astrid Rank

on 22 January 2018

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Entwicklung und Lernen
1. Vorstellungen über kindliches Lernen
Vorstellungen über Lehr-Lernprozesse in der Grundschule haben sich gewandelt

=> Historischer Wandel institutioneller Bedingungen

Entsprechen sie noch dem gesellschaftlichen Konsens über die Organisation von allgemeiner Bildung?

2. Entwicklung und Lernen

Beschreiben Prozesse der Veränderung
Entwicklung: Längerfristige Veränderungen
Innerhalb der Entwicklung gibt es Lernprozesse, es gibt aber auch Entwicklung ohne Lernen

Lern
prozesse innerhalb der motorischen
Entwicklung
Heute:
Kinder als aktive Lerner








Gleich bleibt:
Grundschulalter als intensive Entwicklungs- und Lernphase
Alle Gesellschaften, die Bildung organisieren, setzen institutionell in dieser Lebensphase an

Veränderung in der Entwicklung ohne Lernen
Entwicklung folgt hier einem inneren Plan

-> Für manche Entwicklungsprozesse ist explizite Anleitung nötig, bei anderen genügt implizite Anregung

Anlage-Umwelt-Problem
Sehr komplexes Zusammenspiel
Wird v.a. in Hinblick auf Intelligenz, Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und Verhalten diskutiert
Mittlerweile: Anlage-Umwelt-Diskussion erscheint zu komplex
Umwelt kann behindern, fördern, kompensieren
Individuelle Unterschiede in der Entwicklung: Genetisch bedingt, bedingt durch unterschiedliche Erfahrungen in der Umwelt, bedingt durch Eigenaktivität der Kinder, die die gleiche Lernumgebung unterschiedlich nutzen
Lernen
Lernen bezieht sich auf relativ dauerhafte Veränderungen im Verhalten oder den Verhaltenspotentialen eines Lebewesens in Bezug auf eine bestimmte Situation.
Es beruht auf wiederholten Erfahrungen mit dieser Situation und kann nicht auf angeborene bzw. genetisch festgelegte Reaktionstendenzen, Reifung oder vorübergehende Zustände (z.B. Müdigkeit, Krankheit, Alterung, Triebzustände) zurückgeführt werden.

(Winkel, Petermann & Petermann, 2006, S. 12, nach Bower & Hilgard 1983, Klein 1996)

Lernen
Beinhaltet die Aufnahme und Verarbeitung von neuen Informationen und ihre Speicherung im Gedächtnis.

Wissensinhalte
Fertigkeiten
Lerninhalte,
neue Informationen
3. Klassische Lerntheorien
3.1. Behavioristische Lerntheorien
Input-Output
Reiz-Reaktion

Es geht um beobachtbares Verhalten

„Gebt mir ein Dutzend gesunde, gut gebaute Kinder und meine eigene spezifizierte Welt, um sie darin großzuziehen, und ich garantiere, dass ich irgendeines aufs Geratewohl herausnehme und es so erziehe, dass es irgendein beliebiger Spezialist wird, zu dem ich es erwählen könnte - Arzt, Jurist, Künstler, Kaufmann, ja sogar Bettler und Dieb, ungeachtet seiner Talente, Neigungen, Absichten, Fähigkeiten und Herkunft seiner Vorfahren.“
John B. Watson (1878-1958)

Operantes Konditionieren
Mit positiven Verstärkern lassen sich Verhaltensweisen am zuverlässigsten aufbauen oder verändern.
Selbst in relativ schwierigen Situationen kann mit positiver Verstärkung in definierten kleinen Schritten ein erwünschtes Verhalten aufgebaut bzw. ausgeformt werden.

