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Frauenbewegung und Feminismus

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by

Sina Hartmann

on 6 May 2014

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Transcript of Frauenbewegung und Feminismus

1918
1789
Frauenbewegung und Feminismus
Frauenbewegung und Feminismus = gleiches Ziel
Frauen stehen im Vordergrund

Beispiele für Lebensbereiche:
Der Staat
Die Gesellschaft
Kultur
Privatsphäre


Ziele: Freiheit und Gleichheit für alle Menschen
Frauenbewegung und Feminismus = gemeinsames Ziel
Fürsprecher der Revolution

Erster Fürsprecher:
Marie Jean Antoine de Condorcet

Sein Einsatz:
Freiheit und Gleichheit der Menschen
Bürgerrechte der Frauen
Auswirkung und Ende der Revolution



Revolution in Terror untergegangen
1793 Frauenclubs verboten
Frauen – wurde Beteiligung untersagt

Pflichten Frau:
Häusliche Pflichten
Unterwerfung des Mannes
Die Frauenzeitschrift als Sprachrohr einer ersten Frauenbewegung


Frauenzeitung wöchentlich erschienen
Verbot der Zeitung 1850

Ziele von Otto:
Freiheit
Selbstbestimmung
Einiges Deutschland

Zitat Louise Otto: „Wir wissen, dass die Gleichheit von Männern und Frauen vor dem Gesetz bis jetzt noch nicht existiert, was man auch davon fabeln möge...“ Bezeichnete die Frauen- Zeitung als harmlos. Weiter Zitat: „auch noch mit gefesselten Händen... wenigstens mit den Ketten zu klirren.“

1850 Preußische Vereinsgesetze: „Frauenpersonen“ Mitglied in politischen Vereinen zu werden & politische Versammlungen zu besuchen
Einzelne Vorkämpferinnen
Gerturd Guillaume- Schack
Kämpferin gegen Bordelle
Gründerin des Kulturbundes
erste Sprecherin über Sexualität & Prostitution
Herausgeberin der Zeitschrift „die Staatsbürgerin“

Hedwig Dohm

Vordenkerin und Herausgeberin vieler feministischer Streitschriften
forderte: gleichberechtigte Mädchenbildung, Zugang zum Studium, Recht auf Erwerbstätigkeit & Wahlrecht für Frauen
Zitat: „Menschenrechte haben kein Geschlecht.“
Neue Unterschiede: Gemäßigten und Radikalen Feministinnen
Unterschied zwischen ältere und jüngere Richtungen
sowie Frage des Tempos und des Stils
Im Allgemeinen – Streit ein unterschiedliches Verständnis von Staat und Nation, von Gesellschaft und Individuum

Nach mehr als einem halben Jahrhundert des Verbotes von Frauen in Politik/ Versammlungen: 1908 Vereinsgesetze aus 1848 abgelöst
Versammlungsfreiheit
Feminismus= Zusammenhang mit Frauenbewegung

Theorien und Erklärungsansätze erarbeitet

Verschiedene Richtungen von:
politischen und sozialen Bewegungen von Frauen
1880 wurde der Feminismus aufgebracht

Bedeutende Frau: Hubertine Auclert


Zeitschrift mit dem Namen:
„Die Staatsbürgerin“
Veranstaltung mit Namen „feministisch“
Die Französische Revolution



Französische Revolution = Zeitwende
Welt Erneuerung
Massendemonstration von Pariser Frauen
Geschlechterstreit und Aufklärung


Kritik an Geschlechterordnung – nicht von französischer Revolution


Christine de Pizan
Setzt sich als erste Frau im Streit für Frauen ein
Literaturstreik durch ihr Buch in Frankreich
Sie schrieb über: Frauenbild und Frauenverachtung
Entwicklungen über Psychologie der Frau

Entschluss: Keine Gleichheit der Geschlechter

Politische Theorien & pädagogische Schriften von Rousseau
Berühmte Person der Revolution


