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Arbeits- und Sozialwelt des Unternehmens

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by

Robert Braun

on 16 March 2017

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Transcript of Arbeits- und Sozialwelt des Unternehmens

Neue Arbeitskräfte
Arbeits- und Sozialwelt
des Unternehmens

Beendigung des
Arbeitsverhältnisses

Bestimmungsfaktoren der Arbeitsleistung
Anforderungen
Weder Unter- noch Überforderung der Arbeitnehmer (AN) ist Ziel
Leistungsfähigkeit
Eignung des AN für Stellenanforderung:

Begabung
Körperliche Eignung
Ausbildung
Berufserfahrung
Übung

Leistungsbereitschaft
Ist abhängig von den Triebkräften, die ihn zur Abgabe von Arbeitsleistungen bewegen.

--> s. Bedürfnispyramide Maslow
Leistungsbedingungen
Äußere Umstände, z.B. Arbeitsplatzgestaltung, Organisation, Personalführung
Jobenlargement
Jobenrichement
Jobrotation
Entlohnung
Lohn:
Entgeld, das AN als Gegenleistung für Arbeitsleistung erhält
Anforderungen an gerechten Lohn:

Anforderungsgerecht
(Ausbildung, Erfahrung, Kraft, Geschicklichkeit)

Leistungsgerecht
(Quantitative und Qualitative Leistung wird berücksichtigt)

Leistungsfördernd
(Termintreue,Qualitätsverbesserung, Fehlzeiten)

Nachvollziehbar
(Vergütung und Leistungsanforderungen)
Arbeitsbewertung
dient einer leistungsgerechten Lohnfindung

sowie einer anforderungsgerechten Besetzung von Arbeitsplätzen
Summarische Verfahren
Bewertung der Anforderung als einheitliches Ganzes
Rangfolgeverfahren
- Bildung von Rangfolge erst innerhalb von kleinen Bereichen, danach Abteilungen und im ganzen Betrieb

Lohngruppenverfahren
- Einordnung der tarifvertraglich festgelegten Lohngruppen zu Arbeitswertzahlen -> Verhältnissetzung zu Basislohngruppe nach Tarifverträgen
Analytische Verfahren
Arbeitsaufgaben werden in Anforderungselemente aufgegliedert und jedes Element gesondert bewertet

z.B. Genfer Schema:
- Können
- Belastung
- Verantwortung
- Umgebungseinflüsse
Steigerungsfaktor= (Höchster Lohn-Minimaler Lohn)/(Höchster Arbeitswert-Minimaler Arbeitswert)

Lohnsatz beim Arbeitswert 0 = Minimaler Lohn-Minimaler Arbeitswert*Steigerungsfaktor

Bruttolohn = Lohnsatz beim Arbitswert 0+Arbeitswert*Steigerungsfaktor


Arbeitsentgeld im Arbeits- und Tarifvertrag
-
Tarifvertrag
: beinhaltet wichtigste Elemente der Lohnfindung
Zwei Arten:
Rahmentarifvertrag
&
Lohn- Gehaltstarifvertrag

-
Arbeitsvertrag
: Hohe des Lohnes geregelt (individuell)
Tarifverträge zwischen Tarifpartnern ist Grundlage für Lohnfestlegung

Lohnformen
Zeitlohn
- Zeitlohn (zB. für geleistete Arbeitszeit: Stunde, Monat)
Akkordlohn
Akkordlohn: Bezahlung von Mengenleistung (größere Stückzahl -> größeres Einkommen)
Prämienlohn
Leistungserhöhende oder kostensparende Maßnahmen werden zusätzlich entlohnt

wenn Zeit- oder Akkordlohn nicht ausreicht

setzt sich aus Grundlohn und Prämienzuschlag zusammen

--> Instrument zur Führung von Mitarbeitern
Erfolgsbeteiligung
Tantieme (Auszahlung an Arbeitnehmer in Bar)

Ausgabe von Blegschaftsaktien (Kapitalbeteiligung
-> Miteigentümer)

Ausgabe von verzinslichen Schuldscheinen (-> Gläubiger)
wenn:
geforderte Leistung nicht mengenmäßig erfassbar
Aufgabenanfall ist vielseitig
Zeitbedarf für einzelne Leistung nicht genau erfassbar
-> Leistungsbezug durch Lohngruppen
wenn:
Arbeitsablauf genau bestimmt
Arbeitsablauf lässt sich ständig wiederholen
Arbeitsergebnis ist genau zu messen
Arbeitsgeschwindigkeit durch AN beeinflussbar
Stückzeitakkord
Zeitakkordsatz=(60 Minuten)/(Normalleistungen (in Stück je Stunde) )

Minutenfaktor = (Akkordrichtsatz in Euro)/(60 Minuten)

Bruttolohn = Zeitakordsatz ∙ Stück ∙ Minutenfaktor
Stückgeldakkord
Geldakkordsatz = (Akkordrichtsatz in Euro)/(Normalleistung in Stück)

