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Wechselfeuchte Tropen

Erdkunde Präsentation der Wechselfeuchten Tropen
by

Philipp Spandl

on 23 September 2013

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Transcript of Wechselfeuchte Tropen

Der Ackerbau setzt viele Reaktionen auf den Bevölkerungswachstum und die Landverknappung in Gange
Außerdem spielt bei der Überweidung die Viehzucht eine große Rolle.
Durch den hohen Bevölkerungsanstieg ist auch der Viehbestand gewachsen.
Dabei werden die Herden immer größer und werden auf nicht geeignete Standorte verdrängt.
Die Folgen dieser Faktoren ist die Überweidung.
Ackerbau und Viehzucht führen auch oft zu Degradation bzw. Desertifikation.
Diese Überweidung wird auch als Sahel-Syndrom bezeichnet, weil in der Sahelzone ein große Überweidung auf ariden und semiariden Böden herrscht.
Die Desertifikation betrifft rund ein viertel der Landoberfläche der Erde und ca. 1 Milliarde Menschen.
Durch die Desertifikation müssen jährlich 100 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen.
Darüber hinaus entstehen Schäden in Höhe von 42 Milliarden US Dollar.
Die UNCCD sieht dies als Landverödung durch Klimaschwankung und anthropologischen Einfluss
Mit Landverödung wird eine Abnahme oder gar ein Verlust von Wiesen,Felder etc. bezeichnet mit Auswirkungen auf die biologische oder wirtschaftliche Produktivität und Artenvielfalt.
Die UNCCD beschließen Maßnahmen und gehen vehement gegen die Desertifikation vor und setzten die getroffenen Maßnahmen um.
Das Ziel von der UNCCD ist die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und dadurch die Ernährung zu sichern und somit auch die Armut zu verringern.
Der Zenitstand der Sonne
erhöht die Erderwärmung
am Äquator
Die Ausweitung des Bewässerungsfeldbaus könnte die Produktivität der Landschaft steigern.
Bei dem Bewässerungsfeldbau führt das Bewässerungswasser Nährstoffe mit sich, dabei hält diese die Bodentemperatur konstant.
Die Bewässerung ist auf Grund der Kosten, des Know-how und der Belastung von Wasser und Boden etwas problematisch.
Sommerfeuchte Tropen
Eine Expedition durch die Savannen
Feucht-, Trocken- und Dornsavannen
Grüne Revolution
Überweidung
Desertifikation
Passatzirkulation
Bewässerungsfeldbau
Regenzeit:
Regenzeit und Trockenzeit
Hohe Niederschlagsvariabilität im Sommer
Zenitalregen
Dauer meist 3-7 Monate
Trockenzeit:

Niederschlagsarme Zeit im Jahr
Regelmäßiges Auftreten
Lebensmöglichkeiten der Tiere und Pflanzen wird eingeschränkt
Feuchtsavanne
Allgemeines
Vegetationszone, welche als Übergang zwischen Passatwindzine und tropischem Regenwald gilt
Vorkommen in Afrika, Südostasien, Australien und Südamerika ( 9,4 % der Erdoberfläche)
Regenzeit von 7 - 9,5 Monaten (1000 - 1500 mm Niederschlag im Jahr)
Vegetation
An Trocken- und Regenzeit angepasst
Überwiegender Graswuchs (Elefantengras, Höhe bis zu 6m)
Holzgewächse kommen nur in Wäldern oder Galeriewäldern vor
Bäume werfen in der Trockenzeit ihre Blätter ab, um Wasser zu sparen
Ausgeprägtes Wurzelsystem um Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten
Boden
Nährstoffarmer Boden mit hohem Säuregehalt
Geringe Chemische Verwitterung und Auswaschung durch geringen Niederschlag
Tonböden bilden sich in mit Wasser gefüllten Senken
Rotlehme an Hängen, welche aufgrund ihrer lockeren Bodenstruktur für Ackerbau genutzt werden
Bodenerosion nimmt dadurch zu
Trockensavanne
Allgemein
Vegetationszone, welche zwischen Dorn- und Feuchtsavanne liegt
Vorkommen in Afrika (Sahelzone u. östliches Afrika), indischer Subkontinent, Nordaustralien, Mittel- und Südamerika (3 % der Erdoberfläche)
Regenzeit von 5 - 7 Monaten (500 - 1000 mm Niederschlag im Jahr)
Vegetation
Hat sich an die Trockenzeit angepasst
Bsp. Affenbrotbaum mit Wasserspeicher im Stamm
Galeriewälder
Hauptsächlich brusthohes Gras mit einzelnen Bäumen
Boden
Geringe Auswaschung, daher sehr nährstoffreich
Geringe chemische Verwitterung -> Eisen- Silizium- und Aluminiumoxide im Boden
Kurzer Starkregen erhöht Erosionsgefahr
Dornsavanne
Allgemein