Uwe ist ein richtiger Zappel-Philipp. Die Lehrerin weiß das. Sie bemüht sich darum, sein Verhalten ruhiger werden zu lassen, indem sie ihm jedes Mal, wenn er eine bestimmte Zeit lang ruhig gearbeitet hat, einen Klebestern aufs Pult legt. Uwe freut sich dann darüber. Sie hat allerdings vorher abgeklärt, ob ein solcher Stern für Uwe tatsächlich eine Auszeichnung ist, also sein Verhalten positiv verstärken kann.
Seit kurzem ist Uwe wieder viel unruhiger. Die Lehrerin vereinbart mit ihm ein Ziel: eine Zeitspanne für das Ruhigsitzen, während der er sich nicht vom Platz bewegen soll. Das macht ihm schon Mühe! Die Lehrerin unterstützt ihn aber, indem sie ihn, wenn es kritisch wird, anschaut und ihm ein unauffälliges Zeichen gibt. Das hilft Uwe, er bleibt ruhig und erhält dann auch seinen Stern.
Im Laufe des Lernens (nach dieser Art des operanten Konditionierens) wird nun die Verstärkung dem Verhaltensziel angepasst, d.h. eine entsprechende positive Verstärkung wird in der Folge für immer länger werdende „Stillsitzzeiten“ gegeben. Schließlich wird nur noch jede Verhaltensweise positiv verstärkt, die deutlich auf konzentrierte Arbeit hin steuert, so beispielsweise im Unterricht nicht nur das ruhige Am-Platz-Bleiben, sondern ein sehr ruhiges Hervornehmen der Arbeitsmaterialien.
Der schwierige Schüler

Zum dritten Mal schon mahnt die Lehrerin den „schwierigen“ Ole aus der Klasse 6c. Der Schüler weiß den Unterricht in dezenter Weise zu stören: durch Schwatzen, durch unangemeldetes Dazwischenrufen von Antworten, durch kurzes Rippenstoßen des Nachbarn und vieles mehr.
Da die Lehrerin einen ungestörten Unterricht wünscht, greift sie ein – wenn auch nicht jedes Mal konsequent. Sie spricht den Schüler an, sie ermahnt ihn, sie schimpft – eine ganze Palette von Verhaltensweisen zunehmenden Nachdrucks. Jedes Mal gibt es einen kurzen Erfolg, bevor Ole dann wieder stört.

Klassisches Konditionieren
Mit einem bereits vorhandenen Verhalten wird auf neue Reize reagiert.
Klassisches Beispiel: Pawlows Hunde (1927/ 1928)

Am Anfang steht immer ein Reiz, der eine Reaktion hervorruft.

Nun wird mehrere Male ein weiterer neutraler Reiz fast gleichzeitig dargeboten.

Wenn dann der neutrale Reiz ebenfalls die Reaktion hervorruft, ist es ein „konditionierter Reiz“

Drei Schritte
Klassische Angstkonditionierung
Watson & Raynor (1920): Kleiner Albert (11 Monate)
Der kleine Albert spielte gerne mit einer weißen Ratte und hatte dabei offensichtlich positive Emotionen.
Ihm wurden immer dann, wenn Albert die Ratte sah, ein Angst einflößendes lautes Geräusch erzeugt.
Albert lernte schnell, auf die Ratte nicht mehr emotional positiv, sondern negativ zu reagieren. Er weinte oder versuchte wegzukrabbeln.
Er zeigte nicht nur Angst vor der weißen Ratte, sondern auch vor anderen pelzartig aussehenden Dingen.

Entwicklung nützlicher Lerngewohnheiten
Aber auch
Entwicklung negativer Gewohnheiten und Emotionen (Prüfungsangst)

Keine Erklärung für Denkprozesse!

Schulische Relevanz von verhaltenstheoretischen Lerntheorien (Signallernen, Verstärkungslernen)
3.2. Kognitivismus
Die Kognitivisten wollen die Denkprozesse des Lernens erkennen und erklären.

Unterschied zum Behaviorismus: Wissen wird
gelernt.

