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Sozialisationstheorien

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by

Sandra Matthes

on 26 November 2015

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Sozialisationstheorien
Definitionen
Inhalte
histor. Wandel
Grundbegriffe
Persönlichkeit
Erziehung
Enkulturation
Bildung
Reifung
Persönlichkeitsentwicklung
Thesen und Struktur
nach Gudjons 2003
These 1
Anlage
Umwelt
These 2
Persönlichkeitsentwicklung
Hurrelmann
körperlich psychisch
sozial physikalisch
= umstritten
Gleichgewicht
Sozialisation
=
Prozess
der
Persönlichkeitsentwicklung
in
wechselseitiger Abhängigkeit
von den
körperlichen
und
psychischen
Grundstrukturen und den
sozialen
und
physikalischen
Umweltbedingungen
These 3
Sozialisation =
Prozess
der
dynamischen
und
produktiven
Verarbeitung
der
inneren und äußeren Realität
aktiv + prozesshaft
bewusst
unbewusst
Reflexionsfähigkeit --> Handlungen
und Konsequenzen bedenken,
d.h. wenig Instinkt beim Menschen
Gehirn = aktive Aufnahmestelle & Handlungsfähig
Metaebene
These 4
Vorraussetzung:
angemessene materielle & soziale Umwelt + individuelle Anlagen
am wichtigsten
Interaktion und Durchlässingkeit zwischen den Ebenen
These 5
Persönlichkeit
Sozialisationsinstanzen
(These 4)
soziale Organisationen & Systeme
+
Einfluss
Bsp: Gesundheitssystem
-----> haben PSK - entwicklung nicht zum Ziel, beeinflussen sie aber dennoch
These 6
Persönlichkeitsentwicklung= lebenslang
Selbstorganisation nötig, d.h. Fähigkeit & Fertigkeit zur produktiven Verarbeitung
Bsp. INTEGRATION
These 7
Ich - Idenität
reflektiertes Selbstbild
= Vorraussetzung für ein handlungsfähigen Subjekt
mögliche neg. Folgen
Störungen der körperlichen
psychischen
sozialen
Entwicklung
Persönlichkeitsentwicklung
Psychologische
Sozialisationstheorien

Soziologische
Sozialisationstheorien

Persönlichkeitstheorien
psychoanalyt.Theorien
Stresstheorien
Lerntheorien
klass.
Konditionierung

operante Konditionierung
sozialkognitive
Lerntheorie:
Modelllernen

Systemtheorien
kulturanthropologischer
Strukturfunktionalismus

Systemfunktionalismus
Freud
Lorenzer
Erikson
Cannon
Henry
Lazarus
Hobfoll/
Buchwald
Yerkes/
Dodson
Pawlow
Skinner
Bandura
Brown / Elliot Studie
Bobo Doll Study
Malinowski
Radcliffe - Brown
Parsons
Handlungstheorien
symbolischer
Interaktionismus

Kommunikations-, Identitäts-
und Rollentheorie

Mead
Gesellschaftstheorien
Materialistische
Gesellschaftstheorie

Marx
Parsons
Bewältigungstheorien
Luhmann

- Vergesellschaftung der menschlichen Natur / Vermittlung der Gesellschaftsstruktur in das Innere des Individuums
- Welchen Einfluss hat Umwelt auf Persönlichkeitsentwicklung
- Frage, wie in komplexen Strukturen komplexe Integration stattfinden kann
- Zeit der Arbeitsteilung, zwar effizienter aber auch komplexer
- Opel-Firma-Mitarbeiter Zuerst: begleiten das Produkt von
Anfang bis Ende -->
Arbeiterstolz, Identifikation
mit Produkt
Dann: distanzierteres Bild,
industrialisierter, keine
Verbindung zum Gesamtprodukt
-> übernehmen Struktur der
Gesellschaft
Der Einzelne wird vergesellschaftet -> nimmt Strukturen der Gesellschaft in sich auf, um ein funktionierendes Mitglied zu werden

früher
heute
Emile Durkheim
:
Sozialisation
= Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt
Ziel:
„gesellschaftlich handlungsfähige Subjekt“
Begründung
Mensch wird von Umwelt stark beeinflusst + er selbst gestaltet die Umwelt.
Aber Umwelt ändert sich ständig, aber es ist gut vergangene Sozialisationstheorein zu kennen, weil zukünftige Strukturen ähnlich sind.

