Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Phantasmagorie

Referat 07.06.2012
by

Maria Aroha

on 10 December 2012

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Phantasmagorie

Phantasmagorie Entstehungsgeschichte Geisterbeschwörung oder Gedankentheater? Wirkung / Wahrnehmungseindrücke 1798:
- der belgische Abenteurer und Erfinder Etienne-Gaspard Robertson führte seine Phantasmagorie-Schau in Paris vor und stattete sie mit neuen Elementen aus

Ab 1800:
- die Phantasmagorienbühne etabliert sich auch in anderen europäischen Staaten und in den USA
1790-92:
- Magier Paul Philidor (Paul de Philipsthal) führt erste Phantasmagoria-Shows in Wien auf
- das inhaltliche Repertoire und die optischen Effekte werden weiterentwickelt Literatur

- Arburg, Hans Geor von : Geisterbeschwörung oder Gedankentheater? Anmerkungen zum Frontispiz „La fantasmagorie du professeur Robertson“ (1797). In: Sabine Haupt, Ulrich Stadler (Hg.): Das Unsichtbare sehen: Bildzauber, optische Medien, Literatur. Zürich, S. 13-18.

- Baudelaire, Charles: Das Seraphim-Theater (aus "Dichtung vom Haschisch"). In: Ders.: Der Künstler und das moderne Leben. Essays, "Salons", Intime Tagebücher. Leipzig 1990, S. 239-259.

- Blümlinger Christa: Illusion, Schaulust und Avantgarde. In: Gertrud Koch, Christane Voss (Hg.): … kraft der Illusion. München 2006, S. 121-138.

- Brewster, David: Briefe über die natürliche Magie an Sir Walter Scott. Weinheim 1984. (Nachdruck d. Ausg. Berlin, Enslin, 1833).

- Burger, Neil: The Illusionist. USA/Tschechien. 2006.

- Mannoni, Laurent: Trois siècles de cinema de la lanterne magique au cinématographe. Paris 1995 (unterschiedliche Ausschnitte)

- Matlock, Jann: Voir aux limites du corps. Fantasmagorie et femmes invisibles dans les spectacles de Robertson. In: Ségolène Le Men (Hg.): Lanternes magiques, tableaux transparents. Paris: Réunion des Musées Nationaux, 1995.

- Robertson, Etienne-Gaspard: Mémoires récréatifs, scientifiques et anecdotiques d'un physician-aéronaute. Langres 1985.

- Rossell, Deac: Die Laterna magica. In: B. von Dewitz, W. Nekes: Ich sehe was, was du nicht siehst. Sehmaschinen und Bildwelten. Die Sammlung Werner Nekes. Göttingen 2002, S. 134-145. Robertson zieht gegen Aber und Irrglaube der Menschen ins Feld Phantasmagorie als Aufklärungsgedanke selbst die philosphische Aufklärung vermochte den Gespensterglaube nicht auszulöschen die Phantasmagoria löste durch ihre technische Ausgeklügeltheit, das Phänomen des "glaubenden Nichtglaubens" aus. The Illusionist. Neil Burger. 2006 Bildausschnitt: Jean Ouvrier. "La Laterne Magique". Paris. 1765. Monnet, Salle de fantasmagorie.
Fontispice du tome II des Mémoires de Robertson Bildquelle: Robertson, Etienne-Gaspard: Mémoires récréatifs, scientifiques et anecdotiques d'un physician-aéronaute. Langres 1985. S. 158 „I am only satisfied if my spectators, shivering and shuddering, raise their hands or cover their eyes out
of fear of ghosts and devils dashing towards them."

E. G. Robertson Internetquellen

- http://museumofdust.blogspot.de/2006/07/picture-gallery-phantasmagoria.htm

- http://users.telenet.be/thomasweynants/phantasmagorie.html

- Nekes, Werner: Lexikon - P -. In: http://www.wernernekes.de/P.html "John Gabriel Borkman"
(Volksbühne Berlin, 2011)
Regie: Vegard Vinge, Ida Müller, Trond Reinholdtsen Baudelaires Seraphim -Theater
Haschischrausch und Phantasmagorie
- Phantasmagorie als beliebte Metapher in der Philosophie und Literatur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts für mentale Bilder, Imaginationen und Einbildungen

- Erfahrung des „außer sich und zugleich
ganz bei sich zu sein" > ähnlich dem Traumerlebnis

- Wechselspiel: Schönheit & Schrecken

>>> innere Phantasmagorie Moderne Phantasmagorie - Spuren eines Fortlebens - Phantasmagorie:
gr.: phantasma = Geistererscheinung; ageirein = versammeln]

Zauber, Truggebilde, Blendwerk.
Darstellung von Scheinbildern durch optische Mittel. Mitte des 18. Jh.:
- erste Geister-Zeremonien des Laterna-Magica-Illusionisten Johann Georg Schröpfer in Leipzig Robertsons Phantasmagorie

- veranstaltete seine Geisterprojektionen in stimmungsvollem Ambiente: z. B. ein verlassenes Kapuzinerkloster
- entwickelte neue technische Details,
die "Laterna magica auf Rädern": das Fantoskop




- Schauspieler, Sound-Effekte, Rauch und Spiegel verstärkten die visuelle Täuschung

>>> Robertson gelang die Entwicklung von neuen Illusionsformen, die als Vorläufer der Cinematografie gelten Auflösung der Ständegesellschaft
Entwicklung eines Verständnisses für Privatsphäre, Individuum, Subjektivität
Ablehnung des Rationalismus der Aufklärung
Hinwendung zu Irrationalen Kräften
Anfänge der Industrialisierung
Sehnsucht nach neuen Möglichkeiten aus dem Alltag zu entfliehen Gesellschaftlicher Zusammenhang Napoleon Bonaparte skull devil bleeding nun
- dieser Apparat konnte zu der Leinwand hin und von ihr weg bewegt werden, um die perfekte Illusion von ankommenden oder fliehenden Luft-Phantomen zu schaffen. Wie konnte die Phantasmagorie ihre Wirkung erzielen? atmosphärisches Setting
Erschaffen einer 2. Realität
Phantasie des Zuschauers
Schaulust Baudelaire (aufgenommen um 1863) "Damit die Gespenster als technischer Unfug und der Glaube an ihre Existenz als bloße mentale Projektion erkannt werden konnten, musste die Illusion ihrer vom menschlichen Denken unabhängigen Wirklichkeit so vollkommen wie möglich erzeugt werden." H. G. von Arburg Die Freiheit führt das Volk
Eugène Delacroix, 1830
Full transcript