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Flucht und Vertreibung ab 1945

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by

Claudi Andrea

on 2 July 2015

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Transcript of Flucht und Vertreibung ab 1945

Flucht und Vertreibung
der Deutschen
nach dem
Zweiten Weltkrieg

Vorgeschichte
Flucht und Vertreibung
betroffene Gebiete
Quellen

www.hdg.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/DasEndeAlsAnfang/fluchtUndVertreibung.html (21.06.15)
www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/vertreibung-der-deutschen (21.06.15)
www.planet-wissen.de/politik_geschichte/nachkriegszeit/flucht_und_vertreibung/ (21.06.15)
www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/dossier-nationalsozialismus/39587/die-vertreibung-der-deutschen?p=all (21.06.15)
www.ndr.de/geschichte/chronologie/nszeitundkrieg/fluechtendefrauen100_v-contentgross.jpg (21.06.15)
www.sdz-online.com/Karte_Sudetenland_1939_gr.jpg (21.06.15)
www.hdg.de/lemo/html/dokumente/Nachkriegsjahre_vertrag/PotsdamerAbkommen/index.html (21.06.15)
www.hdg.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/DieAlliierteBesatzung/potsdamerKonferenz.html (21.06.15)
www.planet-wissen.de/politik_geschichte/nachkriegszeit/flucht_und_vertreibung/die_polnische_westverschiebung.jsp (21.0.15)
www.lwl.org/aufbau-download/bilder-download/flucht-flucht_vertreibung-ablauf-1164959273_0.jpg (09.11.13)
www.bild.de/fotos/karte-gross-1455226/Bild/1.bild.jpg (21.06.15)
www.ffmhist.de/ffm33-45/bitmap/isg_heimatvertriebene_1946_01_k.jpg (23.06.15)
www.zessin-familien.com/lib/exe/fetch.php?media=bue45-poland-k.jpg (23.06.15)
www.rechtes-regensburg.net/bilder/1945-zuege-dresden-fluechtlinge.jpg (23.0.15)
static2.akpool.de/images/cards/6/66557.jpg (23.06.15)
http://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/befreiung-und-besatzung/potsdamer-konferenz.html
http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/nachkriegszeit/stunde_null/potsdamer_konferenz.jsp
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/flucht-der-deutschen-194445.html
http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/dossier-nationalsozialismus/39587/die-vertreibung-der-deutschen
http://www.zeit.de/1953/14/das-vertriebenengesetz
http://www.gesetze-im-internet.de/bvfg/index.html
http://www.ausstellung-angekommen.de/index.php?id=6
http://www.deutschlandradiokultur.de/westverschiebung-und-zwangsumsiedlungen.954.de.html?dram:article_id=141877
http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/flucht_und_vertreibung/pwiepolnischewestverschiebung100.html
http://library.fes.de/library/netzquelle/zwangsmigration/33vertrpl.html
Ausgangslage
Motive für die Flucht und Vertreibung
1944 Flucht aus Angst wegen aktuellen Kriegsereignissen, Evakuierung v.a. wegen der "Roten Armee"
Ab 1945 Vertreibung durch die "Rote Armee"
1946-47 Potsdamer Konferenz: Zwangsumsiedlung
Potsdamer Abkommen
-Potsdamer Konferenz: Sommer 1945
-Treffen von Truman, Churchill und Stalin

Ziel:
- Neuordnung Europas
- Schicksal Deutschlands
- Klären der Reparationsfrage und der deutschen Ostgrenze

Beschluss:
- Überführung der deutschen Bevölkerung auf "humane und ordnungsgemäße" Weise aus den ehemaligen Ostgebieten