Höhere Intensivierung von Nahrungsmittel je Fläche.
Große Erfolge sind Norman Borlaugh zuzuschreiben.
Norman Borlaugh hat herausgefunden, dass die Erträge nur in Abhängigkeit von Bewässerung, Düngung, Pflanzenschutzmitteln und Energie zu erzielen sind.
Durch das "Technologiepaket" werden bei Weizen, Mais und Reis Erträge von mehrere hundert Prozent erzielt.
Übergangsbereich zwischen Passatwindzone und tropischem Regenwald (zwischen Wüste u. Trockensavanne)
Afrika (Sahelzone, Sudanzone), Australien, nördlicher Teil Südamerikas (5 % der Erdoberfläche)
Trockenzeit von 7 - 10 Monaten (200 - 500 mm Niederschlag pro Jahr)
Hohes Verdunstungsdefizit
Vegetation
An die klimatischen Voraussetzungen angepasst
Bäume überleben nur vereinzelt, Dornwälder vorhanden (Pflanzen mit Wasserspeicher)
Grasdecke nicht geschlossen
Tiere sind meist Nacht- bzw. dämmerungsaktiv (Wasserverlust gering halten)
Boden
Geringe fluviatile Erosion
Überwiegend steiniger bzw. sandiger Boden
Arm an organischem Material
Lockerer Oberboden durch Winderosion gefährdet
Grüne Revolution
Weltweite Ergebnisse
Die Ergebnisse der Grünen Revolution sind weltweit unterschiedlich.
In Afrika geht es nicht so schnell voran.
Außerdem herrscht in Afrika die falsche Agrarpolitik
Auf der anderen Seite funktioniert es in Asien hervorragend, da diese die volle Unterstützung der Regierung genießen können.
In den Savannenregionen ermöglicht die grüne Revolution ein hohe ländliche Bevölkerungsdichte, da diese bis zu 7 Tonnen pro Hektar erzeugen bei einem weltweitem Durchschnitt von 3,9 Tonnen.
Schattenseiten der Grünen Revolution
Durch die hohe Intensivierung wird der Boden sehr stark belastet durch Dünger, Pestizide und Hybridsorten.
Außerdem ist die neue Technologie sehr kostspielig und somit nur für reiche Bauern mit viel Land realistisch
Sonneneinstrahlung
Die Luft am Boden erwärmt sich
Die warme Luft
steigt auf
Es entsteht ein Tiefdruck
(äquatoriale Tiefdruckrinne)
Die aufgestiegene Luft strömt jetzt nach Norden oder Süden, diese Ströme werden als Antipassat bezeichnet.
Antipassat
Antipassat
Die Luft kühlt sich wieder ab und sinkt, bei ca. 30°N oder S, Richtung Boden; die davor abgesunkene Luft nennt man Urpassat
Urpassat
Urpassat
30°S
30°N
Es ensteht ein Hochdruckgebiet
(subtropischer Hochdruckgürtel)
Es ensteht ein
Hochdruckgebiet
(subtropischer
Hochdruckgürtel)
Sahel-Zone
Allgemein
Die Sahelzone auch Sahel genannt liegt in Afrika unterhalb der Sahara.
Die Sahelzone hat eine Fläche von 24,5 Millionen Quadratkilometer
Jährlich vergrößert sie sich um 7-10km in Richtung Süden.
Bekannte Städte : Der Norden vom Senegal, der Süden Mauretaniens, die Mitte von Mali, der Norden von Burkina Faso, die Mitte vom Tschad und die Mitte vom Sudan.
Zwischen dem subtr. Hochdruckgürtel und der äquatorialen Tiefdruckrinne wehen nun Ausgleichsströmungen, die Passatwinde.
Südost - Passat
Nordost - Passat
