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Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland -

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by

Paulina Horeni

on 3 June 2014

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Transcript of Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland -

Definition
- nicht- einheimische Organismen, die
einheimische Organismen be- oder
verdrängen

- Schädigung des betroffenen
Ökosystems (nur dann invasive Art)


Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland -
"Sisyphos-Arbeit" oder Beitrag zu nachhaltigem Umweltschutz?

Folgen eingewanderter Arten:

1. Eingewanderte Art kann sich nicht
anpassen und stirbt

2. Neuankömmling passt sich ohne
Komplikationen an das Ökosystem an

3. Eindringling wird zum Invasor,
vermehrt sich massenhaft und
zerstört Ökosystem
Verbreitungswege:
Bekannte Invasoren in Deutschland:
- Waschbären

-Ochsenfrosch

- afrikanische Nilgans

- spanische Wegschnecke


- gezielte Kontrolle
von Nutzflächen
und Transportmitteln

- Grundlagenforschung

- Gesetze und Verordnungen
sollen die Einwanderung regeln

- NEOBIOTA
Früher: natürliche Wege, beispielsweise Naturkatastrophen

Heute: häufigste Verbreitung durch die verschiedenen Fortbewegungsmittel des Menschen
(z.B. Schiffsverkehr)
Der Ochsenfrosch:
- ursprünglich in Nordamerika verbreitet

- wurde in den 80ern und 90ern in
Gartencentern verkauft -> so
Verbreitung in Deutschland

- durch zwischenartliche Konkurrenz
um geeignete Lebensräume und
Ressourcen werden heimische
Amphibien durch den Ochsenfrosch
verdrängt
Der Waschbär:
§ 23
Naturschutzgebiete

(1) Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in
denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer
Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist

1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten,
Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier-
und Pflanzenarten

2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen
Gründen oder

3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden
Schönheit.
Bundesnaturschutzgesetz
NSG- Ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz?
1.
Anzahl der Naturschutzgebiete früher
(um 1990) und heute
2.
Zustand der Naturschutzgebiete
früher (1990) und heute
1990
2012
3288 NSG in Deutschland Anzahl 8589 NSG in Deutschland
368 869 Fläche (in ha) 1.341.396

Negative Einflüsse auf den Zustand der NSG:
Land- und Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei,
Freizeit und Erholung, Wasserbau, Siedlung,
Transport


mind. 80% der NSG von negativer
Einflussnahme des Menschen betroffen


9% der NSG sind überhaupt von national bzw.
internationalem Stellenwert
Studie aus 867 repräsentativen NSG in Deutschland
Fazit
- Schaffung natürlicher Lebensräume
- Starker Anstieg der
Naturschutzgebietsanzahl in den
letzten 20 Jahren
- Geringe Erfolgskontrolle möglich

- anthropogener Einfluss ist enorm

- immer mehr
Naturschutzorganisationen


Historisches
Naturschutzgebiete

- ursprüngliches Verbreitungsgebiet:
Nord- und Mittelamerika

- gelangte Anfang des 20. Jhd. durch
Pelztierzüchter nach Deutschland

- stand bis 1954 unter Naturschutz→
deshalb starke Verbreitung

- passt sich schnell seiner Umgebung an

- kritisch, da er auch geschützte Arten
frisst
Zoologische Gärten-
historische Entwicklung
Staatliche Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland
- 1975 "Konventionen für den internationalen Handel
mit gefährdeten Arten"

- Seit 1985 "Europäische Erhaltungszuchtprogramme"

-1993 erste Welt-Zoo-Naturschutzstrategie

-1999 EU-Zoodirektive

-2005 zweite Welt-Zoo-Naturschutzstrategie

-2011 "Bundesprogramm biologische Vielfalt"

-2011-2020 UN-Dekade biologische Vielfalt






Erfolge und Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität

- Aufzuchtstationen

- Zucht - und
Wiederansiedlungsprogramme

- Sensibilisierung der
Öffentlichkeit

- Forschung


- 26 Tiere in
deutschsprachigem Raum
wiederangesiedelt
(Feldhamster, Schleiereule,
Laubfrosch)

- Beteiligung von VDZ an
Wiederansiedlungsprojekten
in 14 anderen Ländern:
(Goldgelbes
Löwenfäffchen,
Prezwalskipferd,
Spitzmaulnashorn)
Deutscher Feldhamster
Kritik an Maßnahmen der Zoologischen Gärten bezüglich der Erhaltung der Biodiversität