Etta Palm

Provozierte mit Reden
Stellte Forderungen in Nationalversammlungen
Veröffentliche Zeitungsartikel
Olympe de Gouges

bekannte Frau in der
Französischer Revolution



Veröffentlichte Erklärung der Rechte von Frauen
Lehnte Sonderrechte für Frauen ab
Kämpfte für neue Ideen in der Gesellschaft
Hat von 1365 bis 1429 gelebt
Gilt als erste Frau, die sich im Streit um
Frauen für Frauen eingesetzt hat
Eines der Werke: „Die Stadt der Frauen“
Verursachte Literaturstreit
Erster Fürsprecher der Revolution
Lebte von 1743 bis 1794
War Mathematiker und Philosoph
Setzte sich für Freiheit und Gleichheit der Menschen ein
Besonders für Bürgerrechte der Frauen
Wer ist wer?
Die Freiheitsbewegung um die 1848er Revolution


1815 erste soziale Bewegung
Neue politische Öffentlichkeit
Fraueninteressen kamen zur Sprache

Um- und Aufbruch
Im Wirtschaftlichen, Gesellschaftlichen
und Kulturellen
Durchbruch der Revolution
Europäisches Ereignis
Folge: Volkserhebungen und Straßenkämpfe
Auch Frauen waren beteiligt


Ziele:
Presse- und Versammlungsfreiheit, Vertretung und Beteiligung des Volkes
Frauen in der neuen politischen Öffentlichkeit

Zutritt in Oppositionen
Frauen= neues Selbstbewusstsein
Von Frauen entwickelte Zeitung
Titel : La Femme Libre
Flora Tristan
führte Schriften
über Frauenemanzipation weiter



Großer politischer und persönlicher Einsatz

Entwickelte sozialistische Gesellschaftstheorie

Arbeit Basis der Gesellschaft
Aktivistin
Louise Otto

Soziale Not kennen gelernt

Entwarf eine Frauenzeitung

Wurde Wortführerin der ersten Frauenbewegung Deutschlands

Wird in Arbeiterbewegung geehrt
Frauenvereine

Fraueninteressen wurden verbreitet
Ziel der Frauenvereine:
Hilfsbedürftige Familien unterstützen

Frauenvereine nahmen Partei an:
Aufständische
Freiheitskämpfer
Politisch Verfolgte
Flüchtlinge
Entwicklung von zahlreichen Frauenvereinen

Wichtiger Frauenverein:

Wiener demokratischer Frauenverein

Definierte drei Aufgaben:
Politische Bildung
Soziale Gleichberechtigung
Hilfe für Opfer der Revolution
Verbot der politischen Vereine

Frauen = Erfahrungen in Gemeinden

Gleichberechtigtes Mitwirken

Ziel der Vereine:

Nicht nur häusliche Pflichten
Schlechter Bildungsstandart – Frauen

Bildung soll Voraussetzung für Gesellschaft werden

Fröbel entwickelte Konzept für Kindergartenbewegung

Kindergärten verteilten sich
1849 erste Hochschule eröffnet

Hochschule geschlossen
Gründe waren:
fehlende Mittel und Streitigkeiten


Kindergärten von Fröbel 1851 geschlossen
Gründe waren:
Religion und Politik
Französinnen erging es nicht besser

Nach gescheiteter Wahlaufstellung:
„Der angemessene und legitime Platz der Frau war das Privatleben, nicht die Öffentlichkeit.“

Nach Schließung der Nationalwerkstätten & der sozialen Unruhen Juli: Frauenclubs verboten, Mitglieder verfolgt und drangsaliert

Zitat: „Ihr wollt Männer der Zukunft sein, die ihr nicht seht, dass die gesetzliche Ungleichheit zwischen Mann und Frau alle anderen sozialen Ungleichheiten hervorbringt?“ -Jeanne Deroin
europaweite Frauenbewegung als sehr gefährlich eingestuft

„Ihr wollt nicht hören, weil ihr uns zu fürchten beginnt und es euch leichter fällt zu unterdrücken, als Gerechtigkeit zu üben.“

„Die Freiheit ist unteilbar! Also, freie Männer dürfen keine Sklaven neben sich dulden.“
Zitate Frauenzeitung
europäische Frauenbewegung hätte anders laufen können

ebenfalls Gründungsakt 1848
Manifest „Declaration of Sentiments die die Rechtsansprüche der Frau beinhaltete
Reformbewegungen, religiöse Erweckungsbewegungen
und Antisklaverei