Hurrelmann
Mensch durch Umwelt stark beeinflusst
innere Faktoren
äußere Faktoren
ICH
ständige Veränderung
= VIELE Sozialisationstheorien
Fokus auf Jugend/ Kindheit
Grenzt Medienwelt von reler Welt ab
Tillmann
Persönlichkeit
gesell., soziale, materielle Umwelt
handlungsfähiges Subjekt
Niederbacher / Zimmermann
ähnlich wie Durkheim
Mensch + Erziehung
= gesellschaftsfähiges Produkt
--> nicht
naturgeschaffen
Geulen / Hurrelmann
Verinnerlichung gesellschaftlicher Normen
selbstorganisierte, selbsttätige Aneignung von kulturell & sozial vermittelten Umweltangeboten
= Gefüge von Merkmalen, Eigenschaften, Einstellungen & Handlungskompetenzen:
Ergebnis der Bewältigung von Lebensaufgaben
Grundlage:
biologische Ausstattung
Hurrelmann
= Veränderung wesentlicher Elemente dieses Gefüges und deren Verarbeitungsstrategien
Grundlage:
Lernfähigkeit + Umwelt
wenn eins verändert, dann PSK- Entwicklung gestoppt
= Handlungen, durch die Menschen
versuchen
, das Gefüge der psychischen Disposition anderer Menschen in
irgendeiner Hinsicht
dauerhaft
zu verbessern
oder seine als wertvoll beurteilten Bestandteile zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen die
als schlecht bewertet
werden, zu verhüten
Brezina
Wer bewertet?
Ständiger Wertewandel...
Grenzen: Wirkung nicht unmittelbar und kein mechanischer Zusammenhang zwischen Intention und Wirkung
HEUTE:
ein unattraktiver Begriff
Ziele unterliegen einem ständigen Wertewandel
gesellschaftliche Relevanz steigt (vgl. Ratgeber) Dramatisierung nimmt zu (vgl. „PISA“ etc.)
hoffen auf „Werkzeuge“ (einfache Lösungen, Ratgeber)
bei aller „Banalität der Ereignisse“ doch „Komplex“ und „Unsichtbar“

Schutz
gegen die soziale und kulturelle Funktionalisierung des Menschen und sichert seine Individualität

Herausformung von inneren Werten und die Vervollkommnung der subjektiven Erlebnistiefe in Einsamkeit und Freiheit
Ziel:
Förderung
der Eigenständigkeit und Selbstbestimmung eines Menschen..., die durch die intensive sinnliche Aneignung und gedankliche Auseinandersetzung mit der ökonomischen, kulturellen und sozialen Lebenswelt entsteht

Kultivierung der verschiedenen Facetten von Menschlichkeit ..., um an den in einer Gesellschaft üblichen Lebensformen teilhaben zu können
von Gehorsam zu
Eigenständigkeit/
Selbstbestimmung
Erziehung
= Prozess des Erlernens kultueller Überlieferung (Bsp. Sprache)
- bewusst & unbewusst

- jede Gesellschaft stellt
Mit
glied
schaftsentwürfe bereit
= Vorraussetzung für aktive Teilnahme
psychische / pädagogische Denkweise
= Entwicklungsstand der Persönlichkeit
"optimales Maß" von Verhaltenssicherheit und soz. Orientierung
Zentrale Fragen:
Wie „erzeugt“ die Gesellschaft/Umwelt das
Individuum?

Wie „erzeugt“ das Individuum die
Gesellschaft/
Umwelt?
Wie werden wir ein Mitglied der
Gesellschaft?

Wie entstehen/erhalten sich Gesellschaften?

Wie wird die Persönlichkeit herausgebildet?
Zitat: "Wenn wir die Vergangenheit nicht kennen, verstehen wir nicht die Gegenwart und können die Zukunft nicht gestalten."
Richard von Weizäcker
Franzjörg Baumgart
Theorien der Sozialisation im historischen Wandel
Forschung:
psychologisch --> Psychogenese
biolog./anthropolog. --> Onthogenese
Lebensgeschichte --> Biografie
Beschreibung Anlage/ Umwelt
siehe auch Erikson
Freud
Pawlow, Skinner
Hurrelmann, Luhmann, Habermas
Erikson
= menschliche Persönlickhkeit, also relativ stabile Eigenschaften, Einstellungen, Motivationen, Gefühle und Interessen

= biologisch angelegte Bedürfnisse, Triebe, Ängste
Das
Unbewusste
ursprünglich keine Persönlichkeitstheorie, sondern medizinisch psychologische Therapie (wird hier aber als Theorie behandelt)
Bewusste Vorgänge sind nicht lückenlos!

