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Rainer Wiederstein: Gefahren der digitalen Welt (auf Grundlage des Handbuches Jugendmedienschutz von Günter Steppich, s. www.medien-sicher.de)

Definition, Beispiele, Formen, Folgen, Schutz, Hilfe und mehr - ein Ratgeber für SchülerInnen, Eltern und Lehrer (auf der Grundlage/Basis des Handbuches Jugendmedienschutz von Günter Steppich)
by

Rainer Wiederstein

on 7 December 2015

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Transcript of Rainer Wiederstein: Gefahren der digitalen Welt (auf Grundlage des Handbuches Jugendmedienschutz von Günter Steppich, s. www.medien-sicher.de)

Definition: Der Begriff "Cyber-Mobbing" bzw. "Cyber-Bullying" bezeichnet die fortgesetzte Verleumdung, Bedrohung und Belästigung einer Person mit Hilfe des Internets oder eines Handys (z. B. das Verschicken gemeiner, bedrohlicher Nachrichten oder die Aufnahme und Verbreitung demütigender Videos).
Cyber-Mobbing
Gefahren der digitalen Welt
Medienkompetenz hat sich neben Lesen, Schreiben und Rechnen zur vierten Schlüsselkompetenz entwickelt, über die jeder Schulabgänger verfügen sollte.
Medienkompetenz
Verlust der Privatsphäre
Jugendgefährdende Inhalte
Computer-/Online-Sucht
Sexuelle Übergriffe
Kostenfalle + Abo-Falle
Rechtsverstöße
Schadsoftware: Viren, Trojaner,
Spyware und Co
vielfältige Risiken und Gefahren, die sich ständig verändern
Schutz vor Risiken
durch Medienkompetenz und Jugendmedienschutz
Grundschüler melden sich, unbemerkt von den Eltern, in facebook an und breiten ihr ganzes Leben aus
14-jährige sehen Hardcorpornofilme und reale Tötungsvidos im Internet
8% aller 15jährigen Jungen gelten als computersüchtig, 600.000 Computerspielsüchtige insgesamt
der tägliche Bildschirmkonsum ist in haarsträubende Dimensionen vorgedrungen - 6 - 7,5 h täglich!
übermäßiger Konsum wirkt sich negativ auf schulische Leistungen aus - Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Schulversagen
Die übermäßige Nutzung von emotional sehr beteiligenden Videospielen hat erheblichen Einfluss auf das Leistungsvermögen und die Gehirnentwicklung Heranwachsender: Insbesondere gewalthaltige Spiele beeinträchtigen die Lernleistung, weil deren intensive Eindrücke in der ersten Schlafphase Lerninhalte überlagern und so deren Übernahme in das Mittel- und Langzeitgedächtnis verhindern. Wer sich also nach dem Lernen abends noch mit einem Ego-Shooter oder einem spannenden Onlinerollenspiel wie WoW beschäftigt, gefährdet damit unmittelbar seinen Schulerfolg.
Hilfe durch Eltern
Hilfe durch Lehrer
Medienkompetenz beinhaltet nicht nur technische Fertigkeiten, sondern insbesondere auch verantwortungsvollen und sicherheitsbewussten Umgang mit der digitalen Welt
im Web2.0 mobbt sich auf Plattformen wie SchülerVZ, Facebook eine ganze Schülergeneration, dass die Fetzen nur so fliegen! Jeder 3. war bereits Opfer, jeder 2. outet sich als Täter!
unbedarfte Internetnutzung birgt für Eltern ein erhebliches finanzielles Risiko
den meisten Eltern ist nicht vewusst, dass ihre Kinder im Internet Rechtsverletzungen begehen können, noch dass sie für diese als Aufsichtspflichtige voll haftbar sind!
illegale Downloads
Eltern sind in dieser neuen Welt als Ratgeber Kontrollinstanz dringend gefordert, aber in der Regel damit völlig überfordert.
Sie müssen die ungezügelte Mediennutzung ihres Kindes drastisch einschränken, um den schulischen Supergau zu verhindern
Schutz der Privatsphäre
rechtliche Aspekte
Datenschutz
Naivität der Eltern im Bezug auf die größten Risiken für Kinder im Netz!
Pädophile
Der Pisa Schock
(Ursache und mögl. Lösungsansätze nach Steppisch)
Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen Medienkomsum und Schulversagen und erklären zu einem erheblichen Teil das erschreckende Ergebnis der PISA-Studie!

Die europäische Bildungsspitze verfügt über ein flächendeckendes Ganztagsschulsystem, wodurch ungünstiger Medienkonsum im häuslichen Umfeld schon rein zeitlich erheblich eingeschränkt wird.
Deutschland ist in der schulischen Mediennutzung und -ausbildung um gut 10 Jahre zurück. Die deutschen Lehrer hängen im Bezug auf IT-Kompetenz, IT-Aufgeschlossenheit um Längen zurück.Im OECD-Vergleich liegt Deutschland bei der Nutzung digitaler Medien im Unterricht aktuell auf dem letzten Platz! Auch in der Lehrerbildung und Studienseminaren führt Medienbildung nach wie vor ein ein Nischendasein. So ist es nicht verantwortlich, dass nirgends mehr Lehrkräfte keinen Mehrwert der Nutzung digitaler Medien sehen als in Deutschland und das bei deutschen Schülern ein haarsträubendes Missverhältnis zwischen häuslicher und schulischer Computernutzung besteht.
Deutsche SchülerInnen sind international abgeschlagen – hinsichtlich ihrer schulischen Medienbildung! Studien der OECD und der EU bescheinigen uns diesbezüglich einen Rückstand von 10 Jahren auf die führenden Nationen, Tendenz zunehmend. Das größte Manko ist dabei noch nicht einmal die deutlich schlechtere Hardwaresituation, sondern die geringe Medienaffinität des Lehrpersonals: Während im Durchschnitt der anderen EU-Staaten 95 % der Lehrer einen Mehrwert im Computereinsatz sehen, outen sich 35 % der deutschen Pädagogen mit negativen Zitaten.
Neben fehlenden grundlegenden Konzepten mangelt es an Lehrern, Dozenten und Ausbil-dern, die IT-Kenntnisse kompetent vermitteln können. Und so ist es heute immer noch möglich, nach einem com-puterabstinenten Abitur ein medienfernes Lehramtsstudium samt anschließendem Referendariat zu durchlaufen und in den Schuldienst einzutreten, ohne die Grundlagen der Technik zu beherrschen, die eine entscheidende Rolle für die Zukunft unseres Bildungssystems spielt.
Bezüglich der technischen Voraussetzungen gibt es in Deutschland immer noch weit weniger Rechner pro Schüler als in anderen Nationen, v.a. was mobile Geräte betrifft. Der gravierendste Unterschied besteht jedoch hinsicht-lich professionellem Support und qualifizierten IT-Fachlehrern. Während sich führende Nationen dafür hauptamt-liche Administratoren und Techniker leisten, sollen in Deutschland vornehmlich Lehrkräfte, die häufig gar keine ausgebildeten Informatiker sind, mit einem Minimum an Entlastungsstunden sicherstellen, wofür jede Firma pro-fessionellen IT-Support benötigt.
Noch betrüblicher sieht es im Grundschulbereich aus, wo die Funktion des IT-Beauftragten in manchen Fällen sogar ausgelost wird, weil niemand im Kollegium über die erforderlichen Kenntnisse verfügt.
PISASpitzenreiter wie Kanada, Schweden oder Neuseeland geben pro Schuljahr und Schüler bis zu 2000 Euro mehr aus als unser „Land der Dichter und Denker“. Um schwedisches Niveau zu erreichen, müsste Deutschland angesichts ca. 12 Millionen Schülern 24 Milliarden Euro zusätzlich in sein Bildungssystem investieren. Aber stattdessen ist der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt von 5,5 % im Jahr 2000 auf 4,8 % im Jahr 2006 gesunken (Platz 29 unter 34 Ländern), während die Spitzenreiter zwischen 6 und 8 % lagen)
PISA-Schock!
Schutz durch Bildung 2.0
Kinder heute brauchen eine „Bildung 2.0“, einen neuen, kompetenzorientierten Typus von Schule, der es erlaubt, sich Bildung aktiv und produktiv, unter Nutzung interaktiver, vernetzter Medien, in hohem Maß individuell, eigen-ständig und selbstverantwortlich anzueignen und weiterzugeben. Wissen ist heute hochgradig dynamisch, und es ist zum größten Teil im Netz abrufbar. Angesichts der Wissensexplosion im digitalen Zeitalter muss die Vermitt-lung bloßer Fakten mehr exemplarischem Wissen, Zusammenhängen und Problemlösestrategien weichen. Lehrer sind in diesem kompetenzorientierten Konzept keinesfalls überflüssig, sondern im Gegenteil deutlich effizienter und weniger belastet, weil sie nicht mehr Be-Lehrer, sondern Lernberater und Coaches sind. Die althergebrachte, überwiegend passiv-konsumierende „Bildung 1.0“ wird heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.
Eltern haben eine Belehrungs- und Prüfungspflicht“ in Bezug auf die Nutzung eines Internet-PCs durch ihre Kinder, den meisten Eltern ist weder bewusst, dass ihre Kinder im Internet Rechtsverletzungen begehen könnten, noch dass sie für diese als Aufsichtspflichtige voll haftbar sind.