Der Bereich in dem beide Strömungen wieder aufeinandertreffen (konvergieren), nennt man auch innertropische Konvergenzzone (ITC)
Da die Strömungen durch die Coriolis - Kraft abgelenkt werden, wehen die Winde aus Nord - Ost bzw. Süd - Ost
Regenfeldbau
Landschaftsbild
Die Sahelzone besteht hauptsächlich aus Dornsavannen.
Von Nord nach Süd gliedert sich der Gürtel in diese Vegetationen auf:
Wüste und Halbwüste
Dorn-, Gras- und Strauchsavanne
Trockensavanne
Hoher Jahresniederschlag vorrausgesetzt
Tritt häufig in Klimazonen der Trockensavanne, Dornsavanne u. Subtropen auf
Furchen für Wasseransammlung
Nach Regen muss gepflügt werden um Verdunstung zu verringern
2 Jahre Vorbereitungszeit
Vorteil: Kommt ohne zusätzliche Bewässerung aus
Nachteil: Hoher Flächenverbrauch
Nomadismus
Ursachen und Folgen der Desertfikation
Ist eine auf Viehzucht basierende Wirtschafts- und Gesellschaftsform
Der ständige Wohnplatzwechsel erfordert transportable, schnell auf- und abzubauende Behausungen. Daher wird nur selten Feldbau betrieben
Es gibt 3 Unterscheidungkriterien
Unterscheidung nach Art der Herdentiere
Klima
Reiternomaden (Reittiere)
Kleinviehnomaden
Kamelnomaden
Unterscheidung nach Art der Wanderung
Das Klima der Sahelzone ist im Norden sehr trocken und heiß und im Süden herrscht teils feuchtes und heißes Klima.
Der Niederschlag beträgt im Norden nur 20 mm, da im Norden hauptsächlich Wüsten existieren. In der Mitte liegt der Niederschlagswert bei 100mm. Und im Süden liegt der Wert bei 500mm (vor allem in der Monsun-Zeit).
Die Sahelzone liegt in dem tropischen Wechselklima und daher herrscht dort ein Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit, aber in der Sahelzone überwiegt sehr stark die Trockenzeit.
In der Sahelzone kommt es bis zu 10 ariden Monaten im Jahr mit sehr lang andauernden Dürren aber auch gelegentlichen Regenperioden.
Die Durchschnittstemperatur liegt bei 20°C.
Flächennomadismus (Wanderung in Steppe bzw. Savanne)
Gebirgsnomadismus (Wanderung von Steppe ins Gebirge)
Fernwanderer Nomadismus (Wandern mehrere 100 km im Jahr)
Nahwanderer Nomadismus (Wandern wenige km im Jahr)
Unterscheidung nach Behausung
Schwarzzelt - Nomaden (Zelte aus Ziegenhaar)
Jurten - Nomaden (Behausung aus Filz mit Holzkonstruktion)
Klima
Trockenzeit und Regenzeit
Im Winter (Trockenzeit) verlagert sich die ITC nach Norden bis maximal 25°südlicher Breite. Kommt zu Ausgleichsströmungen zwischen Azorenhoch und der äquatorialen Tiefdruckrinne
NO-Passate Wintermonaten Trockenheit bringen.
Im Sommer (Regenzeit) verlagert sich die ITC bis maximal 18° nördlicher Breite. Durch Ausgleichsströmungen zwischen dem Azorenhoch und dem Zustrom der Tiefenströmungen in den Golf von Guinea westafrikanische Monsun.
Der westafrikanische Monsun entsteht durch den Temperatur- und Druckgradienten .
Wenn sie dann von den 18° nördlicher Breite zurückwandert gehen die SO-Passate zurück und NO-PAssate durchströmen die Sahelzone.
Wirtschaft