Unbewusstes und Bewusstes sind parallel
Ziel: Wie greifen die psych. Prozesse ineinander?
Gewissen
Ich- Ideal
Vorbewusstes
Unbewusstes
im eigentlichen
Sinn
Triebe: EROS (libido)
Grundtrieb
Selbstzerstörung
(Todestrieb oder Palatos)
Destruktionstrieb
Film schauen wollen
Entscheidung, ob ich Film schaue oder nicht.
für Klausur lernen
Erstes eig. Produkt --> Festhalten + Loslassen
sexuelle Entwicklung
Vorbereitung auf Pubertät
Separierung männl. / weibl.
Sublimierung
= Umwandlung oder Umlenkung von Libido in „sozial nützliche“ Errungenschaften, in eine geistige Leistung oder kulturell anerkannte Verhaltensweise
Lustbefriedigung + Fortpflanzung --> Interesse außerhalb des INNER CIRCLE
ES
Ich
Über- ICH
ÖDIPUS-Konzept
o Am Anfang orientieren sich Jungs an Mutter, wollen Mutter heiraten
o Vater stellt sich dazwischen, Mutter gehört zu ihm, Verwährung des Zugangs --> löst Aggression aus --> Abgrenzung zu Mutter, Annäherung zu Vater
o Prägender Moment des Über-Ichs: Junge stellt sich auf Seite der Männer
o Schlussfolgerung: Jungs ohne Vater -> faul und kriminell
o Mädchen haben diese Abgrenzung nicht -> haben kein Gewissen, sondern Emfindlichkeiten
o
Komplex ist empirisch widerlegt

Kritik
1. Gesellschaft verändert sich
3. unreflektiertes Frauenbild (ZEIT)
4. Rolle von Körperlichkeit = überbetont
5. Triebtheorie als Ausrede für eig. Verhalten --> vererbt
6. psych. Verarbeitung von Umweltimpulsen durch persönl. Bewertungen und Bewältigungsstrategien nicht berücksichtigt
= Begründer der interdisziplinären Psychoanalyse
Trieb +
Gesellschaft
Sinnlichkeit + Beziehung
psychoanalytische
und
materialistisch-gesellschaftstheoretische
Tradition

o
Persönlichkeitsstruktur
als
Produkt
der Entwicklung von
Interaktionsformen
(„Stempel der familialen Praxis“)
o „
Motor
“ des psychoanalytischen Erkenntnisprozesses:
sinnlich erfahrbares
Leiden
Untersuchungsgegenstand
= Erzählung des Patienten
(Datenbasis)
Erkenntnisgegensand der Psychoanalyse
Sprache zur Interaktion und Reflexion

wenn Störung, dann
neurotische Deformation
Doppelte Spaltung
Sozialwissenschaft
Physiologie
(Sinnlichkeit)
Bsp: Neurowissenschaft
=Einbeziehung der triebtheoretischen Elemente in einen sozialpsychologischen Rahmen der Persönlichkeitstheorie
Ich bin
, was man mir gibt.
Ich bin
, was ich will.
Ich bin
, was ich mir vorstellen kann zu werden
Ich bin
, was ich lerne.
= Werkssinn
Ich bin
, was ich bin.
& Ablehnung
Wir sind
, was wir lieben.
Ich bin
, was ich bereit bin zu geben.
Ich bin
, was ich mir angeeignet habe.
Ich- Identitätsentwicklung
endet
mit dem Tod.
Ich- Entwicklung
endet
mit dem Erwachsenenalter.
Besonderer Beitrag der Psychoanalyse
:
o thematisiert den nur schwer zugänglichen Bereich der „inneren Realität“ von Menschen
o rekonstruiert (in einer soziologisch und sozialpsychologisch aufgeklärten Form) das
Spannungsverhältnis
zwischen der
inneren menschlichen Natur
von Motiven und Trieben
und der
gesellschaftlichen Kultur
mit ihren sozialen Normen und Sanktionen

= Zusammenhang zwischen Stressoren und Stressreaktionen
=individuelle Strategien und Fähigkeiten zur Bewältigung von belastenden Lebenssituationen / Ängsten
= Anpassungsfähigkeit des Körpers auf Stressoren
Stress
Überlebensstrategie
o Früher überlebensnotwenig
o in unserer heutigen relativ sicheren Umwelt werden die (Langzeit) Folgen nicht selten als schädlich wahrgenommen
Stressoren
Physisch
Kälte, Hitze, Lärm
Psychisch
Befürchtungen, Angst,
Erwartungsdruck, Kontrollverlust
"
fight or flight
"
(maschinelle Reduktion eher selten, s. Lazarus)
im 1. Weltkrieg entwickelt
evolutionär begründet,
aber Kraft & Energie nötig
Bsp. Pferd
psychoendokrines Modell
medizinisch-biologische Reaktion auf Stress
Unterscheidung spezifisch physiolgische Reaktion nach Stresssituation
Furcht
(Flucht)



Adrenalinanstieg
Ärger
(Kampf)



Noradrenalin- &
Testosteronanstieg
Depression
(Kontrollverlust, Unterordnung)