Die Betrüger leben bestens davon, dass viele Opfer aus Unkenntnis der Rechtslage bezahlen, wenn Mahn- und Inkassoschreiben mit massivem Drohinhalt eingehen. In sehr seltenen Fällen ist der letzte Versuch der Abzocker ein gerichtlicher Mahnbescheid. Diesem muss man einfach widersprechen, die Gerichte prüfen nicht, ob der Anspruch des Mahners berechtigt ist!
Kenne ich die Risiken ? ... und spreche
ich mit meinem Kind darüber?
Weiß ich, wie viel Zeit mein Kind
an Bildschirmen verbringt?
Ist der PC/Handy/Tablet kindersicher ?
Wie präsentiert es sich dort, und für wen?
WWW => Wann / Was/ Wie lange ?
FACEBOOK, WhatsApp, SKYPE, Instagramm, Snapchat, Twitter, ask.fm, Lovoo, Younow ...?
Was macht es mit dem Handy => Apps, GPS, WLAN, Bluetooth…???
Kann Medienkonsum Entwicklung und Schulerfolg beeinflussen?
Welche Inhalte hat es auf seinem PC/Handy/Tablet?
Nutzt es File-Sharing? eMule, eDonkey, Bearshare, Lphant, BitTorrent…
Weiß es über Urheberrechte Bescheid?
Kann mein Kind Pornos & Gewaltdarstellungen verkraften ?
... und würde es mir von negativen Erfahrungen erzählen ?
13
Kinder und Jugendliche nutzen Chats und Messenger, um mit Freunden schnell in Kontakt zu treten oder andere frei und spielerisch kennenzulernen. Auch Fremde nutzen gezielt Chats, um persönliche Informationen abzufragen oder gar zu einem persönlichen Treffen aufzufordern. „Cyber-Grooming (oder Online-Grooming) wird das Phänomen genannt, wenn Erwachsene versuchen, sich über Chatrooms und Messenger das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen zu erschleichen, um sie im realen Leben zu treffen und schlimmstenfalls zu missbrauchen.
Handygewalt/-mißbrauch
http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/handygewalt/kurzfilm.html
In Artikel 5 GG ist auch der Jugendmedienschutzstaatsvertrag verankert.
Wortlaut des Artikel 6 (2) Satz 1 GG: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“
Grundgesetz und Medienerziehung: Jugendmedienschutz
Verfassungsrechtliche Staatsaufgabe (Art. 5, Abs. 2 GG – JMStV)
Einschränkung bzw. Ergänzung des Erziehungsrechts (Art. 6, Abs. 2 GG)
=> Aufgabe der Eltern: Jugendgefährdung & Entwicklungsbeeinträchtigung verhindern
Eltern sind für die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet voll verantwortlich.
Laut einem Gerichtsurteil müssen Eltern ihre Kinder über die Risiken der Neuen Medien aufklären und deren Nutzung auch kontrollieren, d.h. ihrer „Belehrungs- und Prüfungspflicht“ nachkommen.
Info Blatt zu Gewaltvideos auf Schülerhandys + Handy-Tipps:
Machen Sie sich mit den Funktionen moderner Handy-Geräte vertraut - speziell mit der Datenübertragung per Bluetooth- oder Infrarot-Schnittstelle.
Achten Sie auf entsprechende Vorkommnisse in Ihrer Schule oder Ihrer Jugendfreizeiteinrichtung. Häufig sind derartige Videos und Bilder Gesprächsthema in den Pausen oder im Unterricht.
Sensibilisieren Sie Kinder und Jugendliche im Rahmen der Medienerziehung über die Auswirkungen und Folgen dargestellter Handy-Nutzung sowie über mögliche Straftatbestände (§ 131 StGB) und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Einzelnen.
Vereinbaren Sie unter Einbindung der Eltern- und Schülervertreter klare Regeln über die Nutzung von Handys an Ihrer Schule. Prüfen Sie die Vereinbarkeit dieser Regeln mit dem jeweiligen Schulgesetz Ihres Bundeslandes.
Gehen Sie konsequent gegen entsprechende Verstöße gegen die Schul- und Hausordnung vor und wenden Sie ggf. schulrechtliche Maßnahmen an.
Informieren Sie die Eltern der Kinder und Jugendlichen.
Informieren Sie die Polizei, wenn der Verdacht einer Straftat vorliegt.
Handy-Tipps:
Machen Sie sich mit den Funktionen moderner Handygeräte vertraut – speziell mit der Datenübertragung per Bluetooth und der möglichen Internetfähigkeit.
Prüfen Sie, welches Handy für Ihr Kind geeignet ist und welche Funktionen wirklich sinnvoll sind.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die sinnvolle Nutzung des Handys und thematisieren Sie mögliche Gefahren. Dies bedeutet unter anderem, dass Bluetooth grundsätzlich abgeschaltet und nur bei Bedarf aktiviert werden sollte.
Vereinbaren Sie unter Einbindung der Eltern- und Schülervertreter klare Regeln über die Nutzung von Handys an Ihrer Schule. Prüfen Sie die Vereinbarkeit dieser Regeln mit dem jeweiligen Schulgesetz Ihres Bundeslandes.
Sensibilisieren Sie Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Medienerziehung über die Auswirkungen und Folgen dargestellter Handynutzung sowie über mögliche Straftatbestände (§ 131 StGB) und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Einzelnen.
Gehen Sie konsequent gegen entsprechende Verstöße gegen die Schul- und Hausordnung vor und wenden Sie ggf. schulrechtliche Maßnahmen an.
Informieren Sie die Polizei, wenn der Verdacht einer Straftat vorliegt.
Hinter Handygewalt können sich verschiedene Straftaten verbergen. Hier finden Sie einen Auszug:
Gewaltdarstellung § 131 Strafgesetzbuch (StGB)
(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
(4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.
 
Körperverletzung § 223 StGB
(1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
 
Gefährliche Körperverletzung § 224 StGB
(1) Wer die Körperverletzung
1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht,
6. wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
 
Beleidigung § 185 StGB
Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 
Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen § 201a StGB
(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.
(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.
 