Es wird vorwiegend Hirse, Maniok, Yams und Bataten angebaut.
Ackerflächen wegen der enormen Bevölkerungszunahme zunehmend in den Norden.
Trockengrenze wirdüberschritten und nun ist eine Bewässerung der Felder nötig oder es zur Überweidung kommt.
Ackerbau
Viehzucht
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit,
wir hoffen es hat euch gefallen!

Durch den schnellen Bevölkerungswachstum steigt auch der Viehbestand.
Quantität anstatt Qualität.
Das führt zu starker Überweidung da die Herden auf Böden gestellt werden, welcher eigentlich nicht dafür geeignet.

Generell
Die Sommerfeuchten Tropen schließen nördlich und südlich an die Immerfeuchten Tropen an bis etwa 30° Nord und Süd.
Diese Zone nimmt etwa 16% der Landoberfläche ein.
Fläche von etwa 25 Mio. Quadratkilometer.
Weltweit höhsten Bevölkerungsantieg
Boden
Vegetation
Klima
Geprägt durch die Trocken- und Regenperiode
3-9 Monate lang ist es arid, die jeweils anderen Monate humid.
Die Niederschlagsmenge liegt zwischen 500 und 1500 mm.
Durchschnittstemperaturen liegen bei 20°C,
Das Wetter wird beeinflusst durch die sich verschiebende Innertropische Konvergenzzone
Der Boden der Sommerfeuchten Tropen besteht aus tropischen und subtropischen Trockengebieten somit ist er nicht einheitlich.
Durch die Abwaschprozesse und somit auch dem hohen Sickerwasser fehlen freie Carbonate und Salze.
Durch den starken Regen, nimmt die Bodenfruchtbarkeit ab und erreicht ein niedriges Niveau.
Der Boden hat einen hohen Tongehalt und ist meist schwärzlicher Farbe, trockenzeitlich verhärtet er sich und reißt zu weiten Schrumpfrissen auf, ca. 0,5 cm breite Risse.
Da der Boden sehr locker ist, ist er von einer Winderosion gefährdet.
Vor allem Lixisole, Nitisole und Vertisole treten hier auf.
Die meiste Fläche der Sommerfeuchten Tropen ist mit einer Grasdecke bedeckt.
Der Deckungsgrad der Gräser aber auch der Deckungsgrad der Bäume variiert.
Die Faktoren für diesen Unterschied sind Brandlegung, Beweidung oder Holznutzung, sprich menschliche Eingriffe, oder eindeutige Faktoren der Natur .
Das Klima spielt bei dem Graswuchs eine große Rolle, in der Feuchtsavanne ist das Gras bis zu zwei Meter hoch, und somit höher als in der Trocken-, und Feuchtsavanne mit einem Graswuchs unter 80 cm.
Zu der Fauna der Sommerfeuchten Tropen gehören viele Wirbellose Tiere, die die Wirbeltiere auffressen. Jedoch haben sich auch Wirbeltiere durchgesetzt und so gibt es beispielsweise Schlangen, aber auch Elefanten oder Schildkröten.
Allgemeines zu den Sommerfeuchten Tropen
Quellen
http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/16-trop-sum3-twk.htm#go33
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&article=Sommerfeuchte+Tropen&node=%D6kozonen+der+Erde
http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerfeuchte_Tropen
http://de.wikipedia.org/wiki/Sahelzone
http://www.rene-finn.de/Referate/trockengebiete.html
http://www.planet-wissen.de/laender_leute/naher_und_mittlerer_osten/iran/gruene_revolution.jsp
Relief und Gewässer
Böden haben einen hohen Tongehalt und eine hohe Austauschkapazität.
Durch die starken Niederschläge sind sie oft mineral-, und nährstoffarm, da diese ausgewaschen wurden.
Durch eine Spüldenudation und chemische Verwitterungen, sickert das Wasser nicht in den festen Boden, sondern fließt in Starkregenfluten ab.
Manche Rumpfflächen werden von mehrgipfligen Berggruppen oder markanten Einzelbergen überragt, die sich ,,abrupt’’ aus ihrem Umland ergeben und aus dem Stein der Umgebung entstanden sind.
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