Cortisolanstieg/
Testosteronabfall
Heute:
Kraft baut sich auf, aber wird nicht "verbraucht"
Transaktionales (kognitives) Stressmodell Interaktion zwischen Individuum und Umwelt
Individuum
Umwelt
Stress wir kognitiv mitbestimmt
ob und wie Stressoren wirken, wird von Person mitbestimmt
COPING
= SUBJEKTIV
problemorientiertes
Coping
emotionsorientiertes
Coping
bewertungsorientiertes
Coping
Einstellungen und Stress sind subjektiv wandelbar
= Bewältigungsstrategien
COR: Theorie der Ressourcenerhaltung
- Stress als Reaktion auf Umwelt
- In Situation werden Ressourcen vermindert
- der Mensch will Ressourcen behalten / vermehren

Letztlich entscheidet sich Stressaufkommen aus der
Kosten-Nutzen-Bilanz
eingebrachter und hinzugewonnener Ressourcen. Sie entscheidet über das weitere Handeln.
Yerkes / Dodson - Kurve
: Bis zu einem bestimmten Punkt steigert
Anspannung die Leistung, danach ist sie suboptimal
Disstress
Eustress
= positiv
= negativ
Folgen von Disstress:
-
Gehirn
: Durchblutungsstörungen im Gehirn (bis hin zum Abbau), Einschränkung der emotionalen Wahrnehmung
-
Kognition
: Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten, Halluzinationen, Vergesslichkeit
-
Verhalten
: Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Geistesabwesenheit, sozialer Rückzug
-
Körper
:Atemlosigkeit, Magenund Darmprobleme, Haarausfall, Hörsturz, Gelenkschmerzen, Hautausschläge, Schwächung Immunsystem, Nierenversagen, erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt

Subjektiver Faktor
Stress wird subjektiv bewertet
Stresstheorien:
Annahme 1:
auch in zivilisierten Gesellschaftenzeigen sich archaische Mechanismen, die sich der direkten Handlungskontrolle entziehen
Annahme 2:
eine urtümliche Spannungsabfuhr (Flucht, Kampf) ist oft nicht möglich
Conclusio:
zur Vermeidung von destruktiven Reaktionen
a.) Analyse der Spannungspotenziale und
b.) Entwicklung wirksamer Bewältigungsstrategien

Bewältigungstheorien:

Bewältigung
“ = die Bemühung, Anforderungen und Belastungen „in den Griff zu bekommen“
Ziel:
1. Erhalt der persönlichen Handlungsfähigkeit
2. Verringerung der Ursache der Belastung
Lernen, die Belastung durch emotionale
Umstellung zu tolerieren und zu ertragen
(„
Gefühlsregulierung
“)

Persönlichkeitsentwicklung
ist
nicht
abhängig von
Genetik
(psychoanalytische Theorie) oder von einprogrammierten Bewältigungsmustern (
Stresstheorie
)

Sondern:
Verhalten eines Menschen ist
durch Impulse
aus der
Umwelt
fast beliebig
beeinflussbar

Geht dabei auch um
Verhaltenstheorien

Lernen ist:
1. Folge einer Reaktion auf Reize
2. Anpassung an gegebene soziale Strukturen
3. Nachahmung von Verhaltensweisen anderer Menschen
Lernprozesse =
Person-Umwelt-Interaktion
Persönlichkeit entsteht durch Verarbeitung der Einflüsse aus der Umwelt
Muss empirisch zu erfassen sein messbar, beobachtbares Verhalten

Interaktion
= wechselseitiges Handeln 2er oder mehrerer Personen
= klass. Lerntheorien
Vorraussetzung:
Behaviorismus
--> nur was man sehen kann ist messbar

Gehirn
Ziel: Gesetzmäßigkeiten finden
Reiz-Reaktions-Lernen
mechanisches Modell der Beziehungen von Person und Umwelt
Verhalten eines Menschen wird als Reaktion auf Impulse aus der Umwelt erklärt
Fokus: Stimulus -> Reaktion (auch:
„Stimulus Response“Modell
)
Pawlow-Hund: aus unkonditioniertem Reiz wird konditionierter Reiz
Glocke = konditionierter Stimulus
Klassisches Konditionieren in der Angsttherapie:
+ Konsequenz
( operantes konditionieren)
+ Konsequenz
Lernen aus Konsequenzen
„instrumentelles Lernen“ oder „Lernen am Erfolg“
Übertrag der Skinnerbox auf behavioristische Lerntheorie:
Bestrafung Typ II:
time-out
: etw normales wird unterbrochen (zB normal Medien, jetzt nicht)
response cost
: etw vorher erworbenes muss wieder abgegeben werden (zB Geldstrafen)
Arten von Verstärkern
Primär:
physische Grundbedürfnisse
sekundär: geht darüber hinaus
materielle Verstärker:
Spielsachen, Geld
soziale Verstärker:
Lob (sprachlich),
Aufmerksamkeit
oder anerkennende
Gesten (nicht sprachlich)
Zuneigung
Aktivitäts- Verstärker
:
beliebte Tätigkeiten
(Spiel, Kinobesuch,
Fernseh- /Computer- Erlaubnis)
informative Verstärker:
Informationen zur Zielerreichung
(z. B. Hilfen zur Lösung von
Aufgaben)
nie komplette Löschung möglich
nur Umlenkung + Löschungsresistenzen
Bedeutung für die Pädagogik:
Lerngegenstände werden in kleine und leicht zu lösende Aufgaben aufgeteilt (systematisch aufeinander abgestimmt; nacheinander zu lösen)