Recht am eigenen Bilde § 22 Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie
Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von zehn Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.
Rechtslage: Folgen von Handygewalt
Rechtslage
§184 StGB:Verbreitung pornographischer Schriften(1)

(1) Wer pornographische Schriften

1. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht,[…]

(2)Absatz 1 Nr. 1 gilt auch, wenn der Sorgeberechtigte durch das Zugänglich-machen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

…wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.!
Darauf lassen viele Eltern ihre Kinder uninformiert und unkontrolliert los: Frei zugängliche Pornoseiten ohne jegliche Alterskontrolle, die sämtliche Spielarten in Spielfilmlänge zeigen. Dabei reicht die Palette von professionellen Pornofilmen über private Aufnahmen bis hin zu sado-maso Praktiken und Sodomie. Im Internet finden sich vielfältige pornographische Inhalte, die aus gesetzlichen Gründen in keiner Videothek erhältlich sind!
Man kann davon ausgehen, dass heute praktisch jeder 14jährige Junge sich Pornofilme im Internet oder auch auf seinem Handy ansieht. Und glauben Sie nicht, ihr braver Sohn, der vor kurzem noch peinlich berührt war, wenn es im Fernsehen eine Kussszene gab, sei eine Ausnahme – er ist es nicht! Stellen Sie sich vor, eine Gruppe Jugendlicher sitzt vor einem Computer und einer von ihnen ruft eine Pornoseite auf. Und jetzt stellen sie sich vor, dass einer dieser Jungs wegsieht, weil er glaubt, dass sei schlecht für seine sexuelle Entwicklung. Kennen Sie einen solchen Jungen? Ich nicht! Auch als abstoßend empfundene Inhalte werden konsumiert, weil man mitreden können muss – dass Pornographie v.a. unter männlichen Teenagern ein Topthema ist, kann sicherlich jeder nachvollziehen, der in der prädigitalen Zeit die Unterwäscheseiten von Versandhauskatalogen studierte…
Und so stellt sich die Frage: Was bedeutet es für das Sexualleben Jugendlicher, wenn sie ihre „Aufklärung“ aus Pornofilmen beziehen? Glauben sie dann, sie müssten so agieren, wie die Männer in diesen Videos? In der Dr. Sommer Studie 2009 bezeichneten 50 % der Jungen Pornofilme als lehrreich. Welches Frauenbild wird da vermittelt? Und wie wirkt sich das auf das „erste Mal“ von Jugendlichen aus? Dass Heranwachsende von Material, das Vorstellungen vom ständig könnenden Mann und der allzeit bereiten und willigen Frau vermittelt und nicht ohne Grund als jugendgefährdend und entwicklungsbeeinträchtigend eingestuft ist, völlig unbeeindruckt bleiben, ist sicherlich nicht zu erwarten.
Das eigentliche Problem dabei ist noch nicht einmal, dass sich die Jugendlichen diese Filme ansehen, sondern dass sie mit niemandem darüber reden, der ihnen helfen könnte, diese Filme richtig einzuordnen.
Sexualpädagogen berichten, dass immer mehr Jugendliche sich Gedanken um ihre Penisgröße machen. Auch hier-für werden Pornofilme als Hintergrund gesehen, denn durchschnittlich große Geschlechtsteile gibt es in diesen Filmen in der Regel nicht zu sehen.
Das Problem der frei zugänglichen Pornographie müsste also auch Eingang in den schulischen Sexualkundeunterricht finden. Und Eltern müssen heute das klassische „Blümchen und Bienen“-Gespräch zum Thema Pornographie mit ihren Kindern führen. Das ist sicherlich nicht ganz einfach, aber machbar.
Wie würden Sie als Eltern reagieren, wenn fremde Erwachsene Ihren Kindern Pornofilme zur Verfügung stellten? Diese Person anzeigen? Oder zumindest unmissverständlich damit drohen? Höchstwahrscheinlich, und mit Recht! Aber Sie tun genau das, wenn Sie Ihrem Nachwuchs einen Internetanschluss ins Zimmer legen, ohne diesen gegen den Zugriff auf solche Inhalte zu schützen! Streng genommen handeln Eltern nach obigem Auszug aus § 184 grob fahrlässig und machen sich sogar strafbar, wenn sie Minderjährigen unbegrenzten, ungeschützten Onlinezugang gewähren, und auch Jugendliche machen sich strafbar, wenn sie anderen unaufgefordert Pornodarstellungen per Handy oder Email schicken, denn in Absatz 6 heißt es:
6. „….an einen anderen gelangen lässt, ohne von diesem hierzu aufgefordert zu sein…“
Natürlich macht es keinen Sinn, Pornokonsum zu verteufeln oder gar zu kriminalisieren, aber angesichts der Allgegenwart solcher Inhalte im Netz sind Eltern heute gut beraten, dieses Thema mit ihren Kindern anzusprechen.
Onlinespiele sind ein Abbild des richtigen Lebens, man kann dort mit seinem Avatar, der selbst gestalteten Spielfigur, alles tun, was man auch in der Realität tut. Nach-dem man in Second Life echtes Geld in „Linden Dollars“ getauscht hat, kann man Shoppen gehen, ein Stück Land kaufen, ein Haus darauf bauen, heiraten und virtuellen Sex mit anderen Avataren haben (s.o.), wobei alle erdenklichen Sexpositionen per Menü des Sexbettes aus-wählbar sind. Sogar Prostituierte gibt es, die Ihren Avatar für solche Dienste zur Verfügung stellen – gegen Geld natürlich, denn das lässt sich auch wieder zurücktauschen!
Man kann so der Realität vollständig entfliehen. Insbesondere Personen, die im richtigen Leben große Probleme (Versagensängste, Mobbing, Isolation, Misserfolg, Minderwertigkeitskomplexe) haben, verfallen leicht solchen virtuellen Welten, weil sie dort Erfolg und Anerkennung in der Spielergemeinschaft finden.
WoW ist das Spiel mit der höchsten Suchtgefahr, obwohl es ab 12 Jahren freigegeben ist. Satte 12 % der Spieler gelten als süchtig. Millionen Menschen spielen es weltweit, ein Monatsabonnement kostet durchschnittlich 12€, das bei Minder-jährigen in der Regel die Eltern bezahlen! Allerdings ist auch eine Art Prepaid- Karte erhältlich, mit der sich die elterliche Zustimmung vermeiden lässt.
Ein bekanntes Hinrichtungsvideo: Einem abtrünnigen Kämpfer der Al Kaida wird bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein der Kopf abge-schnitten.
Solche Snuff Videos (engl.: to snuff = abkratzen) sind unter männlichen Jugendlichen weit verbreitet, alle wissen davon, jeder dritte kennt je-manden, der ein solches Video auf seinem Handy oder PC hat, 6 % besitzen solche Videos. Sie werden häufig als Mutprobe verwendet, aber auch um andere zu mobben, indem man ihnen das Video per Bluetooth auf das Handy schickt und dessen Reaktion beobachtet (oder auch filmt!)
Sogenannte „Ego-Shooter“ wie „Doom“, „Counterstrike“ oder „Call of Duty“, häufig auch als „Killerspiele“ bezeichnet, die aus der Ich-Perspektive eines Soldaten oder Terroristen gespielt werden, sind nicht zuletzt durch schulische Amokläufe wie in Erfurt und Winnenden in der Diskussion. Während in diesem Zusammenhang immer wieder ein komplettes Verbot gewalthaltiger Videospiele diskutiert wird, konnte in Studien bisher kein direkter, monokausaler Zusammenhang zwischen diesen Spielen und gewalttätigem Verhalten belegt werden. Jedoch ist eine deutlich verminderte Sensibilität gegenüber Gewaltdarstellungen und schlechteres Sozialverhalten nach dem Konsum gewalttätiger Computerspiele nachweisbar, was angesichts der mittlerweile unglaublich realistischen grafischen Umsetzung nicht verwunderlich ist. Auch wenn deutsche Versionen von besonders brutalen oder Gewalt verherrlichenden Sequenzen bereinigt sind, lassen sich diese problemlos aus dem Netz nachladen. In einschlägigen Tauschbörsen werden unzensierte Originalversionen millionenfach heruntergeladen, sodass auch deutsche Spieler z.B. ein Level von „Call of Duty“ spielen können, bei dem es darum geht, in einem Flughafen alle Zivilisten zu töten.