Unterschied zu Europa
:
Amerikanerinnen Unterstützung bei Propaganda
durch Prominente
"Maulkorb" für Frauenbewegung in Europa
John S. Mill „Die Hörigkeit der Frau“ zur „wahren Bibel“

Gleichberechtigung als... „Quelle wahren Glücks
für beide Seiten“ - Mill


Frankreich – neuer Aufschwung Krieg in den 1870er

Bis zum Ende der 1880er Jahre bestehend aus kleinen
Gruppen zusammen
entfachte erst wieder um die Jahrhundertwende

Deutsche Neuanfänge ähnelten
denen von Frankreich
Ebenfalls ab 1880 wieder Blütezeit
Zwischen 1865 und 1890:
Gründung von Frauenvereinen, Aufbau von Netzwerken, Medien, Veröffentlichungen, Petitionen ect.

1865 als großer Verein:

Der ADF: Allgemeine Deutsche Frauenverein Anführerinnen Louise Otto- Peters und Auguste Schmidt
Adolf Lette rief zu einem Verein zur Förderung weiblicher Berufstätigkeit auf

Überall im Land entstanden
Frauenbildungs- und Erwerbsvereine
Dachverband (Zusammenschluss):
Lette- Vereine
Ausbildungen im kaufmännischen,
technischen und gewerblichen Berufen
„Schafft Zustände, worin jeder herangereifte Mann ein Weib nehmen, eine durch Arbeit gesicherte Familie gründen kann... Denn Frauen und Mütter gehören die Haus- und Familienarbeiten, die Pflege, Überwachung und erste Erziehungen der Kinder... Die Frau und Mutter soll neben der ernsten öffentlichen und Familienpflicht des Mannes und Vaters die Gemütlichkeit und Poesie des häuslichen Lebens vertreten, Anmut und Schönheit in die gesellschaftlichen Umgangsformen beringen und den Lebensgenuss der Menschheit veredelnd erhöhen.“ Denkschrift
Linie zwischen Arbeiterinnen und bürgerlichen Frauenvereinen


Arbeitervereine im Gedanken des „alten Familienwesens.“
Arbeiter- und Frauenbewegung
„Gelbe Broschüre“ von
Helene Lange
1887
Kritik an preußischer Schulpolitik „Wissen ist Macht“
Eigenrecht der Frau auf Bildung

„Es gilt dem Weibe eine der Geistesbildung des Mannes... ebenbürtige Bildung zu ermöglichen, damit der Mann nicht durch die geistige Kurzsichtigkeit und Engherzigkeit seiner Frau an dem häuslichen Herde gelangweilt und in seiner Hingabe an höhere Interessen gelähmt werde...“

Clara Zetkin
war Langes Gegenpart
Seite der proletarischer Frauenbewegung
notwendiger Zusammenhang zwischen
Sozialismus und Frauenfrage
Befreiung der Frau über den Weg der
gleichberechtigter Erwerbstätigkeit
Überwindung kapitalistischer Verhältnisse
1890 entstanden neben dem ADF eine Vielzahl neuer Vereine

Vereine schlossen sich zum Dachverband Bund
Deutscher Frauenvereine (BDF) zusammen
Anfangs 34 Vereine und 70000 Mitglieder, nach Jahrhundertwende 130 Vereine und 330000 Mit.
BDF schlossen sozialdemokratische Frauenvereine aus

Bürgerliche Frauen (BDF) arbeiten gegen die Männer
Proletarierinnen ziehen Ideen- und Waffengemeinschaft mit Männern kämpfen gemeinsam für die Gleichberechtigung der Frau

Zitat Loewenherz: „Jede Frau gehört zwei
Klassen an: durch ihr Geschlecht der einen,
durch ihren Besitz (oder Nicht- Besitz)
der anderen.“
Einziges Mal trafen beide aufeinander:
Internationaler Kongress für Frauenwerke und Frauenbestrebungen 1896 Berlin

1700 Teilnehmerinnen aus allen Ländern Europas und den USA

Thematische Schwerpunkte:

Mädchenerziehung, Berufsbildung und Studium, Frauenarbeit und Wohlfahrtseinrichtungen, die Sittlichkeitsfrage, Kunst und Literatur, Frauenrechte und Kooperation aller Frauen