jeder Lernschritt wird bei erfolgreicher Lösung sofort verstärkt (Unmittelbarkeit!,
„Premack“ Prinzip"
(erst unangenehmes Verhalten wird danach mit angenehmen belohnt))

unangemessenes Verhalten wird bestraft oder „gelöscht“

Praxisbeispiel
Studie an Kindergarten: 27 aggressive 3 - 4 Jährige Kinder
Intervention:
Erzieher ignorieren aggr. Handlungen und verstärken prosoziales Verhalten (Aufmerksamkeitszuwendung
Ziel:
aggr, Verhalten löschen
Ergebnisse:
- Aggressionen nehmen ab
- nach 1. Intervention: Rückgang beider Werte (physische & psychische Aggressionen)
- Nachuntersuchung: Anstieg physische Aggression
- 2. Intervention: alle Werte am niedrigsten
Kritik:
Nebenwirkungen bei Ignorieren von aggressivem Verhalten?
Praktische Umsetzung schwer, evtl sogar Verletzen der Aufsichtspflicht?
Unter welchen Bedingungen funkt es?
Ist Manipulation, d.h. werden keine selbstreflektierenden Kinder!
Aber: nur so geht’s, bleibt nix anderes übrig
Für Sozialisation ist die Manipulation Tatsache und findet überall statt!
= soziale Lerntheorien
Kinder schauen Film: Rocky verprügelt Bobo Doll
3 Gruppen: 1 -> Rocky wird belohnt; 2-> Rocky wird bestraft; 3-> keine Konsequenzen
Danach Kinder in Raum mit Bobo Doll
Alle Kinder verprügeln Puppe
Am stärksten Gruppe 1 + 3, 2 am schwächsten
Schlussfolgerung
:
Verhalten wird gelernt (
Aquisition
)
je nach Folge unterschiedlich wiederholt (
Performaz
)
Umwelt
= sozialer und strukturierter Kontext

Lernen
= Wirkungen der sozialen Umwelt über Prozesse der Aneignung von Verhaltensformen und Wissensbeständen


Soziales Lernen

= die Aneignung und Verarbeitung von Normen, Erwartungen und Regeln der sozialen und kulturellen Umwelt

Vorraussetzungen:
o Aufmerksamkeitsprozesse: muss wahrgenommen werden
o Behaltensprozesse: kann behalten werden
o Motorische Reproduktion: muss möglich sein (zB Klavierspiel nicht)
o Motivationsprozesse: zB Vertsärker

Kritik
o durch Lernen wird Komplexität reduziert und selektive Perspektiven werden entwickelt, die auch die Antizipation von Handlungsfolgen erlauben
o Betonung der menschliche Eigenaktivität, der subjektiven Verarbeitung von Erfahrungen in einem von jedem Individuum gesteuerten Prozess
o Kreativität und Selbstverantwortlichkeit des Menschen werden stark gewichtet

Beim Lehren achten auf
:
o
Vorwissen
der SuS
o Wie attraktiv ist das Modell (
Sympathie
des Lehrers)
o Wichtig zu
wissen
, was der andere nicht weiß

= Programm der Soziologie:
Erklärung sozialer Tatsachen durch soziale Tatsachen
--> Systeme
interpenetrieren
einander
o soziale Tatsachen werden durch
Verhalten
erklärt
o fragt nach
Sinn und Struktur sozialen Handelns

Leitfrage von
Émile Durkheim
(1858–1917):
Wie erreichen komplexe
Gesellschaften Stabilität?
Parsons nutzt das Konzept „System“ zur Beschreibung von funktionalzusammenhängenden Einheiten von
Gesellschaft
UND
Persönlichkeit
Bsp.: Was treibt Menschen in den Freitod?
Vorteil:
= einheitliches,
zusammenhängendes Modell
Betrachtung:
komplexe Gesellschaften
Bsp.:
Verhältnis Leistung & Erfolg
ABER: Wer faul ist, kann dennoch erfolgreich sein!
Wandel der Kernfamilie
Feldforschung
(teilnehmende Beobachtung) im westlichen Pazifik
--> indigene Völker
Leitfrage
Welche Rahmenbedingungen sichern gesellschaftliche Strukturen?
Antwort:
1. Die Erfüllung von Aufgaben hält System zusammen.
2. Stabilität kommt aus Funktionen von Subkulturen.
3. Kultur bringt Menschen dazu, sich auf ihre Subkultur zu konzentrieren und hat somit eine Funktion.