Eine Metastudie des Aggressionsforschers und Computerspielexperten Craig Anderson, die alle sauber durchgeführten Studien zusammenfasst, kommt zu dem eindeutigen Schluss: Killerspiele sind unter bestimmten Umständen aggressionsfördernd und gefährden Heranwachsende. Vor allem vor einem problematischen sozialen Hintergrund, bei hoher Spieldauer (mehr als 2 Std. täglich) und/oder bereits vorhandener Gewaltbereitschaft können sie gegenüber Gewalt desensibilisieren und das Sozialverhalten beeinträchtigen. Die Auswirkungen bezeichnet Anderson zwar als „nicht überwältigend“, aber doch Gewalt verschärfender als andere Ursachen wie z.B. prügelnde Eltern.
Es besteht demnach eine erhebliche Risikoerhöhung, wenn andere Faktoren dazu kommen, wie ein problematisches Elternhaus oder auch psychische Probleme. Ein stabiles Kind aus einem intakten sozialen Umfeld wird demnach durch ein Computerspiel sicherlich nicht zum Gewalttäter oder gar Amokläufer werden, auf der anderen Seite waren bei fast allen schulischen Amokläufen Gewaltspiele eines von vielen Mosaiksteinchen, die in ihrer Gesamtheit zu der Tat führten.
Der permanente Stress während gewalthaltiger Computerspiele hat noch einen weiteren negativen Effekt: Durch die permanente Ausschüttung von Stresshormonen (vergleichbar mit dem archaischen „Tiger im Nacken“) reift das Gehirn jugendlicher Exzessivspieler schneller, wodurch es nicht seine volle Leistungsfähigkeit erreichen kann.
Ego-Shooter - Killer-Spiele
Online-Spiele
Einfluss auf Lernleistung
"Man zielt nicht mehr auf Zielscheiben, sondern auf animierte menschliche Silhouetten. So machte man aus dem Töten einen konditionierten Reflex."
(David Grossmann)
Verantwortung der Eltern
Ausstattung mit Bildschirmmedien
Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten
übermäßige Nutzung, Suchtgefahr
Vermittlung von Werten: Respekt, Anstand, Ehrlichkeit…
Konsequenzen für Kinder
Die Folgen falscher und nicht altersgemäßer Nutzung von Bildschirmmedien können alle Facetten der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen betreffen und gravierende Auswirkungen auf deren Entwicklung und Schullaufbahnen haben.
negative Erfahrungen
80% der Kinder haben schon negative Erfahrungen gemacht z.B.:
wurden nach persönlichen Daten gefragt (40%),
sexuell angesprochen (38%),
Online-Mobbing erlebt (33%),
„Happy Slapping“ gesehen (22%),
Online abgezockt (15%),
Nackfotos erhalten (11%),
Gewalt- und Pornovideos erhalten (8%)
26% mit Internetbekanntschaften getroffen (8)
8% erzählen den Eltern davon!
Sexuelle Anmache ereignet sich v.a. in vermeintlich auf Chatseiten für Kinder wie z.B. www.knuddels.de , in denen sich Scharen von Pädophilen tummeln. Wenn man sich in Knuddels.de mit einem weiblichen Nickname in Chat-räume wie „Kindergarten“, „Grundschule“, „Singles 13-15“ oder schlicht mit Städtenamen einloggt, erhält man innerhalb weniger Minuten eindeutige Anfragen von Personen, die sich zwar als Kinder oder Jugendliche ausge-ben, aber meist schon aufgrund ihrer Ausdrucks- und Schreibweise als Erwachsene identifizierbar sind. Üblicher-weise wird man nach einleitenden Floskeln gefragt, ob man denn nicht in MSN (ein Instant Messenger Programm zum Chatten) weiterchatten wolle. Der Intergrund ist eindeutig: Dort kann man sich Fotos zuschicken und die Webcam benutzen! In auf Kinder zugeschnittenen Chaträumen sind i.d.R. auch spät nachts noch Dutzende von Usern anzutreffen, vermutlich machen sich die Pädophilen dort gegenseitig an…
Fakten
15jährige Jungen:
Videospiele: Ø 2,5 Stunden täglich(Mädchen: 1 Std.) =>Spitzensport!
Jeder dritte spielt 3 Stunden, jeder fünfte 4 Stunden (Mädchen: 6%)
WoW: ~500.00 Spieler in D / jeder 3. mehr als 4,5 Std täglich
Exzessives Spielen: Dopamin =>Synapsen | Stresshormone =>Hirnreifung
8% abhängig oder gefährdet (d.h. in Deutschland: 14.000+23.000)
03/2008: Spielesucht-Ambulanz im Klinikum MainzRisikogruppe Grundschüler!
Wer in den Strudel virtueller Welten eintaucht, bekommt ein Gehirn, das zwar für ein virtuelles Leben optimal angepasst ist, mit dem man sich aber im realen Leben nicht mehr zurechtfindet.
[…] Wer dort angekommen ist […] kann in der realen Welt nicht mehr überleben!
Symptome
Mehr als 5 Stunden PC-Nutzung, Tendenz ansteigend
Kaum Teilnahme am „ersten" Leben / Onlinekontakte dominieren.
Was soll ich denn sonst machen?!
Entzugserscheinungen.
Ständiger Stress mit den Eltern.
Nachlassende schulische Leistungen.
Schutz vor dem "Unbekannten"
Schutz vor Urheberrechtsverletzungen
Du schützt dich vor Urheberrechtsverletzungen, indem du den Urheber um Erlaubnis zur Veröffentlichung bittest und als Urheber oder Quelle nennst. Noch sicherer ist es, einen Hyperlink auf die Urheberinhalte zu setzen.
Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht im Internet
Als Grundsatz gilt: Erlaubt ist, was man selber macht und nicht die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt.
Die allgemeinen Persönlichkeitsrechte schützen die Privat- oder Intimsphäre eines Menschen.
Das so genannte Recht am eigenen Bild ist ein solches allgemeines Persönlichkeitsrecht.
Der Urheber hat also Rechte am gemachten Bild und der Abgebildete an der Abbildung seiner Person.
In sozialen Netzwerken, in deinem Blog, auf deiner Internetseite oder beispielsweise der deiner Schule kannst du so schnell Fehler mit schwerwiegenden Folgen machen.
Urheberrechtsverletzungen lauern bei Downloads, dem Speichern, Posten, Verbreiten und Nutzen von geschützten Produktionen kommerzieller Anbieter – zum Beispiel bei Musik oder Filmen.
Urheberrechtsverletzungen - Erlaubt - Verboten !?
Grundsätzlich ist es erlaubt, private Kopien – beispielsweise von rechtmäßig erworbenen CDs oder von Texten im Internet – zu machen.
Eine DVD mit Freunden anzusehen ist erlaubt. Sie im Jugend- oder Stadtteilzentrum anzukündigen und dort öffentlich zu zeigen wiederum nicht.
Deinem Bruder einen CD-Sampler zu Weihnachten kopieren: ok, aber den Weihnachtsmix in der Schule zu verkaufen oder im Internet zu verbreiten, ist verboten.
Unabhängig davon, ob die Inhalte von Videos beispielsweise bei YouTube rechtmäßig oder illegal eingestellt wurden, ist das bloße Ansehen grundsätzlich erlaubt. Mehr jedoch nicht.
Das Urheberrecht kennt strenge Regeln und Strafen und ist im Detail oft komplex und kompliziert.
Im Internet finden sich unzählige Inhalte wie Spiele, Musikstücke, Filme, TV-Mitschnitte, Grafiken, Landkarten, Fotos oder Texte, die Personen eingestellt haben, ohne selbst Urheber davon zu sein.
Fremde Inhalte zu nutzen ist riskant und oft nicht erlaubt. …. Auch Filesharing oder Tauschbörsen bieten alles andere als Sicherheit. Im Gegenteil.
Das Sharen, also Bereitstellen von Musik, Texten oder Filmen ist nach dem neuen Urheberrecht in jedem Fall rechtswidrig.
Hat man für das Online-Stellen nicht die erforderlichen Rechte erworben, drohen gravierende Strafen.
Nutzern von Tauschbörsen und Programmen wie eDonkey, BitTorrent oder Limewire ist häufig nicht bewusst, dass sie ihre Downloads automatisch wieder anderen Nutzern zum Download zur Verfügung stellen.