(...)
XIII: Ordnungsgemäße Überführung deutscher Bevölkerungsanteile
(...)
Die drei Regierungen haben die Frage unter allen Gesichtspunkten beraten und erkennen an, dass die Überführung der deutschen Bevölkerung oder Bestandteile derselben, die in Polen, Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muss. Sie stimmen darin überein, dass jede derartige Überführung, die stattfinden wird, in ordnungsgemäßer und humaner Weise erfolgen soll.
(...)
Quelle: Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland. Ergängzungsblatt Nr. 1, S. 13-20
Vertreibung
Polen, Tschechoslowakei, Sowjetunion, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien, Slowenien, Baltikum
Flucht
Ostpreußen, Schlesien, Pommern
Art der Flucht/Vertreibung
War der 8. Mai 1945 auch für die Vetriebenen und Flüchtlinge ein Tag der Befreiung?
Integration
von Flüchtlingen
Allgemeines
Probleme:
keine Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung
Angst vor Unruhen, Radikalisierung und politischen Umschwung
Flüchtlinge standen Integrationsmaßnahmen skeptisch gegenüber
unkontrolliertes Einströmen der Flüchtlinge
Frage nach Unterbringung und Ernährung der Flüchtlinge
Flüchtlingsprobleme als
Herausforderung für Regierung
Flüchtlingsgesetz
1947
Eingliederung und Aufnahme der Flüchtlinge
→ Grundlage ihrer neuen Existenz
Gleichstellung mit Einheimischen
Einführung von Flüchtlingsausweisen
Flüchtlingsausweise
Einteilung der Menschen in Vertriebene, Heimatvertriebene oder Sowjetzonenflüchtlinge
3 Ausweise (A, B, C)
Ausweis A und B: für Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten
Ausweis C: Sowjetzonen Flüchtlinge
Flüchtlingsverwaltung stellte aus
Anrecht auf Versorgung, Wohnraum, Lebensmitteln
Anspruch auf Leistungen der Vertriebenen & Flüchtlinge
Sicherung der Kultur und Traditionen der ehemaligen deutschen Ostprovinzen
Ausdruck der Verantwortung Deutschlands
Bundesvertriebenengesetz 1953
"Aufgezwungene" neue Heimat
Wohnungsituationen
Flüchtlingskomissare zuständig für Unterbringung
Flüchtlingslager oder Einquartierung in Einheimische Haushalte
Not und Elend in Flüchtlingslagern
Anfeindung und Platzmangel in fremden Wohnungen
Wohnungsbau schleppend: Arbeitskräfte- und Materialmangel
Eingliederung
in Arbeit
Neuaufbau der Indusrie: neue Arbeitsplätze
Vertriebene arbeitslos oder überqualifiziert für Arbeit
Arbeit in Landwirtschaft zum Teil ohne Lohn
Lastenausgleich
Wiedergutmachung des nationalsozialistischen Unrechts
finanzielle Entschädigung und Eingliederungshilfe aufgrund des Krieges
Vertriebene bildete größte Gruppe der Betroffenen
Finanziert durch Vermögensabgaben
Kultur und Integration
Verein zur Förderung von sudetendeutschen Wissenschaftlern, Schriftstellern und Künstlern
Gesetz zur Sicherung und Erhaltung des Kulturguts Vertriebener
schwer für die Flüchtlinge
von einheimischen abgewiesen, standen vor nichts, unkontrolliertes Einströmen, teilweise gegen ihren Willen, Verlust der Heimat
Lastenausgleich als positiven Aspekt
durch ihn können sie Leben wieder aufbauen
Fazit
Insgesamt ca. 12 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene
- Kriegsende
- Forderung nach Grenzkorrekturen Polens und der Tschechoslowakei

Konferenz von Jalta 1945:
- Beschluss der Westverschiebung Polens
- Umsiedlung der polnischen und deutschen Bevölkerung
Flucht:
- zu Fuß
- mit Fluchtwagen
-mit Schiffen
-mit Zügen
Vertreibung:

- "Wilde" Vertreibungen
brutale Ausschreitungen und Übergriffe
-> Rachegedanke

-Vetreibungen auf "humane" Weise
-> Beschluss der Potsdamer Konferenz
12 Millionen Flüchtling: verdoppelte Einwohnerzahl
gleichmäßig auf Besatzungszonen verteilt
Oftmals mit Sammeltransporten nach Deutschland gebracht
Vorerst Unterbringung in Flüchtlingslagern
Zunächst keine Gleichstellung mit Bürgern
Größte Gruppe: Vertriebene aus Sowjetunion
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