Veränderungen im Wissensstand ermöglichen Veränderungen des Verhaltens.
Die Forscher untersuchen die
Lernprozesse
(z.B. Piaget)

Zählen Sie gemeinsam mit Ihrem Nachbarn so schnell wie möglich 10 Begriffe aus der Grundschulpädagogik auf und dann 10 Begriffe aus der Keramiktechnik.
Wissen schließt das fachspezifische Verständnis ein:
bereichsspezifisches Wissen

allgemeines Wissen (dieses lässt sich auf viele verschiedene Situationen anwenden)
Was wir wissen, wird im Gedächtnis gespeichert
Modell des Gedächtnisses als Informationsverarbeitungssystem - die heutige Forschung zeigt, dass es Interaktionen in vielen Richtungen und mit vielen Verbindungen zwischen den Einzelprozessen gibt.
Repräsentieren zielgerichtete Bemühungen, das eigene Lernverhalten zu beeinflussen

Stellen eine wesentliche Grundlage selbstgesteuerten Lernens dar

Kognitive Strategien umfassen unterschiedlich komplexe Prozesse der Informationsverarbeitung, etwa:
Wiederholung
Organisation
Elaboration

Wie kann man diese Strategien in der Grundschule vermitteln?

Metakognitionen und Steuerung - Lernstrategien
Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung
3.3.Konstruktivismus
Dem radikalen Konstruktivismus zufolge beruht alles, was der Mensch wahrnimmt auf Konstruktion und Interpretation.
Wirklichkeit ist immer kognitiv konstruierte Wirklichkeit, die für andere allerdings verbindlich wird, wenn andere diese Wirklichkeitsauffassung teilen.

Konstruktivismus als Wissenschafts- und Erkenntnistheorie
Wird als aktiver Prozess der Konstruktion von Erkenntnissen und Vorstellungen verstanden
Gemäßigt konstruktivistische Vorstellung betont:
Individualität des Lernens
Aktivität der Lernenden
Situative und soziale Einbettung von Lernprozessen

Lernen
In den neueren Lerntheorien hat sich weitgehend eine konstruktivistische Auffassung des Lernprozesses durchgesetzt:

1. Lernen ist ein konstruktiver Prozess: die dabei erzeugten subjektiven Wissensstrukturen sind keine Kopie der Wirklichkeit, sondern das Ergebnis einer individuellen Konstruktionsleistung

2. Lernen ist situiert: es erfolgt in einem konkreten soziokulturellen Kontext und anhand konkreter Lernmaterialien

3. Lernen ist ein individueller, selbstgesteuerter Prozess: Der oder die Lernende muss mit dem Lerninhalt aktiv handeln und die neuen Informationen aufnehmen, verarbeiten und speichern - Relevanz der eigenen Motivation

4. Lernen ist ein sozialer Prozess: direkte und indirekte Beteiligung anderer Personen mit unterschiedlichen Funktionen am eigenen Lernen (u.a. durch Anleitung, Vorschriften, Gestaltung der Lernumgebung etc.)


Lernstrategien
Literaturangaben

Berk, Laura (2004): Entwicklungspsychologie. Hallbergmoos: Pearson

Flammer, A. (2011): Entwicklungstheorien: Psychologische Theorien der menschlichen Entwicklung. Bern: Verlag Hans Huber.

Fritz, A., Ricken, G. & Schuck, K.-D. (2006): Lernen. Wie die Welt nach innen kommt. In: Fritz, A., Klupsch-Sahlmann, R. & Ricken, G. (Hrsg.), Handbuch Kindheit und Schule. Weinheim und Basel: Beltz

Hasselhorn, M. (2005): Lernen im Altersbereich zwischen 4 und 8 Jahren. In Guldimann, T. & Hauser, B. (Hrsg.), Bildung 4- bis 8-jähriger Kinder (S. 77-88). Münster: Waxmann.