Das kann für dich oder deine Eltern ganz schön teuer werden!
Folgen/Strafen:
Auch für das Internet gilt der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Beispiele zeigen, dass allein die Kosten für Abmahnungen bei Urheberrechtsverletzungen in die Tausende von Euro gehen können.
Gerade wenn du einen Download anbietest, können leicht noch Schadenersatzansprüche gegen dich hinzukommen.
Wer beispielsweise ein Musikstück aus einer Tauschbörse ins Netz stellt oder einen Text von einer Website klaut, verletzt das Urheberrecht und kann dafür haftbar gemacht werden.
Verantwortlich sind die Inhaber der IP-Adressen oder des heimischen Telefonanschlusses – in der Regel also deine Eltern.
Für Rechtsverletzungen werden so oft nicht die minderjährigen Verursacher, sondern deren Eltern bestraft.
In schlimmen Fällen drohen hohe Anwaltskosten, Geld- oder gar Haftstrafen sowie Schadenersatzforderungen. Das muss und darf nicht sein!
Das Internet ist kein privater oder gar rechtsfreier Raum.
Auch wenn kein Streifenwagen durch deinen Bildschirm fährt, ist hier die Polizei präsent und jede Form von Öffentlichkeit vorhanden.
Zusammenfassung: Urheber- und Persönlickeitsrecht
Beachten solltest du als Urheber im Internet die
•Urheberrechte und die
•Persönlichkeitsrechte anderer.

Das Urheberrecht schützt
•das kreative oder künstlerische Werk
•und das geistige Eigentum eines Urhebers.

Verwenden darfst du Werke eines Urhebers
• mit dessen Zustimmung,
•als Hyperlink auf den Urheberinhalt
•und als Open Contents, also als „frei“ gekennzeichnete Inhalte.

Verboten ist
•das Filesharing, also Bereitstellen und
•der Download solcher rechtswidrig eingestellter Werke.

Unwissenheit schützt vor Strafen nicht, welche als
•Anwalts- oder Abmahnungskosten,
•als Schadenersatz oder
•nach dem Strafgesetz auch gegen Eltern als Inhaber der IP-Adresse verhängt werden können.
Die Uni Münster therapiert Spinnenphobie wirkungsvoll mit Computersimulationen von Spinnen.
Warum sollten dann Gewaltsimulationen
wirkungslos bleiben und nicht für Gewaltdarstellungen desensibilisieren?
Neuere neurobiologische Studien haben gezeigt: Mehr als 2 Stunden Videospiele pro Tag über einen
Zeitraum von 3 Monaten hinterlassen bereits nachweisbare negative Veränderungen im
jugendlichen Gehirn, die nicht reversibel sind.
Auswirkung virtueller Simulationen
Elternaufklärung
Die Schule kann durch direkte Aufklärung der Schüler dazu beitragen, viele Risiken zu vermeiden - Allerdings sind dazu auch entsprechend qualifizierte Lehrkräfte notwendig.
Den Konsum jugendgefährdender Inhalte sowie übermäßige Mediennutzung können aber nur die Eltern verhindern, die über die Ausstattung ihrer Kindern mit PCs, Onlinezugängen, Spielekonsolen und Multimedia-Handys entscheiden, und diese Geräte leider immer häufiger im Kinderzimmer platzieren, obwohl zahlreiche Studien belegen, wie negativ sich übermäßiger Bildschirmkonsum auf Kinder und Jugendliche auswirkt!
digitale Kommunikation
Während das Problem der Videospielsucht fast ausschließlich Jungen betrifft, zeigen viele Mädchen suchtähnliches Verhalten in Bezug auf digitale Kommunikation:
Geradezu zwanghaft müssen permanent Emails, Chat-Nachrichten und Statusmeldungen aus diversen Sozialen Netzwerken abgerufen werden, um ja nichts zu verpassen. Ernsthafte Konzentration auf Dinge wie Hausaufgaben
ist neben solcher Dauerkommunikation kaum noch möglich.
Erklärung
Insbesondere Personen, die im realen Leben große Probleme (Versagensängste, Mobbing, Isolation, Misserfolg, Minderwertigkeitskomplexe) haben, laufen Gefahr, sich in virtuellen Ersatzwelten zu verlieren, weil sie dort klare Strukturen, Gerechtigkeit, Erfolg, Freunde und Anerkennung finden, Dinge, die sie im realen Leben vermissen.
Beim Computerspielen sorgt die Ausschüttung des Hormons Dopamin für Glücksgefühle und die Bildung von stabilen „Nervenautobahnen“, wodurch eine Verhaltenssucht ausgelöst werden kann, weil der Erfolg im Spiel permanent das Belohnungssystem im Gehirn bedient. Das in der Entwicklung befindliche Gehirn von Jugendlichen passt sich sehr schnell und bei exzessiver Spieldauer irreversibel den Erfordernissen der Computerspiele an (z.B.
ist das für den Daumen zuständige Gehirnareal bei SMS-Vielschreibern deutlich vergrößert). Wer einmal computersüchtig war, lebt – wie ein Alkoholiker
– in ständiger Rückfallgefahr, weil sich das Spielerlebnis und das damit verbundene Glücksgefühl unlöschbar im Gehirn verankert haben.
Folgen
Eine Zeitungsnotiz: Ein 15jähriger zertrümmerte zunächst sein Zimmer und dann die gesamte Wohnungseinrich-tung, weil sein PC am Samstagnachmittag kaputt ging und er kein Ersatzteil besorgen konnte. Die Eltern konnten ihn nicht stoppen und riefen die Polizei, die ihn direkt in die Psychiatrie einlieferte! Der Junge war bis dahin nie durch Gewalt auffällig geworden, saß immer nur stundenlang brav vor seinem PC und zockte...
Einmal im Netz immer im Netz
Das Internet „vergisst“ und verzeiht dagegen nichts, einmal veröffentlichte Inhalte sind kaum wieder zu entfernen, weil nicht kontrollierbar ist, von
wem, wie oft und wohin diese Inhalte kopiert wurden.
Teenager leben online!
85% nutzen Communitys
50% täglich, 75% mehrmals wöchentlich!
jedes 3. Profil ist ungeschützt!
Neben Pädophilen und Stalkern suchen heute auch viele Personalchefs nach ihren Bewerbern im Internet und sortieren solche mit unvorteilhaften Selbstdarstellungen aus. Das kann bereits bei der Suche nach einem Betriebspraktikum von Nachteil sein.


