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Biografie: Ein Spiel

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by

Leonhard Pfeiffer

on 20 December 2016

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Transcript of Biografie: Ein Spiel

Schweizer Schriftsteller, Journalist, Architekt
geboren 15.5.1911 in Zürich
gestorben 4.4.1991
bekannte Werke:
"Biedermann und die Brandstifter"
"Andorra"
"Stiller"
"Homo faber"
"Mein Name sei Gantenbein"
Epoche: schwer einzu-ordnen; zeitlich: Nach-kriegsliteratur
Max Frisch
Biografie: Ein Spiel
Handlung
Kürmann möchte ein Leben ohne Antoinette, da ihre Beziehung zerrüttet ist
verschiedene Schlüsselszenen aus Hannes' Leben werden dargestellt, doch er endet jedes mal in einer Beziehung zu Antoinette
Antoinette verlässt ihn schließlich aus freien Willen, worauf ihm sein Fehler klar wird und er doch eine Beziehung will
Beziehung geht erneut kaputt, Kürmann erschiesst Antoinette, Tat wird jedoch rückgängig gemacht
Kürmann erfährt von Krebserkrankung, Spielleiter gibt Antoinette die Chance auf neues Leben
Biografie
Max Frisch
Biografie: Ein Spiel
1954
1979
1936
1911
Durchbruch als Schriftsteller
1954: Stiller erscheint; Verlassen der Familie
1955: Verkauf des Architekturbüros
1957: Homo faber
1959: Scheidung, schwere Hepatitis-Erkrankung
1964: Mein Name sei Gantenbein
1968: Heirat mit Marianne Oellers
viele Reisen (China, Kuba, USA)
fortschreitendes Alter
1979: erneute Scheidung
Vorlesungen an Universitäten (New York) und Reden
Ehrendoktor (New York, TU Berlin)
1989-90: letzte Werke erscheinen, Darmkrebs wird diagnostiziert
4. April 1991: Tod

Kindheit, Jugend und Studium
15.5 Mai 1911: Geburt in Zürich
Vater: Franz Bruno Frisch
Mutter: Karolina Bettina Frisch
1924: Eintritt in Realgymnasium; Finanzielle Notlage der Familie; Liebe fürs Theater
Herbst 1930: Beginn eines Germanistik-Studiums
1931: Erste Veröffentlichung in einer Zeitung
1932: Unerwarteter Tod des Vaters -> finanzielle Notlage
Arbeit als Journalist
Abbruch des Germanistikstudiums
Architekturstudium und Familiengründung
1936: Beginn des Architekturstudiums an Technischen Hochschule Zürich
1939: aktiver Dienst als Kanonier
1940: Anstellung in Architekturbüro
30.7.1942: Heirat mit Trudy von Meyenburg
1943: Geburt Tochter Ursula
1944: Geburt Sohn Hans Peter
1949: Geburt Tochter Charlotte
Arbeiten fürs Theater: Santa Cruz (1946), Graf Öderland (1951)
1991
„Ich denke häufig; wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Wie, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen
tragische Komödie von Max Frisch
"Spiel im Spiel" - unterschiedliche Realitäts-ebenen
Uraufführung: 1. Februar 1968 im Schau-spielhaus Zürich
2 Fassungen:
1967: Orginalfassung
1984: überarbeitete Neufassung
Rahmenhandlung
Spielleiter gibt dem todkranken Verhaltensforscher Hannes Kürmann die Möglichkeit, sein Leben von vorn zu beginnen
















Antoinette verlässt Kürmann gegen seinen Willen und Spielleiter verkündet, dass Kürmann frei ist und noch 7 Jahre zu leben hat
Analyse
Interpretation
Spiel
Symbol der Spieluhr: „Figuren, die immer die gleichen Gesten machen, sobald es klimpert, und immer ist es dieselbe Walze, trotzdem ist man gespannt jedesmal.“
Spiel als Theater: Kürmanns Leben wird auf Bühne dargestellt
Spielregeln: Kürmann kann seine Biografie nicht ändern, da das Spiel auf seinen Erinnerungen basiert und er seinen Charakter nicht ändern kann
Parallelen
Täglich grüßt das Murmeltier
Lola rennt
-> Schlüsselszenen, die immer wiederholt werden
Unterschiede Orginalfassung - überarbeitete Fassung
Umbenennung: Registrator in Spielleiter
Umverteilung: statt 30 Nebenrollen 2 Assistenten
Kürzung:
keine Erwähnung tagespolitischer Ereignisse (Mord an Kennedy)
ganze Szenen (Gespräch zwischen Kürmann und Sohn, Aufenthalt im Gefängnis, Rettung jüdischer Flüchtlinge)
Grund: vom Publikum nicht verstanden
Kritik: teilweise Dialoge zusammenhanglos in neuer Fassung
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