Bruttolohn = Stückzahl ∙ Geldakkordsatz
Vorgegeben wird jeweils entweder ein
Zeitakkordsatz
(z.B. Minuten pro Stück) oder ein
Geldakkordsatz
(EUR pro Stück)
Gewährung von Prämien
gestaffelter Prozentzuschlag auf Grundlohn

einmaliger Bonus für einen eingehaltenen Termin

anteilige Gutschrift für eingesparte Gemeinkosten
bedeutet Beteiligung am erwirtschafteten Gewinn
Lohn- und Gehaltsabrechnung
Grundgehalt/Grundlohn
+ sonst. Geldbezüge
+ geldwerte Vorteile

=
Bruttolohn
Bruttolohn
– Steuern (Lohnsteuer; Kirchensteuer; Soli)
– Sozialversicherungsbeiträge (KV; PfV; RV; AlV)

=
Nettoentgelt
V
V
R
R
V
R
R
A
V
R
Vertragsanbahnung und Unterschiede
Arbeitsvertrag und Ausbildungsvertrag
V
R
R
V
Humanisierung des Arbeitsinhaltes
V
Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Zeitablauf oder Zweckerreichung
Aufhebungsvertrag
Beendigung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigem Einvernehmen
Tod des AN
Renteneintritt
AV endet nicht automatisch

-> Bedarf Regelung durch ArbeitsV oder TarifV
Kündigung
bedarf der Schriftform

"empfangsbedürftige Willenserklärung" -> erst wirksam, wenn bei Kündigungsempfänger eingegangen
z.B. aufgrund zeitlicher Begrenzung durch Arbeitsvertrag
Ordentlich
AN
: 4 Wochen zum 15. oder Ende eines Kalendermonats

AG
: verlängerte gesetzliche Kündigungsfristen für langjährige Beschäftigte (s. §622 BGB)
Außerordentliche Kündigung
Voraussetzung: wichtiger Grund, der Weiterarbeit unmöglich macht
Gründe für AG:
Vorlage falscher/gefälschter Zeugnisse
Diebstahl, Unterschlagung, Betrug
grobe Beleidigung/Tätlichkeit
unberechtigte Arbeitsverweigerung
Gründe für AN:
keine Zahlung des Arbeitsentgelts
grobe Beleidigung/Tätlichkeit

ernstliche Bedrohung von Leben oder Gesundheit durch Arbeitsverhältnis
Abmahnung
Aufforderung an AN zur Verhaltensänderung

schriftl. oder mündl.

gesetzlich nicht geregelt
Sozial ungerechtfertigte Kündigung
Gründe für sozial gerechtfertigte Kündigung
Sozialauswahl
Besondere Arbeitnehmergruppen
Mitwirkung des Betriebsrats
Kündigungsschutz
Zeitl. Voraussetzung: Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestehen

Betriebl. Voraussetzung: Betrieb benötigt mehr als 10 regelmäßige AN

Gründe in der Person des AN

Gründe in dem Verhalten des AN

Dringende betriebl. Erfordernisse, die einer Weiterbeschäftigung des AN in diesem Bereich entgegenstehen

Dauer der Betriebszugehörigkeit

Lebensalter

Grad der Schwerbehinderung

Unterhaltspflicht des AN

- AG hat Betriebsrat vor Kündigung zu informieren
--> Widerspruch innerhalb von einer Woche schriftlich mit Begründung

- Widerspruch hat ohne Klage des AN keine Wirkung

Schwangere und bis 4 Wochen nach Entbindung

Mitglieder eines Betriebsrates

Schwerbehinderte Menschen

Ausschluss der ordentlichen Kündigung
Wehrdienstleistende/Zivildienstleistende

Auszubildende nach der Probezeit

Tarifvertrag und Arbeitskampf
Tarifautonomie
Recht der AN und AG/-Verbände gemeinsame Arbeitsbedingungen innerhalb gesetzlicher Schranken, ohne staatliche Einflussnahme, zu vereinbaren

- Manteltarifvertrag: regelt Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit, Urlaub, usw.)

- Lohn- bzw. Gehaltstarifvertrag

Allgemeinverbindlichkeit
allgemeine Verbindlichkeit des Tarifvertrags auch für bisher nicht gebundene AN und AG

erfolgt durch Bundesminister für Arbeit und Soziales
Arbeitnehmer-Entsendegesetz
Tarifverträge im Baugewerbe gelten auch für ausländische Arbeiter auf deutschen Baustellen
Arbeitskampf
Streik: fast ausschließlich „Richterrecht“ -> wenige Gesetze; nur durch Gewerkschaft möglich, ansonsten „wilder Streik“

Aussperrung: Sperrt alle AN aus, auch wenn diese bisher noch nicht gestreikt haben („Abwehraussperrung“ wenn Reaktion Streik)

Umfang richtet sich nach Verhältnismäßigkeit (Übermaßverbot)

Neutralität der BAFA: kein ALGeld für unmittelbar betroffene Streiker; Sonderregelung für mittelbar Betroffenne

Mitbestimmung des Betriebsrats
Soziale Angelegenheiten
(Betriebsordnung, Beginn und Ende der Pausen, Arbeitszeit, Urlaubsgrundsätze, usw.)
-->
Mitbestimmungsrecht

Personelle Angelegenheiten
(Personalplanung, Einstellungen, Versetzungen, usw.)
-->
Kontrollrecht

Wirtschaftliche Angelegenheiten
(Rationalisierungsvorhaben, Änderung der Betriebsorganisation, usw.)
-->
Informationsrecht
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