Die Boulevardpresse beschaffte sich im SchülerVZ Fotos der Opfer von Winnenden.
Ein Namensverwandter des Täters Tim K. wurde von Journalisten für den Täter gehalten und anschließend wegen unbedachter „witziger“ Äußerungen im SVZ von seinem Chef entlassen („suche Waffen aller Art“).
Ein Schüler bahnte unter falschem Namen Kontakt zu einem Mädchen an, das ihm freizügige Fotos schickte. Diese machte er im SVZ all ihren Mitschülern zugänglich.
Mitschüler gaben sich einem Außenseiter gegenüber im SVZ als Mädchen aus und entlockten ihm Aussagen über seine sexuellen Phantasien, die sie anschließend in der Klasse aushängten. Der Schüler wechselte die Schule.
Die Bildzeitung fand im StudiVZ private Bilder und Aussagen einer Pilotin, die bei der Landung in Hamburg wäh-rend eines heftigen Sturms fast einen Crash verursacht hatte. Unter anderem äußerte sie sich über ihre Flugangst!
Ein Bäckergeselle lästerte in einem Onlineforum über seinen Chef (mit Fotos) und wurde entlassen
Ein Polizist posierte im Internet in Dienstuniform und drohte mit seiner Dienstwaffe gegen eine Diskothek, die seiner Meinung nach zu viele Ausländer besuchten – er wurde entlassen.
Eine Juristin gab im StudiVZ an, sie lese nicht gerne, und wurde deshalb von einem Anwalt nicht eingestellt, bei dem sie sich beworben hatte.
Eine Studentin wurde wegen freizügiger Bilder im StudiVZ nicht für ein Praktikum in einer Wirtschaftsberatung angenommen.
Eine Schülerin wurde der Schule verwiesen, weil sie online ihre Lehrerin verunglimpft hatte.
Auf der amerikanischen MySpace-Seite wurden Profile von 28.000 Sexualstraftätern identifiziert und gelöscht (in den USA gibt es Vorstrafenregister frei zugänglich im Internet).
negative Folgen des Datenoutings:
Keine Emailadressen aus Vorname und Nachname im WWW benutzen: susi_sorglos96@gmx.de
Zweit-Email ohne persönliche Angaben: sagischdirnet@web.de
Achtung: Keine „unseriöse“ Emailadresse für berufliche Zwecke: sweetbabysusi@web.de
durch die Wahl der richtigen E-mail-Adresse
durch die Wahl des richtigen Passwortes
NIEMALS den Namen von Haustieren/Verwandten/Freunden
AUCH NICHT: Name + Geburtsjahr: Thomas92
mindestens 8 Zeichen, Eselsbrücken
Kombination: Klein-, Großbuchstaben, Zahlen, +-!_@#$ %^&*
=> SichR_32, S1c2h3a4t5Z, G1arfiel2D, toM&Jerry
Passwort ist geheim – auch für beste Freunde & Geschwister
Grundsätze in Online-Communities
1.Anmelden
2.Maximale Privatsphäre einstellen
3. Inhalte gut überlegt einstellen
4.Profil vorsichtig und gezielt öffnen
5.Keine Unbekannten in die Kontaktliste aufnehmen
Problem Fotohandys
„Jeder Mensch hat das Recht, selbst darüber zu bestimmen, ob … Bilder von ihm veröffentlicht werden.“ (§ 22 Kunsturheberrechtsgesetz)
§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs (Paparazzi-§)
Fotos/Filme im Netz ohne Erlaubnis der abgebildeten Personen à strafbar!
v.a. bei Namensnennung/Verlinkung
Gilt auch für Zeichnungen, Karikaturen, Fotomontagen etc.
Unzählige Fotos von Personen online, die nichts davon wissen/nicht gefragt wurden /geschützte Profile haben /keine Bilder von sich veröffentlicht haben
Abmahnung wg. Facebook, Ebay, Homepage, etc.: Geschütze Fotos (Marken, Cartoons)
Das Recht am eiigenen Bild
Der englische Begriff „Mobbing“ lässt sich ableiten von „mob“ (Pöbel) bzw. „to mob“ (belagern, über jmd. herfallen)
und bezeichnet das gemeinsame Vorgehen einer Gruppe gegen einen Einzelnen. „Bullying“ bedeutet „Belästigung“
in allen möglichen Varianten und beinhaltet „Mobbing“.
In Sozialen Netzwerken kommt Mobbing in drei Varianten vor:
Im einfachsten Fall werden abfällige Kommentare direkt auf die „Pinnwand“ des Opfers geschrieben. Die zweite Möglichkeit ist das Anlegen eines gefälschten Profils auf den Namen eines unpopulären Mitschülers oder Lehrers, in dem er verunglimpft und verspottet wird.
In manchen Fällen werden aus einem solchen Profil heraus auch andere Schüler beleidigt, um das Mobbingopfer in Schwierigkeiten zu bringen. Häufig wird zu diesem Zweck auf einen bereits existierenden Namen ein identisches zweites Profil angelegt (s.o. Identitätsbetrug).
Die dritte Variante ist die Einrichtung einer „Hassgruppe“, der die Mobber beitreten, um dort Beleidigungen, Demütigungen und Bedrohungen gegen das Opfer auszusprechen. Die psychische Wirkung solcher Aktionen auf die Mobbingopfer ist dementsprechend massiv. Eine Integration in den Klassenverband ist nach einer solchen Aktion oft gar nicht mehr möglich, so dass das Opfer die Klasse wechselt oder gar die Schule verlässt.
3 Arten des Cyberbullyings
Schutz vor Cybermobbing
Prävention durch Aufklärung:
Folgen für die Opfer aufzeigen
Konsequenzen für die Täter
Erst denken, dann senden!
Mitläufer und Zuschauer sind mitschuldig!
Verhaltenstipps für Betroffene: v.a. NICHT ANTWORTEN
Privatsphäre schützen (social networks)
Intervention:
Nicht (er-)dulden, Hilfe suchen, gegen Täter vorgehen
Beweise sammeln (Screenshots! Taste „Druck“)
No-Blame-Approach (Konfliktlösung, Versöhnung)
Sanktionen: Ordnungsmaßnahmen, Abmahnung, Unterlassungsklage, Anzeige
dass Schüler erkennen, wie leicht man online persönliche Hemmschwellen überschreitet, weshalb man sich im Umgang mit elektronischen Medien entsprechend besonnen verhalten muss.
Wer Mobbing mitmacht oder es auch nur toleriert, macht sich mitschuldig. Die Opfer müssen ermutigt werden, sich Vertrauenspersonen offenbaren und frühzeitig gegen die Mobber vorgehen.
Ziel der Präventionsarbeit ist es,
Strafbare Handlungen
Beleidigung , üble Nachrede ,Verleumdung  §185 -187, bis zu 5 Jahre (wenn öffentlich) oder Geldstrafe
Unbefugte Sprachaufnahmen, auch ohne Weitergabe!  §201 StGB: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, bis zu 3 Jahre oder Geldstrafe
Filmen/Fotografieren in besonders geschützten/privaten Räumen, auch ohne Weitergabe! („Paparazzi-§“) §201a: Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs, bis zu 1 Jahr oder Geldstrafe
Verbreiten von Porno- und Gewaltvideos §184 / §131 – bis zu 1 Jahr
Senden von Pornographie an Minderjährige = sexueller Missbrauch §176: Sexueller Missbrauch von Kindern – bis zu 5 Jahre
Auflärung
Cyber-Bullying kann für die Täter erhebliche rechtliche Konsequenzen haben und ist kein harmloser Spaß! Gerade das wird aber von den Tätern gerne als Ausrede verwendet. Der Paparazzi-Paragraph stellt heimliches filmen und fotografieren in besonders geschützten Räumen unter Strafe, darunter fallen auch normale Wohnräume. Dass man mit 14 Jahren strafmündig ist, haben Jugendliche in diesem zusammenhang häufig noch nicht realisiert.
Downloads und Urheberrecht
Kostenloser Download von ©geschützten® Inhalten ist illegal:
Nutzer werden über die IP-Adresse ermittelt
Konsequenzen: Schadensersatzforderung/Streitwert: 100€ pro Song
 Strafen von durchschnittlich 3000€ (bis zum halben Nettojahresgehalt!)

