The Internet belongs to everyone. Let’s keep it that way.

Protect Net Neutrality
Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Phänomenologische Gesprächsführung

Vortrag Dr. Christoph Kolbe auf dem internationalen Kongress der GLE-I 2013
by

Frank Gottschling

on 21 August 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Phänomenologische Gesprächsführung


1. Erheben

2. Verdichten

3. Herausarbeiten

4. Verstehen

5. Diagnostik

6. Finden

7. Umsetzung

Überblick: Schritte der
Phänomenologischen Gesprächführung

Phänomenologische GEsprächsführung
des Sachverhaltes
der Eindrücke auf Wesentliches
des Spezifischen des Eindrucks
dieses Spezifischen
des Phänomens
einer Lösung
des Erkannten
verstehen
1. Erheben des Sachverhaltes
2. Verdichten der Eindrücke
3. Herausarbeiten des
4. Verstehen des Spezifischen
Jemanden in seinen Beweggründen erfassen, erschauen ohne Vorwissen, ohne Theorie, ohne empirische Erklä-rung
Haltung der Offenheit
Was zeigt sich von selbst her, sozusagen "freiwillig"? Verstehen vom Anderen her
6. Finden einer Lösung
5. Diagnostik des Phänomens
7. Umsetzen des Erkannten
Zugang zur Person
Phänomenologie erschließt die individuelle Betroffenheit und die Motivation des Men-schen in seiner Einzigartig-keit und situativen Gegeben-heit
individuelle Betroffenheit
Die individuelle Betroffenheit ist gleichzeitig immer eingebunden in
strukturelle Elemente und Bedingungen
Es ergibt sich also ein Spannungsfeld zwischen Phänomenologie und Diagnostik
Leitfrage
Was bewegt diesen Menschen an diesem Sachverhalt besonders?
Was ist in dem Gefühl das Bewegende und Berührende? Das Gefühl ist die Spur zum Eigentlichen, auf das Hintergründige.
Gefühl als Spur
Spezifischen
Was braucht dieser Mensch?

Welche personalen Fähigkeiten müsste er haben, damit der dieses Problem nicht hätte?

Auf welche Ressourcen kann ich bei ihm zurück-greifen?
beraterisch-therapeutischer Zugang
Anbindung an die existenzanalytische Therorie - insbesondere die strukturelle Diagnostik der GM sowie prozesshafte Diagnostik der PEA

Anbindung an die Psychopathologie

Schweregrad der Störung
Woher kommt das, dass das Gegenüber sich so erlebt?

Einbettung in den situativen Kon-text, in den lebensgeschichtlichen, kulturellen, sozialen, etc. Kontext
Was ist ein Schritt für diese eine Stunde jetzt?
Deskription
Worum geht es? Was ist los?

Sachfragen zur Problemstellung bzw. zum Umfeld
Personale Existenzanalyse
1. Sachverhalt
2. Wesentliches
3. Spezifisches
4. Verständnis
5. Diagnose
6. Lösung
7. Umsetzung
phänomenologische Gesprächsführung
Spezifizierung des Prozessablaufs, um das Wesentliche zu erfassen
ist das spezifische Anwendungsinstrument und stellt die spezifischen Fragen
Vortrag Dr. Christoph Kolbe
auf der Herbsttagung der GLE-Ö 2013
www.christophkolbe.de
1. Eindruck
3. Ausdruck
2. Stellung-
nahme
Vortrag Dr. Christoph Kolbe auf der Herbsttagung der GLE-Ö 2013 / www.christophkolbe.de
klares, lebendiges und farbiges Bild
Sich auf das Gegenüber einlassen, zuhören und Raum geben,

damit sich das, was wichtig ist, zeigen kann

Gleichzeitigkeit von Zuhören, Fremdbeob-achtung und Selbstbeobachtung

Haltung der Gelassenheit: das Wichtige wird mich ergreifen
zwei wichtige "Ohren"
personal-thematische
Ebene
Was sagt der Patient inhaltlich?
persönlichkeitsspezifisch-
psychodynamische
Ebene
Wie erzählt der Patient? Aus welcher Betroffenheit und Verfassung?
Aufmerksamkeitsebenen
Situation, Prozess, Thema
Haltung des Klienten,
Person und Struktur,
eigener innerer Prozess
beim Wahrnehmen und Einlassen
Wahrnehmung des Klienten

diesbezügliche Resonanz sowie Gegenübertragung

Eigenanteile, eigene Geschichte
Anfragen der eigenen Einordnung
sowie möglicher eigener Anteile,
psychodynamischer Themen
Loslassen (von Wissen und
Vorstellungen), um zu erfassen
Den Klienten erscheinen lassen
https://prezi.com/sho62uhohbhp/
Person und Struktur:
Worum geht es mir eigentlich?
Was macht mich betroffen?
Das ist mir angesichts aller Aspekte wichtig, dafür entscheide ich mich.
Dafür trete ich ein, trage ich die Folgen.
Full transcript