= Analyse der Funktion und Entwicklung gesellschaftlicher Strukturen
Soziale Systeme als Wertesysteme

Sozialisation
- dient der
Weitergabe von Kultur
und sichert die
Kontinuität von Verwandtschaftssystemen.
- als kultureller
Anpassungsmechanismus
sozialer Systeme
Unterscheidung:
Kultur
Gesellschaft
als Institution
Vermittler
Bsp. Religion
Kirche
Werte & Normen
Institution
= Schlüssel zum sozialen Erhalt, Bsp. Ehe
Kritik
- historische Veränderungen ignoriert
- logisches Problem: Wo endet ein System & wo
beginnt es?
= Grenze der individuellen
Identität des Systems
von Parsons
weiterentwickelt
Fokus:
Differenzierung von Systemen
Wie erhalten sich Systeme?
Wie erhalten sich Systeme?
STRUKTUR
Strukturen überdauern die Zeit & verändern sich nicht... Systeme schon!
Strukturen als "Gerippe" des Systems!
System
Funktionen
Stabilität
organ. System
psych. System
soziale Systeme
= Ausgangsbasis aller Handlungsprozesse --> Energie für Grundfunktionen (ES bei Freud)
= kontrolliert Antriebsenergien eines psychischen Systems
= kontrolliert Antriebsenergien des organischen Systems & lenkt sie in gesell. erlaubte , vorgesehene Bahnen (s. Über-Ich bei Freud)
= Gesellschaft, Beziehungsmuster, Intektion soz. Rollen
INTERDEPENDENZ
wechselseitige Abhängigkeit von Wirkungen
INTERDEPENDENZ
sorgt für
sorgen für
jedes System
erfüllt Funktionen
Anleihen der struktur-funktionalen Systemtheorie:
o empirische Soziologie (Émile
Durkheim
) --> sozialisatorische Leitfrage
o Psychoanalytische Theorie (Sigmund
Freud
) --> Konzeption der Persönlichkeit
o Interaktions‐und Rollentheorien (George Herbert
Mead
) --> Konzept der Interaktion und „doppelten Kontingenz“
(ein Individuum tut, was das andere gerade tun wollte)
o Entwicklungstheorien (Jean
Piaget
) --> Entwicklung des Handlungsrepertoires

Bedeutung der Systemtheorie für Sozialisation:
o Sozialisation als Aspekt der
Interpenetration
sozialer Systeme
o Sub- Systeme: Kultur, Politik, Ökonomie
o Umweltverflochtenheit sozialer Systeme → kulturelle Steuerung des Sozialsystems
o
Zielzustand
der Systeme:
Gleichgewicht
(Systeme erzeugen Stabilität, indem sie Gleichgewicht herstellen + gegenseitige Interpenetration = Beeinflussung)
Im Gleichgewicht
Funktionen steuern das System
passen sich an Struktur an
Problem: 1. Integration gelingt NICHT durch die "Zügeung egoistischen Verhaltens
2. Menschlichkeit weißt große Plastizität auf ohne spezif. Motive & Verhaltenstendenzen (Unterschied zu Freud)
3. Grundlegende Tendenz: integrierte PSK ausbilden (intern als System & extern)
ABER:
Erfahrungen, Gefühle & Affekte steuern Handlungen
Wie kann das sein, wenn innerhalb des Systems einheitliche Werte Ideen, Ideale existieren, um das zusammenleben zu organisieren?
Formen der
Interpenetration
= ökosystemischer Ansatz
nach Bronfenbrenner
Dimensionen der Systemdifferenzierung
Gegenwart
Zukunft
Innen
Außen
I
ntegration
S
trukturerhalt
A
npassung
Z
ielerreichung
zeitlich
räumlich
AGIL
Schemna
Rollen zur Entkomplexierung
Grundqualifikation des Rollenhandelns
1. Menschenbild, geistige zivilisatorische Errungenschaften
2.Religion
3. Kirche, Zusammenschluss von Personen, die unter selben Kulturvorstellungen leben

4. Gesetze, Moral

Sozialisationsgeschichte eines Individuums
=
Durchlaufen
einer Hierarchie unterschiedlich strukturierter und sich zunehmend differenzierender
Rollenbeziehungen