Plagiate
Plagiat (vom lat. Wort plagium, „Menschenraub“ abgeleitet) ist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes oder Teil eines eigenen Werkes. Dieses kann sowohl eine exakte Kopie, eine Bearbeitung (Umstellung von Wörtern oder Sätzen), eine Nacherzählung (Strukturübernahme) oder eine Überset-zung sein. Entscheidend, ob es sich um ein Plagiat handelt oder nicht, ist in der Wissenschaft immer die Vorgabe der eigenen geistigen Urheberschaft, d. h. wenn z. B. Zitate oder verwendete Literatur nicht als fremdes geisti-ges Eigentum kenntlich gemacht wurden.
Ein Plagiator kann zum Schadensersatz gegenüber dem Urheber verpflichtet werden und er macht sich unter be-stimmten Voraussetzungen sogar strafbar.An deutschen oder schweizerischen Universitäten kann ein Plagiat zur Exmatrikulation führen, sicher aber zur schlechtesten Note. An amerikanischen Universitäten bedeutet es eine Anklage vor dem Students Court und immer eine harte Strafe, meist den endgültigen Verweis von der Universität.
Dieser Text wurde geklaut aus: WIKIPEDIA, der freien Enzyklopädie 
"Abzocke" im Internet - Abofallen
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Lies auch das Kleingedruckte bevor du auf den kostenpflichtigen OK-Button klickst!
Kosten nicht klar erkennbar / Minderjährige  kein gültiger Vertrag.
Widerrufsrecht innerhalb 14 Tagen, schriftliche Belehrung vorgeschrieben.
NICHT ZAHLEN, NICHT EINSCHÜCHTERN LASSEN!
 Juristische Pseudo-Argumente, Mahnungen, Inkassoschreiben, Gerichtlicher Mahnbescheid.
Ausführliche Hilfe dazu auf www.medien-sicher.de oder www.verbraucher.de
Minderjährige: kein Vertragsabschluss ohne Einwilligung der Eltern (s.o. §108 BGB)Taschengeldparagraf 110 BGB gilt NICHT!
Minderjährigkeit muss nicht durch Ausweiskopie nachgewiesen werden.Lügen (z.B. falsche Altersangabe) ist nicht strafbar.StGB: Kein fahrlässiger / versehentlicher Betrug.
Aber: Anmeldung mit falschen Daten, um Betreiber oder Dritte zu schädigen Betrug.
„Johannes“ und die wilde Gina
Gesunder Menschenverstand - Jeder 5. Rechner infiziert!
Betriebssystem und Virenscanner aktuell halten
Firewall aktivieren
Quellen: Downloads, Emailanhänge, blinkende Links, falsche Virenwarnungen
Windows Explorer: Extras – Ordneroptionen – Ansicht: "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" deaktivieren, sonst: coolesbild.jpg.exe => coolesbild.jpg
Eingeschränkte Benutzerkonten, v.a. für Kinder!
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Eingeschränkte Benutzerkonten  sperren viele Viren aus
Virenscanner  AVG Anti-Virus Free/Avira Free. Wichtig: täglich aktuelle Virensignaturen!
Anti-Spyware Programm  Spybot Search&Destroy www.safer-networking.org
Ad-Aware www.lavasoft.de
Officepaket  "Open Office" http://de.openoffice.org
Emailprogramm  Mozilla Thunderbird www.mozillamessaging.com
Browser  Mozilla Firefox mit Add-ons “NoScript” & “Ghostery” www.mozilla.com
Firewall  in Windows XP/ Vista/7 enthalten
Dateiverschlüsselung  z.B. www.truecrypt.org PFLICHT FÜR LEHRKRÄFTE!
Folgen:
Student fliegt wegen Plagiat von Uni
Diebstahl geistigen Eigentums (© beim Ersteller – Urheberrechtsverletzung)
Betrug! Zitate: Kennzeichnung & Quellenangabe erforderlich
Klausuren: Note 6, bzw. 00 Punkte
Problem: Handys mit Internetzugang
„WIKIPEDIA“ ist keine Quellenangabe, genaue Adresse ist Pflicht!
An Unis als Quellenangabe unzulässig
immer mehr Lehrer können „googeln“…
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Kosten nicht klar erkennbar / Minderjährige  kein gültiger Vertrag.
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Ausführliche Hilfe dazu auf www.medien-sicher.de oder www.verbraucher.de
Die Rechtslage:
kein Vertragsabschluss ohne Einwilligung der Eltern (s.o. §108 BGB)
Taschengeldparagraf 110 BGB gilt NICHT!
Minderjährigkeit muss nicht durch Ausweiskopie nachgewiesen werden.
Lügen (z.B. falsche Altersangabe) ist nicht strafbar.
StGB: Kein fahrlässiger / versehentlicher Betrug.
Aber: Anmeldung mit falschen Daten, um Betreiber oder Dritte zu schädigen Betrug.
„Johannes“ und die wilde Gina 
Die Rechtslage ist eindeutig: Minderjährige können keine Verträge ohne Einwilligung der Eltern abschließen, ihre Onlineabschlüsse sind daher grundsätzlich nicht rechtswirksam. Forderungen der Anbieter, die Minderjährigkeit durch Kopien amtlicher Dokumente nachzuweisen, sind ungültig.
Auch die Behauptung, dass bei Angabe eines falschen Geburtsdatums Betrug vorliegt, ist falsch. Ebenso kennt das Strafgesetzbuch nicht den Straftatbestand des fahrlässigen oder versehentlichen Betrugs.
„Johannes“ (14) hatte sich allerdings mit fremdem Namen und Kontonummer bei einer Pornoseite angemeldet, um kostenpflichtige Inhalte anzusehen. Das ist ein eindeutiger Straftatbestand!
Schutz vor Schadsoftware:
Betriebssystem und Virenscanner aktuell halten! Firewall aktivieren!
Spam-Emails und unerwünschte Newsletter nie beantworten
Größte Vorsicht ist bei Dateianhängen geboten (auch von Bekannten)
Für Emails an größere Verteilerlisten benutzt man das BCC-Feld
Bei offenen Verteilerlisten landen alle Ad-ressen bei Spammern, wenn nur einer der Empfänger einen Spam-Virus auf seinem Rechner hat.
Über falsche Viruswarnungen in einem Browserfenster werden Viren eingeschleust. Solche Pop-Up-Fenster werden am besten über das [x] oder mit ALT+F4 geschlossen!
PC-Zugang und Daten sichern
BIOS-Passwort
Boot-Passwort
Start von mobilen CD-Laufwerken und USB-Geräten im BIOS abschalten
Windows-Kennwort
Administratorkonto bei vorinstalliertem Windows XP Home!
Dateiverschlüsselung z.B. www.truecrypt.org
Die integrierte Verschlüsselung von Windows ist riskant!
Mobile Datenträger?!
Damit Fremde sich nicht unbefugt Zugang zum PC und den darauf gespeicherten Daten verschaffen können, muss der Zugriff auf mehreren Ebenen verhindert werden. Das Windows-Passwort allein ist kein ausreichender Schutz!
1. Das BIOS muss per Passwort gesichert werden. Beim Start des Rechners wird angezeigt, mit welcher Taste man in das BIOS gelangt. Dort lässt im Bereich „Sicherheit“ sowohl der Zugriff auf die BIOS-Einstellungen als auch ein Start-Passwort für den Rechner setzen.
2. Im BIOS im Bereich „Boot“ das Starten von CD oder USB-Stick abschalten, da ansonsten auf sämtliche Da-ten zugegriffen werden kann, wenn das System von einer bootbaren CD (findet sich in vielen Computer-zeitschriften) oder einem USB-Gerät (Stick, externe Festplatte) gestartet wird.