Holodynski, M. & Schiefele, U. (2008). Heterogenität des Aufwachsens: Lernpsychologische Befunde. In E. Jürgens & J. Standop (Hrsg.),
Taschenbuch Grundschule, Bd. 2: Das Grundschulkind (S. 15-28). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren

Krapp, Andreas & Weidenmann, Bernd (hrsg.): Pädagogische Psychologie. Weinheim & Basel: Beltz

Wooolfolk, Anita (2014): Pädagogische Psychologie. Hallbergmoos: Pearson


Mathematisches Symbolsystem: Probleme modellieren, formulieren, damit lösen

Alphabetisches Symbolsystem: Schriftsprache

Außerdem:
Das eigene Lernen und Problemlösen selbständig anzuleiten und zu organisieren -– lebenslang
Grundschule als Ort systematischer Konfrontation
mit symbolischen Repräsentationssystemen
Albert Bandura: Überwindung des Behaviorismus: soziale Lerntheorie
Aktives Lernen
Beobachtungslernen


Lernen am Modell:
Kinder und Erwachsene lernen viele Verhaltensweisen durch Beobachten und Nachahmen anderer.
(In Wirklichkeit, in Büchern und Filmen)


Ähnlichkeit zwischen Modell und Beobachter
: Der Beobachter nimmt am Modell ein Verhalten wahr, dass er selbst realisieren möchte.
Emotionale Beziehung zwischen Beobachter und Modell
: Je intensiver die Beziehung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Verhaltensnachahmung
Konsequenzen des Verhaltens
: Vermutet der Beobachter hinter dem gesehenen Verhalten einen Erfolg, dann ist die Wahrscheinlichkeit der Nachahmung größer.
Stellvertretende Verstärkung
: Sieht der Beobachter die Konsequenzen am Modell nach einem Verhalten, so wirkt sich dieses auf sein Handeln aus.
Sozialer Status des Modells
: Personen, die einen höheren sozialen Status als der Beobachter haben, werden eher nachgeahmt, als Personen mit gleichem oder niedrigerem Status.
Soziale Macht des Modells:
Das Modell sollte Macht oder andere kontrollierende Merkmale auf den Beobachter ausüben können. Dem Beobachter ist bewusst, dass das Modell belohnen oder bestrafen kann. Hierin äußert sich die Machtposition.

Bedingungen für erfolgreiches Modelllernen
Zum Beispiel:
In der Partnerarbeit zeigt Dominik seinem Mitschüler, wie man mit einer Rechtschreibkartei richtig arbeitet. Dominik ist ein guter, beliebter Schüler und nutzt die Rechtschreibkartei häufig.

Mark ist in der Klasse ein Außenseiter. Egal, was er sagt, immer kommt von jemandem ein dummer Spruch. Da kommt Stefan neu in die Klasse. Erst denkt Mark, er hat jemanden gefunden, denn er versteht sich auf Anhieb gut mit Stefan. Doch nach wenigen Wochen hänselt ihn auch Stefan.

Wo können Lehrer als Modell dienen, wo eher nicht?

Bedeutung für die Schule:
Wahrnehmung
Aufmerksamkeit

(4+5)x2
_______
3 + (12 : 4)
Piagets kognitive Entwicklungstheorie
Vier Stufen der kognitiven Entwicklung nach Piaget
Stufe Alter Hauptmerkmale

Sensomotorisch Geburt bis 2 Jahre Entdeckung des Zusammenhangs zwischen
sensomotorischen Aspekten

Präoperational 2-7 Jahre Gebrauch von Symbolen, um Objekte intern
zu repräsentieren

Konkrete 7 - 11 Jahre Entwicklung der Logik und Entwicklung rationalen
Operationen Denkens


Formale 11 Jahre + Entwicklung des abstrakten und hypothetischen Denkens
Operationen




