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Attraktivität des Standort Deutschland im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb

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Tillmann Middendorf

on 8 October 2015

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Transcript of Attraktivität des Standort Deutschland im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb

Ist Deutschland im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb noch ein attraktiver Standort?
Was sind die wichtigsten Standortfaktoren?
Gliederung
Die Standortfaktoren
Stärken des Standort Deutschland
Schwächen des Standort Deutschland
Wie stellt sich der Standort Deutschland in Zukunft dar?
Fazit/ Beantwortung der Leitfrage
Unterschiedliche Gewichtung der Standortfaktoren anhand zweier Industriezweige
Harte Standortfaktoren
Weiche Standortfakoren
Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit anhand von Löhnen
nicht in Kostenrechnung integrierbar
Maschinenbau vs Textilindustrie
Deutschland bleibt weiterhin ein sehr attraktiver Standort
das Gros der Verlagerungen aus Kostengründen in Niedriglohnländer passierte in den vergangen Jahren (gestiegene Lohnstückkosten)

Schärfung des Profils als Innovationsführer
Förderung der Aus- und Weiterbildung
Förderung der Hightechindustrien
Steueranreize für innovationsstarke Unternehmen

demographischer Wandel als Herausforderung der Zukunft
größten Investitionshindernisse:
Vgl. Lohnstückkosten
Die Stärken des Industriestandorts Deutschland, spielen bei der Bewertung von Standorten im Ausland eine weniger dominierende Rolle.
Diese Faktoren werden offensichtlich nicht so stark gesucht, weil sie im Inland in hoher Qualität zur Verfügung stehen
Lohnkosten:
Summe lohnbezogener Ausgaben, die in einem bestimmten Zeitraum von Arbeitgebern an Arbeitnehmer gezahlt werden
Lohnstückkosten:
Die Lohnkosten je Arbeitnehmer im Verhältnis zur Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde
Ansteigende Zufriedenheit bei den Personal/-und Arbeitskosten ließe sich mit den weltweit vglw. niedrigen Lohnstückkosten begründen.
Wenn wir schon kein Öl haben, dann zumindest Köpfchen.

Fritz Vahrenholt (*08.05.1949), Manager. Vahrenholt zur Wettbewerbsfähigkeit regenerativer Energien in Deutschland. Interview mit der PNP, 5.5.2006
Kolloqium
quantifizierbar
direkter Einbindung in Standortanalyse
engere betriebswirtschaftliche Kosten- und Umsatzrelation
teilweise unabdingbare Voraussetzung
Beispiele:
Infrastruktur
Arbeitsmarkt
Ressourcenverfügbarkeit
Besteuerung
schwer messbar, subjektives Empfinden
Unterscheidung in:
Politische Verhältnisse:
Etablierung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Unternehmensbezogene Faktoren:
Wirtschaftsklima
Image eines Standorts
Personenbezogene Faktoren:
Wohnumfeld
Bildungs- und Freizeitangebot
für Betriebe des verarbeitenden Gewerbes sind andere Standortfaktoren wichtig als für Dienstleistungs- und Serviceunternehmen
bspw. sind gute Außenhandelsbeziehungen ( niedrige Zölle, wenig Handelshemnisse) und Verfügbarkeit von Rohstoffen deutlich wichtiger für die Industrie als für Dienstleister
generell haben die Standortfaktoren für Industrieunternehmen eine höhere Relevanz
Standortfaktoren
unterschiedliche Gewichtung von Standortfaktoren anhand zweier Industriezweige
Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit anhand von Löhnen
Schwächen und Stärken "Standort Deutschland"
Fazit und Beantwortung der Leitfrage
größter deutscher Industriezweig (Quelle: VDMA)
Welthandelsanteil von 19%
Mittelständisch dominiert
Höchstspezialisierung
Innovationsbranche
hohe finanzielle Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
bevorzugte Standortfaktoren:
Subventionen für Forschung, Entwicklung und Innovation
Verfügbarkeit von hochqualifiziertem Personal
Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
sehr geringe Bedeutung als Wirtschaftsfaktor in D
Produktionsverlagerung ins Ausland
enormer Kostendruck durch fortschreitende Internationalisierung
qualitativ einfache und sehr arbeitsintensive Tätigkeit
in D ansässige Unternehmen setzen auf innovative Geschäftsfelder (Technische Textilien)
bevorzugte Standortfaktoren:
quantitative Verfügbarkeit von Arbeitskräften
Lohnkosten
gesetzliche und tarifliche Rahmenbedingungen
staatliche Arbeitsmarktregulierung
Problematisch: Demographischer Wandel, Fachkräftenachwuchs, Tertiäre Bildungsabschlüsse
zu hohe Unternehmensbesteuerung, wenig bis keine Steueranreize und Subventionen für innovationsstarke Unternehmen
klassische Faktoren/ Probleme eines hochindustrialsierten Standorts
Innovationskraft als Motor der Entwicklung,
innovative Produkt- und Technologieentwicklungen am Standort Deutschland als weltweites Aushängeschild
Vielseitigkeit des deutschen Wirtschaftsstandorts
( Mischung zwischen Innovations-, Industrie- und Dienstleistungsstandort)
Es gilt: High-Tech und beständige Innovation als Kernkompetenz des Wirtschaftsstandort D
Standortfaktor Kosten (deutsche Schwäche) wird kompensiert durch Produktivität, Innovation und Fokussierung auf technologisch anspruchsvolle Produktmärkte
Steigerung der dt. Wettbewerbsfähigkeit und des "Standort Deutschland" durch Senkung der Lohnstückkosten
Deutschland ist in Fällen technologisch einfacher Massenprodukte kein attraktiver Standort
hohe Lohnkosten
Deutschland ist im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb ein sehr attraktiver Standort, den Preiswettbewerb im Niedriglohnbereich in anderen Ländern nutzten auch Unternehmen am Standort Deutschland weiterhin erfolgreich zu wirtschaften und Arbeitsplätze am Standort Deutschland zu wahren
Marke "Made in Germany" als Synonym für Produktqualität und Zuverlässigkeit
Zu beachten gilt gleichwohl die Ambivalenz der öffentlichen Wahrnehmung: Vom "kranken Mann Europas" zur "Festungsinsel wirtschaftlicher Prosperität"
im Vergleich relativ hohe Lohnkosten sowie Lohnstückkosten im oberen Bereich
hohe Arbeitsproduktivität
Zunahme der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch relativ sinkende Lohnstückkosten zu den Wettbewerbern
Wettbewerb mit anderen Industrienationen und nicht mit Niedriglohnstaaten
Niedrige Verkaufspreise und Produktionskosten sind die alles dominierenden Faktoren
Kostenfaktor ist deutlich weniger wichtig
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