Achtung: Alle BIOS-Einstellungen lassen sich mit ein wenig Know-How zurücksetzen!
3. Windows-Benutzerkonten (Systemsteuerung – Benutzerkonten) mit einem guten Passwort sichern.
4. Achtung: Bei vorinstalliertem Windows XP Home hat das Administratorkonto KEIN Passwort. Über den abgesicherten Modus (aufrufbar mit der Taste F8 während des Starts von Windows) hat jedermann Voll-zugriff! Gegenmaßnahme: Im abgesicherten Modus booten, in das ungeschützte Administratorkonto ein-loggen und dafür ein Passwort vergeben (s.o.).
5. Die integrierte Verschlüsselung von Windows ist mit größter Vorsicht zu benutzen, sie kann zu totalem Datenverlust führen, wenn man den Schlüssel nicht extern gesichert hat!
6. Sensible Daten auf USB-Sticks, CDs etc. sind riskant, wenn der Inhalt nicht verschlüsselt ist, denn Sticks (am Schlüsselbund, in der Hosentasche) gehen leicht verloren. Lehrern ist es untersagt, Schülerdaten un-verschlüsselt zu transportieren! Die Freeware TrueCrypt , für die auch ein deutsches Sprachpaket zur Ver-fügung steht, ist dafür bestens geeignet.
7. Achtung: Wird eine Festplatte ausgebaut und an einen anderen Rechner angeschlossen, hat man auf alle Daten Zugriff, wenn sie nicht verschlüsselt sind! Insbesondere auf Notebooks sollten sensible Daten daher für den Fall eines Diebstahls unbedingt verschlüsselt werden.
Sicherheit von WLAN-Netzen
Kritisch:
v.a. ältere WLAN-Geräte: ungesicherte Verbindung bei Inbetriebnahme
Offene Netze kann jeder nutzen
Missbrauch nicht nachweisbar
Besitzer des WLAN-Netzes ist rechtlich verantwortlich („Störerhaftung“)
Bei Inbetriebnahme:
Administratorpasswort (für den Zugang zur WLAN-Einrichtung) ändern
Verschlüsselung einschalten / Passwort setzen (≠Admin-Passwort!)
WPA oder WPA2 (nicht WEP veraltet und unsicher)
Weitere Sicherheitsmaßnahmen:
Abschaltung der Übertragung (Broadcast) des Netzwerknamens (SSID) Netz wird „unsichtbar“
Aktivierung des Mac-Filters
Der Betreiber eines WLANs ist uneingeschränkt für dessen Nutzung verantwortlich (Stichwort: „Störerhaftung“).
Der Zugang kann durch diverse Router-Einstellungen geschützt werden. Nach der Änderung des Standardpass-worts für den Zugang zum Router ist die wichtigste Maßnahme die Vergabe eines WLAN-Passworts. Dazu sollte WPA oder WPA2 zur Verschlüsselung gewählt werden, der WEP-Modus ist veraltet und leicht zu knacken. Tipps zu sicheren Passwörtern finden sich weiter oben im Dokument.
Wenn im Router der Broadcast abgeschaltet ist, wird der Netzwerkname wird nicht gesendet. Dem Nutzer muss dann der WLAN-Name bekannt sein, damit er sich einloggen kann.
Durch Aktivierung des Mac-Filters können sich nur ausdrücklich zugelassene Rechner am WLAN anmelden. Jedes Netzwerkgerät hat eine eindeutige Mac-Adresse, die dann im Router einzutragen ist. Diese könnte dann zwar von einem Eindringling zwar gefälscht werden, der Mac-Filter stellt aber trotzdem eine erhebliche zusätzliche Zugangshürde dar, weil ein Hacker die zugelassenen Adressen erst einmal herausfinden müsste.
Online-Banking
Virenschutz!nlinebanking ist prinzipiell sicher
Überfall am Geldautomaten wahrscheinlicher als Onlinebetrug
aber:
Niemals Links zur Bank in Emails / auf Websiten folgen Phishing
Eine Bank fragt niemals per Email nach Kontodaten, Passwörtern, TANs
Hacker bilden Bankseiten 1:1 nach
Bankadresse immer direkt im Browser eintippen
Banking-Trojaner leiten auf gefälschte Seiten weiter!
Virenschutz!
Wenn ein Kind einen Trojaner auf den Rechner der Eltern einschleust, stellt Online-Banking ein erhebliches Risiko dar!
Banking-Trojaner können auch den manuellen Aufruf von Bankseiten im Browser abfangen und umleiten, und sogar die Onlineanzeige des Kontoauszugs manipulieren.
Höchste Sicherheit lässt sich erreichen, wenn für Bankgeschäfte der Rechner mit einer Linux Live-CD gestartet wird.
Einkaufen im Internet
14 Tage Rücktritts- / Rückgaberecht
Bekannte Anbieter bevorzugen
Unbekannte Anbieter „googeln“
Schlecht gemachte, unprofessionelle Website Vorsicht!
Große Beträge nicht per Vorkasse bezahlen
Bankeinzug & Kreditkarte lassen sich stornieren
Versandkosten prüfen / vergleichen
Die verbreiteten Vorbehalte gegenüber Onlinegeschäften sind unbegründet, wenn man sich an die oben genannten
Tipps hält. Am sichersten zahlt man per Bankeinzug, den man innerhalb von 6 Wochen ohne Angabe von
Gründen widerrufen kann, wenn es Probleme mit dem Einkauf gibt. Die Bezahlung per Kreditkarte oder über Bezahlsysteme
wie „Pay Pal“ sorgt ebenfalls für eine sichere Abwicklung, eine Stornierung ist hier aber deutlich
komplizierter als beim Bankeinzug. Größere Beträge sollte man grundsätzlich nicht per Vorkasse bezahlen, schon
gar nicht an unbekannte Shops. In der Regel bringt eine Suchanfrage mit dem Namen des Shops schnell zutage,
wenn andere Kunden bereits Probleme mit dem Anbieter hatten. Auch die Kundenbewertungen in Preisvergleichsportalen
geben Aufschluss über die Seriosität eines Onlinehändlers.
Durch Preisvergleiche zwischen verschiedenen Anbietern lassen sich häufig große Beträge einsparen und echte
Schnäppchen erwerben. Das gesetzlich vorgeschriebene 14tägige Rückgaberecht ist ein weiterer Pluspunkt gegenüber
Ladengeschäften.
Wie kann ich mein Kind schützen?
Bildschirme dürfen nicht die Freizeit dominieren!
Langeweile verhindern:„Analoge“ Hobbys fördern!
Kinder brauchen Betreuung, je jünger desto mehr!
Interessiert sein am Online-Leben / als Gesprächspartner da sein!
Gemeinsam Medienkompetenz entwickeln =>Eltern ans Netz!
Gefahren und strafbare Handlungen besprechen
Richtiges Verhalten in Gefahrensituationen / Beweise sammeln!
Klare Nutzungsregeln und Konsequenz!
Klare Nutzungsregeln und Konsequenz!
Stärke gegen „Alle anderen dürfen das aber!“
Aber: Überzogene Verbote und „Big Brother“ können das Gegenteil bewirken!
KEINE Bildschirme im Kinderzimmer!
Keine Handys und mobile Konsolen bei Nacht!
Sich mit der Technik vertraut machen (PC, Handy)!
Keine Administratorrechte für Kinder => eingeschränkte Benutzerkonten!
Kommerzielle Filtersoftware, manche Router/Telefonanlagen!
Fachleute fragen / Sich im Netz informieren!
Onlinezugang nicht per Kabel, sondern mit WLAN-USB-Stick!
Im Rechner-BIOS (Passwort!) den Start von CD und USB-Stick abschalten!
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