Rollenkarriere
“ = Folge von Differenzierungen der Persönlichkeit; jede Stufe ist inhaltlich umfassender und strukturell komplexer als die vorangegangen
Bsp.Kernfamilie Schule/Peers Erwachsenenalter
Sozialisation
= Erwerb grundlegender Wertorientierungen, die zum erfolgreichen Rollenhandeln in modernen, komplexen Gesellschaften notwendig sind
Merkmale:
o
Gesellschaftliche Rollen
haben sich stark
geändert
, heute andere Anforderungen

o Feste
Verankerung genereller Verhaltensorientierungen in der Persönlichkeit
--> Verhalten muss so verinnerlicht sein, dass es auch in neuen Situationen angewendet wird

o Rollen werden im Lauf des Lebens immer komplexer
Beispiel Familie:
instrumentell
expressiv
Überordnung
Unterordnung
Macht:
Orientierung
Vater
Sohn
Mutter
Tochter
Universalistisch
=
Universalistisch
= die alleinige Ausrichtung des Handelns an der individuellen Leistung; affektive Neutralität, Wahrnehmung anderer Menschen nach ihrer sozialen Position, Selbstorientierung (eigener Vorteil) -->
Menschen werden nicht als Persönlichkeit, sondern als allgemeines in ihrer sozialen Rolle wahrgenommen
generell
= gesellschaftliche Verhaltensnormen
Kritik
o Empiriemangel
 konzeptionelle Annahmen liegen auf hoher Komplexitätsstufe
o theoretische „Engführungen“
 Persönlichkeit = „Spiegelbild“ der Sozialstruktur, d.h. Aspekt der Individuation ist unterbelichtet
 Begriff der sozialen Rolle führt zu einer passiven Konzeption des menschlichen Anpassungsprozesses an die Gesellschaft
 Mensch als etw. das der übermächtigen Gesellschaft ggü steht

Eigenständigkeit der Systeme
Ko -Evolution
Systeme wollen sich selbst erhalten und
von einander abgrenzen!
organisches System
(=auch psych. System)
soziales System
Bewusstseinszusammenhang:
PSK nicht ohne System & umgekehrt
soziale Systeme können nicht ohne Person / Persönlichkeit bestehen & umekehrt
Umwelt für
Umwelt für
„Sozialisation“ = „Selbstsozialisation“
= selbstreferenzielle Reproduktion des Systems, das die Sozialisation an sich selbst bewirkt und erfährt (Nicht: Übertragung eines Sinnmusters von einem System aufs andere, Bsp.: stehlen
= passiert permanent --> nicht zu stoppen
System - Umweltdifferenz
soziales & psych System nteragieren, aber bleiben jeweils Umwelt zueinander
bei Parsons nicht, da ist das System die Umwelt!
Autopoesis
Person
entwickelt sich nach einer eigenen Dynamik (selbst gesteuert), unabhängig von der soz. Umwelt
Gesellschaft
entwickelt sich i selbstreferenzieller Logik --> Aneignung & Übersetzung
= Strukturelle Kopplung / Komplexitätsreduktion
Andocken und Nehmen, was man braucht
=Organisationsform von Systemen, die ihre konstitutiven Komponenten selbst herstellen und über Zeit und Raum selbst erhalten können
Kritik
o
sehr abstrakt
, aber bezieht theoretisch übergreifende Gesichtspunkte der Funktionsfähigkeit von Systemen in die Sozialisationstheorien ein
o eher Plausibilität als
empirische Überprüfbarkeit

o Interaktive zw.
Individuum
und System fehlt ------>
Handlungstheorien

Me
I
Self
Ausgangspunkt = menschl. Kommunikation
Beobachtbares
Verhalten
= bedeutsame
Symbole
Interaktion
=
Prozess symbolisch
e Interaktion
kontextabhängig
personenabhängig
subjektive Interpretation
Handlung
= zielgerichtet
= Handlungsbereitschaft wird vrausgesetzt
= min. 2 Menschen mit sinnhaft aufeinander bezogenen Aktionen
Handlungstheorien beschäftigen sich damit, wie die versch. Systeme sich gegenseitig interpenetrieren.
Unterschied Mensch / Tier
Persönlichkeitsentwicklung
Produkt der eher sozialen Komponente des „Me“ und der eher psychischen Komponente des „I“
„Me“ = intersubjektiv ausgehandelte Erwartungen, handlungsleitende Orientierungen (≈Über-Ich) = wie andere Personen mich sehen (
internalisierte gesellschaftliche Erwartungen
)
„I“=
impulsive/spontane Energien
der Person (≈Es), unabhängig
o „I“ + „Me“ = „Self“ (Selbst) = das Selbstverständnis und Selbstbild von sich als Person (≈Ich)
MIND
„Mind“ = Bewusstsein / reflexive Intelligenz beobachtet „Self“ von außen reflektiv
Reflexion wird ans Me weitergegeben
beobachtet
reflektiert
kontrolliert
Handeln
= symbolisch vermittelte Interaktion (Sprache) dazu nötig: Wissen über sich selbst (Mind) und andere
Soziales Handeln
= wechselseitige Interpretation von Situationen, Rollenerwartungen und Handlungen
hier wird Persönlichkeit entwickelt (Interaktion als zwingende Voraussetzung)
Empathie
= Bedeutung der eigenen Handlungen für andere einzuschätzen