+ Erfolge : Zuchtprogramme,
Wiederansiedlungen, Aufzuchtstationen

+ Historische Entwicklung des
Selbstverständnisses Zoologischer Gärten

- Keine artgerechte Haltung

- Zuchtprogramme und Genforschung
sind kostspielig und nur bedingt
erfolgreich






- ca. 14 Mio. Arten existieren weltweit

- aktuell 17000 Arten vom Aussterben bedroht
(Weltnaturschutzunion Rote Liste)
→ 25% Säugetiere, 12% Vögel, 31% Reptilien

- 28% der Wirbeltiere in Deutschland gefährdet, 8% ausgestorbenen
- sauberes Wasser

- gute Luft

- Nahrungsmittel

- Arzneimittel und technische Forschung

,,Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Indianische Weissagung (ca. 1854)
Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland -
"Sisyphos-Arbeit" oder Beitrag zu nachhaltigem Umweltschutz?
Anzeichen des Verlusts der Biodiversität:
Invasoren
Zoologische Gärten
Quelle:http://www.staff.uni-giessen.de/~gf1003/nabu1.jpg
Quelle:http://www.bfn.de/fileadmin/global/templates/images/logo_bfn.gif
Quelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/8/88/Leibniz-Gemeinschaft-Logo2012.jpg
Quelle:http://www.deutsches-klima-konsortium.de/uploads/tx_n4mfundings/Logo_-_BMU.png
1921
1935
1900

erstmalig Organisationen gegen
negative naturale Veränderungen
Verein Naturschutzpark (gegründet 1909)


[
Lüneburger Heide
(1921)]


NS-Regierung erlässt
Reichsnaturschutzgesetz
ab 1900:
Industrialisierung
Erste Schritte
1935
1990: enormer Personalmangel,
keine effektive Behebung der Schäden möglich
Wiedervereinigung
1990
BIODIVERSITÄT
Vielfalt der
Lebensräume

Vielfalt der Genkombinationen innerhalb einer Art
Vielfalt der Arten
Auswirkungen auf den Menschen
Fazit
Biodiversität
Fakten
Bis heute sind bereits

-
626
wirbellose Landtiere

-
116
landgebundene Wirbeltiere

-
200
Wassertiere

nach Deutschland eingewandert.
Strategien zum Umgang mit Invasoren
Fazit
- Durch Klimawandel und
Globalisierung wird das Problem
zukünftig zunehmen

- Die Tierwelt Deutschlands wird nach
Expertenmeinung nicht von fremden
Tierarten gefährdet, deshalb
entspannter Umgang mit Invasoren
angebracht

- Geld sollte trotzdem in
Grundlagenforschung investiert
werden

Fazit
1939-1945
Der zweite Weltkrieg
→ gilt in der Sowj. Besatzungszone bis 1954
→ Denkmal- und Naturschutz schon seit 1919 in der
Weimarer Verfassung abgesichert



→wird 1954 vom Naturschutzgesetz abgelöst

§1 S. 2 RNG
[Gegenstand des RNG sind]
Pflanzen und nichtjagbare Tiere, Naturdenkmäler und
ihre Umgebung, Naturschutzgebiete und sonstige Landschaftsteile in
der freien Natur, deren Erhaltung wegen ihrer Seltenheit, Schönheit,
Eigenart (...) im allgemeinen Interesse liegt.

Reichsnaturschutzgesetz
§1 S. 1 RNG
[Das RNG dient] dem Schutze und der Pflege der heimatlichen Natur in allen ihren Erscheinungen

DDR
BRD
Naturschutz findet geringe
Aufmerksamkeit

RNG trägt Spuren des
dritten Reichs
→ gilt nicht weiter
RNG gilt (bis 1954) weiter
- 3000 v. Chr. erste Tierparks (China,Euphrat)

- Kaiser Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.) besaß 3500 Tiere

- Reichsstädte eröffneten Menangerien

- 1844 erster Zoo in Deutschland eröffnet in Berlin

- Nach der Jahrhundertwende über 20 Zoos und Aquarien
im deutschen Reich

-1907 Hagenbecks Tierpark

- 1942 Tiergartenpsychologie von Heini Heidiger

Machtsymbol → Menangerie als Unterhaltung →
Anspruch von Wissensvermittlung →
Naturschutz als wesentliche Aufgabe