Das konkret-operatorische Stadium (7 - 12 Jahre)
Logisches Nachdenken über konkrete Eigenschaften der Welt
Konzept der Erhaltung (Invarianzkonzept)
Kritische Auseinandersetzung mit Piaget
Heute weiß man…
… dass Babys eine viel stärkere angeborene Ausstattung für das Verstehen ihrer Erfahrungen mitbringen, als Piaget meinte.
Babys werden mit „Modulen des Denkens“ geboren:
Z.B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Kategorisieren, Problemlösen

nach K. Wynn, 1992, „Addition and Subtraction by Human lnfants, ‘ Nature, 358, S. 749
Kinder von fünf Monaten sahen länger auf den nicht möglichen Ausgang als auf den möglichen Ausgang. Die Forscher schlossen daraus, dass Säuglinge die Anzahl „eins‘ und „zwei“ unterscheiden können und dieses Wissen nutzen, um einfache Additionen durchzuführen: 1 + 1 = 2. Eine Abwandlung dieses Vorganges wies darauf hin, dass fünf Monate alte Kinder auch einfache Subtraktionen durchführen können: 2-1= 1

vgl. auch Flammer 2011, Kap. 9
Altersschwellen Piagets gelten heutzutage größtenteils nicht mehr


Hypothese: Heute sind die Lebens- und Bildungsbedingungen besser als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - möglicherweise verläuft die Entwicklung zwar nach der gleichen Logik, aber schneller

Andererseits: Wenn Kinder Erfahrung und Wissen haben, können sie auch bereits mit vier Jahren Ursachen-Wirkungsfolgen richtig einschätzen (z.B. Umfallen von Dominosteinen)





Kognitive Voraussetzungen erfolgreichen Lernens
Gedächtnis

Bereichsspezifisches Wissen

Lernstrategien

Metakognition





Hasselhorn 2005
Motivationale Voraussetzungen
Kompetenzüberzeugung

Erfolgserwartung
Entwicklungsbesonderheiten zwischen 4 und 8 Jahren
Kindlicher Überoptimismus

Entwicklung von Fähigkeitskonzepten

Effizienzsteigerung des Arbeitsgedächtnisses im 6. LJ








Hasselhorn 2005
Es gibt auch bereits bei Babys Wissenserwerb ohne konkrete Operationen

Wichtig ist immer beim Handeln: Die aufgebauten Wissensstrukturen müssen in einen kognitiven Zusammenhang gebracht werden

Handeln muss von Denkprozessen begleitet werden!

Für die Schule bedeutet das: Kognitiv aktivieren, nicht nur mit Material hantieren!



Be-greifen wird überschätzt
vgl. Fritz 2006
Operant: willkürliches und allgemein zielgerichtetes Verhalten
Operantes Konditionieren:
Willkürliches Verhalten wird verstärkt oder geschwächt durch Folgen (oder vorausgehende Bedingungen)
Verhalten
Verstärker
Folge
Wirkung: gefestigtes oder wiederholtes Verhalten
Denken Sie nach- erinnern Sie sich an Lehrer, die Belohnungen und Bestrafungen eingesetzt haben!


Erinnern Sie sich an verschiedene Typen von
- Belohnungen: Konkrete Belohnungen (Preise, Urkunden)/ Belohnung durch Aktivitäten (Freizeit, freies Lesen)/ Belohnung durch Befreiung (Hausaufgabe)/ Soziale Belohung (Lob, Anerkennung)


- Bestrafungen: Verlust von Privilegien (Sitzen, wo man will)/ Bußmaßnahmen (Verlorene Punktwerte)/ Sonderaufgaben (Zusätzliche Hausaufgaben, Liegestütze)
Anwendungen des klassischen Konditionierens
Assoziieren Sie Lernaufgaben mit positiven, angenehmen Ereignissen!
-> Beispiel ?

Helfen Sie Schülern, sich freiwillig in Angst erzeugende Situationen zu begeben und sie erfolgreich zu bewältigen!
-> Beispiel?
Gedächtnisentwicklung
Vierjährige erinnern sich an lange zurückliegende Ereignisse, können aber die Ereignisse zeitlich noch nicht richtig einordnen. Ihnen fehlen die Konzepte (Tag, Monat; Jahr)
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