Damen verhielten sich ihren Schwestern gegenüber nicht solidarisch oder fortschrittlich
diskutiert wurden um die 1900 Frauenfragen, Streitpunkte, Niederlagen und Errungenschaften

beispielsweise Schulbildung: Vertiefung in den Realkursen in Naturwissenschaften sowie Universitäts- Vorbereitungs- Kurse

Frauenstudium: USA seit 1833 Frauen, Zürich seit 1840,
Frankreich seit 1863, England seit 1869, Schweden seit 1873

1890: Große Proteste, Petitionen, Anfragen an Landtage für
das Studium der Frau
1900 badische Landesregierung die erste Frau immatrikuliert
1906 folgte Sachsen, danach 1908 Preußen
danach Zulassung in ganz Deutschlands durch Neuordnung des Mädchenschulwesens
Wichtiges Thema auch: Zivilrecht
besonders Eherecht und Vormundschaft
das Familienrecht als eine der wichtigsten
Lebensfragen der Frauen

Ebenso Streitthema:
Stimmrecht - die Krönung aller Frauenbestrebungen?

„Die Frauenfrage ist zwar zum großen Teil Nahrungsfrage, vielleicht in noch höherem Maße Kulturfrage,... in allererster Linie ist sie Rechtsfrage, weil auf der Grundlage verbürgter Rechte ... an ihre sichere Lösung gedacht werden kann... Was immer eine einzelne Frau erreicht und erringt in Kunst, in Wissenschaft. In Industrie, an allgemeinem Ansehen: Es ist etwas Privates, Persönliches, Momentanes... es haftet ihm immer der Charakter der Ausnahmsweisen an und kann daher nicht zur Regel werden, nicht im Einfluss gewinnen auf die
Allgemeinheit.“ - Anita Augspurg
weiterer Punkt: Sittlichkeitsfrage
Jugendschutzvereine gegründet worden
moralischer Entrüstung & Strafverfolgung der Prostituierten und deren männlicher Kunden
Lida Gustava Heymann

Gründerin des Internationalen
Förderationsvereins und unter
persönlichen Einsatz gegen Hamburgs Rotlicht-Milieu
Anita Augspurg

Gründerin des erstes Frauenzentrum,
Mittagstisch, Kinderhort, Beratungsstelle,
Rechtsberatung sowie Räume für Vorträge ect.

Katharina Scheven
Leitende Autorin in Zeitschrift
„Der Abolitionist“ Themen: Prostitution,
Menschenhandel, Geschlechtskrankheiten

Helene Stöcker

Große Debattierende über Sexuelle
Aufklärung, Abtreibung und Homosexualität.
Sowie Kritik an der Ehe, für eine „freie“ Liebe
und wechselseitige Anerkennung

1904 in Berlin: International Concil / Weltfrauenkonferenz

mehr als 2000 Frauen
Kongress in vier Säulen bearbeitet:
Frauenbildung, Frauenerwerb- und Berufe, die sozialen Einrichtungen sowie die rechtliche Stellung der Frau

„Nicht um dem Manne gleich zu werden, sondern um mehr und ganz sie selbst sein zu können, fordert die Frau das Recht der
freien Selbstbestimmung auch für sich..., weil wir andersartig
der menschlichen Kultur, der Welt da draußen
als Frauen ganz andere, neue, höchste Werte
zu geben haben, Güter, die ihr bis heute
gefehlt haben...“
Marie Schritt
Neue internationale Frauensolidarität zerbrach mit dem ersten Weltkrieg

Durch Krieg: neue Initiative
„Nationaler Frauendienst“ (NFD) der Kriegsdienst von Frauen organisiert

Zusammenfassung aller Frauengruppen, Vereinen und Wohlfahrtseinrichtungen
Lichtblick: 1915 Women´s Peace Party
mitten im Krieg als neutrale Konferenz in Den Haag
1200 Delegierte aus 12 Ländern, viele Absagen aber Dankschreibungen und Grußkarten
Erfolg: Vereinbarungen und Forderungen wurden mit
dem Ende des Krieges verknüpft

Gegen Ende des Krieges – Stimmrechtsvereine: Erklärung der Wahlrechtsfrage an den deutschen Reichstag geschickt

Nach militärischer Niederlage, Novemberrevolution und Abdankung des Kaisers
November 1918 Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt
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