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.zoo-berlin.de%2Ftypo3temp%2FGB%2Fce947fc7fa.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.zoo-berlin.de%2Fzoo%2Funternehmen%2Fhistorie%2Fbildergalerie.html&h=277&w=463&tbnid=2lM-WipyKHHnCM%3A&zoom=1&docid=von4_n1XRe9_zM&ei=6LSJU-bQCKaN0AW1-IHgDw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=302&page=1&start=0&ndsp=20&ved=0CFsQrQMwAQ
Berliner Zoo
Tierpark Hagenbeck
Quelle:http://static3.akpool.de/images/cards/60/607290.jpg
Tierpark Hagenbeck 2014
Quelle:http://www.wetzelvonseht.com/uploads/tx_projekte/005_008_04_Hagenbecks_OranGutan_L.jpg
Quelle:http://www.derwesten.de/img/incoming/origs4609602/5819248924-w656-h240-bF3F3F3-st/38604904-543x199.jpg
Goldgelbes Löwenäffchen
Quelle:http://www.ud-lindau.de/images/sponsoren/peta.gif
PETA-LOGO 2014
Sisyphos-Arbeit
nachhaltiger Umweltschutz
Quelle:http://www.ehingen.de/,Lde/212804.html
Schwäbische Alp
- Sensibilisierung der Bevölkerung wird
vorangetrieben

- Umweltorganisationen werden
gegründet

- Erhaltung vereinzelter Arten wird
gefördert
- Bevölkerungswachstum und Klimawandel
sind nicht aufzuhalten

Ausbeutung der Natur findet statt:
- Nutzung von Lebensräumen für Nährstoffeinträge
- Bebauung
- Trockenlegung von Feuchtgrünland/Kleingewässern

- finanzielle Unterstützung fehlt:
→Grundlagenforschung
→Mangelnde Erfolgskontrolle
→Profitorientierte Prioritätensetzung
Quelle: http://img.welt.de/img/wissen_ipad_2/crop102012855/1188728603-ci3x2l-w620/waschbaer-DW-Wissenschaft-Neumuenster.jpg
Quelle: http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_waschbr_zuwachs.jpg
Quelle: http://www.wz-newsline.de/polopoly_fs/1.884844.1327427896!/httpImage/onlineImage.jpg_gen/derivatives/landscape_550/onlineImage.jpg

Quelle:http://www.niedersachsen-tourism.com/images//naturpark-lueneburger-heide-600-359-100-nc-c-8PMaPm.jpg
Beispiel: Lüneburger Heide
Freizeitangebote: Heide-Park, Vogelpark,
Serengeti-Park, Tierparks
Quelle:http://home.foni.net/~arp-mathias/pics/heidepark/Heidepark_Soltau-Bobbahn-20020730-001.jpg

- Nachhaltigkeit und Umweltschutz

- Bewusstseinsveränderung nicht erkennbar

- Deutscher Tierschutzbund :
Natürlicher Lebensraum kann nicht nachgeahmt
werden → keine artgerechte Haltung

- Keine natürliche Auslese → Haustiere statt
Wildtiere

- PETA: Ohne Wiederaussiedlung kein
Artenschutz

- Verschwendung finanzieller Mittel

Quelle:http://www.herz-fuer-tiere.de/uploads/pics/Logo-Deutscher-Tierschutzbu.jpg
Deutscher Tierschutzbund Logo 2014
Seehundstation Norddeich
- 06.06.1980 Eröffnung

- verwaiste oder verletzte Seehunde werden
aufgenommen und behandelt → freigelassen

- Durch Eintritts-und Spendengelder finanziert

- Kritik : unnatürliches Eingreifen in die Natur

- Andere : Wildvogelstation der NABU,
Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog,
Raubtier- und Exotenasyl e.V.
Quelle:http://www.topagrar.com/imgs/4/4/5/1/1/3/8f56652fa7efdde1.jpg
Quelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Naturschutzgebiet.svg/324px-Naturschutzgebiet.svg.png
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bc/Naturschutzgebiet_altes_Schild.svg
→ Fokus müsste auf der Erhaltung der Biotope liegen
→ Artenschutz ist nur ein Teilaspekt der
Zoologischen Gärten
→ Tierschau mit Potential
Quelle:https://naturfotografen-forum.de/data/o/178/891204/image.jpg
Die bisher ergriffen Maßnahmen
zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland reichen
nicht aus, um zu einem nachhaltigen
Umweltschutz beizutragen.
Die Artenvielfalt geht weiterhin zurück.
Natur bedeutet Heimat
Natur bedeutet Freiheit
36 % der Tierarten und
72,5 % der Lebensräume

sind bedroht
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