Role-taking
“ = das Subjekt macht sich selbst zum Objekt
Mensch
= schöpferischer Interpret und Konstrukteur seiner sozialen Lebenswelt
Bedingung von Freiheit
= Verfügung über symbolische Kommunikation
Soziale Strukturen
= Produkt der Interaktion und Interpretation
Soziale Realität
= bedeutungsvolles interindividuelles Arrangement

Turner
Role-making:
aktive Selbstdefinition und Gestaltung von Rollen und Beziehungen in sozialen Interaktionen
Role-standpoint:

kognitive Rollenübernahme bedeutet nicht Identifikation mit den Intentionen der beteiligten Handlungspartner
Interaktion als Vorraussetzung für PSK Entwicklung
Bsp.: Feuer --> jeder hat sofort Handlungschema bereit
Kind lieb + böse ansehen --> immer eine passende Reaktion
Rinderhack beim Metzger oder in der Vorlesung bestellen
Rollenkonflikte --> Student - Mutter
Kritik
o Methodisch: traditionell: überwiegend hermeneutisch und inhaltsanalytisch; später auch quantifizierend
o heute: breite Kombination qualitativer und quantitativer Verfahren
o Verbindung individualistisch‐handlungstheoretischer und gesellschaftlich--> strukturtheoretischer Aspekte innerhalb einer Theorie kommunikativer Beziehungen
o Schwerpunkt liegt auf dem Subjekt (subjektivistisch und konstruktivistisch)
o sozialstrukturtheoretische Aussagen bleiben vage (z. B. Macht, Einfluss und Konflikte industrieller Gesellschaften, organisatorische Segmentierungen und Abgrenzungen)

Persönlichkeitsentwicklung in enger Beziehung zur Entwicklung der Gesellschaft Theorieströmungen, die gesamtgesellschaftliche Strukturen und ihre Dynamik analysieren.
Betonung der ökonomischen, politischen und kulturellen Strukturierung der Wechselbeziehungen zwischen Person und Umwelt.

historische Analyse der Entwicklung der wirtschaftlichen Produktionsverhältnisse

= „Klassentheorie“
Annahme:
Produktionsverhältnisse beeinflussen die Gesellschaft und somit Individuen
Besitzer der
Produkte
Produzent
Subjekt
= handelndes Individuum
freie Entfaltung der PSK nach ökonomischen Umfeld gerichtet
Bsp.: Elternhaus (Unterschicht / Mittelschicht)
d.h. „Allseitige Entwicklung“ der Persönlichkeit kann nur eingeschränkt realisiert werden
Persönlichkeit der Menschen wird verkrüppelt
Theorie des kommunikativen Handelns
Habermas
Handlungstypen
Regressivität
Rigidität
= Charakterstruktur, die Starrheit in der Einstellung, der Zielsetzung oder der Meinung, Unbeweglichkeit und geringe Umstellungsbereitschaft als Verhaltenstendenzen zeigt.
VS
Ziel
: Beschreibung/Erklärung von gesellschaftlichen Bedingungen im Blick auf Freiheitsgrade des sozialen Handelns von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen
nach ihrem Unterdrückungsgehalt
nach der Dichte ihrer Verhaltensvorschriften und der Intensität ihrer Handlungskontrollen
Zentrale Frage:
Wie wirken gesellschaftliche Machtstrukturen (insbesondere innerhalb der Familie) auf die Struktur der Persönlichkeit ihrer Mitglieder?
- Hintergrundannahmen 1
o Entwicklung von totalitären Gesellschaftssystemen (Nationalsozialismus) aufgrund ökonomischer Krisen und Verfall der traditionellen bürgerlichen Familie
o Zerstörung der traditionellen Autorität des Mannes und Vaters als Versorger der Familie und der Frau und Mutter als emotionale Integrationsperson
o statt stabiler Persönlichkeit und Ich- Identität --> blinde und irrationale Hinnahme gesellschaftlichen Zwangs

- Hintergrundannahmen 2
o Deformation der Persönlichkeit zur „autoritären Persönlichkeit“
o Psychoanalyse erklärt, wie die außerfamilialen (durch totalitäre Staatsherrschaft) Formen gesellschaftlicher Autorität unmittelbar (d. h. nicht mehr vermittelt durch die Sozialisationsleistung von Vater und Mutter) auf das Kind treffen
"Formen des beschädigten Lebens"
bewertet
Individuum
spezifische Funktion
Analytische Unterscheidung der Systeme:
Parsons
Freud
definiert
beeinflusst
entwickelt von
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